Welche Brennweite wäre nötig gewesen?

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Klokkus

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Hallo zusammen,
als ich vorhin fotografieren war hab ich folgendes Foto gemacht.



Ich konnte nicht näher ran, weil ein Zaun im Weg war und ich hab leider auch nur das Kit-Objektiv der D40, welches schon voll am Anschlag war.
Jetzt würde ich gerne wissen welche Brennweite nötig wäre um hier Aufnahmen von einzelnen Tieren zu machen.
Wie weit würde ich mit 200 oder 300mm kommen?

Viele Grüße
Klokkus
 
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hab neulich versucht Enten mit ner 200er Brennweite zu bekommen und war auch schon zu kurz, um etwas Luft zu haben wäre wohl auch in Deinem Fall ein 300er Ideal gewesen.
 
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Hallo,

wenn das Bild mit 55mm gemacht wurde kannst du dir den Bereich von 200mm einfach vorstellen.

Drucke es aus und teile es in 4 gleiche Teile dann hast du ca. den Ausschnitt mit 200mm.

Für solche Naturaufnahmen kann man meistens nicht genug Brennweite haben, mir ist das Nikon 70-300mm VR oft noch zu kurz.

Gruss

Patrick
 
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bei dem gezeigten Bildausschnitt um einzelne Tiere zu bekommen hilft nur noch "Digiscopping" dort kannst du dann bei 1500-2000mm Brennweite einzelne Tiere bekommen, bei 300mm bist du bei deinem Bild bei 3-5 Tieren. Tierfotografie in der freien Natur bedeutet "Tarnen und Geduld" oder sich zahmere Tiere aussuchen, an die man auf 3-10 Meter hinkommt, dann gehts auch mit 300mm
Jürgen
 
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Volker hat es klasse veranschaulicht, oder als Daumenregel:

jede Verdoppelung der Brennweite bildet den Gegenstand auch doppelt so gross ab
 
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Hi,

die Faustregel:
Ein 100mm Objektiv bildet einen 1 Meter großen Gegenstand in 10 Meter Entfernung 1 cm groß auf dem Sensor ab.

Die Ente: 33 cm hoch, 10 Meter entfernt, 300er: 1 cm auf Sensor. Ente 40 Meter entfernt: 1200 mm für 1 cm auf Sensor.

Also lieber über den Zaun, Tarnnetz überwerfen und langsam ranrobben...
:D
Grüße
Christian
 
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1200mm, also das 600er mit 2-fach Konverter wäre eine gute Wahl gewesen:

173647b074f526fbe.jpg


Gruß
Dirk
 
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Hi,
Also lieber über den Zaun, Tarnnetz überwerfen und langsam ranrobben...
:D
Grüße
Christian

Funktioniert das mit dem Tarnnetz wirklich?
Ich denke die Tiere bemerken dich doch.
Sich Tarnen und Geduld haben ohne sich zu bewegen, ok.
Mit der Tierfotografie bin ich nicht vertraut,:nixweiss: ausser meinem Hund.

Liebe Grüsse
Thomas
 
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Funktioniert das mit dem Tarnnetz wirklich?
Ich denke die Tiere bemerken dich doch.
Sich Tarnen und Geduld haben ohne sich zu bewegen, ok.
Mit der Tierfotografie bin ich nicht vertraut,:nixweiss: ausser meinem Hund.

Liebe Grüsse
Thomas

Ich muss zugeben, noch nie Vögel mit Absicht fotografiert zu haben.

Grüße
Christian
 
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Funktioniert das mit dem Tarnnetz wirklich?
Ich denke die Tiere bemerken dich doch.

Kommt ganz auf die Tiere an. Aber auf der Wiese kriechst Du natürlich voll über den Präsentierteller. So rein Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass das nicht klappt. Vermutlich macht noch lange vor erreichen des Wunschabstandes die Leitgans "Quaak" und die gesammte Versammlung erhebt sich in die Luft.
Ansonsten nutze ich regelmäßig ein Tannetz und mit etwas Deckung kann man auch mit Ranpirschen je nach Tier, Windrichtung usw. Erfolg haben.
Den hier habe ich z.B. mit übergeworfenem Tarnnetz "erpirscht":

3147b09f01837f8.jpg


Aber die meiste Zeit im Schutz eines Waldrandes und erst auf das letzte Stück auf freier Fläche. Das war ein schwüler Sommerabend und die Sache war mit Stativ und schwerem Objektiv recht schweißtreibend.
Auf dem Rückweg sind mein Kumpel und ich dann noch von ein paar Stieren verfolgt worden...die hatten uns auf dem Hinweg nämlich auch nicht gesehen (und wir sie auch nicht...) also im Dauerlauf in Richtung rettendem Zaun. War ein sehr sportlicher Abend :dizzy:

Gruß
Heiko
 
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Klasse Bild!

Hey vlt kann man ja nach der Bundeswehrkarriere dann naturfotografen mit kamera im anschlag die grundlagen des pirschens erklären ;D

So als kurs für fortgeschrittene :lachen:

Viele Grüße
Adrian
 
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