Welchen Einfluss hat neue Kameratechnik auf das Fotografieren?

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Werner Gilliam

Guest
Hallo Freunde des Fotos,

In den letzten Jahren ist die Entwicklung digitaler Kameratechnik in Riesenschritten vorangekommen. Unbestreitbar haben sich mit dieser neu zur Verfügung stehenden Qualität Möglichkeiten erschlossen, die noch vor Kurzem undenkbar schienen. Jeder sogenannte „Quantensprung“ wird von einer Beweisführenden Bilderflut begleitet, die uns anschaulich über die neu gesteckten Grenzen informiert.

Haben sich durch diese Veränderungen auch andere Parameter verschoben?
Lag früher die Aufmerksamkeit der fotografierenden hauptsächlich beim Motiv, das er mit seinem - sich über lange Zeiträume sich nicht veränderndem - Gerät abzulichten bemüht war, so beansprucht offensichtlich die in schnellen Intervallen sich verändernde und verbessernde Technik wesentlich mehr Aufmerksamkeit als früher.
Obwohl sicher viele sinnvolle Verbesserungen das Erreichen gewünschter Ergebnisse erleichtern, wäre es auch mal interessant zu erfahren, ob, und wenn inwieweit, die allseits präsente und Aufmerksamkeit heischende technische Entwicklung von jenem anlenkt, das früher m.E. mehr als heute im Zentrum des Interesses lag, dem Motiv.
 
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Hi Werner,

meines Erachtens hat sich da nichts geändert.

Zuletzt steht die Aufnahme, und die zählt.

Es gibt digital zwar gewisse technische Möglichkeiten die analog nicht denkbar waren, aber letztendlich muss man sich doch mit der Fotografie bzw. Bildgestaltung beschäftigen.


Gruß

Peter
 
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Solche Therads - Sorry! Diskussionsfaden! - erinnern mich irgendwie immer an ein Gespräch, zwischen zwei älteren Damen:

F.: "A., wie spät ist denn eigentlich wohl schon?"
A.: "Is schon nach Elf."
F.: "Oooh, schon nach Elf."
A.: "Ja, Elfe schon durch."
F.: "Mmmh."
A.: "Mmmh."
F.: "Ja, wie doch die Zeit vergeht."
A.: "Jaha. Dauert nich lang und es is halb Zwölf."
F.: "Hmmmh. Die Jugend, sie kehrt nicht mehr zurück."
A.: "Hmmmh."
F.: "Och, ich weiß noch genau, wies halb Elf war."
A.: "Häeeeh."
F.: "Och, is noch vor Elf, dacht ich."
A.: "Nu is ja schon nach Elf."
F.: "Hmmmh."

Kurze Pause.

F.: "Ruckzuck is auch schon wieder Herbst."
A.: "Dann kommen die stillen Tage."
F.: "Ja, und wer weiß, ob wir dann da noch sind."
A.: "Jaaa, die Zeit vergeht wie im Fluge."
F.: "Wie spät ist es denn jetzt wohl schon?"
A.: "Is nach Elf."
F.: "Oooh, dauert nich mehr lang und man kennt kein mehr."
A.: "Einen nachn andern kratzt ab."
F.: "Ja, einmal kommt der Tag..."
A.: "...und das letzte Hemd hat keine Taschen."
F.: "Jaha, manche denken sich womöglich: Och! Is erst halb Elf, da kann ich ja noch Einkaufen gehn! Und vorn Laden fallen sie sich so unglücklich Oberschenkel, Hals, dauert keine drei Wochen und der Wagen kommt."
A.: "Jaaa, so kanns gehn wenn man sich zu viel vornimmt und meint, es könnt ein nix passieren."
F.: "Besser is, man betrachtet seine Pläne im Angesicht der Endlichkeit allen menschlichen Strebens. Sach ich immer."
A.: "Häeeeh. Soll ich uns noch frischen Kaffee machen, F.?"
F.: "Och laß man lieber. Wer weiß was geschieht A.. Wie spät isses denn wohl schon? Isses schon halb Zwölf?"
A.: "Nee, ist erst nach Elf."
F.: "Doch schon! Oooh, es rasen die Zeiger der Uhren und wir rasen mit."
A.: "Ja, hmmmh, so isses, häeeh."


Gruß Jens
 
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Hallo,

ich kann mich da nicht ganz entscheiden. Auf jeden Fall ist die Anzahl der von mir wahrgenommenen Fotografien, welche mit einer gewissen Aura "aufgeladen" sind, gleich geblieben. Nur das Finden ist schwerer geworden. Von "Bilderflut" würde ich nicht gleich sprechen, aber das Filtern ist noch notwendiger/aufwendiger - war es aber schon immer. Auffallend ist dabei, dass ich "analoge" Fotografien "intensiver" betrachte als digitale "Bilder". Vllt. liegt es aber auch an meiner Ungeduld beim Fotografieren. :nixweiss:

Grüße
Christian
 
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Hallo Werner,

ich weiss nicht, wie das "früher" war, aber was ich im Nachhinein kritisch sehe: der Wille, eine Kamera zu besitzen war bei mir vor dem Willen, eine Sache fotografisch gut festzuhalten. Ich weiss nicht, inwiefern das vor der digitalen Ära eine Frage war.

Im Nachhinein betrachtet haben sich meine Bilder vielleicht so entwickelt:
1. Wow, für dieses Motiv brauche ich eine DSLR XY
2. Wow, für dieses Motiv brauche ich Objektiv XY
3. Wow, für dieses Motiv brauche ich Blende/Zeit XY
4. Wow, für dieses Motiv brauche ich Bildaufbau XY
Ich bin gespannt wie es weitergeht aber wenn ich es mir so angucke ist mir dieser Ablauf lieber als umgekehrt.

Ansonsten sehe ich die Digitalfotografie als eine Art Fotoflatrate, da die Bilder auf den ersten Blick kostenlos scheinen. Der Anteil guter Inhalte im Internet ist durch Flatrates nicht gestiegen, genausowenig wie der Anteil guter Telefonate durch Telefonflatrates gestiegen ist. Jedoch gibt es nach wie vor gute Telefonate und gute Seiten, man muss sich nur durch mehr Masse wühlen.

Aber ein Quantensprung? Ich arbeite derzeit an einer Motivklingel...

Viele Grüße
benjamin
 
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Wie hat es Gerhard Vormwald so schön geschrieben:

"...eine ganz neue Qualität von Mangelhaftigkeit..." (o. s. ä.) :fahne:
 
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Haben sich durch diese Veränderungen auch andere Parameter verschoben?


Eigentlich nein. Denn die Physik ist gleichgeblieben. Nur ist da, wo früher ein Film war, jetzt ein Sensor.

Das einzige, was sich vielleicht für mich verschoben hat, ist das Verhältnis von brauchbarem Bildmaterial zu Ausschuss. Heute besitzt fast jeder eine Digicam, und sei es nur eine Kompakte. Da wird nur allzu oft wild in der Gegend rumgeblitz, in Zeiten des Films undenkbar, da man hier für jeden Schuss noch Bares zahlen mußte. Diese Beobachtung gilt aber hauptsächlich für Kompakte, weniger für die DSLR Klasse.
 
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Welchen Einfluss hat neue Kameratechnik auf das Fotografieren?

Um es zynisch zu beantworten: die Welt wird zugemüllt mit Bilderschrott.
 
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Heute beherrsche ich den gesamten Workflow, vom Voreinstellen der Kamera/Drücken des Auslösers bis zum Ausdruck am eigenen Drucker - ein unschätzbarer Vorteil.

Ich möchte nicht mehr zurück in die Zeiten von selbstentwickelten Negativen, Entäuschungen aus dem Fotolobor und ähnlich unerquicklichen Überraschungen.

Die Technik verlangt unzweifelhaft mehr Aufmerksamtkeit. Da ich technisch interessiert bin reizen mich diesbezügliche Details, um meinen Workflow ständig zu verfeinern und zu optimieren.

Die Suche nach Motiven bleibt dabei nicht auf der Strecke. Ganz im Gegenteil. Mit den heutigen Möglichkeiten gehe ich ständig neue Wege...

Gruß
Ralf
 
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In den letzten Jahren ist die Entwicklung digitaler Kameratechnik in Riesenschritten vorangekommen.

Schon wieder so ein Technikfetischist. :rolleyes:

Da gehe ich lieber derweil fotografieren. Mit meinem AEG Handkurbelhandy Baujahr 1963 mit eingebauter Analogkamera.
 
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Welchen Einfluss hat neue Kameratechnik auf das Fotografieren?

Um es zynisch zu beantworten: die Welt wird zugemüllt mit Bilderschrott.

Hmm,

aber ist es wirklich die digitale Kamera? Sind es nicht die neuen Kanäle, welche die Bilder, oder wegen mir auch Bilderschrott, zu uns "spülen"? Gute und weniger gute Fotos gab es schon immer, nur die wahrnehmbare Auswahl ist "etwas" größer - denke ich.

Zum Motiv, es ist vllt. auch der Unterschied ob es das "Objekt" ist, was fotografiert werden "will", oder der Apparat der bedient werden will. Ob das so ist - keine Ahnung - da sind Erfahrenere gefragt.

Grüße
Christian
 
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........., ob, und wenn inwieweit, die allseits präsente und Aufmerksamkeit heischende technische Entwicklung von jenem anlenkt, das früher m.E. mehr als heute im Zentrum des Interesses lag, dem Motiv.

Also ich finde nicht, dass die D-Technik vom Motiv ablenkt. Früher war ja noch viel mehr ablenkende Grübelei angesagt: hab ich den Bildauschnitt richtig erwischt? Habe ich die Belichtung richtig gemacht?

Heute kann man sein Ergebnis kontrollieren und ggf. noch eine korrigierte Bildgestaltung nachlegen (wenns kein Sportfoto o.ä. ist ).
Und das ist dann doch eine ganz konstruktive Beschäftigung mit dem Motiv und der Bildgestaltung, oder?
 
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Es sind viel mehr Bilder geworden,
und es macht viel mehr Arbeit aus den vielen
die wenigen zu finden, ...
 
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Werner - Du bist am besten Weg, der NFF Chef-Philosoph zu werden :)
Ich verstehe Deine Fragen als Metathemen des eigentlichen Fotografierens.

Ich möchte Dir meine Antwort auf 3 Ebenen geben:

1) Der Umgang mit Technologie

Man kannst mit Technik auf zweierlei Arten umgehen:
a) Zu versuchen alles zu verstehen bevor man es benutzt, und
b) es einfach zu benutzen.

Variante a) ist typischerweise der Ansatz von Erwachsenen, die die zuerst wissen wollen, was Sache ist.
Variante b) kommt häufiger bei Jugendlichen vor, die mit der neuen Technologie groß werden. Da wird viel weniger hinterfragt, wie das geht und welche Auswirkungen das hat - es wird einfach verwendet.

Frage an Dich: Wieviel technologisches Verständnis hat es dich gekostet diese Frage hier im Forum zu stellen? Ich nehme an, wenig. Denn Du bist wahrscheinlich nicht wirklich daran interessiert, alle 2000 Internet Protokolle und die Interaktion von hunderten Softwaremodulen zu verstehen, wie dieses Mirakel überhaupt geht. In anderen Foren gibt es Zigtausende die genau diese Fragen interessieren. Es ist Deine Wahl und das ist gut so.


2) Die Benutzung der Kamera

Was hindert einen Fotografen daran, sich eine neue Kamera zu kaufen und gleich mit dem fotografieren anzufangen? Ohne erst 300 Seiten Handbuch auswendig zu lernen. Das geht sowohl analog, wie auch digital. Es hängt vom Fotografen ab, nicht vom Medium. Ok, der neue Besitzer kann auch seinen Spieltrieb austoben und alle Standardeinstellungen gründlich verstellen - seine Wahl.

Da wo sich viel verändert hat, ist die fotografische Lerngeschwindigkeit. Durch das unmittelbare Feedback und der Bildkontrolle lerne ich schneller korrekte fotografische Verhaltensweisen, Lichtsituationen besser einschätzen, den vertrauten Umgang mit der Technik. Das ermöglicht mir, zunehmend mehr Zeit für das "Sehen" zu bekommen - jener Zeit die (zumindest mir) mehr Spaß macht.


3) Die kommunikative Revolution

Der nachhaltigste Veränderung ist das was hier gerade tun. Uns über tausende wichtige und unwichtige Dinge unterhalten - entweder aus Zeitvertreib, oder weil wir auf der Suche nach Antworten sind, oder schlichtweg voneinander lernen wollen, WIE dieses herrliche Bild des Kollegen entstanden ist. Ich denke hier nur an tollen Thread der 3 Fotografen mit den 3 Objektiven zurück.

Wenn sich jemand die gute "alte" Zeit zurückwünscht, dann sollte er auch bereit sein, diese Entscheidung gesamtheitlich zu betrachten. Provokativ ausgedrückt, sollte er sich aus dem Forum abmelden und wieder auf Briefpost umsteigen.

Ich hatte einmal vor einiger Zeit einige Links zu Fotografen geposted, deren Art das Motiv zu sehen, es in ein Bild zu fassen sehr inspiriert haben. Würden diese Personen nicht digital fotografieren, wäre ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nie in den Genuß dieser Motive und Bilder gekommen.

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?p=369435&highlight=Bruce#post369435

Zerpflücke Themen nicht zu sehr in ihre Einzelteile, freue Dich lieber an dem Ganzen.

LG, Andy
 
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Hallo Werner,

mit der "Bilderflut" wird es immer schwieriger die Perlen herauszufischen! Das Auslösen ist zu einfach geworden, die Verantwortung liegt jedoch weiterhin beim Fotografen. Für die Zukunft wird es schwieriger sich zu unterscheiden und einen eigenen Stil zu entwickeln...

...mein Tipp: analog und die Abzüge als limited Edition zu verkaufen...

...Mangel erzeugt Nachfrage!
 
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Hmm was haben uns die neuen cams gebracht.... den schnelleren weg zu der eigentlichen frage: motiv und licht. :)

Denn wenn alle technischen limitationen gemeistert sind, bleibt immernoch das motiv und das licht. und die sind nicht so einfach durch geld zu verändern, und schwerer zu verstehen als die BDA.
 
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...Frage an Dich: Wieviel technologisches Verständnis hat es dich gekostet diese Frage hier im Forum zu stellen? Ich nehme an, wenig. Denn Du bist wahrscheinlich nicht wirklich daran interessiert, alle 2000 Internet Protokolle und die Interaktion von hunderten Softwaremodulen zu verstehen, wie dieses Mirakel überhaupt geht. In anderen Foren gibt es Zigtausende die genau diese Fragen interessieren. Es ist Deine Wahl und das ist gut so.

Hallo Andy,
als "älteres Semester" hab ich mir das Computern selbst beigebracht. "Thanks Haven", denn ich geniesse die neuen Möglichkeiten zur Information und zur Kommunikation. Mein diesbezügliches "Hintergrundwissen" schrammt immer an jener Grenze entlang die da heisst: "was MUSS ich Wissen".

...Da wo sich viel verändert hat, ist die fotografische Lerngeschwindigkeit. Durch das unmittelbare Feedback und der Bildkontrolle lerne ich schneller korrekte fotografische Verhaltensweisen, Lichtsituationen besser einschätzen, den vertrauten Umgang mit der Technik. Das ermöglicht mir, zunehmend mehr Zeit für das "Sehen" zu bekommen - jener Zeit die (zumindest mir) mehr Spaß macht.

Sicher sind die unmittelbaren Feedbacks hilfreich, obwohl der größte Nutzen daraus natürlich in der anfänglichen Lernphase zu verzeichnen ist.
Abhängig ist dieses "Plus" natürlich auch von den Arbeitsbereichen des Fotografen, wobei ich als Straßenfotograf nun nicht unbedingt am meisten davon profitiere. Nach dem Schwenk von ein paar Jahren ins digitale Fotografieren habe ich beim Arbeiten mit analoger Technik ohne Bildkontrolle nicht das Gefühl, das mir etwas fehlt. Aber, das hat sicher mit meiner Arbeitsweise zu Tun und ist sicher nicht zu Verallgemeinern.

...Wenn sich jemand die gute "alte" Zeit zurückwünscht, dann sollte er auch bereit sein, diese Entscheidung gesamtheitlich zu betrachten. Provokativ ausgedrückt, sollte er sich aus dem Forum abmelden und wieder auf Briefpost umsteigen.
LG, Andy

Die Bereitschaft und der Wunsch, sich kritisch auch mit den Auswirkungen von zunehmender Technik-Dominanz im Fotografie-Bereich auseinanderzusetzen hat absolut keinen, diese Technik ablehnenden Charakter, sondern folgt dem Interesse und dem Wunsch zu Verstehen, was für Auswirkungen sich auch bei uns als den Fotografiernden einstellen, die allzuleicht im Schlachtenlärm übertönt werden, aber sicherlich mindestens genauso interessant sind wie die Abbildunsleistung eines Sensors bei XYZ ISO.

Threadaktivitäten die solche Fragen stellen, reflexartig als Wunsch abzutun, in die "gute alte Zeit" zurück zu wollen, ist nicht nur falsch sondern auch Kontraproduktiv.

Von daher hier an dieser Stelle auch ein Appell, die Vielseitigkeit des Forums als PLUS zu sehen!
 
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Die Bereitschaft und der Wunsch, sich kritisch auch mit den Auswirkungen von zunehmender Technik-Dominanz im Fotografie-Bereich auseinanderzusetzen hat absolut keinen, diese Technik ablehnenden Charakter ....

Das verstehe ich, aber so oft?

sondern folgt dem Interesse und dem Wunsch zu Verstehen, was für Auswirkungen sich auch bei uns als den Fotografiernen einstellen, die allzuleicht im Schlachtenlärm übertönt werden,

Ich sehe und höre keinen Schlachtenlärm wenn ich Fotografen beim fotografieren zusehe. Das Privileg des Schlachtenlärms bleibt den Diskutanten in Foren wie diesem hier als (anderes) Hobby unbenommen.


aber sicherlich mindestens genauso interessant sind wie die Abbildunsleistung eines Sensors bei XYZ ISO

Auch hier. Ist es nicht schön, mehrere Interessensgebiete in EINEM Hobby vereinen zu können?


Threadaktivitäten, die solche Fragen stellen reflexartig als Wunsch abzutun, in die "gute alte Zeit" zurück zu wollen, ist nicht nur falsch sondern auch Kontraproduktiv.

Kontraproduktiv? Was ist das "Produktionsziel" mit solchen Threads?

Von daher hier an dieser Stelle auch ein Appell, die Vielseitigkeit des Forums als PLUS zu sehen!

Das steht ausser Frage.

Irgendwie kann ich mich allerdings doch des Eindruckes nicht erwehren, daß diese "Vielseitigkeit" transponiert in den Autobereich folgendes ergeben soll.
Das einem Autofahrer nur Fahrzeuge ohne ABS und ESP das "richtige" Gefühl fürs Autofahren erhalten können.

LG, Andy
 
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