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tmkimba

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Hallo,

ich möchte mir ein Weitwinkel für meine FX D610 kaufen.

Entweder das Nikon 14-24 / 2,8 oder das 16-35 ich bin mir nicht sicher

Ich fotografiere hauptsächlich draussen, bei schönen Wetter und meist nur Landschaft- und Tierfotos.

Hat jemand Mal ein paar Landschaftsfotos von 14mm im Vergleich zu dem 16 mm.

Gibt es eine Alternative?

Danke Tina
 
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Grundsätzlich ist das Sigma 4-5.6 15-30 ein hervorragendes Objektiv und der Stangen AF funktioniert bei den recht kurzen Einstellwegen hervorragend.

Es ist ein 15-30 / f 3,5-4,5. und auch durchaus offenblendentauglich. Ansonsten mag ich Dein Post in allen Punkten unterstützen. Es ist eine Fleißarbeit, die in allen Punkten zum richtigen Ergebnis kommt.



Das ebengenannte Sigma ist nicht nur optisch nicht weit vom sauteueren Af-S 14-24 entfernt, es ist auch deutlich leichter. Dennoch ist auch es mir oft zu schwer. Da man meistens nicht mit dem Rücken an der Wand oder mit den Füßen am Abgrund fotografieren muss, braucht man eigentlich - zumindest bei der normalen Fotografiererei, die extremen SWW-Bildwinkel nicht, es sei denn man will bewusst deren Perspektive bei der Bildgestaltung nutzen. Diese Brennweiten (11-18 mm) sind zudem fotografisch nicht einfach und besonders in Zooms. Mit ihrer Verzeichnung und Streulichtanfälligkeit haben sie viele Fehlerquellen, die man akribisch beachten muss, um nicht überwiegend Mist zu produzieren.

Daher nehme ich mittlerweile fast ausschließlich als Superweitwinkel mein AF-S NIKKOR 20 mm 1:1,8G ED mit, das nur 355 g wiegt und eine Nahgrenze von 20 cm hat. Auf dieses Objektiv habe ich lange sehnsüchtig gewartet (das alte 20er hatte im Einsatz an digitalen Kameras schon deutliche Einschränkungen, die man aus deer Analogzeit nicht kannte) und ich finde es einfach in jeder Beziehung Klasse. Es hat eine deutlich geringere Verzeichnung als die Zooms und ein für ein Weitwinkel sehr schönes Bokeh. Ergänzt mit dem ebenfalls tollen AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G ED und dem 50er oder 85er (1,8) habe ich mit der D600 eine sehr leichte und optisch wahnsinnig gute FX-Ausrüstung für sorgloses Fotografieren im Bereich der normalen Fotografie.
 
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Nach shovelhead schreit das Sigma nach einem Stativ ...

Das ist richtig, hat aber nichts mit der Lichtstärke zu tun. Ich habe mal die "alte" Version des 12-24 vor meiner D610 gehabt, und war ebenso fasziniert von dem Blick durch den Sucher, wie enttäuscht von den ergebnissen am Monitor.

Um 12mm an FX korrekt zu nutzen, muss man beim Bildaufbau extrem aufpassen, was genau sich in den vier Ecken abspielt. Ansonsten ist man gezwungen, die Aufnahmen zu beschneiden, und anders als beim Tele ist eine Ausschnittvergrösserung beim UWW ein echter Verlust. 12mm distanzieren auch den Vordergrund in 30 cm Abstand schon sehr stark, man muss also wirklich SEHR nah ran, damit es nicht langweilig wird. Der Unterschied zu 15 oder 16mm ist enorm, und im Gegensatz zu den letztgenannten Brennweiten bräuchte ich wohl ein Stativ, um mit 12mm sinnvoll zu arbeiten.

Licht sehe ich weniger als Problem: Mit 800 oder gar 1600 ISO und 1/30 sek reicht auch Blende 5.6 für Innenräume bei Kerzenschein.
 
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Warum brauche ich ein Stativ?

Mir geht es ja um Landschaftsaufnahmen- also draussen- nicht drinne und meist bei schönen Wetter.

Das Sigma hat ja 12-20 mm somit würde es ja alles abdecken und ich kann mit 14 oder 16 mm fotografieren

Eigent. wollte ich ein Nikonobi- aber die 1500 Euro schrecken mich doch ab, wenn ich es 10-20 x im Jahr nutze.
 
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Warum brauche ich ein Stativ?

Ich bin jetzt nicht der Landschaftsfotograf............ aaaaaaaaaaber wenn ich die Kollegen die in diesem Bereich unterwegs sind, richtig verstehe, braucht es vor allem im Bereich der UWW-Fotografie Ruhe und Zeit um sein Bild richtig zu komponieren, daher Stativ....... und genau aus diesem Grund hab ich kein UWW und meine Weitwinkelbilder gehen eher in den Bereich der Dönerfotografie
 
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Ich wollte ja keine Profifotos machen, sondern nur ein wenig fotografieren
 
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also mal ganz grundsätzlich:

selbstverständlich empfiehlt sich für die landschaftsfotografie im allgemeinen die verwendung eines stativs. das aber erstmal nichts mit einem weitwinkel zu tun, sondern damit, dass dabei vor allem große schärfentiefe und daher eher lange verschlusszeiten verwendet werden. im übrigen ist landschaftsfotografie keine domäne des super-weitwinkels, viel häufiger werden gemäßigte brennweiten vom mittleren weitwinkel bis zum leichten tele eingesetzt (24 - 200 mm kb-äquivalent).

auf einem ganz anderen blatt steht die notwendigkeit, der bildkomposition um so größere aufmerksamkeit zu schenken, je größer der bildwinkel ist. dabei kann die verwendung eines stativs oder ähnlicher hilfsmittel unter umständen hilfreich sein.

aber aus dem vorstehenden kann nun nicht geschlossen werden, dass unabhängig von motiv, lichtsituation und individuellen fähigkeiten des fotografen für landschaftsfotografie mit uww ein stativ unbedingt nötig wäre.
 
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Aufgrund das es 12 mm hat- ich bin mir aber immer noch nicht sicher.

Warum kann ich mit dem Sigma nicht aus der Hand fotografieren?

Meinst du das Blende 4,5 oder auch 5, 6 oder 8 nicht aus der Hand geht?

Natürlich geht das, wenn genug Licht da ist. Und mittlerweile wissen wir ja, dass du nur am Tag bei schönem Wetter fotografierst. Das Objektiv scheint also für dich zu passen. Mehr Lichtstärke und/oder stabilisiert erweitern einfach die Möglichkeiten.

Und ja, der Zusammenhang Blendenöffnung-Schärfentiefe-Brennweite ist mir bekannt. Damit bin ich hier raus.
 
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Ich wollte ja keine Profifotos machen, sondern nur ein wenig fotografieren




........sorry wenn ich Dir zu nahe getreten bin!!!!


Es war nur ein Versuch aus meiner eigenen Erfahrung zu berichten, mir war 24mm am unteren Ende meines 24-70 zu lang - also musst was kürzeres her. So kam das 17-35 2,8 von Nikon ins Haus............... und was soll ich sagen, Hurra ich kann Dönerbilder..........
 
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Ich wollte ja keine Profifotos machen, sondern nur ein wenig fotografieren
Hallo Tina,

nimm ruhig das Sigma 12-24mm II, damit wirst du hoch zufrieden sein.
Ich selber nutze es auch meistens ohne Stativ, solange es nicht zu dunkel ist und ich mit kurzen den Belichtungszeiten klar komme.

Viele Grüße
Thomas
 
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Vielen Dank für eure Info. Mir ist keiner zu Nahe getreten, ich fand alles interessant und wichtig. Jeder hat seine Vorstellung und Ansprüche, ebenso fotografiert jeder anderes, das dort unterschiedliche Meinungen zustande kommen ist klar. Mir war es dennoch alles hilfreich.

Ich kann nächste Woche ein 12-24 er Sigma ausprobieren, danach entscheide ich ob ich ein Sigma kaufe oder doch eher ein Nikonobi.
 
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Hallo Tina,

wenn du in der Nähe von Hamburg zu Hause bis, kann ich dir den Hamburger-Fotostammtisch empfehlen.

Wir treffen uns wieder am Mittwoch, den 9. September 2015, dann würde ich meine beiden UWW-Objektive für FX (Sigma 12-24 und Nikon 16-35) mitbringen. Es sind auch Kollegen dabei die ein Nikon 14-24 haben. Ich würde mich darum kümmern, dass einer seins mitbringt.

Vielleicht ist ja auch ein Stammtisch in deiner Nähe.

Gruß
Thomas
 
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Danke Thomas, ich komme aus Bremen- normal wäre es mögl. nur in Moment schaffe ich es nicht- da ich abends arbeiten muss.
 
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Merci - wenn man so lange nach DEM EINEN Ultra-Weitwinkel sucht, bekommt man im Lauf der Zeit einen gewissen Überblick...

Ich habe ähnlich probiert wie Du, bin nun beim Sigma 15-30, beim Nikon Af-S 18-35 und beim Af-S 20/1,8 hängen geblieben. Fast alle anderen hatte ich auch zwischendurch mal zum Testen.

Das neue Tamron soll ganz hervorragend sein, sogar besser als das Af-S 14-24. Aber ich denke, dass ich mir schenke, es zu testen, denn rund 1 Kilo ist mir einfach zum Schleppen zu viel.
 
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Ich weiß auch nicht ob 14 reicht oder nicht 10 oder 12 besser wäre. Ich möchte richtige Weitwinkelbilder machen- hauptsache Landschaft.
Was sind für Dich denn "richtige Weitwinkelbilder"?

Wenn es Dir um enorme Breite in der Landschaft geht, sind gestückelte Panoramen der erfolgversprechendere Weg als ein sehr starkes WW, denn letzteres betont den Vordergrund stark gegenüber dem Hintergrund und alles wird in die Tiefe gestreckt. Es ist ein Irrglaube, dass man mit starken WW besonders "breit" aufnimmt. Man kann sie gut nutzen, um nah ans Motiv ranzugehen und es in seiner Umgebung stark betont herauszuheben bzw. wirklich Bestandteil in einer Szenerie zu sein und nicht nur außenstehender Betrachter.

CB
 
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Wenn man nur ein Panorama fotografiert, kommt natürlich auch nur ein Panorama dabei raus Wenn man aber sowohl horizontal als auch vertikal stitcht, dann nimmt es sich natürlich nix zu einer einfachen UWW-Aufnahme (solgange man unter 180° Bildwinkel und bei der geradlinigen Darstellung bleibt).

Das ist, wie so oft, natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Generell wird die Bildkomposition aber immer schwieriger, je weitwinkeliger man fotografiert. Denn man hat nicht nur viel mehr Elemente im Bild, sondern auch einen stark betonten Vordergrund (der sinnvoll genutzt werden will), sowie eine starke perspektivische Darstellung am Bildrand, die oft unnatürlich wirkt.

Mir persönlich reichen 15mm im Weitwinkelbereich beim Vollformat völlig aus und ich würde freiwillig nicht zu einer weitwinkeligeren Optik greifen (vom Fisheye als Spezial-Objektiv mal abgesehen). Alles was weitwinkeliger ist sieht schon ziemlich 'krank' aus und wird wahrscheinlich auch seltener Verwendung finden. Man braucht sich nur mal ein paar Bildbeispiele vom neuen Canon 11-16er anschauen. Ich finde das ziemlich gruselig

Gerade bei Landschaften ist weniger oft mehr. Die Motive die sich für's große Tableau eignen sind eher selten. Just my 2 cents...

VG
 
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Wenn man nur ein Panorama fotografiert, kommt natürlich auch nur ein Panorama dabei raus ...
Gerade bei Landschaften ist weniger oft mehr. Die Motive die sich für's große Tableau eignen sind eher selten.
Sehe ich nicht ganz so - es kommt eben darauf an, wie man es einfängt, und "Panorama" können auch Aufnahmen aus nur 2 oder 3 Einzelbildern sein. Ich habe schon sehr viele sehr schlechte weitwinklige Landschaftsbilder gesehen, die allein dadurch schon eine Wirkung bekamen, indem unten und oben einfach ein Streifen abgeschnitten wurde.

Es kommt halt darauf an, was man wirklich für eine Wirkung erzielen will, und danach sollte man die Entscheidung zwischen puren Ultraweitwinkel und in der Breite gestitchter Aufnahme treffen.

CB
 
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... dass es irgendeinen unterschied in der bildwirkung zwischen einem aus einzelaufnahmen mit langer brennweite zusammengesetzten bild und einem einzigen mit kurzer brennweite gibt. du hast lediglich eine hohe auflösung (und eben einen weiten bildwinkel, den du vielleicht mit den vorhandenen objektiven sonst nicht erreichen könntest).
 
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Das stimmt doch einfach nicht. Wenn ich eine Landschaft in der Breite stitche habe ich eine ganz andere Aufnahme im Vergleich zu einer einzigen mit gleichem horizontalem Bildwinkel wie dem resultierenden Panorama aufgenommenen. Dein Einwand stimmt, wenn man mehrreihige Panoramen erstellt, aber das macht man ja wirklich nur, um die Auflösung zu erhöhen (oder wenn partout gar kein Weitwinkel zur Hand ist).

CB
 
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Mein erstes Vollformat Objektiv war das 16-35 VR, welches ich noch immer im Einsatz habe. Nur leider viel zu selten.... Ich habe einfach zu selten Gelegenheit mit 16mm zu fotografieren. Die Mehrzahl meiner Landschaften fotografiere ich ab 24mm aufwaerts. Auch mein 70-200 kommt mehr zum Einsazt als das 16-35. Das 16-35 nutze ich haeufiger auf Staedtereisen oder fuer Innenaufnahmen.

Wenn ich es dann aber mal nutze, bin ich von der Qualitaet der Optik sehr angetan, es verzeichnet nur relativ stark bei 16mm.

Ich wuere mich freuen, wenn Nikon nochmal eine 15 oder 16mm Festbrennweite herausbringen wuerde. Auf ein Zoom kann ich in diesem Brennweitenbreich eigentlich verzichten.
 
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