Was tun? Neues Objektiv oder Kamera??

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FieldandHockeypics

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Hallo zusammen, ich bin etwas ratlos. Zunächst einmal zu meinen fotografischen Fähigkeiten und Interessen. Ich widme mich seit etwa 10 Jahren der Sportfotografie, genauer Feldhockey und im Winter Hallenhockey, herausforderung hier, speziell im Erwachsenen (-Herren)Bereich ein sehr schneller Sport, am Abend klar Flutlicht, im Winter oft schlecht ausgeleuchtete Hallen.
Angefangen habe ich mit einer Nikon D60, aktuell fotografiere ich mit der D5200 und einem Tamron 70-300 f4-5.6 Auf dem Feld gut, in der Halle (und abends) eher nicht zu gebrauchen. Wie mir gesagt wurde, sind meine Bilder gut, werden mir mittlerweile auch von unserer lokalen Tageszeitung (für kleines Geld) abgekauft. Hier ein Link zu Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1348779388503361.1073741980.100001139381706&type=1&l=608e4feb91
Nun symphatisiere ich mit dem (neuen) Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD G2, (auf meiner D5200), da der Autofocus blitzschnell und Pfeilgenau sein soll, und es wesentlich Lichtstärker ist als meine aktuelle Linse. Meine Verwirrung begann, als ich die (postiven) Kritiken zur Nikon D500 las, Bessere Aufnahmen in der Dämmerung, weniger Bildrauschen... etc. Nanu, denke ich, hat das nicht eher was mit dem verwendeten Objektiv zu tun??
Was soll ich jetzt tun, meine Nikon D5200 weiterverwenden mit einem neuen Tamron 70-200 für 1600 Euronen, oder aber ein neuer Body Nikon D500 mit zunächst meinem 70-300 und in der Halle dann eben wieder mein altes Kitobjektiv 55 - 200.
Und dann auf ein gutes Objektiv hinsparen?? Irgendwas muss auf jedenfall passieren, ich merke das meine Bilder besser werden, ich stoße aber an die Grenzen meiner verwendeten Technik! Autofokus zu langsam, ungenau, und abends zu Dämmerig, so das ich schon mit ISO ab 1600 aufwärts arbeiten muss, bei voller Blendenöffnung um Verschlusszeiten schneller als 1/800 sec zu erreichen. Achso die Serienbild - Funktion meiner Nikon 5200 ist zwar schon recht schnell, aber oftmals fehlt das berühmte Bild dazwischen... Ich wäre für Ratschläge wirklich dankbar, es geht ja um recht viel Geld, das gut angelegt sein sollte...
 
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Nein, macht es nicht bzw. ist die Helligkeit kein Faktor sondern je nach AF-Modul können die äußersten Sensorenteile ev. nicht mehr voll erfasst werden. Bis zur mind. Spezifikation von z.B. Blende 5,6 spielt das aber nahezu keine Rolle. Und die Felder des AF-Sensor bekommst du sowieso schon gar nicht zu Gesicht.


Ich versteh trotzdem nicht genau, was du damit sagen willst!
Ich glaube aber zu verstehen, was du meinst und nehme an, du liegst hier doch irgendwo noch etwas falsch...
Das AF-Modul einer DSLR (nicht im Live View) befindet sich auf dem Boden des Spiegelgehäuses (bei Nikon die Multicam-Module). Der große Spiegel, für das Sucherbild, ist etwa halbdurchlässig (muss jetzt aber nicht 50 % heißen - kenne keinen genauen Werte von Nikon...) und hinter diesem sitzt ein kleinerer Spiegel, der einen Teil des durchgedrungenen Lichtes auf das AF-Modul umlenkt. Hier liegt ein Problemchen: Es ist eben nur ein Teil der Lichtmenge - mag sein, dass dies etwa der Menge entspricht, die beim Objektiv 5,6 sind (Dämpfung des halbdurchlässigen Spiegels). Ansonsten weiß ich nicht, woher du dass Wissen mit der Blende 5,6 hast. Ich habe noch keinen Artikel eines DSLR-Herstellers gelesen, der dies exakt und mit konkreten Werten beschreibt.
Man hat durch diese Bauart bedingt nur begrenzte Möglichkeiten, bezogen auf den Strahlengang: es ist eben nur ein kleinerer Teil des Strahlenganges. Deshalb reichen die AF-Felder auch nie bis an den Rand...
Das AF-Modul hat verschiedene Sensoren: Kreuz- und Liniensensoren (die wird man auch nie sehen, weil sie eben in dem AF-Modul am Boden des Spiegelgehäuses stecken). Die Multicam-Module sind schon extrem komplizierte Gebilde! Man prüft dort ja auch keine Schärfe, sondern errechnet diese. Deshalb ist so ein Phasen-AF ja auch so schnell. Er kann die Entfernung bestimmen und weiß daher, in welcher Richtung und wieviel fokussiert werden muss. In einem Ritt. Ein Kontrast-AF (bei Nikon-DSLR um Live-View) pumpt da schon eher, weil er mal übers Ziel hinaus schießen kann. Bei Phasen-AF kann man nicht ohne weiteres von Pumpen sprechen, das war meinerseits eine Vereinfachung, aber wenn nicht ausreichend Licht vorhanden ist, arbeiten die Sensoren eben leider nicht mehr! Insofern ist es schon wichtig, dass ein Objektiv eine größtmögliche Blende haben sollte, um auch bei wenig Licht noch vernünftig fokussieren zu können! Das Liniensensoren weniger empfindlich sind als Kreuzsensoren ist hinlänglich bekannt. Wenn man gerade beim Sport noch mit einigen AF-Feldern im 3D-Modus innerhalb einer schlecht beleuchteten Halle fokussieren will, spielt ein gewisses Maß an Licht im AF-Modul schon eine Rolle! Unabhängig davon spielt für die Qualität und Funktionsweise des AF natürlich auch entscheidend die Konstruktion der Objektive eine Rolle. Das ganze ist schon sehr, sehr kompliziert! Nachteil sind konstruktionsbedingt beim Phasen-AF aber auch gewisse Differenzen, die durch mangelhafte Justage des AF in der Cam aber auch durch die Objektive selbst (Randunschärfen, Vignettierung, Brechung,...) auftreten und unterschiedlich ausgebildet sein können. Daraus resultieren dann unter Umständen z.B. auch Front- und Backfokus.
Das Thema AF ist sehr umfassend und kompliziert. Aber irgendwo haben wir hier aneinander vorbei geredet. Die Diskussion führt hier auch jetzt schon zu weit. Deshalb sollten wir es jetzt auch einfach dabei belassen...

Viel wichtiger ist, was hinten raus kommt! Nämlich schöne Bilder!!!
Und nicht in der Schärfe, die möglich ist, sondern die man braucht!

Allen allzeit gutes Fokussieren und tolle Bilder...!


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Du mühst dich ja redlich ab und es wird immer mehr Text. Aber es bleibt leider so: Durch die kleiner werdende Blende nimmt nicht die Helligkeit auf den AF-Feldern ab sondern die Anzahl der beleuchteten AF-Sensorpunkte, die stets alle gleich hell sind; selbst das letzte verbliebene in der Mitte (häufig bei Blende 11).
 
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Du mühst dich ja redlich ab und es wird immer mehr Text. Aber es bleibt leider so: Durch die kleiner werdende Blende nimmt nicht die Helligkeit auf den AF-Feldern ab sondern die Anzahl der beleuchteten AF-Sensorpunkte, die stets alle gleich hell sind; selbst das letzte verbliebene in der Mitte (häufig bei Blende 11).



Grundessenz meines Anliegens war ja nur, dass eine Linse mit einer größtmöglichen Anfangsblende überhaupt erst so viel Licht auf den AF-Sensor bringt, dass ein vernünftiges Fokussieren bei weniger Umgebungslicht möglich wird. Mehr nicht!

Aber ich glaube, wir hören hier lieber auf. Das liest eh kein Mensch mehr... [emoji23]


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Doch, ich. :)

Grundessenz meines Anliegens war ja nur, dass eine Linse mit einer größtmöglichen Anfangsblende überhaupt erst so viel Licht auf den AF-Sensor bringt, dass ein vernünftiges Fokussieren bei weniger Umgebungslicht möglich wird. Mehr nicht!

Aber ich glaube, wir hören hier lieber auf. Das liest eh kein Mensch mehr... [emoji23]


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Mal ne Frage, ist es eigentlich richtig, das ich beim Sport mit dem 3D Focus, Single AF arbeite..? Mir ist nach wie vor ein Rätsel wofür ich beim AF 9, 21 oder 39 Messfelder benötige...? Ich denke die Entfernung messe ich nur an einem Punkt..? Bitte eine ganz einfach Erklärung...
 
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Grundessenz meines Anliegens war ja nur, dass eine Linse mit einer größtmöglichen Anfangsblende überhaupt erst so viel Licht auf den AF-Sensor bringt, dass ein vernünftiges Fokussieren bei weniger Umgebungslicht möglich wird.

Und das stimmt eben nicht. Auf mehr wollte ich nicht hinweisen.
 
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Mal ne Frage, ist es eigentlich richtig, das ich beim Sport mit dem 3D Focus, Single AF arbeite..? Mir ist nach wie vor ein Rätsel wofür ich beim AF 9, 21 oder 39 Messfelder benötige...? Ich denke die Entfernung messe ich nur an einem Punkt..? Bitte eine ganz einfach Erklärung...



Es macht schon einen Unterschied! Habe Etliches beim Turniertanz fokussiert. Das Problem dabei: es huscht immer mal ein Paar im Vordergrund vorbei, da könnte der AF schon mal die Entfernung wechseln, wenn man nur ein Feld nutzt. Bei mehreren Feldern kann die intelligente Automatik das verdeckte Objekt besser im Fokus behalten.
Aber es ist eben eine Automatik - nur manuell hat man da noch weniger Chancen, auch nicht mit AF-C, den ich eigentlich sonst fast immer nutze.
Aber trotz 3D wird man bei solchen Dingen immer relativ viel Ausschuss haben...


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Mal ne Frage, ist es eigentlich richtig, das ich beim Sport mit dem 3D Focus, Single AF arbeite..? Mir ist nach wie vor ein Rätsel wofür ich beim AF 9, 21 oder 39 Messfelder benötige...? Ich denke die Entfernung messe ich nur an einem Punkt..? Bitte eine ganz einfach Erklärung...


Uuh, okay, ganz einfache Erklärung
eines Veteranen, der nur manuel mit
Spotmessung arbeitet:

Mit einem Deiner xx AF-Felder peilst
Du das Motiv an gewollter Stelle an.

Sinnvollerweise mit AF-C, so daß
die Schärfe nachgeführt wird – und
natürilch mit Auslöse-Priorität. :cool:

Nutzt Du die AF-Gruppierung, dann
übernimmt im Bedarfsfall ein Deinem
AF-Feld benachbartes (9, 21 etc.)
AF-Feld die Fokussierung, sofern das
Motiv den Erfassungsbereich Deines
gewähltes AF-Feldes verläßt.


Zum 3D-Fokus müssen sich andere
äußern, da mangelt's mir an Erfahrung.



EDIT: Fehlerkorrektur Dank Michael!


.
 
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Es macht schon einen Unterschied! Habe Etliches beim Turniertanz fokussiert. Das Problem dabei: es huscht immer mal ein Paar im Vordergrund vorbei, da könnte der AF schon mal die Entfernung wechseln, wenn man nur ein Feld nutzt. Bei mehreren Feldern kann die intelligente Automatik das verdeckte Objekt besser im Fokus behalten.
Aber es ist eben eine Automatik - nur manuell hat man da noch weniger Chancen, auch nicht mit AF-C, den ich eigentlich sonst fast immer nutze.
Aber trotz 3D wird man bei solchen Dingen immer relativ viel Ausschuss haben...


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Die Phasen-AF-Module stellen ja nicht die Schärfe richtig ein, sondern berechnen sie. Geprüft werden kann aber auch die Entfernung. Trotz der relativ vielen AF-Felder, sind es aber immer noch zu wenig, um das Objekt eindeutig zu identifizieren. Gerade in einer Ebene. Beim 3D wird deshalb, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, nur noch die Farbinformation der Felder mit ausgewertet, um eindeutiger identifizieren zu können. Aber da müsste ich auch selber noch mal irgendwo nachlesen. Solche Details stehen aber meist auch nicht im Handbuch... Aber es macht sich auf jeden Fall bei der Anwendung bemerkbar. Besonders auch beim Tanzsport, wo die Frauen knallige Kleider verschiedener Farben an haben. Ist aber beim Hockey auch nicht anders, nur wenn mehrere der gleichen Mannschaft sich in einer Ebene mit geringem Abstand bewegen. Da hilft es nur für sich das Optimum der Anzahl der AF-Felder zu finden, durch üben und bewerten...


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