Wann Schärfen in Lightroom 2.1

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LensFlare

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Hallo @ll,

seit geraumer Zeit setze ich mich nun mit Lightromm 2.1 auseinander
und muß sagen, dass mir das Programm, hinsichtl. seiner Bedienung,
sehr zusagt.

Folgendes wurde schon öfter angesprochen, aber im Web habe ich hierzu
noch keine so recht befriedigende Antwort erhalten können. Darum möchte ich
hier fragen, welchem Workflow ihr im Zusammenhang mit dem Exportieren
für das Web und dem Schärfen folgt?

Das Schärfen sollte, nach meinem Kenntnisstand, immer am Schluß der
Bearbeitungskette stehen; also vor der Ausgabe/Abspeichern für das gedachte Medium.

Aber das "Schärfemodul" von LR befindet sich unter 'Details' noch
im eigentlichen RAW-Workflow. Wenn ich später via Export das Bild
herunterrechne, und zudem noch in ein kopressionsbehaftetes
Dateiformat speichere (JPG), dann steht dies doch diametral zum
Streben der bestmöglichen Ausgabequalität.

Somit sollte das Schärfen doch eine Anwendung im Exportmodul
sein? Wie machen das die Profis?

Über Infos würde ich mich sehr freuen!
 
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Hallo Nicki,

die Antwort auf Deine frage ist m.E. relativ einfach. Im Lr schärfe ich, um die Unzulänglichkeiten der Kamera / Objektive / etc. zu korrigieren, bzw. um den "künstlerischen" Teil durch eine selektive Schärfung abzudecken.

Bei der Ausgabe verwende ich die Schärfung von Lr, um die Unzulänglichkeiten des Exports selbst ( z.B. runterrechnen, Druck, etc.) zu kompensieren.

Das ist schon alles.
 
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die Antwort auf Deine frage ist m.E. relativ einfach. Im Lr schärfe ich, um die Unzulänglichkeiten der Kamera / Objektive / etc. zu korrigieren, bzw. um den "künstlerischen" Teil durch eine selektive Schärfung abzudecken.

Mache ich genauso.

Bei der Ausgabe verwende ich die Schärfung von Lr, um die Unzulänglichkeiten des Exports selbst ( z.B. runterrechnen, Druck, etc.) zu kompensieren.

Da Lightrooms Exportmodul leider beim Runterrechnen teilweise recht hässliche Halo-artige Effekte erzeugt (s. auch hier und http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=41799), exportiere ich meine Bilder immer in voller Grösse und lasse sie über ein Photoshop-Droplet kleinrechnen und schärfen. Damit sind meine Ergebnisse einfach besser.
 
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Im Lr schärfe ich, um die Unzulänglichkeiten der Kamera / Objektive / etc. zu korrigieren, bzw. um den "künstlerischen" Teil durch eine selektive Schärfung abzudecken.

Bei der Ausgabe verwende ich die Schärfung von Lr, um die Unzulänglichkeiten des Exports selbst ( z.B. runterrechnen, Druck, etc.) zu kompensieren.

Hallo Robby,

zweimal LR? (liegt hier ein "Tippfehler" vor?)

Irgendwie komme ich diesbzgl. mit dem Workflow noch nicht klar, oder liegt der Fehler bei mir. Gibt es denn bei LR 2.1 ein eigenes Schärfe-Modul innerhalb des Exportes, welches ich vielleicht übersehen habe?
 
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Hallo Robby,

Gibt es denn bei LR 2.1 ein eigenes Schärfe-Modul innerhalb des Exportes, welches ich vielleicht übersehen habe?

Ja, schau dir mal den Export Dialog genau an, Schärfen für Web etc in drei Stufen.

Im Print-Modul gibt es das übrigens auch.
 
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Hallo Robby,

zweimal LR? (liegt hier ein "Tippfehler" vor?)

Irgendwie komme ich diesbzgl. mit dem Workflow noch nicht klar, oder liegt der Fehler bei mir. Gibt es denn bei LR 2.1 ein eigenes Schärfe-Modul innerhalb des Exportes, welches ich vielleicht übersehen habe?

Ne, aber Du hast im Entwicklungsmodul das "normale" Schärfen mit allen Parametern, und beim Exportieren kannst Du nochmalsgrob eine schärfung mit Stärke schwach, normal und stark angeben.
 
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Hallo @ll

vielen Dank für die schnelle Hilfe!


Ich muß das irgendwie übersehen haben. (Schärfen im Export)
Ich werde das mal heute abend checken.

@Carsten

Ich habe "nur" PS 7.0 - meinst Du ich sollte nach allen notwendigen Arbeiten in LR den Export in TIFF generieren, um das Runterrechnen und Schärfen in PS
vorzunehmen? (bessere Ergebnisse/bessere Qualität?)

Deine Meinung würde mich interessieren!
 
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Ich habe "nur" PS 7.0 - meinst Du ich sollte nach allen notwendigen Arbeiten in LR den Export in TIFF generieren, um das Runterrechnen und Schärfen in PS
vorzunehmen? (bessere Ergebnisse/bessere Qualität?)

Deine Meinung würde mich interessieren!

Ob du das sollst kann ich nicht sagen. Ich denke es kommt darauf an, wie zufrieden du mit den Ergebnissen des Exportes bist. Meine Erfahrung mit LR ist, dass gut 95% der Bilder ok sind, aber Bilder mit starken Kontrastkanten können diesen haloartigen Effekt haben. Und deswegen habe ich mich entschieden, die Bilder in 100% zu exportieren und von PS runterrechnen zu lassen. Wenn man einmal "seine" Einstellungen gefunden hat, ist das dann auch keine Mehrarbeit mehr.

Mal als Beispiel. Ich habe ein Foto, das als original ca. 3000x2000 Pixel groß ist, in 800er Auflösung exportiert, aus diesem Bild dann einen Auschnitt genommen, diesen in der Auflösung auf ca. vierfache Größe aufgeblasen und den Kontrast verstärkt, um den Effekt besser sichtbar zu machen.

1. Export mit Runterrechnen auf 800er Größe direkt in LR (keine Schärfung - der Effekt ist aber mit allen Schärfungsstufen der Gleiche):

LR_2.1_export_direct.jpg


2. Export aus LR in voller Größe und Runterrechnen in PS mit USM-Schärfen:

LR_2.1_export_PS_resize.jpg


Der Halo-Effekt ist auf dem ersten Bild besonders links vom Saxophonrohr und oberhalb des Ärmels zu erkennen.

Hier nochmal das erste Bild in normaler 800er-Auflösung. Ob einen dieser Effekt stört, muss jeder für sich selbst entscheiden.

LR_2.1_export_direct_800.jpg
 
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Hallo Carsten,

mir ist das bisher noch nie aufgefallen :eek:, obwohl ich sehr viel mit LR mache, ich muss mal verstärkt darauf achten.

Seit einiger Zeit habe ich das Mogrify Plug-in geladen. Ich nutze es im Wesentlichen nur, um meinen Fotos beim Export aus Lightroom einen Rahmen zu verpassen, ohne dafür auf PS oder GraphicConvrter ausweichen zu müssen. Mogrify hat auch eine (von mir bisher nicht genutzte) Resizing-Funktion. Hast du zufällig Erfahrung damit, ob es damit besser, sprich ohne Artefakte geht?
 
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Das Schärfen sollte, nach meinem Kenntnisstand, immer am Schluß derBearbeitungskette stehen; also vor der Ausgabe/Abspeichern für das gedachte Medium.

Diese Empfehlung ist für "normale" Bildbearbeitungsprogramme auch richtig. Wenn nach einer Schärfung noch weitere Änderungen vorgenommen werden, z. B. am Kontrast oder den Farben, kann es zu unangenehmen Effekten an Kanten und Details kommen. LR arbeitet hier aber anders. Das Bild wird bei Änderungen immer wieder neu auf der Grundlage der RAW-Datei generiert, dabei erfolgen Korrekturen wie das Schärfen oder auch Vignettierung-Kompensation immer zu Schluss. Damit ist dann die grundsätzliche Forderung, entsprechende Eingriffe erst am Ende der Bearbeitung vorzunehmen automatisch erfüllt. Die alte Photoshop-Regel, erst alles andere zu machen und dann nachzuschärfen, gilt für LR also nicht. Auf den Sinn des Schärfens im Anpassungs-/ Bearbeitungsprozess und das Export-Schärfung wurde ja schon hingewiesen. LR bietet übrigens auch im Druckdialog eine besondere zusätzliche Schärfung. Im Prinzip ist das wie das Schärfen im Exportdialog zu sehen, nur das auf Papier exportiert wird.
 
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Hallo Jens,

Diese Empfehlung ist für "normale" Bildbearbeitungsprogramme auch richtig. Wenn nach einer Schärfung noch weitere Änderungen vorgenommen werden, z. B. am Kontrast oder den Farben, kann es zu unangenehmen Effekten an Kanten und Details kommen. LR arbeitet hier aber anders. Das Bild wird bei Änderungen immer wieder neu auf der Grundlage der RAW-Datei generiert, dabei erfolgen Korrekturen wie das Schärfen oder auch Vignettierung-Kompensation immer zu Schluss. Damit ist dann die grundsätzliche Forderung, entsprechende Eingriffe erst am Ende der Bearbeitung vorzunehmen automatisch erfüllt. Die alte Photoshop-Regel, erst alles andere zu machen und dann nachzuschärfen, gilt für LR also nicht. Auf den Sinn des Schärfens im Anpassungs-/ Bearbeitungsprozess und das Export-Schärfung wurde ja schon hingewiesen. LR bietet übrigens auch im Druckdialog eine besondere zusätzliche Schärfung. Im Prinzip ist das wie das Schärfen im Exportdialog zu sehen, nur das auf Papier exportiert wird.

...das ist ja klasse - das habe ich so noch gar nicht gewußt und noch in keiner Fachliteratur lesen können?! Demnach ist ein stringentes Vorgehen in LR nicht zwingend notwendig und man könnte Schritte, die ansonsten immer am Schluß der eigentlichen Bearbeitung stehen sollten, "vorziehen". Ob das im Einzelfall Sinn macht sei einmal dahingestellt. Sehr interessant zu wissen...

Ich arbeite jetzt mit LR ca. 14 Tage und muß sagen, dass ich es einfach toll finde. Schon die Möglichkeiten der Basisentwicklung mit Funktionen, die ineinandergreifen (z.B Belichtung <-> Wiederherstellen, Aufhellen <-> Schwarz) sind einfach toll. Zugelaufene Mitteltöne sind viel besser in den Griff zu bekommen.

Ich selbst habe mich dabei ertappt das ich, bevor ich den Weißabgleich setze, zunächst die Belichtung anpasse um erst im zweiten Schritt die Farbtemperatur zu bestimmen. Dies erscheint mir (für mich) subjektiv eine bessere Beurteilung der farblichen Gesamtstimmung, welche vor Ort herrschte, zuzulassen. Nach deinen Ausführungen zu urteilen steht dem nichts im Wege, da die Schritte intern von LR - unter der Haube so zu sagen -
korrekt interpretiert werden und diesbzgl. Qualitätsverluste nicht zu erwarten sind. Habe ich das so richtig verstanden, Jens?!

@Carsten

an dieser Stelle auch nochmal ein gesonderter Dank an Dich. Gerade auch wegen der Mühe mit der Umrechnung und des Einstellens der Bilder - danke!
 
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Hallo Jens,



...das ist ja klasse - das habe ich so noch gar nicht gewußt und noch in keiner Fachliteratur lesen können?! Demnach ist ein stringentes Vorgehen in LR nicht zwingend notwendig und man könnte Schritte, die ansonsten immer am Schluß der eigentlichen Bearbeitung stehen sollten, "vorziehen". Ob das im Einzelfall Sinn macht sei einmal dahingestellt. Sehr interessant zu wissen...

... korrekt interpretiert werden und diesbzgl. Qualitätsverluste nicht zu erwarten sind. Habe ich das so richtig verstanden, Jens?!

Genau so ist es. Darin liegt der Vorteil der RAW-Bearbeitung. Einzelne Einstellungen werden nicht direkt und unwiderruflich auf die Bilddatei angewandt, sondern separat gespeichert und bei jedem Aufruf des Bildes und natürlich auch bei der Änderung von Einstellungen immer wieder neu auf der Grundlage der RAW-Daten berechnet. Um die "richtige" Reihenfolge kümmert sich LR selbst.

Es ist, wie du richtig schreibst, natürlich nicht sinnvoll, bestimmte Einstellungen vor anderen vorzunehmen. Wenn man z. B. beurteilen will, wie viel Nachschärfen ein Bild braucht oder nicht, sollte man die Tonwertanpassung bereits vorher vornehmen, weil der Schärfeneindruck natürlich sehr stark vom Kontrast bestimmt ist. Technisch-qualitativ gesehen schadet es aber auch nicht, wenn du erst an den Schärfereglern ziehst und hinterher die Tonwerte anpasst. Standardmäßig stehen die Schärferegler in LR ohnehin nicht auf null.
 
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Technisch-qualitativ gesehen schadet es aber auch nicht, wenn du erst an den Schärfereglern ziehst und hinterher die Tonwerte anpasst. Standardmäßig stehen die Schärferegler in LR ohnehin nicht auf null.

Hallo Jens,

ich finde das hochinteressant und ganz wichtig zu wissen - nochmals Dank für die Bestätigung!

In diesem Zusammenhang noch eine abschließende Frage zu LR, obwohl diese auch unter die Rubrik 'Farbmanagemént' gehören könnte.

LR verwendet im Default den ProPhotoRGB-Raum, der bekanntlicherweise sehr groß ist. Wenn ich nun für das Web ausgebe und schlußendlich nach sRGB konvertiere, dann müssen mir doch immens viele Farbnuancen flöten gehen, da bei der Konvertierung einfach abgeschnitten wird. Sehe ich das richtig?

Macht es daher nicht Sinn für Workflows, die für das Web gedacht sind, schon vor dem Import dieser Bilder in LR den Arbeitsfarbraum auf sRGB zu stellen - gerade wenn der Monitor auch auf sRGB kalibriert ist, oder mache ich da einen Gedankenfehler?
 
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@lensflare: soweit ich weiß kann man den Arbeitsfarbraum, in dem LR arbeitet nicht einstellen. :nixweiss:

Deine Frage ist allerdings wirklich interessant, weil es ein wenig unklar ist, inwieweit sich das Arbeiten im größeren Farbraum später auf den Export in einen kleineren Farbraum auswirkt.
 
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Diese Empfehlung ist für "normale" Bildbearbeitungsprogramme auch richtig. Wenn nach einer Schärfung noch weitere Änderungen vorgenommen werden, z. B. am Kontrast oder den Farben, kann es zu unangenehmen Effekten an Kanten und Details kommen. LR arbeitet hier aber anders. Das Bild wird bei Änderungen immer wieder neu auf der Grundlage der RAW-Datei generiert, dabei erfolgen Korrekturen wie das Schärfen oder auch Vignettierung-Kompensation immer zu Schluss. Damit ist dann die grundsätzliche Forderung, entsprechende Eingriffe erst am Ende der Bearbeitung vorzunehmen automatisch erfüllt. Die alte Photoshop-Regel, erst alles andere zu machen und dann nachzuschärfen, gilt für LR also nicht. Auf den Sinn des Schärfens im Anpassungs-/ Bearbeitungsprozess und das Export-Schärfung wurde ja schon hingewiesen. LR bietet übrigens auch im Druckdialog eine besondere zusätzliche Schärfung. Im Prinzip ist das wie das Schärfen im Exportdialog zu sehen, nur das auf Papier exportiert wird.

Das ist sehr interessant, auch logisch nachvollziebar aber mir
trotzdem nicht ganz geheuer?
Im Entwickeln Modul gibt es eine Schärfung á la PS mit unscharfer
Maskierung, beim Export und Drucken nur 3 Stufen ohne weiteren
großen Eingriff.
Das scheint mir sehr seltsam, und ungenau (von LR!).
Ich schärfe meine Bilder mit dem LR2/Mogrify Plug-In, das dem PS
USM Dialog sehr ähnelt.

Allerdings muß ich erwähnen, dass ich für den Belichtungsservice
immer recht moderat schärfe, daher könnte wohl auch ein "einfaches
Schärfen" ausreichen :nixweiss:
 
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Das scheint mir sehr seltsam, und ungenau (von LR!).
Ich schärfe meine Bilder mit dem LR2/Mogrify Plug-In, das dem PS
USM Dialog sehr ähnelt.

Mit USM in PS oder einem guten Plug-in kann man mit Sicherheit differenzierter Schärfen. Die Funktion beim Export oder Druck in LR dient, so wie ich das sehe, wirklich nur dazu, für eine endgültige Verwendung den letzten Schliff anzusetzen. Die Druck- und Export-Schärfung wird auch nicht gespeichert. Nach meiner Erfahrung kann man mit den Ergebnissen aus der Nachschärfung im Druckdialog aber sehr gute Ergebnisse erzielen. Allerdings nur dann, wenn man die eigentliche Arbeit im Entwicklungsmodul (inkl. feinfühliger Schärfung dort) ordentlich gemacht hat. Entscheidend ist ja immer die spätere Verwendung. Für eine Archivierung von Bildern außerhalb von LR oder eine Ausbelichtung, bei der die Ausgabegröße nicht von vornherein feststeht, würde ich auf die Export-Schärfung verzichten und lieber mit PS oder einer guten Dritt-Anbieter-Software arbeiten. Es ist bei Ausbelichtungen auch generell empfehlenswert, dass Bild selbst auf die passende Größe zu skalieren (z. B. 10 x 15, 18 x 24, 20 x 25 usw.) und dann die gewünschte Schärfung durchzuführen und das nicht dem Dienstleister zu überlassen. Wobei viele Anbieter (leider) ohnehin selbst noch mal eine entsprechende Anpassung vornehmen.
 
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Hallo Carsten und die Anderen,

@lensflare: soweit ich weiß kann man den Arbeitsfarbraum, in dem LR arbeitet nicht einstellen. :nixweiss:

Deine Frage ist allerdings wirklich interessant, weil es ein wenig unklar ist, inwieweit sich das Arbeiten im größeren Farbraum später auf den Export in einen kleineren Farbraum auswirkt.

ich würde gerne hier nochmal anknüpfen dürfen - wie ist eure Einschätzung hinsichtl. der Bearbeitung im ProPhotoRGB (LR) und der spären Ausgabe in sRGB? Gerade der "Lehre" nach werden bei der Konverteirung in einen kleineren Farbraum die Farben (abge-)eschnitten und eben nicht mehr angezeigt. (so meine ich es verstanden zu haben)

Wen dem so ist, ist es dann nicht unsinnig mit einem in sRGB kalibrierten Monitor ProPhoto-Dateien ernsthaft korrigieren zu wollen?
 
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ich würde gerne hier nochmal anknüpfen dürfen - wie ist eure Einschätzung hinsichtl. der Bearbeitung im ProPhotoRGB (LR) und der spären Ausgabe in sRGB? Gerade der "Lehre" nach werden bei der Konverteirung in einen kleineren Farbraum die Farben (abge-)eschnitten und eben nicht mehr angezeigt. (so meine ich es verstanden zu haben)

Wen dem so ist, ist es dann nicht unsinnig mit einem in sRGB kalibrierten Monitor ProPhoto-Dateien ernsthaft korrigieren zu wollen?


Hier ist eine gute Erklärung: http://www.oreillynet.com/digitalmedia/blog/2007/08/lightroom_color_spaces_1.html (Achtung, Englisch!)

Ich denke, dass LR da noch eine Gammutwarnung fehlt, wie sie Photoshop und ACR besitzen.
 
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Hallo Carsten,

Hier ist eine gute Erklärung: http://www.oreillynet.com/digitalmedia/blog/2007/08/lightroom_color_spaces_1.html (Achtung, Englisch!)

Ich denke, dass LR da noch eine Gammutwarnung fehlt, wie sie Photoshop und ACR besitzen.

vielen Dank - recht interessant dieser kleine Artikel. Ich habe hier noch etwas bei Heise gefunden, das möglicherweise dem Einen oder Anderen noch nützlich sein könnte. Ich selbst finde den Heise'schen Artikel sehr nützlich!

Voilà: http://www.heise.de/foto/Workshop-Farbmanagement-mit-Lightroom--/artikel/105628
 
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