Welche Nikon : D80 vs Kodak vs Coolscan

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TMMaster

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Tag zusammen,


letztes Wochenende hatte ich das Vergnügen mit einer geliehenen D80. Seitdem sind die Zweifel aber eher größer als kleiner geworden, welches Sytem das richtige ist.

Positiv überrascht war ich von der Bildqualität , da gibt es nichts zu meckern. In Verbindung mit Lightroom kann man da schon wirklich feine Sachen mit anstellen.

Das Handling jedoch empfinde ich unter aller Kanone - vielleicht etwas hart ausgedrückt, aber im direkten Vergleich zu einer F4, die ich parallel dabei hatte, ist das der reinste Kindergeburtstag.


Müssen also größere Modelle her.


D3 - bei dem Preis - lassen wir das.

D300 ?
Bestimmt klasse, aber so viel Geld und immer noch Crop Sensor, nein Danke.




O.K. also mal bei Kodak vorbeischauen.

Die Pro SLR/n wäre eine richtige Vollformatkamera.
Ist allerdings nicht mehr ganz neu, wird nicht mehr supported und die gebrauchten Bodys sind meistens in einem miserablen Zustand (Kodak Logo z.B. meistens so abgeblättert wie bei keiner Nikon die 30 Jahre alt ist).

Der Preis ist auch nicht so günstig, daß man sagen könnte " egal was soll´s".


Also vielleicht das ältere Modell, die DCS760 ?

Dafür spricht der recht günstige Preis und ein Body, wie man ihn sich wünscht , F5 lässt grüßen , so soll das doch sein!
Negativ : Wieder ein Crop Sensor, wenngleich moderate 1.3x
Recht veraltete Technologie, Meinungen bzgl AA und IR Filter gehen auseinander, SNR nicht mehr up to date und der kleine ISO Umfang.



Das macht irgendwie alles keinen wirklichen Spaß.

Also vielleicht doch der Hybrid Ansatz : Coolscan V oder 5000 ED kaufen und auf bessere Vollformatzeiten hoffen ?


Wenn man nicht zig Objektive rumliegen hätte und Nikon die Treue halten wollte, wäre die Entscheidung glasklar : Canon Eos 5D, sorry Nikon.

Ich hoffe, daß die Japaner sich mal auf die Hinterbeine setzen und endlich etwas vergleichbares bringen. Aber wahrscheinlich bringen sie eher noch eine D400 für 2500 Euro - und immer noch mit Crop Sensor.

Hab mich sogar dabei ertappt, mal wieder bei Pentax vorbeizuschauen.
Das rückwärtskompatible Bildstabilisatorkonzept finde ich z.B. äußerst gelungen. Vollformat natürlich auch hier leider Fehlanzeige.


Sehr schade....


Was tun ? Warten auf die Photokina, einen Scanner kaufen, eine gebrauchte D200 oder doch eine D80 und in 2 Jahren wegschmeißen ?
 
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Was genau ist Deine Frage? Wenn es darum geht, welche aktuelle Nikon in der Haptik Deiner F4 entspricht geht nur die D3. Die D200/300 entsprechen eher der F100. Allerdings ist die Bedienung der F4 im Wesentlichen an die alter analog-MF Profimodelle angelehnt, das findet man heute natürlich weder bei Nikon noch bei irgend einer anderen Kameramarke.

Wenn Deine Frage ist, ob man mit D80/D200/D300 qualitativ hochwertige Fotos machen kann, dann ist die Antwort ganz klar: ja!

Sollte die Frage sein, ob es sinnvoll ist sich zum täglichen fotografieren eine veraltete DSLR zuzulegen: sicher nein!

Falls die Frage ist, ob es erhebliche Vorteile gibt mit dem sogenannten Vollformat digital zu fotografieren, solltest Du die entsprechenden Threads hier im Forum studieren, da wurde sehr viel darüber gestritten und die Frage kann nur jeder für sich beantworten. Die Antwort ist in den seltensten Fällen eindeutig.

Gruß
Sig
 
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"Wenn Deine Frage ist, ob man mit D80/D200/D300 qualitativ hochwertige Fotos machen kann, dann ist die Antwort ganz klar: ja!"

Absolut, das habe ich bei der D80 aus so gesehen. Die Bildqualität an sich ist wirklich in Ordnung, da gibt es kaum etwas zu meckern.

"welche aktuelle Nikon in der Haptik Deiner F4 entspricht "

Die F4 ist sicher ein alter Klotz, es muss nicht so extrem sein. Aber bei der D80 hat mich die mehr als mäßige Verarbeitung schon sehr abgeschreckt. Ein wirkliches No Go für mich ist die Abservierung des physikalischen Blendenringes. Da scheint die D80 aber leider nicht alleine zu sein. Selbst die letzten analogen Modelle haben glaube ich dieses bescheuerte Plastikrädchen ( FEE error lässt grüßen... steinigt sie....). Je nach aktiviertem Belichtungsmodus wird sogar der Auslöser blockiert. Rückschritt statt Fortschritt. Bei der D200 kann man diesen Modus aber m.E. in den Individualfunktionen zumindest abschalten.

Die D80 lag ziemlich mäßig in der Hand, hier würde ich auf den Gewichtsvorteil einer D200 hoffen, die wenigstens etwas solider zu sein scheint.


"ob es sinnvoll ist sich zum täglichen fotografieren eine veraltete DSLRs zuzulegen: sicher nein!"

O.K., also das heisst die Kodak DCS Modelle taugen nichts mehr, besser eine neuere Nikon kaufen, wenn ich Dich richtig verstehe ? Ist die Bildquailität so deutlich besser geworden in den letzten Jahren oder ist es der ISO und Rausch Faktor ?





"ob es erhebliche Vorteile gibt mit dem sogenannten Vollformat digital zu fotografieren"

Einstellungsfrage. Ich finde Crop Modelle im Einsteigerbereich auch in Ordnung. Bei einem 400 Euro Body zählt jeder Euro, den der Hersteller sparen kann. Von semiprof. Modellen an aufwärts dagegen kann ich dieses Argument nicht mehr gelten lassen. Ich wäre durchaus bereit, den Preis einer D300 zu bezahlen, aber nicht für den kleinen Sensor.

Ich bin auch inzwischen zu alt dafür, mich daran zu gewöhnen, daß 50mm auf einmal ein schwaches Tele sein soll :)
Wenn man mit digitalen und analogen Bodys parallel fotografiert wird die Konfusion noch größer : " 180er abschrauben und an der Digitalen montieren , scheisse jetzt hab ich ein Super Tele für die Elefantenjagd, geht nicht, so lang ist der Raum noch nicht einmal. 24mm Weitwinkel, wie, hier ist schon Schluss (?), das passte doch sonst immer drauf".

Nee, also für 400 Euro kann ich diesen Knoten im Gehirn akzeptieren, aber nicht für 1500.


"Die D80 ist eine etwas abgespeckte D200."


Das ist auch mein Problem. Banding hin oder her, ich habe Schiss, daß die Bedienung und Haptik auch nicht viel anders sein könnte als bei der D80. Der Autofokus z.B. war auch die reinste Elektronik Katastrophe (40 Kreuzsensoren, die auf alles mögliche scharfstellen, nur nicht das, was man will). Mag sein, daß man das in einem der 500 Menüs abschalten kann :)
 
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Das ist auch mein Problem. Banding hin oder her, ich habe Schiss, daß die Bedienung und Haptik auch nicht viel anders sein könnte als bei der D80. Der Autofokus z.B. war auch die reinste Elektronik Katastrophe (40 Kreuzsensoren, die auf alles mögliche scharfstellen, nur nicht das, was man will). Mag sein, daß man das in einem der 500 Menüs abschalten kann :)

Die D80 besitzt (leider) nur einen Kreuzsensor, der sich in der Mitte be-
findet.
 
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Aber bei der D80 hat mich die mehr als mäßige Verarbeitung schon sehr abgeschreckt.
Also dann geht nur D200 aufwärts.

Ein wirkliches No Go für mich ist die Abservierung des physikalischen Blendenringes.
Ich kenn mich ja da nicht so aus, aber moderne Canon Objektive haben einen Blendenring? Oder wie passt das zu Deiner Wunsch 5D. Leider haben auch die neuen high end Nikkore keinen Blendenring. Aber es gibt von Nikon so viel gutes altes Glas, da kann man drum herum manövrieren.

O.K., also das heisst die Kodak DCS Modelle taugen nichts mehr, besser eine neuere Nikon kaufen, wenn ich Dich richtig verstehe ? Ist die Bildquailität so deutlich besser geworden in den letzten Jahren oder ist es der ISO und Rausch Faktor ?

Das alles und noch mehr....

Ich bin auch inzwischen zu alt dafür, mich daran zu gewöhnen, daß 50mm auf einmal ein schwaches Tele sein soll :)
......Nee, also für 400 Euro kann ich diesen Knoten im Gehirn akzeptieren, aber nicht für 1500.........

Also ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht so schwierig ist und sich lohnt diese mentale Blockade zu lösen. Ich kam auch mehr aus der F bis F4 Welt und habe mir bei Erscheinen der D70 unter starken Zweifeln so ein DX Plastikmonster mit vielen Untermenüs gekauft. Nach dem Wechsel auf die D200 und dem Kauf eines 12-24 bin ich nun richtig zufrieden und die analogen Panzerteile bleiben überwiegend im Schrank. Wenn Du etwas älter bist bleibt ja der Vorteil, dass Du mit einer neueren Kamera nicht mehr so schwer tragen musst wie mit einer F4...:)

Gruß
Sig
 
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Die Pro SLR/n wäre eine richtige Vollformatkamera.

... auf der Basis der analogen F80 Amateurkamera. Da hast du die gleichen Eigenschaften, die du auch bei der D80 kritisiert hast.
Und die 5D ist haptisch auch nicht gerade ein Höhepunkt des Kamerabaus, ist halt ein großer Sensor mit billigem Drumherum.

Also entweder D3 oder du machst dich mit dem Crop-Faktor vertraut und schaust mal nach einer gebrauchten D2X oder, wenn's billig sein muß, D200.
 
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"Die D80 besitzt (leider) nur einen Kreuzsensor, der sich in der Mitte be-
findet."


Oha - hatte schon gedacht, ich wäre nur zu blöd, das Menü zu finden...

Wenn tatsächlich nur ein Sensor in der Mitte existiert, frag ich mich, worauf Nikon den kalibriert hat. Es passierte zum Beispiel öfter, daß die Kamera sich nur mit größtem Nachdruck dazu bewegen ließ, auf unendlich scharf zu stellen. Schon der kleinste Baumast am Rand führte dazu, daß der Autofokus selbstständig meinte, herumfahren zu müssen.

Oder es war ein Bedienungsfehler. Aber Fokussieren, Auslöser halb gedrückt halten und Schärfeebene halten im Single Modus funktionierte zumindest in den letzten 20 Jahren herstellerübergreifend fast immer. Vielleicht hat sich das mit der Nintendo Wii Generation ja geändert :)


"Ich kenn mich ja da nicht so aus, aber moderne Canon Objektive haben einen Blendenring? Oder wie passt das zu Deiner Wunsch 5D.

Ich will ja ne Nikon, eben deshalb. :)

Das Gehäuse der 5D ist sicher nicht perfekt, aber man muß selbst als Nikon Fan einfach zugeben, daß sie in diesem Preisbereich ziemlich konkurrenzlos ist.
Das Hauptargument ist sicher der FF Sensor.

Und wenn man mich fragt, warum wir den immer noch auf breiter Basis vorenthalten bekommen, dann soll mir keiner mit technischer Machbarkeit kommen, das ist IMHO einzig und allein eine Ausgeburt der Marketing Abteilungen, die damals mit dem analogen APS Filmformat einen richtigen Griff ins Klo verursacht haben - das rein zufällig eine nahezu identischen Bilddiagonale besitzt - wie praktisch.

Seitdem haben sie eine Palette an kurzbrennweitigen Objektiven in der Schublade, deren Entwicklungskosten die Produktmanager zu verantworten haben. Netter Nebeneffekt ist auch, daß die Konsumenten ihre alten Linsen möglichst auf den Müll werfen und gefälligst neue Objektive der Bauart 12mm-55mm kaufen sollen. Dann stellen wir noch ein paar Werbefuzzis ein, die den Kunden permanent erzählen, daß die APS Objektive eine viel höhere Auflösung hätten (und weil das vorzugsweise BWLer sind, können die nur /Euro aber nicht /mm dividieren...daher wahrscheinlich der Denkfehler bei der Auflösung...). Die Kollegen von der Master of Business Shit Abteilung blasen ins gleiche Horn und rechnen vor, wie schlimm das bei der Produktion von Vollformatsensoren mit dem Yield/Wafer ist, vor allem, weil so wenig auf eine 4" Scheibe passen (die Semiconductor Branche fährt zu gleichen Zeit fast nur noch auf 8" und 300mm Wafer, 450mm in Planung, ITO oder irgendwelche abgefahrenen III/V Konstrukte sind schon ewig kein Argument mehr, Sensoren in Si kompatibler CMOS Technologie dagegen an der Tagesordnung....).

So - genug aufgeregt für´s Wochenende :)

Nur als Hintergrund, warum ich so wenig Lust verspüre, den Herstellern >=1000 Euro für solch eine Politik in den Rachen zu werfen.


Daher hier mein konstruktiver Wunschzettel an den Nikon(laus), gerne auch schon zur Photokina :

Gehäuse : F4, F5 von mir aus auch ein kleineres Gehäuse ala F90x, Haupsache halbwegs solide verarbeitet, spritzwassergeschützt, ohne Plastikfeeling vor allem bei den Bedienelementen ( ich sage nur wackeliges Plastikdrehrad für die Blende...)

Sensor : 12-15 Megapixel Vollformatsensor. Reinigungsfunktion und Bildstabilisator ala Pentax gerne genommen.

Volle TTL Blitz - Rückwartskompatibilität
X Kontakt für alte Blitzgeräte

Bajonett: Volle Kompatibilität zu bisherigen Nikon Objektiven, so wie in der Pre Digital Ära auch.

Volle Nutzbarkeit des konventionellen Blendenrings ohne Wenn und Aber

Stromversorgung : Möglichkeit zur Nutzung konventioneller Mignon Batterien, wenigstens optional.

Eingebautes Blitzgerät braucht in der Klasse kein Mensch, weg damit.

Wechselsucher wie bei der F4 ist nett, aber kein Muss.
Klassischer Drahtauslöser - gerne.



So, wenn das Paket für ~1200 Euro machbar ist, bin ich Euer Kunde :)
 
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So, wenn das Paket für ~1200 Euro machbar ist, bin ich Euer Kunde :)

Du bist bescheiden, 'ne digitale F4 für 1200.-....

Eingebautes Blitzgerät braucht in der Klasse kein Mensch, weg damit.

komisch genau das habe ich nie verstande warum daran bei den Profi DSLRs gespart wird. So'n Ding ist doch ungeheuer praktisch, man kann schnell mal Glanz in die Augen zaubern oder leicht aufhellen oder auch ohne irgend ein klobiges und teures Gerät auf die Kamera zu bauen andere externe Blitze sogar über iTTL steuern.

Gruß
Sig
 
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Eine D3 kostet heute relativ genauso viel wie damals eine F4?! Wenn du eine "halbwegs vergleichbare" Kamera suchst, musst du auch einen halbwegs vergleichbaren Preis dafür zahlen. Egal bei welchem Hersteller!
 
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Das Hauptargument ist sicher der FF Sensor.

Wenn du mal ganz unvoreingenommen die Augen öffnet, wie es um die Performance dieser Vollformat-Lösungen wirklich steht, dann wirst du auf ein erhebliches Weitwinkel-Problem stossen. Daß viele der Canon-User sich mit abenteuerlichen Adaptierungen herumplagen auf der Suche nach einem guten Super-WW, das ist nämlich kein Zufall.

Nikon hat jetzt mit dem 14-24 ein Objektiv gebracht, was über das ganze Bildfeld auch am Vollformatsensor eine tolle Leistung bringt. Ohne eine solche Lösung war das Vollformat in der Praxis gar nicht so spannend.

Nur als Hintergrund, warum ich so wenig Lust verspüre, den Herstellern >=1000 Euro für solch eine Politik in den Rachen zu werfen.

Man merkt, dir fehlt die Praxis. Soweit es um Ergebnisse geht, dann muß man sagen: Was Nikon im DX Format gemacht hat, das hat technisch Hand und Fuß und liefert hohe Qualität. Es geht doch um Ergebnisse, oder?

Gehäuse : F4, F5 von mir aus auch ein kleineres Gehäuse ala F90x, Haupsache halbwegs solide verarbeitet, spritzwassergeschützt, ohne Plastikfeeling vor allem bei den Bedienelementen ( ich sage nur wackeliges Plastikdrehrad für die Blende...)

Gib's schon -> D3

Sensor : 12-15 Megapixel Vollformatsensor.

Gib's schon -> D3

Volle TTL Blitz - Rückwartskompatibilität

Prinzipbedingt nicht möglich, weil eine Messung auf dem spiegelnden Sensor im Gegensatz zur matten Filmoberfläche nicht möglich ist.

X Kontakt für alte Blitzgeräte

Gib's schon -> D3

Bajonett: Volle Kompatibilität zu bisherigen Nikon Objektiven, so wie in der Pre Digital Ära auch.

Gib's schon -> D3

Volle Nutzbarkeit des konventionellen Blendenrings ohne Wenn und Aber

Gib's schon, für Objektive mit Blendenring -> D3

Stromversorgung : Möglichkeit zur Nutzung konventioneller Mignon Batterien, wenigstens optional.

Gibt's nicht bei der D3. Nimmt bei 11.1V zu viel Platz weg im Gehäuse.

Eingebautes Blitzgerät braucht in der Klasse kein Mensch, weg damit.

-> D3

So, wenn das Paket für ~1200 Euro machbar ist, bin ich Euer Kunde

Da liegt das Problem - du möchtest die Merkmale der großen Bodies zum Preis der Amateurmodelle. Das gab's bei Nikon noch nie und wird es auch nie geben.

Davon abgesehen sind 1200€ ohnehin Illusion, weil der Vollformatsensor mit den alten Objektiven seine Leistung nur bedingt entfalten kann. Da merkte man bei vielen älteren WW, wie die schon im Randbereich des DX Formates deutlich nachlassen. Es sind also zumindest im WW auch neue Objektive fällig, die alten Schätzchen wie eine 20/2.8 kann man getrost vergessen (eigene Erfahrung an der D3).
 
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Wenn tatsächlich nur ein Sensor in der Mitte existiert, frag ich mich, worauf Nikon den kalibriert hat. Es passierte zum Beispiel öfter, daß die Kamera sich nur mit größtem Nachdruck dazu bewegen ließ, auf unendlich scharf zu stellen. Schon der kleinste Baumast am Rand führte dazu, daß der Autofokus selbstständig meinte, herumfahren zu müssen.

Oder es war ein Bedienungsfehler. Aber Fokussieren, Auslöser halb gedrückt halten und Schärfeebene halten im Single Modus funktionierte zumindest in den letzten 20 Jahren herstellerübergreifend fast immer. Vielleicht hat sich das mit der Nintendo Wii Generation ja geändert :)

Die Generation Wii kann auch noch so fokussieren, wenn sie will, sie muss nur den entsprechenden AF-Modus wählen.

Gehäuse : F4, F5 von mir aus auch ein kleineres Gehäuse ala F90x, Haupsache halbwegs solide verarbeitet, spritzwassergeschützt, ohne Plastikfeeling vor allem bei den Bedienelementen ( ich sage nur wackeliges Plastikdrehrad für die Blende...)
Schau Dir mal die D200 an.
Reinigungsfunktion und Bildstabilisator ala Pentax gerne genommen.
Reinigungsfunktion ab D300, erspart aber auch wohl bei Pentax nicht die gelegentliche manuelle Sensorreinigung. / Dass Nikon und Canon auf einen Bildstabilisator im Gehäuse umsteigen, halte ich derzeit für recht unwahrscheinlich.
Volle TTL Blitz - Rückwartskompatibilität
Das scheint wohl ein Wunschtraum zu bleiben, da die Hersteller aufgrund der Reflexionseigenschaften der Sensoroberflächen meinen, nicht ohne Vorblitz auskommen zu können.

X Kontakt für alte Blitzgeräte
D200
Bajonett: Volle Kompatibilität zu bisherigen Nikon Objektiven, so wie in der Pre Digital Ära auch.
Mit den in den BDA angegebenen Einschränkungen für sehr alte oder Spezialobjektive: D200

Volle Nutzbarkeit des konventionellen Blendenrings ohne Wenn und Aber
D200: zumindest im M- und A-Modus
Stromversorgung : Möglichkeit zur Nutzung konventioneller Mignon Batterien, wenigstens optional.
D200: optional mit Batteriegriff


Klassischer Drahtauslöser - gerne.
Der Zug ist wohl leider endgültig abgefahren...


So, wenn das Paket für ~1200 Euro machbar ist, bin ich Euer Kunde :)
Eine "Vollformat"-Kamera von Nikon für 1200 Euro? - Dann sollte Deine F5 noch ein paar Jährchen halten.
Derzeitige Neupreise: D200 ca. 800-1000 Euro, D300 ca. 1300 -1800 Euro.
Wenn der Canons 5D-Nachfolger Nikon nicht mit einem unwahrscheinlichen Kampfpreis unter Zugzwang setzt, darfst Du da erst einmal ziemlich schwarz sehen...



Um Deine Frage aus dem Eingangsposting zu beantworten:
Warten auf die nächste Photokina (oder die nächste PMA oder die übernächste Photokina oder die übernächste PMA...) bringt Dir nur etwas, wenn Du bereit bist, auch mehr als 1200 Euro für eine Vollformat-Nikon auszugeben, mit einer D80 scheinst Du ja nun wirklich nicht glücklich werden zu wollen. Also F5+Scanner bis Nikon es Dir technisch und preislich zu 100% recht machen wird (Darauf würde ich angesichts Deiner genannten Spezifikationen allerdings nicht hoffen:fahne:) oder mal die D200 anschauen.

gruss,

Peter

edit: Mit Volkers und dieser Antwort hast Du jetzt die Wahl, ob Du preislich drauflegen, deinen Anforderungskatalog überdenken willst oder doch den Scanner favorisierst.
 
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"Eine D3 kostet heute relativ genauso viel wie damals eine F4?"


Also ich finde gerade keinen genauen Einführungspreis, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß eine F4 in den 90ern keine 9000 DM gekostet hat.





"Du bist bescheiden, 'ne digitale F4 für 1200.-..."

"Da liegt das Problem - du möchtest die Merkmale der großen Bodies zum Preis der Amateurmodelle. Das gab's bei Nikon noch nie und wird es auch nie geben."

Daß ein Top-Profigehäuse mehr Geld kostet ist logisch. Etwas wie eine D3 etc. ist nicht für 1200 Euro zu machen, da geb ich Euch ja Recht, aber deswegen hatte ich ja auch geschrieben, daß es durchaus auch ein kleineres Gehäuse ala F90 o.ä. sein kann, solange es nicht super billig verarbeitet ist.



"Schau Dir mal die D200 an."

X Kontakt für alte Blitzgeräte
D200
Bajonett: Volle Kompatibilität zu bisherigen Nikon Objektiven, so wie in der Pre Digital Ära auch.
Mit den in den BDA angegebenen Einschränkungen für sehr alte oder Spezialobjektive: D200
Volle Nutzbarkeit des konventionellen Blendenrings ohne Wenn und Aber
D200: zumindest im M- und A-Modus



Yep, die D200 scheint mir aus dem bezahlbaren Nikon Portfolio wirklich die beste Wahl zu sein. Hört sich nicht so schlecht.




"Es geht doch um Ergebnisse, oder?"

Wie gesagt, die Photos, die mit der D80 entstanden sind, waren absolut in Ordnung, keinerlei Kritik.
Das Problem war eher das Photographieren selbst. Mit dem alten Gehäuse machte es richtig Spaß, während ich bei Portraits das Modell gelegentlich darauf hinweisen musste, daß mit "Drecksbiest" nicht sie gemeint war :)


"Wenn der Canons 5D-Nachfolger Nikon nicht mit einem unwahrscheinlichen Kampfpreis unter Zugzwang setzt,

"Warten auf die nächste Photokina (oder die nächste PMA oder die übernächste Photokina oder die übernächste PMA...) bringt Dir nur etwas, wenn Du bereit bist, auch mehr als 1200 Euro für eine Vollformat-Nikon auszugeben"




Vielleicht war die Anforderunsgliste ja etwas provokativ, genauso wie der Richtpreis :)

Aber im Ernst, eine Nikon "5D" mit etwas besserem Gehäuse und konventionellem Blendenring, ungefähr zu dem Preis der Canon - ist das so utopisch ?

Gemäß Moore´s Law sollte der 12 Megapixel FF Sensor ja inzwischen schon wieder veraltet sein und dementsprechend sehr günstig im Einkauf. Das gesparte Geld in ein paar Gehäuseverbesserungen und es hätte noch nichtmal weh getan.....


"Also F5+Scanner bis Nikon es Dir technisch und preislich zu 100% recht machen wird


Ist vielleicht wirklich noch die Best of both worlds Lösung.
Muss nochmal überlegen....

Insgeheim liebäugel ich ja immer noch mit so einem Kodak Body, gerade ist wieder einer auf Ebay... mal sehen wie hoch der geht, steht gerade bei 560 Euro....
 
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Gemäß Moore´s Law sollte der 12 Megapixel FF Sensor ja inzwischen schon wieder veraltet sein und dementsprechend sehr günstig im Einkauf.

Ja und nein. Moores Law basiert darauf, daß man die Strukturen immer weiter verkleinert, also mehr Funktion auf derselben Fläche unterbringt.

Bei den Bildsensoren ist die Fläche aber zwangsläufig konstant. Ein 1MP Sensor ist in der Herstellung erstmal nicht billiger als ein gleich großer 10MP Sensor.
 
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Ja und nein. Moores Law basiert darauf, daß man die Strukturen immer weiter verkleinert, also mehr Funktion auf derselben Fläche unterbringt.

Bei den Bildsensoren ist die Fläche aber zwangsläufig konstant. Ein 1MP Sensor ist in der Herstellung erstmal nicht billiger als ein gleich großer 10MP Sensor.

Stimmt natürlich, wenn man die Anzahl der Chips/Wafer betrachtet, in unserem Fall also konstant.
Sobald eine eine neue Technologie auf den Markt kommt, werden aber normalerweise die älteren Generationen günstiger verramscht.

Also wenn zur Photokina eine D3xt mit 20 MPixeln käme, schrei ich laut hier wenn der ältere Sensor im abgespeckten Model zum Verkauf stehen sollte.



Hier noch die schöne Originalkritzelei von G. Moore :)


Moores_Law_Original_Graph.jpg
 
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Wenn die UVP von $2990 stimmt, dürften es ja nach dem Adobe Prinzip ebenfalls nahe 3000 Euro in Europa werden, die man für eine 700er hinblättern soll.
Vielen Dank.

Will Nikon wirklich mit Gewalt, daß man eine 5d von der Konkurrenz kauft ?

Zwischen D300 und 700 klafft ja noch eine enorme numerische Lücke, vielleichtg darf man noch von einer Photokina Überraschung träumen.
Realistischerweise ist davon aber wohl nicht auszugehen.



Ist aber auch nicht so schlecht - dann kann man ruhigen Gewissens eine Fuji S5pro zum Rauswerfpreis nehmen. Ist zwar kein Vollformater, aber dramatisch günstiger und scheint mir passabel verarbeitet zu sein.

Wenn Nikon mein Geld nicht will, dann eben nicht.

Kleiner Tip für die Marketing und Transferpricing Abteilung :
Die Inflationsrate des statistischen Bundesamtes bezieht sich auf die Einheit "pro Jahr", nicht "pro Woche".

Zumindest hat eine F801 seinerzeit nicht annähernd 5900 DM gekostet (was IMHO ungefähr der passendem, semiprofessionelle Vergleichkandidat wäre). Noch nicht mal die populärwissenschaftliche Teuro Berechnung mit 1 Euro = 1 DM käme hin.

Heisst für mich lediglich : F4 bleibt

Danke Nikon, viel Geld gespart.
 
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F801 ist aber schon lange her, das war 1988. Und irgendwie war das auch eine völlig andere Liga als die F4.

Lass uns mal in's Jahr 1998 schauen. Damals kam die F100 auf den Markt, mit vielen Eigenschaften der "großen" F5, zu einem Preis von ca. 2600DM. Die F5 kostet damals ca. 4200DM. Das war ziemlich genau die Situation wie nun mit der D700 und D3.

(Und da passt dann auch deine Teuro Berechnung. :D)
 
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Yep, soviel zum Thema gefühlte und reale Inflation :)


Aber im Ernst, ziemlich saftig der Einstandspreis. Die 5D ist mehr als 1000 Euro günstiger.

Will hier bestimmt nicht als Canon Pusher gelten - ich hab nie eine besessen und nach Möglichkeit soll es auch so bleiben.
Aber beim Preis-Leistungsverhältnis zieht man in der Klasse bei Nikon offenbar den kürzeren.

Mit der S5 macht man IMO nicht soviel falsch beim aktuellen Preis. Die D200 hab ich inzwischen mal in die Hand genommen - die sieht haptisch ganz in Ordnung aus, somit dürfte die Fuji ja recht ähnlich sein.

Weiss nur nicht, ob´s noch lohnt, bis nach der Photokina zu warten (mit dem Risiko, dann keine mehr zu bekommen).
 
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So, eine S5 pro ist es jetzt geworden.

Kann man mit leben, gerade bei dem reduzierten Preis.

Das Gehäuse ist schon etwas besser als bei der D80 und liegt alleine durch das Gewicht etwas besser in der Hand. Der Griff an der rechten Seite hätte zwar für meinen Geschmack etwas wuchtiger ausfallen können, aber man gewöhnt sich daran.


Äußerst begrüßenswert : Wie bei der D200 kann man den konventionellen Blendenring der Nikon Objektive auf Wunsch reaktivieren. Sehr schön !
 
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