Welche Programme setzt Ihr für die Bildbearbeitung ein?

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Welche Bildbearbeitungs-Software setzt Ihr ein?


  • Umfrageteilnehmer
    226
Habe Photoshop, mache aber 90% schon in CameraRaw.
Photoshop nur für zusätzliches Korn über NikTools (Silver Efex) oder evtl. Nachkorrekturen, die ich evtl. vergessen habe.
 
Kommentar
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Ich hatte zunächst nur eine Stimme für Capture One abgegeben, welches ich seit Jahren mit großer Zufriedenheit einsetze, nachdem Apple Aperture eingestellt hatte (grummel).
Nun habe ich eine zusätzliche Stimme für GIMP abgegeben, nachdem ich es gestern testweise installiert habe und für eine Bastelei in einem anderen Fred verwendet habe. Ich schätze, dass ich GIMP für gelegentliche Einsätze bei Bearbeitungen, die ich mit C1 nicht hinbekomme, auf der Platte behalten werde. Gefällt mir ganz gut, und da ich vor Jahrzehnten (könnte hinkommen) schon mal mit Photoshop und später PSE herumgespielt hatte, bin ich mit GIMP durchaus zügig zurechtgekommen. Sollte man unterstützen. Ich muss noch herausfinden, über für mich geeigneten welchen Weg ich da spenden kann.
 
4 Kommentare
shovelhead kommentierte
Totalreflexion kommentierte
Danke - die Seite habe ich natürlich gefunden - aber : Patreon? Liberapay? was ist das? PayPal (nein, Danke); Cheque? Da ist kein für mich einfach umsetzbarer Zahlungsweg dabei.
Ich werd's wohl eher über die GNOME foundation probieren, da kann man anscheinend per credit card spenden:
Vielleicht akzeptieren die dort VISA. So etwas habe ich.
Da lob' ich mir z.B. LibreOffice - da kann man (und habe ich schon mehrfach) per Überweisung spenden.
 
shovelhead kommentierte
@Totalreflexion ich würde mir das überlegen: ja, PayPal ist US-Amerikanisch und böse und ... eine One-Stop-Solution. Du kannst entweder dein Kreditkartennummer bei unzählig vielen Online-Shops angeben, damit bei jedem neuen Online-Einkauf deine Exposition erhöhen oder Du gibst deine Kreditkarten-Informationen ein Mal (!) bei Paypal an und minimierst so deine Exposition.

Ich kaufe online nur da, wo ich Paypal nutzen kann, denn der Käuferschutz ist zwar umständlich, funktioniert aber und gibt zusätzliche Sicherheit. Jedem Online-Hansel meine Karten-Infos mitzuteilen, macht mir eher Angst, denn mit jeder Exposition erhöht sich das Risiko, dass meine Daten Teil eines Leaks oder Hacks werden.

Liberapay ist eine in Frankreich eingetragene, gemeinnützige Organisation (Spenden können steuerlich geltend gemacht werden) und Plattform für Online-Spenden. Ziel ist ein Transfer ohne Kostenaufschläge. https://de.liberapay.com/ Ich verstehe nicht, warum das kein einfach umsetzbarer Zahlungsweg für Dich ist. Vermutlich Unwissenheit.
 
Wuxi kommentierte
minimierst so deine Exposition.
Sehe ich genauso. Eine Station mehr zwischen mit und dem CC Betrüger.

(Und ich habe schon erlebt wie es ist wenn Deine CC komprimittiert ist und alle 5 Minuten eine 50$-Zahlung in Chicago abgebucht wird.
Da geht der Blutdruck nach oben!)
 
hmmm - ich habe noch nie irgendein Bild entrauscht - warum würde man das tun?

Ich frag mal so: Welcher Bildausschnitt gefällt dir besser, dieser ...

oder dieser?


Der einzige Unterschied zwischen den beiden liegt im Entrauschen.
 
L
lokatz kommentierte
Das verblüfft mich jetzt eher. Kannst du da konkreter werden: Was gefällt dir an DxO bei Fuji nicht, und was kannst du deiner Meinung nach bei LRC mehr machen? AI nutzen ohnehin beide...
 
Lichtschachtsucher kommentierte
Schwer zu beschreiben, ich hatte glaube ich PhotoLab6 für meine Fuji X- Pro3 und X-T5 gekauft. Ich bin nie richtig warm geworden damit und es hat mir meine Dateien Ordner stellenweise zerschossen wenn ich meine Nikon Raw bearbeiten wollte. Auch stört mich dass man die neueste Version immer nachkaufen muss und weil ich keine Fuji mehr habe und schon Jahrzehnte Adobe Software nutze, ich LRC und Photoshop im Abo nutze, d.h. der Opa hat für 13 oder so etwas Euro im Monat immer die neueste Software, hat bei mir DxO den Weg des Vergessens angetreten.
Ich mag auch den Workflow nicht besonders, LRC funktioniert dagegen perfekt und intuitiv und mit den ganzen Masken erschließen sich für mich neue Möglichkeiten.
Hat halt jeder seine eigene Sichtweise.
 
L
lokatz kommentierte
Ja, ok, wenn man diese Programme als Alternativen ansieht, bin ich bei dir. Nur DxO zu nutzen kommt für mich auch nicht infrage. Ich nutze es als Frontend, konvertiere in DNG, dann geht's mit LRC weiter...
 
C
Christian B. kommentierte
Ich schreibe das mal hier, weil ich Deinen schönen Indien-Reisebericht nicht stören will. Aber due letzten Bilder, die Du dort gerade eingestellt hast mit den Hirschen und dem Tiger, die finde ich sehr seltsam bearbeitet (ich hoffe, ich darf das sagen und diskutieren). Erstens finde ich sie zu hell und zweitens irgendwie künstlich. Ein bisschen so wie aus der Urzeit der Digitalfotigrafie mit Minisensoren. Sind das sehr starke Ausschnitte, die dann stark bearbeitet (entrauscht und geschärft) wurden?
 
L
lokatz kommentierte
Sorry, ich sehe das leider erst jetzt und musste erst mal rekonstruieren, welche Bilder du meinst. Es geht, wenn ich das richtig sehe, um die beiden Sambar-Hirsche, von denen einer am Wasserloch trinkt, und den Tiger, der später dahinter auftauchte.

Bei zu hell könnte ich mich im Fall der Hirsche noch anschließen - es war sehr helles Licht, und ich wollte das beim Editieren auch so wiedergeben, hab es aber vielleicht ein wenig übertrieben. (Zu meiner Entschuldigung: Aus verschiedenen Gründen musste ich in wenigen Tagen etliche Hundert Bilder editieren. Da bleibt für jedes nicht viel Zeit...)

Bei den Tigerbildern sind wir vermutlich eher bei einer Geschmacksfrage: Da habe ich bei allen Klarheit und Schatten deutlich angehoben, um die Zeichnung des Tigers gut zur Geltung zu bringen. Das hat natürlich Auswirkungen auf die umgebende Landschaft (im Grunde wie die frühen HDR-Simulationen von Bildbearbeitungsprogrammen), gefällt mir aber zumindest hier trotzdem ganz gut.

Stark beschnitten oder besonders entrauscht/geschärft wurden diese Bilder jedenfalls nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Neben GIMP auch Topaz Photo AI und RawTherapee - aber ich kann die Optionen nicht hinzufügen.

Bildübertragung ganz altmodisch: Karte in den PC, Dateien kopieren. (Und das wird auch keine noch so schnelle Cloud jemals ändern.)
 
1 Kommentar
Mat kommentierte
Meinen raw-Workflow schreib ich auch dazu, weil er anscheinend zu den "ausgerissen" gehören dürfte:
  • Entrauschung (raw denoise) & schärfen und/oder etwas entfernen, grob croppen in Topaz Photo AI => DNG
  • Das DNG dann im GIMP öffnen, was automatisch RawTherapee startet; dort Belichtung & Kontrast korrigieren und Haze reduzieren
  • Im GIMP dann feine Korrekturen, Wasserzeichen, Skalieren und Ausgabe als JPEG.
Alles natürlich nur "gegebenenfalls", nach Notwendigkeit.
 
Kleines Fazit: Darktable und ON1 sind die Exoten (knapp 4 Prozent), Luminar und GIMP kommen auf 8 Prozent. Was mich erstaunt: Capture One bringt es lediglich auf 15 Prozent - genau wie Affinity. Bei Capture One hätte ich einen höheren Wert erwartet.

IrfanView hätte ich in die Liste schreiben sollen, einige Forenten nutzen es (und wahrscheinlich noch andere Programme, Topaz und so weiter).

DXO PhotoLab liegt bei knapp 20 Prozent, das hätte ich wiederum niedriger angesetzt.

NX Studio: 30 Prozent. Im nikonlastigen Forum vielleicht naheliegend, dennoch ist der Wert beachtlich. Dass Lightroom und Photoshop den Markt beherrschen, war klar.

Auch wichtig: Die Zahl der Stimmen ist in etwa doppelt so hoch wie die Zahl der Teilnehmer. Ich schätze, dass viele Abläufe historisch gewachsen sind, man hatte ein Programm, dann kam ein neues dazu. Und so weiter. Dass einige Forenten vier oder mehr Programme einsetzen, überrascht mich allerdings. Dies Programm fürs Entrauschen, jenes für die Perspektivkorrektur, wieder ein anderes zum Bewerten. Das würde mich überfordern.

Ich bleibe bei DXO mit den Erweiterungen (Filmpack und ViewPoint). Und wenn ich groß bin, kommt noch Photoshop oder ein Photoshop-Derivat dazu - welches wäre das eigentlich? Was mir im Wesentlichen an PhotoLab fehlt, ist das Entfernen störender Bildteile (was allerdings nur extrem selten vorkommt). Kleinigkeiten kriege ich mit dem Stempelwerkzeug hin, aber komplexere Arbeiten sind schwierig.
 
shovelhead kommentierte
Die Zahl der Stimmen ist in etwa doppelt so hoch wie die Zahl der Teilnehmer

Weil die meisten Photographen mehr als nur ein Programm benutzen? Das ist zumindest bei mir der Fall.
 
Lichtschachtsucher kommentierte

Man braucht das Foto Abo, das Creativ Cloud Jahresabo mit Photoshop, Lightroom Classic, Bridge, Firefly etc. kostet 289.- Euro, es gibt aber auch eine Jahreslizenz ab 80.-€ für Lightroom Classic und Photoshop CC.
Ich habe auf Grund der Panikmache vom Wegner letztes Jahr noch ein Jahresabo mit ca. 140 Euro Einmalzahlung für Creativ Cloud mit 6 Programmen abgeschlossen, das gibt es wohl jetzt so nicht mehr.
EInfach mal durchgoogeln das Thema.
 
Sans Ear kommentierte
Wuxi kommentierte
Kleines Fazit:
Wir vergleichen Äpfel mit Birnen!

Es gibt sehr verschiedene Anwendungsfälle (daher verwenden auch viele Mitglieder mehrere Software Produkte).
RAW-Konverter, Dateimanagement, Bildbearbeitung Basic/Advanced/Expert, usw, usw.

Das wären die Spalten in der Tabelle wo man X oder - setzen kann.
 
peterkdos kommentierte


Das tolle an den Adobe-Lizenzen ist dass diese, wenn sie im Angebot sind, mehrfach gekauft werden können. Und, diese werden aufaddiert, so dass man da an Lizenzen etwas sparen kann.
 
Was mich erstaunt: Capture One bringt es lediglich auf 15 Prozent - genau wie Affinity. Bei Capture One hätte ich einen höheren Wert erwartet.

DXO PhotoLab liegt bei knapp 20 Prozent, das hätte ich wiederum niedriger angesetzt.
Beides erstaunt mich überhaupt nicht. Bin dafür selber das beste Beispiel. Habe wie erwähnt noch die letzte CaptureOne Version von vor deren Linzenz- und Bezahländerung und hätte es ohne diese wohl auch weiterhin als zumindest 2. Standbein in der RAW Entwicklung. Aber das momentane Modell ist mir deutlich zu teuer.

DXO hat halt den besten Ruf bei der Entrauschung. Und da auch der Rest anständig ist und das Programm vor allem an irgendwelchen Aktions- Preisreduzierungen wie Black Friday etc. zudem günstig zu erlangen ist (deshalb aktualisiere ich selbst auch alle 2 Jahre) haben es relativ viele.

Nennt sich Preis/ Leistung und die ist bei beiden Programmen recht unterschiedlich. Zumal es bei CaptureOne auch immer mal wieder zu softwaretechnischen Problemen kommt wie man gut mitverfolgen kann. Alles in allem sind die da in Dänemark scheinbar auch nicht besonders kundenorientiert, etwas anders als die Franzosen von DXO, wobei ich auch von denen bereits wiedersprüchliches gelesen und gehört habe.
 
Kommentar
Die Bevorzugung eines einzelnen Programms liegt aber auch daran, wie vertraut jemand mit einem oder mehreren Programmen ist. Ich bin seit den Anfängen immer bei PS geblieben, als es u. a. übrigens auch noch gar kein LR gab. Ausgehend von diesem Programm kann ich dann dank all der vielseitigen PlugIn-Möglichkeiten von hieraus immer alles das im Multitasting-Verfahren problemlos mit benutzen, was mir bei PS fehlt oder andere Programme eben doch besser machen (wie u. a. die ganze RAW-Bearbeitung in gesamten DxO-Programmpaket inklusive der dortigen Bilddatenverwaltung, die mir ausreicht...). Da ich mich im PS am besten auskenne muss ich somit nicht nebenbei noch in anderen Programme so fitt werden wie im PS, zumal ich ja durch das jeweilige PS-PlugIn problemlos sowieso dorthin (zu einer speziellen Bearbeitung) switchen kann, um abschließend im PS die Bildbearbeitung zu beenden.
 
Kommentar

Klar. Ich hab ja auch nicht behauptet, dass ich wissenschaftliche Erkenntnisse vorlege.

Interessant find ich’s dennoch.

Einerseits: Die Datenmenge ist zu klein, die Frage zu groß. Andererseits: 135 Teilnehmer, gar nicht so schlecht.
 
1 Kommentar
Wuxi kommentierte
Yes! Ist ein interessanter Austausch!
 
Ich bin mit Beginn der Abo-Version bei Adobe zu DXO gewechselt und sehr zufrieden.
 
4 Kommentare
VisualPursuit kommentierte
Bei mir Affinity und Davinci Resolve, auch hier weil ich keinen Bock hatte mich mit meiner Arbeit erpressen zu lassen.
 
shovelhead kommentierte
Resolve ist phantastisch für Color Grading. Ich kenne zwei Photographen, die ihre Photos in Resolve laden, um an den Farben und Kontrasten zu fummeln.
 
VisualPursuit kommentierte
Mit Color Grading haben sie angefangen.
Mittlerweile ist es das mächtigste Videoschnittwerkzeug am Markt.
 
shovelhead kommentierte
Mit DXO bin ich durch. Wollte auf neuem System die vorhandene PureRAW Version installieren, ging jedoch nicht. Support kontaktiert und wurde freundliche darauf hingewiesen mir eine neue Version zu kaufen, da meine nach einem halben Jahr nicht mehr supportet wird. Danke aber Nein-Danke.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Das weiß man doch vorher. Ich will hier keine Lanze für Adobe brechen, nutze es ja selbst nicht mehr, aber wenn die Fakten vorher klar sind, ist der Endkunde selbst verantwortlich.
 
VisualPursuit kommentierte

Ich bin mir nicht so sicher wieviele Leute überblicken was passiert wenn sie das Abo beenden,
und wie vielen klar ist daß unter Umständen zehntausende Stunden Arbeit für die Katz sind,
wenn man die erarbeiteten Presets und Co nicht mehr nutzen kann.
 
kommentierte
Nichts passiert. Vorm Beenden des Abos kann ich den Rechner z.B. zwei Monate durchlaufen lassen und alle bearbeiteten Bilder als tif-files speichern, wenn ich es nicht bereits jeweils direkt beim Bearbeiten getan habe. Auf die nef-files hat man immer vollen Zugriff und kann diese mit einem anderen Programm eigener Wahl nach belieben bearbeiten.
 
VisualPursuit kommentierte

Aber die in LR angelegten Rezepte gehen verloren.
Du musst wieder ein Abo abschliessen um darauf zugreifen zu können.
Die Aussicht den Rechner zwei Monate lang Datenmüll/Doubletten
produzieren zu lassen empfinde ich auch nicht gerade als verlockend.
 
kommentierte
Der Zeitraum fürs Schreiben der Daten war willkürlich gewählt und wenn man es regelmäßig nach dem jeweiligen shooting macht, erübrigt sich dies. Wenn der Wunsch das Abo nicht mehr fortzuführen so groß ist, dass man kündigt, ist eine Einarbeitung in neue Software die logische Folge. Die "alten" Daten sind direkt greifbar auf dem Stand der letzten Bearbeitung, neue Daten werden mit neuer Software verschlimmbessert. Da die Raw-Daten vorhanden sind, können auch die älteren Bilder mit dem neuen Programm bearbeitet werden falls nötig. Ich sehe hier keine Probleme auf mich zukommen.
Dies habe ich bereits hier und da geschrieben: vor inzwischen 11 Jahren habe ich das erste Adobe-Abo abgeschlossen - mit der einfachen Rechnung - für die nächsten 30 Jahre Nutzung mit Kosten von durchschnittlich 200,-€/a, komme ich auf insgesamt 6000,-€, die ich nicht wie bei einer Z9 auf einmal auf den Tisch legen muss. Bis heute (die letzten 11 Jahre) bin ich deutlich unter dem selbstgestellten Jahresdurchschnittspreis geblieben, habe immer eine aktuelle Version, also passte es für mich.
 
Mich wundert, dass ON1 so wenig vertreten ist. In punkto Preis/Leistungsverhältnis ist das eigentlich sehr stark: großer Funktionsumfang, kleiner Preis.
 
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3 Kommentare
peterkdos kommentierte
Prinzipiell stimme ich zu, wären da nicht andere Gründe, wie der Kompatibilität, die zur Verwendung bestimmte Software zwingen würden.

Als Beispiel, die Objektivkorrekturdaten einige Programme sind ein Grund diese zu benutzen. Ebenso die verschiedenen non-destruktiven Veränderungen, Einsatz der Masken etc.
 
Reaktionen: Mat
Mat kommentierte
Die Objektivliste im (non-destruktiven) RawTherapee ist lang und wird von Version zu Version länger. es geht open source wirklich eine Menge!

P.S. zu oben: Dort spende ich auch gern dann und wann ein paar 10€ ins Projekt!
 
shovelhead kommentierte
@peterkdos ...die zur Verwendung bestimmte Software zwingen würden. Als Beispiel, die Objektivkorrekturdaten

https://lensfun.github.io/lenslist/

Immer erst nachschauen, woher die eigene, hochgepriesene Software ihren Code bekommt, Ob der selbst oder programmiert oder einfach nur für Umme kopiert wurde, denn recht viele kommerzielle Programme (ACDSee, Affinity Photo, On1 Photo Raw etc.) setzen auf Lensfun, weil sie selbst keine Lust, keine technischen Möglichkeiten, kein Geld oder keine Ahnung haben, wie man diese Korrekturen berechnet, codiert und erstellt. Die sind da anderen Open-Source Programmen keinen Schritt voraus, nur teurer.


Man könnte auch noch hinzufügen, dass die Raw-Engine in Lightroom jahrelang DCRaw (Dave Coffin Raw Converter) war, ebenso Open-Source, weil Adobe lieber OS nutzt als Geld in eigene Entwicklung zu stecken .... und das Abo dann irgendwelchen Ahnungslosen umhängt ;o)

Isso.
 
Reaktionen: Mat
... Camera Raw ist ja auch kein eigenständiges Programm, sondern ein Plugin in Photoshop oder Bridge. ...
Camera RAW ist nur komplett mit Photoshop (oder LR, welche zwei dann sowieso gebundelt sind) verknüpft – wenn man nur Bridge installiert == Kein Camera Raw. Genau das habe ich schon mal probiert – weil ich wissen wollte was denn dann eigentlich passiert. Da kommt eine Meldung ala "Sie haben Kein Programm installiert, das die Verwendung von Camera Raw authorisiert" o. ä.
Das wäre ja auch quasi eine eigene Konkurrenz zu LR - weil Bridge ähnliche Orga-Aufgaben erfüllen kann, und CR ohnehin der "Motor" von LR ist.

Als Abo-Falle empfinde ich das Adobe Paket nicht – man kann jederzeit raus und weiß was man bekommt.
Ich musste es allerdings auch noch nie bezahlen, weil ich meine komplette CC-Arbeits-Lizenz auch @home nutzen kann, die Installation ist auf zwei Maschinen erlaubt – darf nur nicht zeitgleich verwendet werden.

Wenn man so rechnet, dass eine Photo-Lizenz 25 EUR im Monat kostet (mit Aktionen geht es ja auch günstiger), dann also in 3 Jahren 900 EUR, dann ist das immer noch günstiger als damals die einzelne PS Vollversionen zu 1.200 oder gar 1.500 EUR, bei der dann damals eigentlich nur ein Programm im Paket war (wahrscheinlich vermissen eher alle die Möglichkeiten der "kreativen Lizensierung" aus Studi-Zeiten eher ). Wer eine ganze CC-Lizenz benötigt kommt natürlich nicht ganz so günstig weg, aber wenn man damit professionell arbeitet, ist das ein gutes Modell für Unternehmen um damit zu planen - ist halt auch "Agil" geworden das Ganze.

Mir gehen bei den Abo-Sachen eher die Stückweisen Reduktionen der Verträge auf die Nerven, weil die einstmals versprochene Leistung immer weiter eingeköchelt wird. Da wird dann ein "Pro" Account vermarktet, dann ein "Max Pro" und die einstmals gekaufte Kernleistung ist dann eigentlich wertlos. Sowas darf bei Adobe nicht Einzug halten – ab dann bewerte ich es als Abzocke (KI-Entrauschung nur bei "Pro-Account" oder ähnlich).
 
Kommentar
Wenn man kein Abo mehr hat-

Ich habe es nicht ausprobiert, aber das wäre möglich:

Lightroom Classic-Bilder:
Du kannst nach wie vor Fotos importieren und organisieren sowie die bearbeiteten Fotos per Export, Veröffentlichung, Druck, Web oder Bildschirmpräsentation ausgeben. Nach dem Ende deines Abos kannst du nicht mehr auf die Module „Entwickeln“ und „Karte“ sowie auf Lightroom for mobile zugreifen.
 
Totalreflexion kommentierte
Ich verstehe nicht, wieso das eine andere Meinung darstellen soll - der Vorteil auf der Anbieterseite beim Abo-Modell ist eindeutig, Deine Sichtweise scheint das nach meinem Verständnis zu bestätigen.
Bei Kauf einer Dauerlizenz sind updates und Programmpflege ja bereits vorausbezahlt, für einen gewissen Zeitraum, je nachdem wie der Anbieter kalkuliert hat. Da fehlt erstmal kein Geld für die Entwickler. Aber das ist eben für den Anbieter unbequem - es müssen regelmäßig kostenpflichtige updates oder neue Lizenzen beim Kunden eingeworben werden. Der Kunde wiederum hat die Wahl, zu überlegen, ob er ein update benötigt oder nicht. Beim Abo hat der Kunde diese Wahlmöglichkeit nicht.
 
Christoph Blümer kommentierte
ACDSee, ziemlich konzeptäquivalent zu Adobe LR, ist nach wie vor eine klassische Kaufsoftware und sie hauen dennoch jedes Jahr eine verbesserte/erweiterte Version raus. Zwischenzeitliche Updates für neue Kameramodelle gibt es auch immer wieder für aktuellere Versionen. Es geht also auch ohne Abo-Modell, indem einfach ein Angebot geschaffen wird. Neue Automodelle kommen ja auch ohne Abo auf den Markt, mit viel höheren Entwicklungssummen dahinter.
 
C
Christian B. kommentierte
„jedes Jahr“ - bei LR sind die Abstände kürzer. Kommt eine neue Kamera, kommt nahezu gleichzeitig das Update. Ich musste noch nie warten, wenn ich mal early adopter war. Das nenne ich Service, für den ich gern 10 EUR im Monat bezahle,
 
C
Christian B. kommentierte
… aber er bekommt dauerhaft, zuverlässig geliefert. Jedenfalls ist das bei Adobe LR so. Wenn Nikon liefern die Hardware kann, ist LR längst parat, keinen Tick schlechter als Studio NX.
 
Christoph Blümer kommentierte
Gut, das mag für Leute interessant sein, die oft neue Kameras sofort am Erscheinungstag kaufen; habe ich noch nie bei irgendeiner Hard- oder Software gemacht, da ich nicht Beta-Tester auf meine Kosten sein will (mit kostenlos oder stark preisreduziert angebotener Ware könnte mich das vielleicht interessieren). ACDSystems liefert ja zwischen den Versionen auch kostenfreie Updates für neue Objektive und Kameras, so ist es nicht.
 
Jetzt muss ich auch meinen Senf dazu abgeben: Abos empfinde ich generell und überhaupt als unpassend für mich, weil ich zeitweise ein hohes Aufkommen habe (Urlaub), dann wieder längere Zeit ein niedriges bis gar keines und zwischendurch so naja. Von "ausgleichender Ungerechtigkeit" über die Monate, finanziell betrachtet, halte ich nicht viel. (Das betrifft aber genauso Büro-und jede andere Software.)

Bei mir geht das so weit, dass ich eine Software nicht einmal ins Auge fasse, wenn ich sie abonnieren muss. Egal, wie überdrübergut sie auch sein mag.
 
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Ich habe lange DXO genutzt. Ganz sicher ein gutes Programm, das AI-Entrauschen war sogar extrem einfach und gut.

Irgendwann bin ich dann aus folgenden Gründen zum ABO von LRC und PS gewechselt:

DXO will relativ häufig updates verkaufen. Nutzt man noch die Zusatzprogramme ist es nicht mehr günstig.
LR bietet eine Bildverwaltung inclusive. Die nutze ich gerne.
Für LR und PS ist es sehr einfach, bei Youtube oder Google Tutorials, Hilfe, Anregungen etc. zu finden. Das ist bei DXO deutlich schwieriger.
Wenn man Black Friday oder ähnliche Aktionen nutzt, ist das Abo erschwinglich und man ist immer auf dem neuesten Stand.

Den Wechsel zu Adobe habe ich nie bereut.
 
Kommentar
DXO will relativ häufig updates verkaufen. Nutzt man noch die Zusatzprogramme ist es nicht mehr günstig.
LR bietet eine Bildverwaltung inclusive. Die nutze ich gerne.

Es ist kein Problem ein oder zwei Jahre zu überspringen. Die jeweils neue Version von DXO PhotoLab kommt jährlich im Herbst, aber es gibt keinen Kaufzwang, neue Kameras- und Objektivprofile werden auch in älteren Versionen ergänzt.

Und davon mal ab: Mittlerweile 148 Teilnehmer, das prozentuale Ergebnis der Umfrage hat sich aber nicht (oder kaum) verändert.
 
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Bin ich der einzige, der ACDSee verwendet? Ich hab irgendwann vor mehr als 10 Jahren mal eine Version davon bekommen und nutzte es seit dem für den gesamten 'Workflow'. Import => Tagging => Raw-Developing => Export. Die Edit Funktionen mit Ebenen usw. nutzte ich meist nur für Rahmen, wenig für "kreative" Bildbearbeitung.

Viele Grüsse, Martin
 
5 Kommentare
E
Emc2 kommentierte
Moin,
ich habe auch noch ACDSee 9 auf dem PC - nutze es aber schon lange nicht mehr. Kam ich mit meinen vielen Bildern von der Reise zurück, dauerte es einfach viel zu lange, bis die Bilder geladen waren. Ich merkte gar nicht, dass das Laden der Bilder noch nicht abgeschlossen war, unternahm den nächsten Schritt und s.w. - und das Programm hängte sich auf. Dass ich zu ungeduldig war, merkte ich erst sehr spät; und der Service kam auch nicht auf die Idee, mich nach meinem diesbezüglichen "Fehlverhalten" zu befragen. Die Kartenfunktion schätzte ich schon, sie wurde aber irgendwann für die Version 9 abgeschafft. Also schaute ich mich um, lernte CameraRaw von PS und Nikons NX kennen und entschied mich für CameraRaw. In dieser Software bin ich hinreichend eingearbeitet und werde daran so schnell nichts ändern.
 
Christoph Blümer kommentierte
Ich nutze ACDSee Ultimate, aktuell in Version 2023.
 
Wuxi kommentierte
Das hat mich auch einmal interessiert, aber ich hatte damals das Gefühl dass die macOS-Version hinter der Windows-Version zurück hängt.

Nutzt jemand ACDSee auf MacOS?
 
MOS2000 kommentierte
War mal mein erster "Betrachter und Organisator" für Bilddateien, ist aber bestimmt 20 Jahre her. Ab der ersten Lightroom Version, die mir über den Weg gelaufen ist, war das hinfällig. War aber keine schlechte Software.
 
K
Klaus2014 kommentierte
hi, nutze ACDSee Photo Studio Ultimate 2023. Es begann mit ACDSee Pro 3 in 2010. Suchte damals eine Software, mit der ich meine Fotos verwalten kann und zwar mit IPTC. Umstieg auf PS wurde abgebrochen, da ploetzlich Abo Modelle auftauchten. Allerdings bin ich nicht der Foto Bearbeiter. Sehr selten NEF (fast garnicht). Dann noch XnView, NX Studio.
 
Ich benutze immer noch das alte CNX2, kaufe mir keine Kameras, die nicht mehr damit arbeiten können.
 
3 Kommentare
Sans Ear kommentierte
Das endet dann mit der D800, oder?
 
joerghey kommentierte
D
Der Photograph kommentierte
Man kann sich auch selbst kasteien.
 
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