Verhalten D800E unter starkem Magnetfeld

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Georgie1956

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Meine Frage betrifft sicherlich nicht nur die D800E, sondern alle Kameras mit beweglichen magnetisierbaren metallischen Teilen.
Ende des Monates habe ich die Gelegenheit in einer Aluminiumfabrik zu fotografieren. Innerhalb der Produktionshallen herrschen extrem starke Magnetfelder. Hat einer von euch schonmal unter solchen Bedingungen fotografiert? Liege ich mit meiner Befürchtung richtig, dass auch moderne DSLRs unter derartigen Einflüssen versagen können?
Vielleicht kann ja auch die Elektronik beuinflusst werden?
 
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Warum um Himmels willen fragt man solche Themen nich beim Hersteller direkt ab?
Statt hier einen Sack voll Vermutungen und Interpretationen einzusammeln.
 
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Warum um Himmels willen fragt man solche Themen nich beim Hersteller direkt ab?
Statt hier einen Sack voll Vermutungen und Interpretationen einzusammeln.

Weil der Hersteller vermutlich auch nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreift sondern sich auf allgemeine Gefahrenhinweise zurückziehen wird?
 
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Weil der Hersteller vermutlich auch nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreift sondern sich auf allgemeine Gefahrenhinweise zurückziehen wird?

Genau so ist es!
Hier evtl. geäußerte Vermutungen werde ich ohnehin ignorieren.
Hilfreich sind nur echte Erfahrungen. Da viele Fotografen/Amateure Industriefotografie betreiben könnte ja jemand einschlägige Erfahrungen haben.
 
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Also, ich war mal bei Trimet und da durfte ich nichts Metallisches
in den Produktionsbereich mitnehmen.

Ich würde bei Trimet anrufen und nach der Magnetfeldstärke
fragen – die Kenngröße heißt Tesla (resp. Gauß, 1 T = 10000 Gs).

Hier findest Du Infos zu Sicherheitsabständen bei Magneten,
die ich mit o.g. Angaben abgleichen würde.

Allerdings habe ich Fotos eines Kollegen aus dem Trimet-Werk
gesehen, für die er garantiert nicht seine Kamera geschrottet hat.


 
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Also, ich war mal bei Trimet und da durfte ich nichts Metallisches
in den Produktionsbereich mitnehmen.

Ich würde bei Trimet anrufen und nach der Magnetfeldstärke
fragen – die Kenngröße heißt Tesla (resp. Gauß, 1 T = 10000 Gs).

Hier findest Du Infos zu Sicherheitsabständen bei Magneten,
die ich mit o.g. Angaben abgleichen würde.

Allerdings habe ich Fotos eines Kollegen aus dem Trimet-Werk
gesehen, für die er garantiert nicht seine Kamera geschrottet hat.



Super, Sven. Danke für den Tipp und den Link. Bei mir ist es nicht Trimet, sondern Hydro, aber egal. Ich rufe dort mal an. :up:
 
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Ich kenn das Problem von unseren alten Chlor-Fabriken, 160000 A für die Elektrolyse, das war ne Hausnummer. Ich der Nähe der Stromschienen ist alles kaputt gegangen, was irgendwie auf Magnetismus reagiert hat.

Ich würd was mit Film mitnehmen .... :)

Klaus
 
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Wir erreichen bei der MPI (Magnetic Particle Inspection) in unserer Fertigung recht hohe Feldstärken, denn wir untersuchen damit Werkstücke von über 2m Länge und 400KG Masse. Handy, Uhr und Leute mit Herzschrittmacher dürfen da nicht nah an die Kabine. Dennoch hat es keine Probleme bei meiner D90 gegeben.
 
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Hi,

Du meinst, es reißt ihm die M2 aus der Hand?
mit Industriemagnete kenne ich mich nicht aus, aber ein kleinwenig mit MR-Scanner. Und da könnte so eine M2 nicht nur aus der Hand gerissen werden, sondern auf dem Weg ins Ziel auch noch ein paar unbeteiligte Personen erschlagen.

Auf YouTube gibts da einige eindrucksvolle Videos (.... natürlich ohne M2, dafür mit Gabelschlüssel und Bürostuhl ... z. B. http://www.youtube.com/watch?v=6BBx8BwLhqg).

Ciao
HaPe
 
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wenn Du die Wahl hast: Nimm´ lieber die Rolex mit und lass´ dafür den Herzschrittmacher zuhause :kuh:.
Diese Wahl habe ich (gottseidank) nicht. Aaaaaaber......
mit Industriemagnete kenne ich mich nicht aus, aber ein kleinwenig mit MR-Scanner. Und da könnte so eine M2 nicht nur aus der Hand gerissen werden, sondern auf dem Weg ins Ziel auch noch ein paar unbeteiligte Personen erschlagen.

..da frage ich mich gerade was so ein MR Scanner mit meinen Plomben und Kronen machen würde :eek::eek::eek::eek:

Wie geht das in der Medizintechnik?
 
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ich hab mal ein MRT fotografiert und bin dem ziemlich nahe gekommen, sodaß es mir die Schlüssel angezogen hat. Aber der D80 (damals), die ich in der Hand hatte, hat's nix ausgemacht.
 
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Lass auf alle Fälle die Rolex zu Hause!


Und nimm stattdessen die IWC Ingenieur … :cool:


Hier gibt's eine schöne Animation der Alu-Herstellung zu gucken!



Wie man sich in der Produktion verhalten sollte, regelt etwa
die Betriebsordnung von Trimet - siehe Seite 8f. :lupe:



… ..da frage ich mich gerade was so ein MR Scanner mit meinen Plomben und Kronen machen würde …


Nix, wenn Du nicht gerade russische Kriegsware im Mund hast.

Alles amagnetische Werkstoffe. :D



.
 
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Alles amagnetische Werkstoffe. :D

Klar! :platsch:
Ich sag jetzt lieber nicht was mein gelernter Beruf ist :scherz:


Wobei der Gabelschlüssel in dem Video eigentlich aus Edelstahl sein müsste. Aber da gibt es wohl nicht nur amagnetische Sorten. Schnelltest: meine Gabelschlüssel sind auch magnetisch.
EDIT: tja das hatte ich wohl seit 20 Jahren vergessen. Chromstahl ist magnetisch, Chromnickelstahl nicht.
 
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Wobei der Gabelschlüssel in dem Video eigentlich aus Edelstahl sein müsste. Aber da gibt es wohl nicht nur amagnetische Sorten. Schnelltest: meine Gabelschlüssel sind auch magnetisch.

Es gibt hunderte verschiedener Werkzeugstähle und viele Schraubenschlüssel sind aus Chrom-Vanadium Stahl und da ist eben auch Eisen drinnen.
Sag ich jetzt mal so als Nichtchemiker :rolleyes:

Gruß
Heiko
 
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Es gibt hunderte verschiedener Werkzeugstähle und viele Schraubenschlüssel sind aus Chrom-Vanadium Stahl und da ist eben auch Eisen drinnen.
Sag ich jetzt mal so als Nichtchemiker :rolleyes:

Gruß
Heiko

Es sogar immer Eisen im Edelstahl :)

Werkzeugstahl ist dagegen nicht immer Edelstahl.

Handwerkzeuge wie z.B. Gabelschlüssel macht man auch nicht aus Werkzeugstahl, sondern Drehmeißel und Fräsköpfe mach man daraus.

Ich dachte eben immer dass der Magnet mein Testgerät ist ob man mir Edelstahl verkauft oder doch nur verchromten Baustahl. Habe dabei aber die Cromstähle vergessen :dizzy:
 
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