So langsam finde ich die Diskussion echt witzig
und warte nur noch darauf, daß irgendwer auf
die Idee kommt, daß auch Sylvia höchstselbst
an Gewicht sparen (vulgo: abnehmen) könne …
Haha, das Gegenteil ist der Fall!
Ich versuche vorher so viel wie möglich zuzunehmen, da ich die Reserven brauchen werde. Abnehmen tut bei so einer Tour jeder von ganz alleine. Ich habe nur im Normalzustand wenig abzunehmen. Daher vorher zulegen
Was ich nach wie vor vermisse, liebe Sylvia, ist
eine Aussage, was Du mit den Bildern vorhast.
Das ist auch schwer zu sagen. Die meisten werden wohl Erinnerungsfotos.
Eine Auswahl müsst ihr hier ertragen und ich habe mich eurer unerbittlichen Kritik zu stellen

Dann hoffe ich, dass auch einige dabei sind, die sich für den nächsten Kalender eignen.
Oder vielleicht sogar für ein schönes großes Wandbild.
Das weiß ich jetzt noch nicht. Hängt sehr vom Wetter ab, das ich an den sicher vielen tollen Motiven haben werde. Manchmal passt alles (Tageszeit, Licht, Wolken) und es wird ein super Bild. Manchmal ist es einfach nur diesig oder bewölkt und das tolle Motiv wird ein langweiliges Foto. Warten auf das richtige Licht ist leider bei so einer Trekkingtour nicht im Zeitbudget.
Die Bilder sollten also schon von der Qualität/Auflösung eine wandfüllende Vergrößerung zulassen, ob dabei aber am Ende tatsächlich so ein Bild entsteht, kann ich noch nicht wissen.
Beamer-Show, Fotobuch oder Kalender sind recht wahrscheinlich.
Ich erkenne bislang nur zwei für Dich wirklich
relevante Kriterien: Gewicht und Akku-Laufzeit.
Die sind sehr wichtig, ja. Dazu Sucher und möglichst viele Einstellmöglichkeiten außen an der Kamera, also wenig Menü-lastig.
Dazu fände ich einen ähnlichen Brennweiten-Bereich wie bisher (18-105) sehr schön, da ich den regelmäßig von einem zum anderen Ende ausnutze.
Digital sollte es schon sein. Filme will ich nicht mitschleppen.
Ich bezweifele sehr, dass ich in irgendeinem winzigen Bergdorf, in dem es mit Glück einen Tante-Emma-Laden gibt mit Essen für die nächsten 10 Tage, mit seeeeehr viel Glück sogar eine Gaskartusche, die passt oder für die ich einen Adapter habe, ... dass es in so einem Bergdorf Filmrollen gibt.
Außerdem schätze ich doch sehr die Möglichkeiten, die ich mit digitalen Bildern, vor allem im Raw-Format habe.
Also, ich setze mal
digital mit auf die Liste.
Ich werde mir mal alle (viele) der von euch genannten Kameras herausschreiben und für diese meine persönlichen Kriterien vergleichen. Dann die engere Auswahl versuchen in die Hand zu nehmen und einem Praxistest zu unterziehen.
Ob gute topografische Karten plus Kompass
nicht eine gewichtsparende Alternative zu dem
Handy sind, wollen wir lieber nicht diskutieren.
Nicht ODER sondern UND .
Eigentlich wäre es schön beides dabei zu haben.
Der Kompass (analoges Extra-Gerät) kommt auf jeden Fall mit.
Die "guten topografischen Karten" (1:25:000), die die Strecke abdecken, würden bei der Länge der Tour ein kleines Bücherregal füllen.
Die "mittelguten topografischen Karten", die die Region grenzüberschreitend abdecken (1:50.000), sind vergriffen und werden vielleicht irgendwann neu aufgelegt. Es wäre immer noch rd. 15 Karten.
Stückelt man sich die Karten aus französischen IGN und spanischen Alpina-Karten zusammen, (die natürlich jeweils nur bis zur Grenze reichen), kommt man schnell wieder auf eine Kiste voller Karten, da die HRP immer wieder von Frankreich nach Spanien und zurück wechselt.
Daher werde ich von hier wohl 3-4 recht detaillierte, grob topografische Übersegler mitnehmen (1:100.000), auf denen das Gebiet samt GR10 und GR11 als "Fluchtwege", Dörfer und Straßen drauf sind - als Sicherheits-Backup, falls die Technik ausfällt. Die Pfade sind da nicht drauf, im Gegensatz zu den Lappland-Karten, bei denen dieser Maßstab gut reicht.
Vor Ort werde ich dann sehen, ob ich bessere Karten für den jeweils nächsten Abschnitt bekommen kann.
Das Handy/Navi hat dagegen den Vorteil, dass man im Ernstfall doch sehen kann, wo man gerade ist, dass kleinste Pfade drauf sind, dass ich schon vorher meine geplante Route einspeisen kann (es ist kein offizieller, markierter Weg, nur eine Idee von einer Richtung, man kann also nicht DIE HRP laufen). Man kann selbst im pottendichtesten Nebel noch den richtigen Pass finden oder die Schutzhütte auch in der Nacht ansteuern. Oder eben zur Fein-Navigation mit einer groberen Karte im Rucksack.
Die beiden Methoden ergänzen sich also prima.
Vom Gewicht her ist das Handy mit Ladegerät leichter als ein Koffer voller Karten, wenn man 800km weit wandern will. Kiel - München als topografischer Kartensatz ...
