Welches Stativ?

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~Lea~

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Huhu Ihr,

ich suche ein Stativ für meine NIkon D80. Ich habe den Batteriegriff dran und möchte gerne ein stabiles Stativ, vor allem auch für Makrofotografie (105mm Sigma Objektiv).

Ich dachte erst an ein Manfrotto x055Pro oder wie die heißen, aber ich habe hier im Forum zwischenzeitlich gesehen, dass es nicht sonderlich gut sein soll.

Das Stativ sollte auch gut belastbar sein, ich werde mir demnächst ein recht grosses Zoom anschaffen.

Meine Frage nun: Welches Stativ, welcher Kopf?

LG
Lea
 
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Man darf nicht vergessen, dass 500mm Nennbrennweite an der Nikon 750mm analog bedeuten. Also 15fache Vergrößerung gegenüber einem Normalobjektiv von 50mm analog. Über 600mm kommen nur die stabilsten Stative und Köpfe infrage. Ich bezweifel stark, dass das Velbon CF 640 da mithalten kann, ich habe es selber.

Herzliche Grüße
Peter :hallo:
 
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Man darf nicht vergessen, dass 500mm Nennbrennweite an der Nikon 750mm analog bedeuten. Also 15fache Vergrößerung gegenüber einem Normalobjektiv von 50mm analog. Über 600mm kommen nur die stabilsten Stative und Köpfe infrage. Ich bezweifel stark, dass das Velbon CF 640 da mithalten kann, ich habe es selber.

Da habt Ihr sicher Recht. Ich denke "in analog". Außerdem habe ich persönlich kein 750 mm-Objektiv. Deshalb kann ich das alles schlechter einschätzen als Ihr. Aber ich meine, dass diese Brennweiten-Bereiche eher ein Spezialfall sind. Spezielle Anwendungsbereiche benötigen spezielle Stative. Die man dann allerdings nicht mit rumträgt, sondern eben für die speziellen Fälle entweder per Auto zum Einsatzort transportiert oder im Studio verwendet.

Ein Velbon 640 dagegen ist ein Stativ "zum Mitnehmen". Und ich denke, wenn Lea ein Stativ für 90 % aller Fotosituationen sucht, ist sie mit dem Velbon sicher gut bedient.

Wenn sie dann tatsächlich für die Fernfotografie mit 500 mm an ihrer Digitalkamera ein spezielles Stativ benötigt, wird sie um den Kauf z.B. eines Velbon Sherpa Pro CF-830 nicht herumkommen. Das wiegt dann allerdings ohne Kopf satte 3,1 kg. Mit einem schweren, robusten Kopf kommen man da wohl knapp an die 5 kg zusammen. Außerdem läge dieses Stativ mit Kopf jenseits des Budgets, das sie sich gesetzt hat.

Slowhand
 
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Wenn sie dann tatsächlich für die Fernfotografie mit 500 mm an ihrer Digitalkamera ein spezielles Stativ benötigt, wird sie um den Kauf z.B. eines Velbon Sherpa Pro CF-830 nicht herumkommen. Das wiegt dann allerdings ohne Kopf satte 3,1 kg. Mit einem schweren, robusten Kopf kommen man da wohl knapp an die 5 kg zusammen. Außerdem läge dieses Stativ mit Kopf jenseits des Budgets, das sie sich gesetzt hat.

Slowhand

Hallo,

da kann ich wiederholt nur das Berlebach 3012 empfehlen. 2,9 kg, einf. Beinauszug, ohne Mittelsäule, Preis EURO 177,00. Dazu von Berlebach den Stativkopf 3D-Super, 1,35 kg, Preis EURO 281,00. Das ist eigentlich der Kopf für das UNI, die für Modell Report sind zu schwach.
Für Stativ und Sigma-Objektiv noch ein Bollerwagen von Eckla :D

Herzliche Grüße
Peter :hallo:
 
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Hallo Lea,

ich habe das x055PROB und die Mittelsäule entfernt, dann den Umbausatz aufgeschraubt, der hier im Forum schon oft beschrieben wurde.
Als Kopf den Markins M 10.

Ich denke für deine Bedürfnisse völlig ausreichend, aber leider etwas teurer.

Vielleicht findet sich hier im Forum jemand der in deiner Nähe wohnt und Du probierst irgendeine Kombination mal aus.
Es gibt wirklich sehr viele verschiedene Möglichkeiten und jeder hat halt so seine "Favoriten".

Gruss Ralf Heimers
 
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Worauf noch keiner hingewiesen hat: Batteriegriffe sind auf dem Stativ teilweise recht instabil, insofern wäre es paradox, ein gutes Stativ zu kaufen und die Kamera mit Batteriegriff draufzuschrauben...

...es sei denn das Objektiv hat eine Stativschelle, dann kann der BG natürlich an der Kamera bleiben. :D
So, hier ein Photo von einem umgebauten Manfrotto 055, und hier der Link zu einem Umbausatz mit vielen Bildern; es gibt aber auch noch andere Anbieter.
Falls das für dich eine Option sein sollte, gilt es evtl. noch zu beachten das Manfrotto seine Stative kürzlich 'renoviert' hat, da solltest du dann sicherheitshalber nachfragen ob so ein Umbausatz auch zu den neuen Modellen paßt.
Ansonsten hast du ja jetzt einen Moment Zeit das Manfrotto mal genauer in Augenschein zu nehmen und mal (vorsichtig und ohne irgendwas zu beschädigen oder zu verkratzen o.ä.!!!) deine Kamera draufzuschrauben und dir einen Eindruck zu verschaffen. Wenn du dann immer noch meinst das es nichts kann, dann kannst du es ja zurückschicken.

Gruß
Dirk
 
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Also ich habe mir das Stativ angesehen und finde, es schwingt schon ganz schön heftig. Es reicht ein leichtes antippen der mittleren Säule und man versetzt sie in kleine schnelle Schwingungen, das ganze Stativ erscheint recht instabil und wirkt auf mich ehrlich billig. Dafür wiegt es aber ordentlich. Ich bin von dem Manfrotto nicht sonderlich überzeugt, aber das Velbon liegt ja preislich gleich 100 EUR drüber, vielleicht hilft ja wirklich basteln beim Manfrotto.

Ich möchte aber die Mittelsäule nicht entfernen, weil ich gross bin und mich net bücken will. Weiss noch nicht, ob ich es Retoure gehen lasse.

LG
Lea
 
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Ich möchte aber die Mittelsäule nicht entfernen, weil ich gross bin und mich net bücken will.
Da wird Dir aber wohl nichts Anderes übrig bleiben :hehe:
Außer: mehr Geld ausgeben und mehr Schleppen - dann geht es auch im Stehen :D
Makros im Stehen sind mir aber auch eher fremd :nixweiss:
 
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...das ganze Stativ .... wirkt auf mich ehrlich billig.

Was erwartest du? You'll get what you pay. Ist billig, wirkt also auch billig.... und verhält sich auch so. Dennoch halte ich deinen Schwingungstest für etwas übertrieben. Zumindest beim meinem alten 055er (CLB) schwingt bei nur leichtem Antippen der Mittelsäule nichts (sollte es beim neuen xprob soviel schlechter sein?). Ganz anders sieht es allerdings aus, wenn man das 055er mit einer schweren Kamera-/Objektivkombination bestückt und mit dem Zeigefinger gegen den Body "schnippt" - da kann einem beim Blick durch den Sucher schon mal 10-15 Sekunden schwindelig werden, bevor man wieder ein ruhiges Bild sieht. Arbeitet man "statisch", also mit Fernauslöser, Mup und bei relativ wenig Wind, ist das freilich kein Problem und man bekommt auch mit 600mm (KB) scharfe Aufnahmen (sogar voll ausgefahren inkl. Mittelsäule). Aber sowie man die Kamera bewegt/berührt (Schwenk, manuelles Scharfstellen) wird's selbst bei kurzen Zeiten kritisch (eingefahren) bis unbrauchbar (ausgefahren). Abhilfe schafft da für großgewachsene Leute (bin auch über 1,90m) leider nur die auch finanziell "große" Lösung: Gitzo GT5560SGT. Oder wenn nicht ganz so teuer sein soll (dafür schwerer), das 1410er oder die alte Alu 5-er Serie (Achtung: beide ohne G-Lock).
 
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Stimmt, meinem CF 640 würde ich keine 500mm zumuten wollen, höchstens wenn die Beine komplett eingefahren sind. Dafür brauchs dann wirklich etwas stabileres z.B. von Gitzo oder Berlebach.
Ansonsten ist das Velbon ein prima Stativ zum mitnehmen, nicht schwer, ohne Kopf eingefahren nur 48cm lang und gut verarbeitet. Ich kann es nur empfehlen.
Von den Benro-Köpfen halte ich persönlich nicht viel, ich habe den KB-2, und Handling und Nachrutschen beim Feststellen gefallen mir nicht. Für 100,- Euro gibt es allerdings auch wenig gute Alternativen.


Habe auch hin und her überlegt. Gekauft habe ich ein Velbon CF 740 mit Kugelkopf QHD 71 Q. Vielleicht gibt es bessere Köpfe ........aber ein Stabilitätsproblem habe ich nicht.


Gruß Günter
 
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Huhu Ihr,

ich suche ein Stativ für meine NIkon D80. Ich habe den Batteriegriff dran und möchte gerne ein stabiles Stativ, vor allem auch für Makrofotografie (105mm Sigma Objektiv).

Ich dachte erst an ein Manfrotto x055Pro oder wie die heißen, aber ich habe hier im Forum zwischenzeitlich gesehen, dass es nicht sonderlich gut sein soll.

Das Stativ sollte auch gut belastbar sein, ich werde mir demnächst ein recht grosses Zoom anschaffen.

Meine Frage nun: Welches Stativ, welcher Kopf?

LG
Lea

nimm das, da haste auch was für später:hallo:
http://www.genius-versand.de/shop/132574/Gitzo-Carbon-Stativ-Serie-3-GT-3540-LS.htm?ad=fgle
 
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ohne jetzt alles gelesen zu haben:
Ich besitze ein Berlebach 9003. Hat zweifachen Beinauszug, ist locker mit Kamera 1,85 hoch (habe beim Kauf eher gedacht dass es mit Kopf und Kamera kleiner ist) und sieht mit dunkelbrauner lackierung sehr edel aus. Mit Batteriegriff gehts auch auf 1,90cm.Ist stabil,unverwüstlich und extrem dekorativ.Würde es wieder kaufen!! Der Kopf ist ein Markins Q3.Da hätte ich vielleicht einen billigeren nehmen können.Aber egal.Damit werde ich noch viele Jahre Spaß haben!!!!
Für 170-200 Euro eine echte Alternative(ohne Kopf)!
Für das Wandern oder Bergsteigen würde ich es aber nicht geeignet halten.Aber bei kleineren Ausflügen ist es spitze(Tasche kann man dazu ordern)!
 
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Lea ich geb dir einen Tipp, solltest Du mit einem neuen Stativ noch etwas warten können.

Ende September ist in Köln mal wieder die Photokina. Dort sind alle namhaften und weniger namhaften Hersteller von Stativen. Nimm deine Ausrüstung mit auf die Messe, dort kannst Du alle Stative befingern, ausprobieren mit Kamera und Testaufnahmen (die Du dann zu Hause am Computer groß anschauen und auf Verwacklungs-Unschärfe kontrollieren kannst) und nach der Messe bestellst Du das geeignetste Teil. Wenn Du dir den Namen eines Verkäufer geben lässt und mit denen sprichst, kriegst Du u.U. auch noch einen Messerabatt nach der Messe!
 
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Also ich meine nicht billig im Sinn von billig. Und es schwingt, ja. Es klappert und es schwingt. Drrinnngggg. Aber da mir alles andere zu teuer ist, werde ich es behalten und umbauen *Säge raushol... Ist ja nicht so, dass es jetzt schlecht wäre. ABER es ist mein Hobby, deswegen würde ich nie 700 EUR für ein Stativ ausgeben, ich bin keine Profifotografin. Ich bedanke mich nochmal lieb für die Hilfe *smile und winks

LG
Lea
 
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Wenn Dir das Manfrotto 055PROB gefällt und Du damit zurecht kommst, dann behalte es! Es ist ein Stativ, das sicher sein Geld wert ist. Ich habe mich damals nur dagegen entschieden, weil es mir etwas zu schwer und zu groß (im zusammengeklappten Zustand) war und weil mir die Drehfixierung der Stativbeine beim Velbon 640 besser liegt. Mein Velbon eignet sich eben immer noch ideal als Reisestativ, z.B. bei Städtetouren. Beim Manfrotto würde man das Mehrgewicht wahrscheinlich schon spüren. Aber auch das Manfrotto wird Dir in 90 % aller Fotosituationen gute Dienste leisten, da bin ich sicher.

Viel Freude damit!

Slowhand
 
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Und es schwingt, ja. Es klappert und es schwingt.
Es schwingt nur diese elende Mittelsäule, sonst nichts.

*Säge raushol...
Dabei ist auch nichts zu sägen, wenn Du nur die Mittelsäule entfernen möchtest. Es sei denn Du willst das Stativ ähnlich zerhacken, wie ich das gemacht (für meine Fotowanderungen hat sich diese Aktion bis jetzt als absolut beste Lösung erwiesen) und seiner Zeit im Forum präsentiert habe. Wie auch immer.

Solltest Du jemanden mit Zugang zu einer Drehmaschine kennen, kann ich Dir eine Zeichnung der Umbauplatte (selbstverständlich keine Kopie von "fremden" Dokumenten, sondern von mir selbst vermessen und gezeichnet) für Manfrotto 055 zukommen lassen. Möglicherweise wird es dann etwas preiswerter.
 
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Es schwingt nur diese elende Mittelsäule, sonst nichts.
.
Doch, der ganze Rest schwingt auch. Es sei denn man läßt es komplett eingefahren. Oder man beschwert es (ausgefahren) mit einem Karabinerhaken und Gewicht - zusammen mit Mup und Fernauslöser bringt das eine akzeptable Schärfe.
 
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