Kay schrieb:Reicht es um gute Bilder zu machen, Ideen zu haben?
Ist unter Umständen der Kreative, der fantastische Bilder im Kopf hat, das fotografieren aber (den Praktikanten) Anderen überläßt, der bessere Fotograf?
Kay schrieb:bei Praesentationen von neuen Fotografen - und bei Preisverleihungen - (berichtet z.B. bei "Profifoto") fällt mir immer wieder auf, dass diejenigen bei arrangierten Aufnahmen (nicht bei Naturfotos, Aktion, Streetlife, ... ) in erster Linie Beachtung erhalten, die eine Idee gehabt haben und diese (handwerklich zumindest ohne Fehler umgesetzt) abgelichtet haben.....
Wenn aber die originelle Idee am wichtigsten erscheint, frage ich mich, was die ganze Geschichte überhaupt noch mit Fotografie zu tun hat.
CALYPTRA schrieb:..... normalerweise wird die Qualität einer Arbeit an den Ergebnissen beurteilt und nicht am Aufwand oder an den Fertigkeiten desjenigen, welcher die Arbeit druchgefürht wird.
Künsterische Kreativität entsteht aus harter Arbeit, verbunden mit langer Erfahrung, intensiver Auseinandersetzung mit Werkzeug, Medium, Aufgabenstellung und Umsetzung. Wird oft mit Spielen und Selbstverwirklichung verwechselt, weil die Übergänge fließend sind und es kaum Bewertungsmaßstäbe dafür gibt. Das wertet viele "Amateuerkreative" (die häufig nur genial kopieren) auf, schadet aber nicht, weil es die Menschen glücklicher macht, obwohl der Begriff sich mittlerweile abgenutzt hat und fast jeder das Talent zur Kreativität beansprucht, was auch massiv vermarktet wird.Kay schrieb:Fotograf B kennt keinen Unterschied von Kamera zu Kamera, fotografiert mit jeder auf Automatik gestellten Knipskiste, ist aber "irre" kreativ
Roland L. schrieb:Hallo Kay,
mir ist nicht ganz klar, in welchem Kontext Du das Wort Fotograf definiert haben willst:
Als Berufsbezeichnung ?
Als Ehrentitel ?
Als Tätigkeitsbezeichnung ?
Als Gradmesser handwerklicher Fähigkeiten ?
PS.: Wieso hat Hugo eigentlich keinen eigenen Account ?
Das natürlich, was sonst..:Roland L. schrieb:Hallo Kay,
mir ist nicht ganz klar, in welchem Kontext Du das Wort Fotograf definiert haben willst:
Als Berufsbezeichnung ?
Als Ehrentitel ?
Als Tätigkeitsbezeichnung ?
Als Gradmesser handwerklicher Fähigkeiten ?
Doch, kann man. Schwerlich.ollonois schrieb:Dazu braucht es in erster Linie Kreativität und Talent und sowas kann man schwerlich erlernen.
KrischanDO schrieb:Beschäftigt Euch diese Frage wirklich?
Kay schrieb:"Ein gutes Bild entsteht im Kopf" war neulich die These.
Ist "das Bild im Kopf" wichtiger als das Vermögen, ein Geschehen handwerklich "perfekt" abbilden zu können?
Reicht es um gute Bilder zu machen, Ideen zu haben?
Ist unter Umständen der Kreative, der fantastische Bilder im Kopf hat, das fotografieren aber (den Praktikanten) Anderen überläßt, der bessere Fotograf?
Kay schrieb:...
Die Idee war eher: Wer wird beachtet. Wer setzt sich durch. Wer wird ausgestellt als Fotograf (!) ? - Sind das noch die Fotografen im eigentlichen Wortsinn, d.h. sind es die mit der professionellen Laufbahn, oder die Ideengeber, die aus der Fotolaufbahn kommen können, aber nicht müssen?
...
Kay schrieb:Fotografieren kann (mit unterschiedlicher handwerklicher Fähigkeit) heute eigentlich jeder
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