Welche Backup-Kamera zur D3? (Akku defekt)

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derpate

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Seit einigen Tagen besitze ich die D3 und wurde gleich daran erinnert, wie wichtig es ist, eine Backup-Kamera zu haben, falls die D3 mal ausfällt, überholt wird oder repariert werden muss. Denn: der neue Akku ist im Eimer! Nach wenigen Auslösungen verabschiedet sich das Teil von jetzt auf gleich. Also Umtausch! Zum Glück kann ich ja in der Zwischenzeit den Akku der alten D2X nehmen.

Grundsätzlich bleibt aber die Frage, welche Kamera sich als Zweitkamera oder Backup-Kamera empfiehlt. Eigentlich wollte ich die D2X verkaufen, aber bei einem Marktwert zwischen 1.200 und 1.300 EUR bei Ebay wäre zu überlegen, ob sich das wirklich lohnt. Was wäre die Alternative? Das Auslaufmodell D200, eine neue D300? Oder einfach die D2X behalten, auch wenn der Preis sich in den nächsten 12 Monaten sicher bis in Richtung 700 bis 800 EUR bewegen wird?

Ergänzung: ich arbeite professionell, bin bisher aber immer prima mit nur einem Gehäuse hingekommen. Bei der D2X stand die D1X als Backup-Kamera im Schrank und wurde so gut wie nicht benutzt.
 
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Dann behalte doch die D2x, warum eine neue Kamera kaufen, wenn Du schon ein gutes Modell als Backup hast?

Herzliche Grüße
Peter :hallo:
 
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ich kenn einen der als gesellschaftsfotograf (ich hasse den ausdruck paparazzi!) arbeitet. von dem weiss ich, dass er auch nur eine kamera hat. aber als backup und für concealed carry hat er irgendsoeine kleine kompakte mit einem rel. langen zoom.
seine voraussetzungen sind halt anders. da muss es schnell gehen und man kann sich mit der schlepperei nicht lange aufhalten.

aber eigentlich frag ich mich was für sorgen du sonst noch hast.....
D3 und D2X und dann diese frage!
 
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Hallo.

Ich würde die D2X behalten, wenn Du mit einem DX-Gehäuse als Backup "leben" kannst. Falls nicht, bleibt wohl (finanziell vertretbar) nur das Warten auf die erwartete D300-FX.

Aber bis dahin würde bei der D2X bleiben - die ist durch die neuen Modelle ja nicht schlechter geworden, hat den größten Wertverlust schon hinter sich und ist robust und zuverlässig.

Grüße

Mattes
 
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Ist mit Sicherheit der preisintensivste Vorschlag,

aber wenn ich professionelle Arbeit abliefern muss/will, dann sehe ich zu, dass ich ein 2. identisches Gehäuse habe, welches ich genauso intuitiv bedienen kann wie mein Hauptgehäuse. Nur so kann ich mich auch beim Gehäusetausch weiter auf die Motive konzentrieren.

Folge eine 2. D3 wäre fällig

Helmut
 
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"Backup-Kamera" - hmmm. Mich würde mal interessieren, wie viele Kameras tatsächlich in der Praxis komplett ausgefallen sind, wo die Profis (nicht die Urlaubs-Profis) wirklich auf das Backup zurückgreifen musste. Damit die Zahl dann greifbar ist, sollte man die Zahl der Kamera gegenüber stellen, die bei den Profis noch nicht zum Service mussten.

Das ist doch so als würde der "moderne Nomade" (Geschäftsmann mit Notebook) auf seinen Reisen immer noch ein zweites mitführen. Oder?
 
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Service ist ein gutes Stichwort. Auch dazu ist eine Backupkamera nützlich: man kann weiter arbeiten, wenn eine Kamera beim Service ist. Der NPS ist schnell, aber ein paar Tage kann's auch dort dauern.

Zur Frage: behalt die D2X. Die D200 ist als Zweitbody unpraktisch, weil anders im Handling. Im Detail sind die Tastenbelegungen anders (z.B. bei Bildwiedergabe und Menü :boese: ). Dazu andere Akkus/anderes Ladegerät usw. Viel sparen lässt sich ohnehin nicht, wenn du die D2X durch eine D200 ersetzt.
 
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Ergänzung: ich arbeite professionell, bin bisher aber immer prima mit nur einem Gehäuse hingekommen. Bei der D2X stand die D1X als Backup-Kamera im Schrank und wurde so gut wie nicht benutzt.

Ich kenne natürlich Deinen Arbeitsbereich nicht, aber aus kaufmännischer Sicht könnte es mgw. sinnvoll sein, während etwaiger Servicezeiten oder bei speziellen Aufträgen ein Leihgerät zu mieten, als eine überwiegend nicht genutzte Reservekamera vorzuhalten.
 
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behalte die D2x, habe ich auch so gemacht... mir ist zwar noch nie ein body ausgefallen aber wenn einer mal ne neujustage oder neue belederung fällig war und nikon nicht sofort reagieren konnte, war ich immer froh um einen backup.

ist eben wie eine versicherung, besser eine haben und nie brauchen als keine haben und sie dringend brauchen...

meine D2x wird bis zur neuanschaffun einer D3H oder D3x herhalten müssen erst dann denke ich darüber nach sie zu veräussern...


just my 2 cents
 
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Ich kenne natürlich Deinen Arbeitsbereich nicht, aber aus kaufmännischer Sicht könnte es mgw. sinnvoll sein, während etwaiger Servicezeiten oder bei speziellen Aufträgen ein Leihgerät zu mieten, als eine überwiegend nicht genutzte Reservekamera vorzuhalten.

Mein Arbeitsbereich umfasst in erster Linie Interview-Termine und Portraits von Menschen in ihrem Arbeitsumfeld (für Wirtschaftszeitungen, aber auch überregionale Printmedien). Zum Teil auch Aktionsfotografie von Umweltgruppen. Es kann auftragstechnisch tödlich sich, wenn von jetzt auf gleich eine Kamera ausfällt und nicht gleich ein Reservegerät zur Hand ist. Ein Leihgerät sehr kurzfristig zu beschaffen klappt evt. nicht, weil die Zeit einfach nicht reicht. In solchen Fällen konnte ich z.T. schon auf die freundschaftliche Hilfe von Kollegen zurückgreifen.

Eine Kompaktkamera scheidet in jedem Fall aus. Als Privatknipse habe ich eine Fuji Finepix F31fd, mit der ich sehr zufrieden bin, aber die scheidet für professionelle Arbeit natürlich aus.

Als jemand, der von Fotos lebt, ist eine D2X oder eine D3 für mich ein Werkzeug, das zuverlässig funktionieren muss, also keine Luxusanschaffung. Trotzdem müssen 4.000,00 EUR natürlich auch wieder armortisiert werden, da freut man sich natürlich, wenn man noch einen guten Preis für seine alte Kamera bekäme. Ich habe diese Frage in die Runde gestellt, um eure Meinungen zu hören, ob als Reservekamera auch unter dem Gesichtspunkt des Wiederverkaufswerts die D2X weiterhin bei mir im Schrank bleiben sollte oder ob es sinnvoll erscheint, diese Kamera jetzt noch schnell zu verkaufen und eine gleichwertiges Modell zu einem ähnlichen Preis (also ca. 1.200 bis 1.300 EUR) anzuschaffen, dann als Neugerät mit zweijähriger Garantie.

Nachvollziehbar finde ich das Argument, die D2X erstmal zu behalten, da der größte Wertverlust schon hinter ihr liegt. Wo der Wiederverkaufspreis in einem Jahr ist, lässt sich schwer einschätzen, aber wohl bestimmt nicht bei 1.200 EUR ...
 
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Nachvollziehbar finde ich das Argument, die D2X erstmal zu behalten, da der größte Wertverlust schon hinter ihr liegt. Wo der Wiederverkaufspreis in einem Jahr ist, lässt sich schwer einschätzen, aber wohl bestimmt nicht bei 1.200 EUR ...

nun, bei mir wäre der wiederverkaufswert sekundär wichtig, da ich meine kameras sowieso innert 2-3 jahren auf CHF 1.- abschreibe. eine 100% verfügbarkeit einer backup kamera ist z.b. im meinem job unerlässlich.

in meinem bestand führe ich eine D200 als backup zur D2x und eine D3 als primäre waffe ;-)
es kommt auch sehr oft vor das ich bei grossen VIP events bin oder auf konzerten und da ist das arbeiten mit 2 bodies eben auch noch sexy.

also ich könnte nicht auf einen professionellen backup body verzichten...

:)


just my 2 cents
 
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Mein Arbeitsbereich umfasst in erster Linie Interview-Termine und Portraits von Menschen in ihrem Arbeitsumfeld (für Wirtschaftszeitungen, aber auch überregionale Printmedien). Zum Teil auch Aktionsfotografie von Umweltgruppen. Es kann auftragstechnisch tödlich sich, wenn von jetzt auf gleich eine Kamera ausfällt und nicht gleich ein Reservegerät zur Hand ist. Ein Leihgerät sehr kurzfristig zu beschaffen klappt evt. nicht, weil die Zeit einfach nicht reicht.
(...)

Dann spricht natürlich alles für eine qualifizierte Reserve, dafür müsste die D2x ja wohl noch ein Weilchen hinlangen...:)
 
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Ich denke, ich werde die D2X erstmal behalten. Außerdem habe ich mit der Kamera durch den Objektivverlängerungsfaktor im Vergleich zur D3 ja noch einen prima Telekonverter mit drin - wer weiß, wofür es mal gut sein kann ...
 
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Ich habs mal erlebt, dass sich eine Kamera (D2X) während eines Shootings, das sich nicht aufschieben liess, urplötzlich verabschiedet hat und war heilfroh, noch eine D 200 dabei zu haben. Zur D3 habe ich mir jetzt als Backup die D300 angeschafft, weil sie, insbesondere in den unteren ASA-Bereichen fast identische Farben schafft. Mieten oder sich was Fremdes ausleihen geht in der Regel ja nicht, wenn ein Gehäuse hopps geht (Murphy's law..., es geht dann schief, wenn Du's am wenigsten gebrauchen kannst), und wenn ich auf der romantischen Insel 'ne Hochzeit fotografiere und meine einzige Kamera steigt aus: Na dann gute Nacht!

Und geh ich in die Ferien, dann nehm ich am liebsten noch eine unzerstörbare Analoge mit, F3, FM2 Titan, dann hab ich wenigstens auch Bilder, wenn die Digitale sich infolge Hitze und Luftfeuchtigkeit verabschiedet hat.

Ein nicht unwesentlicher Punkt: Bin ich auf Reportage, dann arbeite ich gerne mit 2 Kameras, damit ich nicht dauern die Gläser wechseln muss. Ich denke z.B. an Faschingsumzüge, Volksfeste oder so ähnlich.Das ständige Wechseln schadet den Bajonetten, bringt Staub und Dreck in die Gehäuse und ist vorallem genau dann notwendig, wenn man eh keine Zeit dafür hat. Drum lieber gleich zwei Gehäuse um den Bauch, eines mit Tele, eines mit Weitwinkelzoom, je nach Anlass. Beim Fussball ist eh auf der D300 das 80-200 drauf, auf der D3 das 300 mit Konverter, weil da das Wechseln viel zu mühsam ist.

Oliver
 
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Die D2X ist ein gutes Backup zur D3

Seit einigen Tagen besitze ich die D3 und wurde gleich daran erinnert, wie wichtig es ist, eine Backup-Kamera zu haben, falls die D3 mal ausfällt, überholt wird oder repariert werden muss. Denn: der neue Akku ist im Eimer! Nach wenigen Auslösungen verabschiedet sich das Teil von jetzt auf gleich. Also Umtausch! Zum Glück kann ich ja in der Zwischenzeit den Akku der alten D2X nehmen.

Grundsätzlich bleibt aber die Frage, welche Kamera sich als Zweitkamera oder Backup-Kamera empfiehlt. Eigentlich wollte ich die D2X verkaufen, aber bei einem Marktwert zwischen 1.200 und 1.300 EUR bei Ebay wäre zu überlegen, ob sich das wirklich lohnt. Was wäre die Alternative? Das Auslaufmodell D200, eine neue D300? Oder einfach die D2X behalten, auch wenn der Preis sich in den nächsten 12 Monaten sicher bis in Richtung 700 bis 800 EUR bewegen wird?

Ergänzung: ich arbeite professionell, bin bisher aber immer prima mit nur einem Gehäuse hingekommen. Bei der D2X stand die D1X als Backup-Kamera im Schrank und wurde so gut wie nicht benutzt.
 
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Ich arbeite zwar derzeit nicht mehr professionell, würde mich aber mit einem Ersatzgehäuse auch sicherer fühlen. Da ich hier meine in hervorragendem Zustand befindliche D200 nicht verkaufen konnte (an Schnäppchenjäger verkaufe ich nicht), überlege ich jetzt, ob ich sie behalte. Die Alternative D2x ist mir leider persönlich unbekannt. Mich würde interessieren, ob Dynamikumfang und Auflösung der D2x signifikant höher sind als bei der D200. Die D3 habe ich wegen des deutlich besseren Dynamikumfanges gekauft, und natürlich des Suchers wegen. Auch ist ein riesiger Unterschied festzustellen mit meinem alten 2,8-300mm Ai Objektiv, das an der D200 völlig inakzeptable Ergebnisse liefert, an der D3 aber hervorragend ist. Da wird es mit der D2x wohl auch nicht besser aussehen als mit der D200, oder? Ich gehe davon aus, daß der kleinere Chip die Ursache für die geringe Auflösung und den geringen Kontrast ist. Eigentlich hatte ich die Idee, das D200 Gehäuse wegen des Crop-Faktors bei langen Brennweiten zu behalten. Mit dem 2,8-180mm ED Ai funktioniert die D200 wiederum sehr gut.... Nur mit dem 300er ist sie eine Enttäuschung. Die Bilder sehen aus, als seien sie mit einem billigen Telekonverter aufgenommen worden.:eek:

Würde also eine D2x damit eventuell besser zurechtkommen, auch wenn es eine DX ist?
 
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Würde also eine D2x damit eventuell besser zurechtkommen, auch wenn es eine DX ist?


In der Bildqualität liegen im besten Fall messtechnisch etwa 15 bis 20% Auflösungsunterschied zwischen D200 und D2X (laut Color Foto Simenssterntest mit JPEGs und AF 2,8/60D). Der Dynamikumfang der D2X sollte auf Grund der etwas älteren Elektronik und der kleineren Pixel (12 statt 10 auf gleicher Fläche) ein wenig geringer sein als der der D200 oder D300, ebenso sollte das Rauschverhalten etwas schlechter sein als bei den neueren Cams (laut AndyEs Testreihen).

Was an der D2X gut ist ist der Sucher, der noch LCD-frei ist und sich mit DK17M auf eine ordentliche Größe tieferlegen lässt und das D3/F5-artige Gehäuse.

Frank
 
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Was an der D2X gut ist ist der Sucher, der noch LCD-frei ist und sich mit DK17M auf eine ordentliche Größe tieferlegen lässt und das D3/F5-artige Gehäuse.

Frank

Hallo Frank,
vielen Dank für die Information. Da ich größtenteils Motive mit extremen Kontrasten fotografiere, ist dann für mich wohl die D200 als Backup doch die bessere Wahl. Allerdings liegt die D3 m.E. gegenüber der D200 viel höher, was den Dynamikumfang betrifft. Trotzdem habe ich in den Kameraeinstellungen "Aktives D-Lighting / high" ausgewählt, und selbst das reicht oft nicht. Deshalb arbeite ich, wenn irgendmöglich, immer mit der ASA-Einstellung L 1.0, da hier der Kontrast geringer sein soll.

Was den Sucher betrifft: Mir ist nicht ganz klar, wie der Sucher bei D200 und D3 wirklich funktioniert. Ist denn das kein optischer Sucher? Auf mich machen die den Eindruck, als würden das elektronisch unterstützte optische Sucher sein. Vorteile / Nachteile? Kann da jemand was zu sagen?
 
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