Hi,
als latenter Initiator des "Zeigt her Eure Eier"- Threads muss ich mich ja auch mal melden... Bin zur Zeit recht viel unterwegs.
Wie man schon sehen kann, reicht bereits ein Ei auf weißem Grund, um verschiedene Sachen falsch zu machen.
Es muss also nicht immer die halbnackte Nachbarin, ein schlafender Löwe im Zoo oder eine Libelle sein...
Da das ganze ja als "Licht-Übung" gedacht war (vor 20 Jahren an der FH Dortmund), sollte man mal standardisieren:
Das Ei
steht in der Mitte des Bildes und nimmt ungefähr die Hälfte der Bildhöhe ein. Der Blick sollte nicht wesentlich höher sein als die Spitze des Eies. Brennweite eher länger (DX 60 - 100).
Sinnvoll ist, ein möglichst breites Spektrum von Stimmungen zu erzeugen, also nicht "Licht von links, Ei halb ausgefressen, fast ausgefressen, total ausgefressen", sondern vom "weißes Ei: "schwarz auf schwarz" bis "zarte hellstgraue Konturen auf gerade noch durchzeichnetem Weiß".
Falls ich meine Grundstudiums-Prints finde, mache ich mal Repro, ansonsten halte ich mich zurück - ein Konzept und zwei zu fotografierende Stories für einen Wettbewerb + ein Kalender mit 120 Kinderportraits, der diese Woche zur Druckerei muss + ein Konzept für einen weiteren Kalender für 2009 beschäftigen mich einigermaßen.
Das Ei von Nikooner gefällt mir auch richtig gut.
Weniger ist mehr.
Schöne Grüße
Christian