Von Windows zu Mac....und nun?

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Bei letzterem besteht im Moment das Problem darin, das es so neu ist, das es kaum Bücher und nur wenige Tutorials gibt. Der Bilderimport mit CP 1 gibt mir noch Rätsel auf, ansonsten sind die Ergebnisse, vor allem beim Weißabgleich echt beeindruckend.

Auch die älteren C1-Tutorials sind durchaus sehenswert, so sehr haben sich die wesentlichen Abläufe nicht geändert. Die Tutorials von Martin Dörsch finde ich persönlich recht gut, und natürlich die Sachen von David Grover.

Welche konkreten Probleme hast Du denn beim Importieren?
 
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Im Moment teste ich den Graphic Converter und Capture One Pro 11. Bei letzterem besteht im Moment das Problem darin, das es so neu ist, das es kaum Bücher und nur wenige Tutorials gibt. Der Bilderimport mit CP 1 gibt mir noch Rätsel auf, ansonsten sind die Ergebnisse, vor allem beim Weißabgleich echt beeindruckend. Mal sehen wie es weitergeht.

Gruß

Jürgen

Für die neueste Version wird es vielleicht noch etwas dauern, bis die in einem Buch intregiert sein wird. Doch das Buch "Capture One Pro 1o" von Jürgen Wolf (ISBN 978-3-8362-4318-6) kann ich dir auf alle Fälle empfehlen, ebenso wie das Programm selbst. Ich nutze gelegentlich auch Adobe Lightroom, doch die Bildergebnisse sagen mir von C1 besser zu. Für Anfänger mag Lightroom etwas einfacher zu verstehen sein, aber das Einfachste ist eben nicht immer das Beste. Doch der Graphic Converter kann meiner Meinung nach keine echte Alternative zur RAW-Konvertierung sein.

Gruß
HaMac
 
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Welche konkreten Probleme hast Du denn beim Importieren?


Es erscheint mir einfach etwas kompliziert und das Anlegen von Katalogen und Sitzungen etc. zu umfangreich. Ich arbeite als freier Mitarbeiter für die örtlichen Tageszeitungen und wenn ich von einem Termin zurück komme und die Bilder raus müssen, muss der Workflow Ratzfatz gehen.

Bisher unter Windows mit Nikon:

Nikon Transfer zum Überspielen. Das ergab Unterordner 001, 002, 003.......auf die dann mit CNX-2 zugegriffen, NEF bearbeitet, als JPEG in einem Ordner mit Datum und Namen der Veranstaltung abgespeichert. Von dort dann ab per Mail. Das dauerte nur Minuten. Sicher keine Highend- Bearbeitung, aber Weißabgleich, Tonwerte, hier und da etwas am Kontrast gedreht und entsprechend nachgeschärft, das ist, wenn man sein Programm kennt, schnell gemacht.

Irgendwie erschliesst sich mir einfach der Import und die Organisation der Bilder zur Bearbeitung mit CP1 noch nicht. Bei der Bearbeitung mache ich mir da weniger Sorgen.

Gruß

Jürgen
 
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Ich nutze gelegentlich auch Adobe Lightroom, doch die Bildergebnisse sagen mir von C1 besser zu. Für Anfänger mag Lightroom etwas einfacher zu verstehen sein, aber das Einfachste ist eben nicht immer das Beste.

Zumindest nach ersten Schritten in der Testversion bin auch ich von den Ergebnissen von CP1 sehr angetan. Ich halte sie für mindestens genauso gut wie die Ergebnisse mit CNX-2. Beim Weißabgleich, für mich sehr wichtig, da ich häufig Konzerte und Theater bei Kunstlicht fotografiere, finde ich das Feintuning sogar deutlich besser.

Was den Graphic Converter angeht, da halte ich mich natürlich immer sehr gern an das was hinten heraus kommt. Und wenn ich mir anschaue was Sven alias Jazzmasterphoto hier regelmäßig präsentiert, kann das Programm nicht so schlecht sein :up:

Gruß

Jürgen
 
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Ich habe meiner Frau mal einen Mac geschenkt und dann 2 Stunden lang versucht einer E-Mail ein Foto anzuhängen. Es ist mir nicht gelungen.

Es ist wirklich einfach zu erraten, wer oder was daran Schuld ist, denn es ist so einfach, wie eine Briefmarke auf ein Kuvert zu kleben.
 
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Es ist wirklich einfach zu erraten, wer oder was daran Schuld ist, denn es ist so einfach, wie eine Briefmarke auf ein Kuvert zu kleben.

Davon bin ich auch ausgegangen und hätte es mir jemand gezeigt, wäre es sicher einleuchtend gewesen. Darum geht es aber doch gar nicht.
Ein Mensch, der die Zeit, die Geduld und Affinität besitzt sich in ein anderes Computersystem reinzuarbeiten, für den mag ein Wechsel problemlos sein. Ich schrieb im Namen und Sinne anderer Autisten :D
 
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Irgendwie erschliesst sich mir einfach der Import und die Organisation der Bilder zur Bearbeitung mit CP1 noch nicht. Bei der Bearbeitung mache ich mir da weniger Sorgen.

Ich empfehle da ganz klar ein Buch zu lesen bis Du die Grundprinzipien verstanden hat.
In aller Kürze:

1) Bei Sitzungen importierst Du selber und C1P benutzt den von Dir angelegten Bildordner (auf der Platte) um darin einige Standard-Ordner für die Verwaltung anzulegen. Das geht also ordnerweise.

2) Kataloge dagegen sind so was Ähnliches wie die Aperture Mediathek. Dafür lässt Du C1P Deine Aufnahmen hineinimportieren. Danach sind sie alle in der Verwaltung des Kataloges. (Der Speicherort der NEF Dateien kann dennoch flexibel gewählt werden!)

Ich benutze das Konzept (2) weil ich es von Aperture so gewohnt war. Konzept (1) ist vermutlich einfacher.
 
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@ Jürgen B

Ja, bei C1 muss man natürlich erstmal das Ordnersystem verstehen, aber eigentlich ist das recht simpel aufgebaut, gibt einem aber bei Bedarf vielfältige Möglichkeiten es auf den eigenen Workflow anzupassen.

Der Einfachheit halber kannst Du auch nur mit Sitzungen arbeiten und machst für jeden Tag, oder Job, eine eigene Sitzung. Jede Sitzung besteht immer aus dem Sitzungsordner und den vier Unterordnern -Capture (Aufnahmeordner), -Output (Ausgabeordner), -Selects (Favoriten) und -Trash (Papierkorb). So hat man immer alle Dateien der jeweiligen Sitzung zusammen an einem Ort. Die einzigen beiden Ordner die man dabei zwangsläufig verwenden muss sind der Capture-Ordner in dem sich die Originale befinden (RAWs, TIFFs, oder JPEGs) und der Output-Ordner, in dem die exportierten Dateien landen. Wenn man mit C1 arbeitet sollte man sich angewöhnen immer komplette Sitzungsordner zu verschieben, wenn man die Dateien an einem anderen Speicherort archivieren möchte. Dadurch bleiben alle Bearbeitungsschritte erhalten.

Du kannst die Bilder direkt von der Speicherkarte in Deinen Capture-Ordner importieren, sie mit Farbmarkierungen, Sternen, oder Alben bzw. Smartalben, gliedern, bzw eine Auswahl treffen. Die Auswahl bearbeiten, auf Wunsch mit Metadaten und Copyright Infos für die Redakteure versehen, oder auch die Dateinamen in einer Stapelverarbeitung ändern. Sinnigerweise kann man die Dateinamen aber auch erst beim Export ändern, bzw. individualisieren, so das man auf Wunsch schon am Dateinamen das Bild zuordnen kann. Die Bilder lassen sich auch direkt in jedes gewünschte Endformat exportieren.

Es braucht bei der Komplexität der Software eben etwas Einarbeitungszeit, so wie mit jeder professionellen Software.

VG
 
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… Beim Weißabgleich, für mich sehr wichtig, da ich häufig Konzerte und Theater bei Kunstlicht fotografiere, finde ich das Feintuning sogar deutlich besser.

Was den Graphic Converter angeht, da halte ich mich natürlich immer sehr gern an das was hinten heraus kommt. Und wenn ich mir anschaue was Sven alias Jazzmasterphoto hier regelmäßig präsentiert, kann das Programm nicht so schlecht sein :up:



Mmh, ich verlaß mich in Konzerten auf Auto-WB.
Leichte Farbstiche korrigiere ich mit den Reglern
unter "Helligkeit / Kontrast". Echten WB empfinde
ich bei Konzertbildern meist als künstlich …

Zu den RAW-Fähigkeiten des GC kann ich mangels
Erfahrung nix sagen. Für eventuelle Probleme hat
Thorsten Lemke aber immer ein offenes Ohr … :up:

Sehr nützlich ist die Gradationskurve, geschärft
wird nur per "Unscharf maskieren".

Was den Work-flow anbelangt., ist er bei mir so:

Entweder kopiere ich den Ordner von der Karte
und benenne ihn aufs Tagesdatum um – oder
ich lege mehrere Ordner mit Tagesdaten an und
kopiere die dazugehörigen Bilder dorthin.

Dann öffne ich den Ordner im GC-Browser und
sobald die Vorschaubilder geladen sind, drücke
ich Apfel-A (wählt alle Bilder aus) und Apfel-E,
worauf sich das Umbenennungs-Tool öffnet.
Die Bilder bekommen dann das Tagesdatum,
etwa 171224_0001 etc. Geht ruckzuck mit nur
wenigen Eingaben für alle Bilder im Ordner.

Per Dia-Show (Apfel-D) selektiere ich, was ich
haben will und schreib mir die Bildnummern auf.

Im Browser sehe ich alle Bilder und ein Bild, das
ich bearbeiten will, öffne ich dort per Doppelklick.
Allfällige EBV, dann per Apfel-I Öffnen von ITPC
und Eintrag der notwendigen Infos – die meisten
habe ich gespeichert und muß sie entweder nur
übernehmen oder etwas anpassen.

Anschließend Sichern per Shift-Apfel-S unter
neuem Bildnamen 171224_ST_0001 in meinem
Ausgangsordner. Fertig ist die Laube … :)

Das sollte alles auch mit RAW so funktionieren,
und weil man im Sichern-Dialog JPG als Format
fest einstellen kann, geht da auch nichts schief.

Die Feinheiten, wie Farbprofile einbetten etc.,
sind in "Hagens Einleitung" gut erklärt.


Noch ein nützlicher Hinweis für Mac-Neulinge:

Die Findersuche (Apfel+F) ermöglicht neben
der Suche nach ITCP-Daten auch solche
Späße wie jene nach ISO oder Brennweite.
Natürlich frei beliebig kombinierbar, weshalb
ich ruckzuck z.B. alle Bilder mit Trompete,
6400 ISO und 200 mm Brennweite finde … :)



EDIT: Kleinen Fehler korrigiert!


.
 
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Die einzigen beiden Ordner die man dabei zwangsläufig verwenden muss sind der Capture-Ordner in dem sich die Originale befinden (RAWs, TIFFs, oder JPEGs) und der Output-Ordner, in dem die exportierten Dateien landen.

[MENTION=75111]gugu[/MENTION]: Alles richtig, was Du schreibst, bis auf die von mir zitierte Passage, denn man kann mit einer Sitzung über den Systemordner auf einen beliebigen Ordner (lokal oder im Netzwerk) zugreifen und die darin befindlichen Dateien bearbeiten.
Und wenn man bei der Verarbeitungsvorgabe als Ausgabeort den Bildordner wählt (+ z.B. Name der Verabeitungsvorgabe als Unterordner), dann landen die exportierten Dateien unterhalb des Bildordners. Damit kann man theoretisch mit einer einzigen Sitzung alle seine Dateien ansteuern und bearbeiten.
C1 ist hinsichtlich des Workflows und des Dateihandlings wirklich extrem flexibel.
 
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@ Sigi65

Ja klar, theoretisch kann man auch immer mit der gleichen Sitzung arbeiten, aber das wäre auf Dauer eher unpraktisch. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat einzelne Sessions nicht auseinander zu reißen, kann man an denen auch jederzeit weiter arbeiten und es geht einem auch nichts so leicht verloren. Das kann jeder natürlich nach seinem eigenen Geschmack so halten wie er möchte. Ich archiviere meist komplette Sessions, die ich dann bei Bedarf wieder raus kramen kann und gut nachverfolgen, was ich zuvor gemacht habe.

VG
 
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immer mit der gleichen Sitzung arbeiten, aber das wäre auf Dauer eher unpraktisch.

Ich wollte nur die Möglichkeit erwähnt haben, weil es für jemanden, der von CNX-2 kommt, dem bisherigen "Workflow" sehr ähnlich ist. Eine Empfehlung für diese Arbeitsweise sollte es nicht sein. :)
 
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