Dito.Außer auf dem Stativ ist der VR immer an.
Wir haben hier im Forum in der Vergangenheit einige interessante Treads gehabt mit entsprechenden Beispielfotos die belegten, dass der VR einen negativen Einfluss auf das Bokeh hat. Nicht gravierend, aber sichtbar. Ausserdem bringt er immer eine leichte Unschärfe und Dezentrierung ins Bild, vor allem die Bildränder und -ecken lassen nach. Und er zieht mächtig am Akku! Bei mir ist der VR daher nach Möglichkeit ausgeschaltet, nur bei Bedarf an.
Ich schalte den eigentlich nur ein, wenn mir vor Unterzuckerung die Pfoten wackeln...
Fast immer aus. Nur wenn es ohne VR gar nicht geht, dann notgedrungen mit.
Ich habe das mit dem 70-200 getestet und finde keinen Unterschied im Bokeh.
VR kostet das letzte Quäntchen Schärfe, führt ggf. zu Auslöseverzögerung und erhöht den Stromverbrauch.
Fast. Das "Centering before release" wird durchgeführt um die zwangsläufige Dezentrierung in Grenzen zu halten, also den Schärfeverlust an den Bildrändern zu minimieren.Noch ein Grund fällt mir ein: der VR zentriert die bewegliche Linsengruppe unmittelbar vor der Auslösung nochmal, um in alle Richtungen gleichen Spielraum zu haben. Das führt dazu, daß der resultierende Bildausschnitt ein Stückchen von dem abweichen kann, den man vorher im Sucher gesehen hat. Noch ein kleiner Kontrollverlust.
Maik
...ebenso.
Bei statischen Motiven kann es sein, dass Unterschiede schwer zu erkennen sind. Bei Sport sieht dies ganz anders aus, das Bokeh sieht oftmals leicht zittrig aus, wie dies nur der VR produzieren kann. Wann immer ich diesen Effekt sehen und nachfragen konnte, wurde mir der Betrieb des VR bestätigt. Auch ohne Laborbedingungen sind diese Auswirkungen für den Laien sichtbar.
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