Welches "Gehäuse" ist das Beste?

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Peter Plappert

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Welches "Gehäuse" hat den größten Dynamikumfang?

Hallo zusammen,

meine D70s hat doch erhebliche Probleme mit den sog. Spitzlichtern. Dies bedeutet, dass die hellen Bildpartieen nicht richtig durchgezeichnet sind.

Ich habe nun in der Kamerabeschreibung einer Fuiji gelesen, dass diese 2 Bilder ineinander verarbeitet. Eines ist für die dunklen Bildpartieen zuständig, das Andere für die Hellen. Die Elektronik setzt dann ein korrektes Bild zusammen. Zumindest auf dem Papier liest sich dies doch recht gut?

Gibt es eine Nikon, die deutlich weniger Probleme mit Spitzlichtern hat als die D70s? :nixweiss:

Grüße, Peter
 
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Ich kann jetzt nur von meiner Erfahrung mit der D40 berichten, da
diese die erste DSLR ist, die ich besitze.

1. Wenn ich richtig belichte, habe ich gar keine bis minimale Spitzlichter
2. Größere Spitzlichter entstehen bei mir meist dann, wenn ich ein
kontrastreiches Motiv fotografiere und dort auf einen dunklen Bereich
belichte.
3. Wenn du im RAW-Modus fotografierst, kannst du in Camera RAW
oder ähnlichen RAW-Convertern die Spitzlichter wieder so korrigieren,
dass dort wieder Zeichnung zu erkennen ist.
 
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Hallo Frank,

so trifft man sich wieder!

Nachdem Railware mit Rautenhaus immer noch nicht kann :motz: - bleibt Zeit für das zweite Hobby!


Grüße, Peter
 
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Peter Plappert schrieb:
Gibt es eine Nikon, die deutlich weniger Probleme mit Spitzlichtern hat als die D70s? :nixweiss:

Hallo Peter,
zuerst mal, dein Threadtitel ist etwas unglücklich gewählt. Spitzlichter haben mit dem Gehäuse absolut nichts zu tun.

Um was es bei dir hier geht, beschreibt die Dynamik des Chips, d.h. der maximale Konstrastumfang zwischen hell-dunkel Partien und ist physikalisch begrenzt. Welche Nikon nun genau den höchsten Dynamikumfang hat, weiß ich nicht genau, jedoch werden die Unterschied nicht so deutlich ausfallen.
Wie Stephanie richtig schrieb, hilft die Bilder im RAW Format zu machen. Dadurch bleiben mehr Tonwerte erhalten als bei JPEG. Knapper belichten ist auch eine Möglichkeit, führt jedoch nicht immer zum gewünschten Bildergebnis.
 
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Peter Plappert schrieb:
Nachdem Railware mit Rautenhaus immer noch nicht kann :motz: - bleibt Zeit für das zweite Hobby!
Du kämpfst mit Spitzlichtern beim Fotografieren von Modell-Eisenbahnen? :golf:Gab es eigentlich schon mal einen Thread, der nach dem Zweithobby der Leute hier gefragt hat?
 
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Hallo Vierheber,

die Modellbahn ist das einzige Gebiet wo die Probleme (Fototechnisch) ganz wo anders liegen.

Hierbei ist das Problem meist die mangelnde Tiefenschärfe, und viel zu wenig Licht. Spitzlicher gibts dort nicht auch noch!

Grüße, Peter
 
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Welches "Gehäuse" hat den besten Dynamikumfang?

Hallo Sebastian,

Du hast natürlich Recht, das "Problem" ist nicht das Gehäuse, sondern der "Inhalt". Chip, Electronik, Software usw.

Wenn man die Beschreibung der Fuji Fine Pix S5 Pro durchliest, bekommt man schon den Eindruck, dass dort durch die andere Sensortechnik ein sehr vielversprechender Weg gefunden wurde. Gerade was den Dynamikumfang angeht.

Bei praktischer Preisgleichheit zur D 200 will das schon überlegt sein, was hier die bessere Wahl ist?

Vor drei Wochen habe ich auf einem Agility-Hunde-Turnier unter voller Sonne viele Bilder gemacht. Ein extrem hoher Anteil zeigte "Spitzlichter" an. Den Rat, die Belichtung zu verknappen, werde ich erst beim nächsten Mal testen.

Grüße, Peter
 
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Die Probleme wirst Du auch mit einer Fuji S5 haben, nur etwas abgeschwächt. Bei vollem Sonnenlicht und Schatten im Bild bräuchte man eine Dynamik von 14-16 EV. Die Nikon, Canon, ... -DSLR haben etwa 9,5EV, die Fuji ca. 11,5 EV im erweiterten Dynamik-Modus. Der erweiterte Dynamik-Modus geht aber zu Lasten der Geschwindigkeit der Kamera. Zudem ist die Fuji eigentlich eine 6MP Kamera.
Bei allen DSLR musst Du immer, wie früher auch bei Dias, auf die Lichter belichten. Die Schatten kann man dann per EBV wieder aufhellen.

Grüßle Michel
 
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AW: Welches "Gehäuse" hat den besten Dynamikumfang?

Peter Plappert schrieb:
Wenn man die Beschreibung der Fuji Fine Pix S5 Pro durchliest, bekommt man schon den Eindruck, dass dort durch die andere Sensortechnik ein sehr vielversprechender Weg gefunden wurde. Gerade was den Dynamikumfang angeht.

Die Sensortechnik ist der Fuji ist nicht einmal eine andere. Bei der Fuji werden nur im erweiterten Dynamikmodus pro Pixel zwei Fotozellen verwendet, eine mit einer höheren und eine mit einer niedrigeren Empfindlichkeit. Die Elektronik setzt dann die beiden Bilder wieder zusammen und es kommt dann einer HDR Aufnahme gleich. Der Nachteil dabei ist, wie Michael schon sagte, dass dann nur die halbe Auflösung zur Verfügung steht.
 
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Die Sensortechnik von Fuji hilft schon durchaus bei den Lichtern (ich hatte mal eine S3, der Sensor ist praktisch gleich geblieben bei der S5), allerdings hat das auch seine Grenzen, wo man dann korrigierend eingreifen muss. Die Fujis eignen sich besser, um sorglos abzudrücken und ein fertiges Jpeg mit durchgezeichneten Lichtern aus der Kamera zu bekommen. Wenn man willig ist, seine Belichtung sorgfältig zu machen und etwas Zeit in der Nachbereitung zu investieren, kann man bei 95% der Motive auch sehr gute Ergebnisse mit den herkömmlichen Sensoren der anderen Kameras erzielen.

Die Unterschiede zwischen S5 und D200 beschränken sich außerdem nicht nur einfach auf die Sensoreigenschaften. die S5 ist in allen Belangen wesentlich langsamer, zum Beispiel. Eine Einschränkung, die in der Praxis m.M.n wesentlich heftiger zuschlägt.

Maik
 
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