Moin,
bei Praesentationen von neuen Fotografen - und bei Preisverleihungen - (berichtet z.B. bei "Profifoto") fällt mir immer wieder auf, dass diejenigen bei arrangierten Aufnahmen (nicht bei Naturfotos, Aktion, Streetlife, ... ) in erster Linie Beachtung erhalten, die eine Idee gehabt haben und diese (handwerklich zumindest ohne Fehler umgesetzt) abgelichtet haben.
Auf das reine Fotografieren scheint es dabei nicht mehr anzukommen - dass man das kann, wird vorausgesetzt.
Wenn aber die originelle Idee am wichtigsten erscheint, frage ich mich, was die ganze Geschichte überhaupt noch mit Fotografie zu tun hat.
Nehmen wir zwei Extrembeispiele zur Verdeutlichung:
Fotograf A kennt seine Kamera, hat schon analog fotografiert, selbst entwickelt, Fotograf gelernt, weiß alles Wichtige, macht handwerklich saubere Fotos und macht, um Geld zu verdienen, Fotos für diverse Versandhäuser.
Fotograf B kennt keinen Unterschied von Kamera zu Kamera, fotografiert mit jeder auf Automatik gestellten Knipskiste, ist aber "irre" kreativ, arrangiert Situationen, stellt Figuren, Körper, Personen, Hintergründe, ... perfekt und schafft es (immerhin), per Bilderfassung die Abbildung an Andere zu vermitteln.
Fotograf A wird sicherlich gut verdienen, möglicherweise es zu einem gewissen Wohlstand oder sogar Reichtum bringen, ansonsten unbeachtet bleiben.
Fotograf B wird nicht erst posthum bekannt werden, sondern schon vorher die Aufmerksamkeit auf sich lenken können und wird als "großer Fotograf" gefeiert.
"Ein gutes Bild entsteht im Kopf" war neulich die These.
Ist "das Bild im Kopf" wichtiger als das Vermögen, ein Geschehen handwerklich "perfekt" abbilden zu können?
Reicht es um gute Bilder zu machen, Ideen zu haben?
Ist unter Umständen der Kreative, der fantastische Bilder im Kopf hat, das fotografieren aber (den Praktikanten) Anderen überläßt, der bessere Fotograf?
Freitagsfrage - heute am Montag - Gruß vom vom Wochenende nachdenklichen Kay!
bei Praesentationen von neuen Fotografen - und bei Preisverleihungen - (berichtet z.B. bei "Profifoto") fällt mir immer wieder auf, dass diejenigen bei arrangierten Aufnahmen (nicht bei Naturfotos, Aktion, Streetlife, ... ) in erster Linie Beachtung erhalten, die eine Idee gehabt haben und diese (handwerklich zumindest ohne Fehler umgesetzt) abgelichtet haben.
Auf das reine Fotografieren scheint es dabei nicht mehr anzukommen - dass man das kann, wird vorausgesetzt.
Wenn aber die originelle Idee am wichtigsten erscheint, frage ich mich, was die ganze Geschichte überhaupt noch mit Fotografie zu tun hat.
Nehmen wir zwei Extrembeispiele zur Verdeutlichung:
Fotograf A kennt seine Kamera, hat schon analog fotografiert, selbst entwickelt, Fotograf gelernt, weiß alles Wichtige, macht handwerklich saubere Fotos und macht, um Geld zu verdienen, Fotos für diverse Versandhäuser.
Fotograf B kennt keinen Unterschied von Kamera zu Kamera, fotografiert mit jeder auf Automatik gestellten Knipskiste, ist aber "irre" kreativ, arrangiert Situationen, stellt Figuren, Körper, Personen, Hintergründe, ... perfekt und schafft es (immerhin), per Bilderfassung die Abbildung an Andere zu vermitteln.
Fotograf A wird sicherlich gut verdienen, möglicherweise es zu einem gewissen Wohlstand oder sogar Reichtum bringen, ansonsten unbeachtet bleiben.
Fotograf B wird nicht erst posthum bekannt werden, sondern schon vorher die Aufmerksamkeit auf sich lenken können und wird als "großer Fotograf" gefeiert.
"Ein gutes Bild entsteht im Kopf" war neulich die These.
Ist "das Bild im Kopf" wichtiger als das Vermögen, ein Geschehen handwerklich "perfekt" abbilden zu können?
Reicht es um gute Bilder zu machen, Ideen zu haben?
Ist unter Umständen der Kreative, der fantastische Bilder im Kopf hat, das fotografieren aber (den Praktikanten) Anderen überläßt, der bessere Fotograf?
Freitagsfrage - heute am Montag - Gruß vom vom Wochenende nachdenklichen Kay!