Welchen Anteil an Bildern macht ihr mit VR?

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wie groß ist der Anteil an euren Bildern, die ihr ohne VR nicht hättet machen können?

  • 0%& - 5%

    Stimmen: 59 38,6%
  • 6% - 10%

    Stimmen: 33 21,6%
  • 11% - 20 %

    Stimmen: 19 12,4%
  • 21% - 40%

    Stimmen: 18 11,8%
  • 41% - 60 %

    Stimmen: 10 6,5%
  • 61% - 100%

    Stimmen: 14 9,2%

  • Umfrageteilnehmer
    153
W

Wolle

Guest
Wie groß ist der Anteil an Fotos, die Ihr ohne VR nicht hättet machen können, an der

Moin,

da diese Thema in einer anderen Diskussion wieder hochkocht, möchte ich folgendes wissen:

Wie groß ist der Anteil an Fotos, die Ihr ohne VR nicht hättet machen können, an der Gesamtzahl Eurer Bilder?
 
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Wenn ich aus der Hand fotografiere und die Belichtungszeiten nicht allzu kurz sind, ist der VR oft eingeschaltet. Vom Anteil her würde ich mal so auf 30-40% tippen.
 
Kommentar
So eine Frage läßt sich gar nicht vernünftig beantworten.

Meistens benutze ich Objektive ohne VR, und zwar ganz einfach deshalb, weil ich das AF 80-400 VR eben nur mitnehme, wenn ich den langen Brennweitenbereich auch glaube zu brauchen.

Andererseits hat mir dieses Objektiv auch schon Aufnahmen ermöglicht, die sonst garantiert nicht entstanden wären.

Es gibt Situationen da will oder kann man kein Stativ mitnehmen. Als ich noch ein 70-300er besaß, hab' ich dieses dann auch häufig gar nicht erst mitgenommen wenn ungünstige Lichtverhältnisse zu erwarten waren. Ich wußte aus Erfahrung, daß man bei 300mm unter 1/250 bis 1/500 sec. damit kaum ein scharfes Bild zustande bringen würde.

Seit ich das 80-400 VR habe, frage ich mich eher, ob interessante Motive zu erwarten sind, für die eine lange Brennweite von Vorteil wäre.

Der VR ist also kein Allheilmittel, erweitert aber erheblich die kreativen Möglichkeiten.

Hobbs
 
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Ich habe zwei VR-Objektive.
Meine Erfahrung ist so: ich schalte immer aus. Aber wenn die Belichtung (Zeit) kritisch wird, dann schalte ich schon ein. Habe dabei gute Erfahrungen gemacht.
So etwa 10% meiner Bilder sind mit VR gemacht worden.

Nun nichts ernstes: je älter man wird, desto mehr wird mit VR benützt.
Bis 30 Jahre ohne VR, bis 40 J.: 20%; 50 J.: 40%; 60 J.: 60%; 70 J.: 80%; 80 J.: 90%; 100 J.: 100%.

So sind meine zwei verschiedene Antworten.

Gruß
Tony
 
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Ich besitze gar keine VR-Objektive und habe VR bisher auch nie vermisst. Bei dem von mir an KB eingesetzten Brennweitenbereich (28,35,50,85) kann ich i.A. auch noch die 1/30 oder auch mal die 1/15 Sekunde halten. Bei längeren Zeiten muss das Motiv entweder so statisch sein, dass ich auch ein Stativ nutzen kann oder so beweglich, dass mir der VR auch nichts mehr bringt. Und wenn abzusehen ist, dass die Zeiten lang werden kann ich auch immer noch die Messsucherkamera nehmen, dann fällt zumindest mal der Spiegelschlag weg. Bei langen Brennweiten mag ein VR sinnvoll sein, aber das kümmert mich eher wenig.

Grüße
-- Rüdiger
 
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VR grundsätzlich eingeschaltet, wenn ich die Technik zur Verfügung habe, will ich sie auch benutzen.
Das ständige Rechnen Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Brennweite, kann ich halten oder doch Stativ entfällt.
Die Technik arbeite für mich - Herrlich -:hehe:


Gruß
Thomas
 
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... bin ziemlich "schleppfaul" (nehme daher äussert selten ein Stativ mit) ...
... mache lieber Fotos "aus'm Handgelenk" ;) als mir irgendwo grossartig 'n halbes Aussenstudio aufbauen zu müssen ...
... finde Stative ziemlich "unpraktisch" weil ich viele "bewegliche" Motive fotografiere ...
... wenn möglich, improvisiere ich lieber vor Ort ...

Von daher : 80% mit VR :frown1:
 
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Moin,

Hans-Peter R. schrieb:
Es gibt Situationen, die lassen sich durch Einsatz von "noch mehr Equipment" alleine nicht lösen.

Andererseits erschließen sich durch VR - gerade spontane, ungeplante - Aufnahmesituationen, die ohne VR offensichtlich nicht zu stemmen wären, so dass man es erst gar nicht probiert.

Genau um diese Situationen geht es mir, wie oft treten die wirklich ein?


(Mist, versehentlich wieder den Danke-Knopf erwischt.)
 
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Wolle schrieb:
Genau um diese Situationen geht es mir, wie oft treten die wirklich ein?
Das ist eine sehr gute Frage! Bei mir unterscheiden sich grob zwei Anwendungen:
  1. Menschen:
    Die sind oft in Bewegung, sodass nicht ich sondern sie verwackeln ("Bewegungsunschärfe"), wenn die Beliuchtungszeit in kritische Bereiche kommt.
    Also hier: VR meist nutzlos.
    Ausnahme: jemand posiert. Aber dann habe ich idR mindestens ein Einbein dabei, meistens sogar ein Stativ.

  2. Stadt und Land:
    Nur in den Morgen- oder Abendstunden ist mit Lichtverhältnissen zu rechnen, bei denen Belichtungszeiten entstehen, die einen VR rechtfertigen. Aber da hab' ich wiederum idR. ein Stativ dabei. Dito, wenn ich tagsüber mit Graufilter die Zeiten verlängere.
    Also auch hier: VR nicht wirklich vonnöten.
Ich habe allerdings keine langen Tele mit VR, da wäre das sicher manchmal sinnvoll (so ab 300mm vielleicht, evtl. auch ab 200). Bei kürzeren Brennweiten allerdings ist er für mich (!) nicht sehr sinnvoll, und das erst kürzlich erworbene 24-120 VR wird sich wohl von mir trennen müssen, sobald ich die Kohle für das neue 24-70/2.8 habe :).
 
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Es kommt einfach darauf an was man fotografiert und wie und mit welcher Brennweite.

Ich selber bin bekennender Stativmuffel (ausser für Nachtaufnahmen) da es jede Spontanität abtötet. Ein Tele ohne VR würde ich mir mittlerweile nicht mehr kaufen.
 
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Wenn ich in diesem Thread die Antworten lese, frage ich mich, wo all die vielen Leute sind, die in anderen Threads sogar VR fürs 12-24 fordern.


Ich finde VR ist eine gute Technik, und wenn ich eines meiner beiden VR-Objektive drauf habe, nutze ich es relativ häufig, habe mal 40 % angekreuzt. Am besten hat der VR auf dem 24-120er funktioniert, habe es trotzdem verkauft, weil es optisch ziemlich lausig war. Bei Tele sollte man die Möglichkeiten des VR nicht überschätzen, aber man ist schon etwas flexibler als mit Einbein oder Stativ.


Wir sollten froh sein, dass Nikon es versteht, die VR-Objektive gut zu zentrieren. Bei Anderen ist das teilweise ganz anders....:D
 
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Die Frage läßt sich so nicht beantworten.
Beim105 VR, 18-200VR und 70-300VR. ist der VR immer an, es sei denn, ich habe vergessen ihn anzuschalten oder benutze ein Stativ. Letzteres passiert selten, also 95%.
Beim 80-400VR war das genau so, bis zum Verkauf.

Die anderen Linsen haben kein VR, also 0%. Aber öfters vermisse ich ihn schon, auch am 12-24 oder am 1,4/50 bzw 1,8/85.

Eine Linse mit VR würde ich grundsätzlich vorziehen bei gleicher optischer Qualität.

Beim Kauf eines Objektivs längerer Brennweite sind VR und AFS für mich sehr wichtig. Wenn Nikon zum Beispiel ein 2,8/50 - 150 oder 35 - 150 herausbrächte, wäre VR ein KO Kriterium und ein sowohl bezahlbares als auch tragbares 5,6/500VR wäre ein Traum.

Gruß, Bernhard
 
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Ich fotografiere viel im Telebereich, oft auch bei schlechtem Licht. Bei meinen Objektiven mit VR ist dieser daher praktisch immer an. Stativ? Nehme ich nur mit wenn ich vorher weiß, dass ich es wirklich brauchen werde. Letztens im Zoo war so schlechtes Licht, dass ohne VR ca. 80 % der Aufnahmen mit dem 70-300 verwackelt gewesen wären. Gestern habe ich sogar testweise mit dem VR 18-200 Nachtaufnahmen aus der Hand gemacht, normalerweise ohne Stativ ein Unding.

Es kommt daher oft auf die Situation an, bei vielen Fotos bräuchte ich VR wahrscheinlich nicht, manchmal würde aber auch jedes Foto ohne VR verwackelt sein. Daher habe ich mal 20% angeklickt. Missen möchte ich es aber nicht mehr.

Gruß Steffen
 
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Moin,

Furby schrieb:
Wenn ich in diesem Thread die Antworten lese, frage ich mich, wo all die vielen Leute sind, die in anderen Threads sogar VR fürs 12-24 fordern.

Deshalb habe ich mal diese Umfrage gestartet, um herauszufinden, wie wichtig VR in der Praxis ist. Aber so langsam dämmert mir, dass wir hier womöglich die gleiche Diskussion führen, wie sie vor 20 Jahren um AF geführt wurde...
 
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Furby schrieb:
Wenn ich in diesem Thread die Antworten lese, frage ich mich, wo all die vielen Leute sind, die in anderen Threads sogar VR fürs 12-24 fordern.
....:D

Was erwartet bei bei der Fragestellung ?
Frage 1 -Umfrage - Welchen Anteil an Bildern macht ihr mit VR?

Frage 2 Wie groß ist der Anteil an Fotos, die Ihr ohne VR nicht hättet machen können, an der Gesamtzahl Eurer Bilder?

Natürlich hätte man ohne VR die Bilder machen können. Müsste man halt mit Stativ arbeiten. Die Fragestellung gibt die Antwort doch schon vor, oder ? :nixweiss:
 
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Moin,

3log1 schrieb:
Frage 2 Wie groß ist der Anteil an Fotos, die Ihr ohne VR nicht hättet machen können, an der Gesamtzahl Eurer Bilder?

Natürlich hätte man ohne VR die Bilder machen können. Müsste man halt mit Stativ arbeiten. Die Fragestellung gibt die Antwort doch schon vor, oder ? :nixweiss:

Wenn dem so wäre, hätte ich die Frage nicht gestellt. Es gibt durchaus Situationen, wo man mit VR ein Bild noch bekommt, das man ohne nicht hätte machen können. Mir geht es um die Häufigkeit derartiger Situationen.
 
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Wolle schrieb:
Moin,



Wenn dem so wäre, hätte ich die Frage nicht gestellt. Es gibt durchaus Situationen, wo man mit VR ein Bild noch bekommt, das man ohne nicht hätte machen können. Mir geht es um die Häufigkeit derartiger Situationen.

Sehe ich genau so. Manchmal ist, bevor das Stativ ordentlich aufgebaut ist, das Motiv schon weg.....
 
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Wolle schrieb:
Aber so langsam dämmert mir, dass wir hier womöglich die gleiche Diskussion führen, wie sie vor 20 Jahren um AF geführt wurde...

Möglich. Aber zum AF gab es damals keine Alternative. Entweder ich habe es geschafft ein schnelles Objekt manuell zu fokussieren bzw. vorzufokussieren oder nicht. War es zu schnell, habe ich keine scharfe Aufnahme hinbekommen und es gab auch kein Hilfsmittel, das mir das noch ermöglicht hätte mit einer MF-Kamera hinzubekommen.

Beim Thema VR ist das ein bisschen anders. Komme ich bei der Belichtungszeit in einen kritischen Bereich, kann mir der VR da helfen. Ich kann aber auch ein Einbein/Stativ benutzen. Man sollte das Einbein nicht unterschätzen. Ich benutze es bei meinen Pferdeaufnahmen fast ausschließlich und wenn es das Licht zulässt, dann immer ohne aktivierten VR. So sind die Bilder einfach am schärfsten. Auch die Möglichkeit einem bewegten Objekt gleichmäßig zu folgen und die ermüdungsfreie Haltung sind Vorteile bei der Benutzung eines Einbeins..die sich zusätzlich positiv in der Bildschärfe auswirken können.

Ich kann es verstehen wenn jemand sagt, dass ihm ein Einbein zu umständlich und lästig ist. Dann ist es sicherlich gut VR zu haben. Aber wenn es um den letzten Tick Schärfe geht, geht meiner Meinung nach nichts über ein möglichst ruhiges "Lagern" der Kamera/Objektivkombi.


Gruß
Heiko
 
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Also, da ich >60% das 18-200VR und 70-300VR nutze und da den VR nie ausschalte bin ich im oberen Segment.
 
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Hallo Wolle,

Wolle schrieb:
Genau um diese Situationen geht es mir, wie oft treten die wirklich ein?
ah, verstehe. Mit dem VR ist es halt wie in vielen anderen Fällen auch: Wenn man einen Hammer in der Hand hat, sieht plötzlich alles aus wie ein Nagel. Ich gebe zu, dass VR eben einfach auch "bequem" ist und man vielleicht die eine oder andere Alternative (an den ISOs schrauben, Kamera auflegen, zur lichtstarken Linse wechseln, weniger Kaffee trinken :) ...) mit der VR-Keule in der Hand einfach vernachlässigt. Und dann wird natürlich VR plötzlich "wichtig".

VR ist eines von vielen Hilfsmitteln, die uns die Hersteller an die Hand geben. In Summe kann man auf dieser Hilfsmittel-Klaviatur ganz gut spielen. Aber der eine spielt eben gerne in Dur, der andere eher in Mol.

Viele Grüße
HaPe
 
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