Voigtländer Kaufentscheidung

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Kjaomu

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Mit Adaptern gehts ja auch an die Nikon Z6,oder gibt es Einschränkungen. Wer hilft mir bei meiner Kaufentscheidung? Das Objektiv soll gleichermaßen für Portrait und aber auch für Umgebung dienen.
-Voigtländer Macro APO-Lanthar 2,0/65 mm asphärisch E-Mount
-Voigtlander Standard APO-LANTHAR 50 mm F2.0 E-Mount
-Voigtländer 40mm f/1.2 Nokton für Sony E-Mount
Mir ist bewußt, dass es sehr unterschiedliche Brennweiten und damit Blickwinkel sind.
Mein Favorit ist das 65ger weil ich beeindruckt von den Bildern von Gianni33 bin.
Leisten die anderen Brennweiten genauso?
Kann eigentlich ein Nikon Z 85 mm 1.8 mithalten?
Bin ich gerade etwas festgefahren und übersehe generell Alternativen?
 
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Mit einer Z und einem Makro braucht man keinen AF, da sind manuelle Objektive ähnlich gut.

Starte mal mit dem günstigen, sauscharfen Nikkor micro55/2.8. Kostet rund 150€ und kann man ohne großen Wertverlust wieder verkaufen. Danach hast Du eine bessere Einschätzung, was Du wirklich willst. Hier noch eine Auflistung klassischer Makros mit besonderer Qualität:

 
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-Voigtländer Macro APO-Lanthar 2,0/65 mm asphärisch E-Mount

-Voigtländer 40mm f/1.2 Nokton für Sony E-Mount

Da ich beide Objektive an der Sony Alpha 7RM2 verwende, möchte ich ein paar Erfahrungen damit aufzeigen:

Das Voigtländer Macro APO Lanthar 2.0/65mm gehört zu den besten Objektiven, die ich besitze.
Ich verwende es vor allem, wenn ich den Botanischen Garten besuche, um damit Blumen und Pflanzen zu fotografieren.
Es zeigt schon bei Offenblende eine sehr gute Schärfe und erbringt dank APO schöne, natürliche Farben.
Auch für Landschafts- oder Porträtaufnahmen kann ich es mal benutzen, aber das ist nicht mein Hauptanwendungsgebiet.

Das Voigtländer NOKTON 40/1.2 habe ich oft dabei, wenn ich einen Fotospaziergang mache, da es relativ klein und leicht ist.
Besonders angetan bin ich von den 10 geraden Blendenlamellen des Objektivs, weil ich damit schöne Blendensterne erzeugen kann - sei es bei Gegenlichtaufnahmen von der Sonne, oder auch bei Nachtaufnahmen von Lichtern in der Stadt.
Die Offenblende von 1.2 ist jedoch etwas problematisch zu verwenden, weil damit zum Einen der Schärfebereich sehr klein ist und ich schon sehr genau fokussieren muss, und zum Anderen an Kontrastkanten lila Farbsäume entstehen können (sog. purple fringing). Darüber hinaus können bei Offenblende auch sog. Zwiebelringe bei Lichtpunkten auftreten.

In summa bin ich jedoch mit beiden Objektiven sehr glücklich.
Sie sind manuell zu bedienen, wobei aber die eingebaute Fokuslupe sowie die von der Kamera ermöglichte farbliche Hervorhebung des Schärfebereichs das genaue Scharfstellen erleichtert.

Gruß
Hans
 
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