Welche Nikon als Reporterin kaufen?

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Elorian53

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Hi ihr alle - ich bräuchte heute mal Euer Schwarmwissen.

Ich habe bisher eine Nikon d5000 Spiegelreflex (gebraucht gekauft) - mit der ich aber alles andere als zufrieden bin. :mad::frown1:

Ich arbeite als Reporterin und brauche darum eine Kamera, die sofort auslöst. Doch genau das tut meine Nikon nämlich bisher nicht. Der Autofokus ist lahm und stellt sich nur unter Mühen scharf, nur bei jedem dritten mal draufdrücken auf den Auslöser löst der Kamera-Body überhaupt aus. :mad:
Das Ergebnis ist alles andere als zufriedenstellend: die Bilder sind zum Teil verschwommen, bei schnellen Events, wie Sport oder Tanzveranstaltung, komme ich mit dem Fotografieren immer zu spät und muss hunderte von Bildern machen, damit eines schließlich den Anforderungen entspricht. Auch "mal eben so was knipsen" geht mit dem Body überhaupt gar nicht.
Ich habe zunächst gedacht, das Problem läge am Objektiv, weswegen ich mir im letzten Jahr dann ein Tamron AF SP 28-75 mm 2.8 XR Di LD ASL IF Macro zugelegt habe. Doch das Problem mit der ewig langen Dauer des Autofokus stellt sich immer noch.
Langsam habe ich nun wirklich die Nase voll davon und überlege, mir einen neuen Body zu kaufen, da ich das Objektiv (welches ich eigentlich ganz gern mag) gerne weiterverwenden würde.

Nun wollte ich fragen:
Zu welchem Modell würdet ihr mir raten? Ich brauche einen Body, der schnell auslöst und zugleich auch noch lichtempfindlich ist, da ich oft auch bei Theaterveranstaltungen sitze und somit oftmals nicht viel Licht zur Verfügung habe.
Ach ja: Und megateuer sollte es auch nicht sein, da ich gerade ins Volontariat gehe und keine Unsummen verdiene. :confused:

Für jeden sinnvollen Vorschlag bin ich mehr als dankbar. :hehe:

Lieben Gruß

Elo
 
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Der Vorschlag von Sven war doch sehr gut ! Ne preisgünstige D700 in gutem Zustand mit wenigen Auslösungen kann man inzwischen preisgünstig bekommen. Und damit lässt sich definitiv nicht meckern, was AF-Geschwindigkeit und High-ISO angeht. Also für den Job erst mal ein gutes Werkzeug.
Für Reportagen dürften die 12MPix dicke reichen. ISO-Automatik an und los !
 
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Ich finde auch den Tipp mit der D700 gar nicht verkehrt. Die würdest du für dein Budget vermutlich in gutem Zustand bekommen und dein Objektiv macht daran eine wesentlich bessere Figur als an APS-C, hatte ich selbst lange an der D700.
 
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Ich habe jahrelang mit einer D5000 bei allen möglichen Bedingungen fotografiert und damit jede Menge vorzeigbarer Bilder geschossen, die auch kein Schärfeproblem hatten. Jetzt fotografiere ich mit einer D7000, die ist bei wenig Licht ein bisschen besser und im AF ein bisschen schneller. Nur an der Kamera wirds wohl nicht liegen, sondern evtl. schon auch an der Bedienung. Einen großen Schritt habe ich durch die Anschaffung von lichtstarken Objektiven gemacht, das hat die Bildqualität merh verbessert, als der Wechsel der Kamera. Heute würde ich nach einer D7200 Ausschau halten, in gutem gebrauchten Zustand, weil der AF besser ist/sein soll. Ich hatte noch keine in der HAnd und kann das deshalb nicht auch eigener Erfahrung beurteilen.

Mein "Wiedereinstieg" in die digitale DSLR-Fotografie hat auch ganz schön viel Üben und Lernen bedeutet, auch wenn ich vor ewigen Zeiten schon eine analoge DSLR hatte. Unterschätz das nicht, bevor du "gut" oder "schlecht" bei einem Bild nur von der Kamera abhängig machst.

Eine Vollformatkamera, noch dazu eine alte wie die D700, käme für mich nicht in Frage. Aber wenn du oben schreibst,

Zudem habe ich mehrere Kameramodelle schon im Vergleich getestet - bei keiner anderen Kamera tritt das Problem derartig auf...

... dann hast du ja auch schon ein oder mehrere Modelle, die es besser können.

Und vielleicht musst du ja deine Erwartung von scharfen Bildern bewegter Objekte in dunklen Räumen ein bisschen herunterschrauben. Manchmal funktionieren solche Bilder nur als Kompromiss.
 
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Achja: was ist mit der d5300?
Budget 700 Euro.
Die Idee mit einfach zu fotografieren wird dir wahrscheinlich mit der D5300/5500 und dem AF-P 18-55 VR am ehesten gelingen.
Und dann die Motivprogramme nutzen.
Alles andere wie z.B. eine D700 verlangt dann wieder aufwendige Nachbearbeitung.



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Vielleicht reicht es aus, die Kamera mal checken zu lassen. :dizzy::dizzy:

Vielleicht ist auch das nicht nötig. Das genannte Tamron 28-75mm ist eine lahme Ente:

"Die Geräusche, die der Autofokus bei der Arbeit erzeugt, sind deutlich zu hören, auch ist er nicht so schnell, dass er jedes Motiv zuverlässig einfängt und festhält."

http://www.digitalkamera-test.com/tamron-sp-af-28-75mm-f-2-8-xr-di-ld/

In Verbindung mit der D5000 sicher keine ideale Kombination für Reportagen.

Hatte an der D90 ein Tamron 17-50mm. Super scharf aber sehr langsamer AF. Habe damit nur ruhende Motive fotografieren können. Der AF des Nikkor 18-140mm ist um Welten schneller!
 
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Hmm... ich sehe gerade, du hast die Probleme mit der D5000 schon einmal -- hier -- geschildert, damals noch mit der Kitlinse.

Du wurdest auch da schon gefragt, ob du durch den Sucher oder über das Display fotografierst, und hast auch da schon Bildbeispiele angekündigt, damit wir dir helfen können.

Und nun? Das 28-75 hat ja scheinbar keine Verbesserung gebracht... und eine D5300/5500/5600 wird's nicht richten.
 
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Ich fotografiere alles. Drinnen, draußen, Theater, Sport, Großveranstaltungen, Kultur, Tanz, Kindergarten und privat auch gerne mal die Natur. Brauche somit so ein "Allround-Talent"

Ich würde ja aus langer Erfahrung jetzt sagen D500 oder D4s, aber ...

Somit würden mir 700 Euro sicherlich weh tun.

... vielleicht tut es ja auch noch eine D3s, aber da müsstest Du Dich natürlich auch für das FX-Format entscheiden und Folgekosten für FX-Objektive einplanen. Das gleiche Problem hast Du aber ebenso bei der noch älteren D700.

Bei den DX-Gehäusen fällt mir ein Tipp für Dich äußerst schwer, denn da wurde von Nikon nach der D300 eine lange Lücke gelassen, die erst wieder mit der D500 ernsthaft geschlossen wurde. Die Frage ist, möchtest Du jetzt sparen oder später nochmals, und dann im Endeffekt mehr Geld, in die Hand nehmen musst?
 
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Wie immer in so einem Thread, kommen wir irgendwann bei einer D5 oder ähnlichem raus . Fragt jemand nach einem bestimmten Objektiv, haben wir regelmäßig die gesamte Palette durch. Alles, nur nicht hilfreich für den TO:fahne:

Du hattest den Beitrag auch zu Ende gelesen?
 
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Keine Ahnung, wie andere Menschen das so sehen, aber ich finde es völlig daneben, einem Fragenden, dessen Kamera nicht optimale Ergebnisse bringt, süffisant von oben herab zu unterstellen, die Grundlagen nicht im Griff zu haben. Was soll denn sowas? Ich glaube, wer sowas schreibt, hat schonmal per se keine Ahnung, wie Fotografie im Lokaljournalismus heutzutage funktioniert. Als ich in dem Genre anfing, hatte jede Redaktion mindestens einen Vollprofi, der ne F1, ner F3 oder ner Leica rumschleppte. Der jeden Anfänger "einnordete" und von dem auch richtig was lernen konnte. Heutzutage ist das hochklassige Pressefoto völlig erledigt, aber jeder Redakteur macht mit 500-Euro-Kameras passable Fotos.
Allerdings passiert es auch denen mal, daß eine Kamera nicht optimal oder gar defekt ist. Außerdem kommen diese Kameras bisweilen an ihre Grenzen. Was aber nicht heißt, daß man gleich über D3 oder D5 spekulieren muss. Vor allem, wenn das Budget Richtung D700, D7100 oder die ebenfalls als guten Tipp von Sven genannte D300s weist. Was soll denn der Unfug????
 
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Hmm... ich sehe gerade, du hast die Probleme mit der D5000 schon einmal -- hier -- geschildert, damals noch mit der Kitlinse.

Du wurdest auch da schon gefragt, ob du durch den Sucher oder über das Display fotografierst, und hast auch da schon Bildbeispiele angekündigt, damit wir dir helfen können.

Und nun? Das 28-75 hat ja scheinbar keine Verbesserung gebracht... und eine D5300/5500/5600 wird's nicht richten.

Richtig. Das hat damals keine Verbesserung gebracht.

Und nein - ich habe noch keine andere Kamera daheim, sondern mir nur welche aus der Redaktion ausgeliehen. Das kann ich aber nicht immer machen.

Und ja - ich nehme grundsätzlich den Sucher - das Display ist mir vieeeeel zu lahm.

Leider habe ich das Tamron von eben jener Fotografin empfohlen bekommen... :frown1:. War dann wohl doch kein so guter Vorschlag.

Wie gesagt - ich nehme gerne jedwegen konstruktiven Verbesserungsvorschlag an. Zumal ich überhaupt nicht ausschließen will, dass ein Teil des Problems auch am Abzug sitzt, da ich wie gesagt zugegebenermaßen wenig Ahnung habe. Ich bin eher die Schreiberin und nicht die Fotografin. Damit reihe ich mich in die große Reihe der zahlreichen Journalisten ein, die es genauso machen wie ich und deswegen eine Kamera brauchen, die mehr oder minder lediglich zum knipsen taugt. Denn entgegen der Meinung vieler Leute nehmen wir bei der Presse - wenn es wirklich ganz ernst wird und auf jedes einzelne Bild ankommt - einen Fotografen mit! :p ;)

Um zum Thema zurückzukommen:
Trotzdem aber möchte ich mich verbessern, was Fotografie angeht. Darum ja auch der Thread. Zumal dieser mit EINSTEIGER im Forum sogar noch betitelt ist. Also dachte ich, ich wäre hier an der richtigen Adresse. Dass ich jedoch Vollprofi sein muss, um hier eine Frage zur Verbesserung stellen zu dürfen, war mir nicht bewusst.
 
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Keine Ahnung, wie andere Menschen das so sehen, aber ich finde es völlig daneben, einem Fragenden, dessen Kamera nicht optimale Ergebnisse bringt, süffisant von oben herab zu unterstellen, die Grundlagen nicht im Griff zu haben. Was soll denn sowas? Ich glaube, wer sowas schreibt, hat schonmal per se keine Ahnung, wie Fotografie im Lokaljournalismus heutzutage funktioniert. Als ich in dem Genre anfing, hatte jede Redaktion mindestens einen Vollprofi, der ne F1, ner F3 oder ner Leica rumschleppte. Der jeden Anfänger "einnordete" und von dem auch richtig was lernen konnte. Heutzutage ist das hochklassige Pressefoto völlig erledigt, aber jeder Redakteur macht mit 500-Euro-Kameras passable Fotos.
Allerdings passiert es auch denen mal, daß eine Kamera nicht optimal oder gar defekt ist. Außerdem kommen diese Kameras bisweilen an ihre Grenzen. Was aber nicht heißt, daß man gleich über D3 oder D5 spekulieren muss. Vor allem, wenn das Budget Richtung D700, D7100 oder die ebenfalls als guten Tipp von Sven genannte D300s weist. Was soll denn der Unfug????

DANKE... Du hast die Situation vollkommen richtig erfasst!
 
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Hallo,
vielleicht solltest Du das Angebot hier annehmen und Dich mit einem Experten zusammensetzen. Vielleicht willst Du etwas was die Kamera/Objektiv garnicht kann.
Hatte mit meinem Sohn ein ähnliches Problem.
 
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Um zum Thema zurückzukommen:
Trotzdem aber möchte ich mich verbessern, was Fotografie angeht. Darum ja auch der Thread. Zumal dieser mit EINSTEIGER im Forum sogar noch betitelt ist. Also dachte ich, ich wäre hier an der richtigen Adresse. Dass ich jedoch Vollprofi sein muss, um hier eine Frage zur Verbesserung stellen zu dürfen, war mir nicht bewusst.

Darum finde ich es ehrlich gesagt schon recht grenzwertig, sich hier von oben herab über eine Frage zur VERBESSERUNG zu äußern, anstatt konstruktiv zu helfen.


Du hast ja mehrere Angebote bekommen das man sich persönlich Deiner Probleme/Misere annimmt, jetzt musst Du nur noch überlegen, wessen Angebot Du annimmst. Ein wenig Zeit von Dir und man wird Dir sicher helfen können.
 
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