Die Karten in der Foto- und Medienwirtschaft werden neu gemischt. Am 22. und 23. April 2026 wird die Factory Hammerbrooklyn in Hamburg zum Schauplatz eines möglicherweise richtungsweisenden Events: Die Visuals Conference powered by PICTA feiert Premiere. Das neue Format des Bundesverbandes professioneller Bildanbieter (BVPA) versteht sich nicht nur als Fachmesse, sondern als dringend benötigter „Übersetzungsraum“ für eine Branche im Umbruch.

Zwei Tage, zwei Schwerpunkte: Orientierung und Business
Die Veranstaltung bündelt zwei bewährte und neue Ansätze zu einem zweitägigen Gipfeltreffen für rund 500 Teilnehmer pro Tag aus den Bereichen Fotografie, Design, Tech und Journalismus:- 22. April: Visuals Conference – Der Fokus liegt auf dem inhaltlichen Wandel. Experten diskutieren auf zwei Bühnen über brennende Themen wie Authentizität vs. Desinformation, KI-Entwicklungen, Urheberrecht und faire Vergütung.
- 23. April: PICTAday & PICTAtalks – Der zweite Tag gehört dem klassischen B2B-Networking. Bildanbieter, Content Creator und Einkäufer treffen hier direkt aufeinander, um Kooperationen zu schließen und Geschäftsmodelle der Content-Vermarktung zu besprechen.
Eine gemeinsame Sprache für die Branche
In einer Zeit, in der KI und automatisierte Kommunikation die bisherigen Standards infrage stellen, sucht die Branche nach neuen Allianzen. Unterstützt wird das Event von Schwergewichten wie der VG Bild-Kunst, der Allianz Deutscher Designer (AGD) und der Initiative Urheberrecht.Andreas Genz, Geschäftsführer der dpa Picture-Alliance und Vorstand des BVPA, bringt die Notwendigkeit dieses neuen Formats so auf den Punkt:
„Für mich ist die Visuals Conference vor allem ein Übersetzungsraum: ein Ort, an dem Verbände, Kreative, Medien, Tech-Anbieter und Unternehmen nicht nur nebeneinander auftreten, sondern die Logiken der jeweils anderen Seite besser verstehen. Genau das braucht die Branche gerade. [...] Wenn Kreative über Originalität sprechen, Medien über Glaubwürdigkeit, Unternehmen über Anwendungen und Verbände über Rechte und Rahmenbedingungen, dann kann daraus etwas entstehen, was der Branche oft fehlt: eine gemeinsame Sprache für die Zukunft visueller Kommunikation.“
Genz betont zudem, dass die großen Fragen – von der Medienbildung bis zur Lizenzierung – nicht mehr aus einer einzelnen Perspektive beantwortet werden können. Ziel sei es, dass aus dem Austausch in Hamburg „tragfähige Allianzen und ein klareres Selbstverständnis der Branche“ hervorgehen.
Wichtige Informationen für Besucher
Wer am Puls der Zeit bleiben und die Standards von morgen mitgestalten möchte, sollte sich die Termine im April 2026 vormerken.- Tickets: Der Zugang am 22. April kostet € 99,00, während der zweite Tag (PICTAday) kostenfrei angeboten wird.
- Anmeldung: Informationen und Tickets sind unter www.visuals2026.org verfügbar.