Vergleich Nikkor 16-86(70-300) mit 2,8Gläsern

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JoKra

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Habe mir vor einem halben Jahr eine D300 mit VR 18-200 (SB800 ….) gekauft und bin sehr begeistert von dieser Fotomaschine. Ich stelle aber fest, dass das beschriebene Objektiv zwar super klasse für immerdrauf ist, doch zur Perfektion der Qualitätsausbeute ist durchaus eine Erweiterung des Objektivparks sinnvoll.

Ich fotografiere keine Sportveranstaltungen bei wenig/schlechten Lichtverhältnissen. Soll heißen, ich benötige daher nicht unbedingt die sehr teuren 2,8er Gläser (z:B. 24-70; 70-200). Für Portrait usw. werden lichtstarke FBW angeschafft (> 1,8 80mm, ...). Da eine hohe Lichtempfindlichkeit ja nicht gleichzusetzen ist mit „super Bildqualität“ (Farbe, Kontrast, Schärfe, …) würde ich folgende zwei Objektive ins Auge fassen wollen:


AF-S DX NIKKOR 16-85mm / 3,5 - 5,6G ED VR

AF-S VR Zoom-NIKKOR 70-300 mm 1:4,5-5,6G

Dazu meine Frage:

Hat jemand hier im Forum direkte Erfahrungen mit den von mir angedachten Objektiven im direkten Vergleich zu den lichtstarken Nikkor 2,8er Gläser (> 24-70; 70-200) bzgl. Bildqualität gemacht? Es würde mich sehr interessieren.

Anbei auch noch ein Gedankenspiel, mit der Frage an Euch, ob ich hier tatsächlich richtig gepolt bin:

Standartmäßig fotografiere ich mit ISO 200. Setze ich nun ISO auf 800, so soll es nach meiner Kenntnis gleichzusetzen sein mit 2 Blendeneinstellungen.

Beispiel:

300mm mit 5,6 Offenblende mit 200 ISO
300mm mit 5,6 Offenblende (im Glas eingestellt), doch mit 800 ISO durch Kamera entspräche dies f2,8. (5,6 - Wurzel2 - Wurzel 2 = 2,77). Ein „echtes“ 300mm Objektiv mit f2,8 wäre sicher sündhaft teuer. Daher könnte ich mir vorstellen, dass mein Gedankenspiel einen Haken hat ….

Abgesehen vom schlechteren Rauschverhalten (doch bei D300-Sensor immer noch i.O.), wäre das für mich die absolute Alternative zu den 2,8ern


Freue mich auf Rückmeldungen. Danke
JoKra
 
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Blende 5.6, IS0 200, Zeit z.B. 1/60
Blende 5.6, ISO 800 > Zeit 1/250
Blende 2.8, ISO 200 > Zeit 1/250

Haken an den höheren ISO-Werten sind eben das Rauschen und evtl. ein Dynamikverlust der mit diesen höheren ISO-Werten einher geht.

Gruß
Dirk
 
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Insgesamt muss man da vorsichtig mit den Betrachtungen sein!

1. Blende - die hat etwas mit de Schärfentiefe zu tun und damit, wie man bewusst Schärfe und Unschärfe im Bild verteilt (Vorder- und Hintergrund, Motiv hervorheben)...

2. Wenn Du so etwas vorhast, kommst Du an lichtstärkere Objektive nicht vorbei, wobei der Unterschied 2,8 zu 4 im Telebereich nicht so gravierend ist...

3. Ich habe mal den Vergleich 18-70 zu 17-55 Nikkor gemacht und festgestellt, das mit Ausnahme der Verarbeitung und Lichtstärke bei den von mir üblicherweise gemachten Aufnahmen mit Blende 5,6 oder 8 nichts für das 17-55er Nikkor sprach.
Im direkten Vergleich konnte man bei der Schärfe und Kontrast keinen deutlichen Unterschied feststellen.

Unter pixel-peeper.com kannst Du fast alle Objektive in den Bildergenissen einmal vergleichen. Genauso ein gute Adresse ist photozone.de.

Helmut
 
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ich habe beide Objektive und die Bildqualität ist Top.
Schärfe, Farben und Kontraste sind spitze.
Für wirklich schlechte Lichtbedingungen habe ich noch das AF D 50 1.8.
Habe damit auch schon Hochzeiten fotografiert, es kann niemand sehen mit welchem Objektiv ich die Bilder gemacht habe.

Gemein, wie ich bin, habe ich ein ISO 3200 Bild, in ein D700 Forum als High-Iso Bild
gepostet......... und es hat keiner gemerkt, dass es mit der D300 und dem 16-85VR gemacht wurde......... ;-)

Mit den beiden Optiken kannst Du nichts falsch machen. Vor allem kannst Du für die Ersparnis gegenüber den 2,8 Gläsern einige FEstbrennweiten kaufen....

Viele Grüße
Roy
 
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.....
Gemein, wie ich bin, habe ich ein ISO 3200 Bild, in ein D700 Forum als High-Iso Bild
gepostet......... und es hat keiner gemerkt, dass es mit der D300 und dem 16-85VR gemacht wurde......... ;-)
....

@Roy: Pöser Pube! :D

BTT: Das 16-85 hab ich an meiner D300, ich finde das Objektiv klasse und bin zufrieden damit.

DT
 
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Ich habe beide Objektive und auch den Vergleich zu 2.8-er Gläsern. Das 16-85 ist ok, eine kleine leichte Alternative für unterwegs. Von dem 70-300 bin ich geradezu begeistert. Preis/Leistung ist hier absolut top. Mein AF-S 80-200 zeichnet zwar noch ein wenig schärfer, und klar, mit 2,8 hat man mehr Gestaltungsmöglichkeiten, aber dafür muss man auch regelmäßig trainieren gehen, damit man das Ding den ganzen Tag tragen kann. :dizzy: Das 70-300 ist klein, leicht und hat eine sehr respektable Bildqualität. Für Unterwegs ist das 16-85 und das 70-300 inzwischen meine Traumkombi.
Wenn ich vorher weiß, was ich fotografieren will und was da die besten Linsen sind, nehme ich anderes mit.
 
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Gemein, wie ich bin, habe ich ein ISO 3200 Bild, in ein D700 Forum als High-Iso Bild
gepostet......... und es hat keiner gemerkt, dass es mit der D300 und dem 16-85VR gemacht wurde......... ;-)

Roy, man konnte kaum etwas an dem 85KB Thumbnail erkennen. Lag der Hut jetzt am Tisch, oder am Boden?

Geschweige denn, mit welcher Kamera und mit welchem Objektiv es aufgenommen wurde. :) :) :)

LG, Andy
 
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Moin,

ich habe sowohl das 16-85er als auch das 18-200er. Vom 16-85er wirst Du kaum grosse Leistungssteigerungen zum 18-200er erwarten können (ausser der Verzeichnung bei 18mm, da ist das 16-85er besser).
Also ich werde mich vermutlich bald von einem der beiden trennen - bei mir liegt das 18-200er nur für 1-2 Flugurlaube im Jahr rum...
 
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Ich persönlich kann nur was zu den beiden genannten Objektiven sagen und bin sehr zufrieden damit. Sicher würde ich mir manchmal mehr Lichtstärke wünschen, aber als relativ kompakte Pixelmaschine ist das i.O

Wahrscheinlich werde ich mir wohl für meine D700 das 24-70 f2.8 holen und könnte dann berichten. Wobei mein Bericht dann eher ein subjektiven Charakter hat, als dass ich mit irgendwelchen Testaufbauten und Kurvencharts aufwarten werde.

Nichtsdestotrotz werden sicher noch einige vor meinen Vergleich posten, da die sicher schon mehr Erfahrung mit den entsprechenden Objektiven haben.

Kleine Anmerkung noch, wenn es Dir nichts ausmacht, dann könntest Du in Deiner Betrachtung auch noch das DX Objektiv 17-55 f2.8 einbeziehen (was Helmut ja schon angesprochen hat). Dann auch noch das AF-s 80-200 vom Gebrauchtmarkt auch noch einbeziehen...
 
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Vom 16-85er wirst Du kaum grosse Leistungssteigerungen zum 18-200er erwarten können (ausser der Verzeichnung bei 18mm, da ist das 16-85er besser).

Sorry,

aber da habe ich nun völlig anders gelagerte Erfahrungen machen dürfen:
Das 16-85 ist dem 18-200 in Sachen Abbildungsleistung überlegen, denn es ist deutlich besser korrigiert und wesentlich schärfer als (mein) 18-200 und das bereits bei Offenblende.
Insgesamt ist der Vergleich aber müßig, da das 16-85 einen begrenzteren Brennweitenbereich mitbringt, als "Standardzoom" positioniert wurde und nicht, wie das 18-200, als Option zu zwei Objektiven gedacht ist.
Hieraus resultiert auch der Abbildungsvorteil des 16-85.

So muss jeder am eigenen Bedarf gemessen entscheiden, welche Linse diejenige der individuellen Wahl ist:
Ich habe mich nach ca. 1,5 Jahren wieder von meinem 18-200 getrennt, weil ich festgestellt habe, dass ich mit dem Brennweitenangebot des 16-85 sehr gut klar komme, also den Brennweitenbereich oberhalb von ca. 80mm (=120 an KB) nur sehr selten brauchte. Zudem bietet das 16-85 den für mich großen Vorteil, an KB anstatt 27mm gut brauchbare 24mm bereit zu stellen. So prüfe ich derzeit, ob ich mein SWW (12-24) überhaupt noch benötige.

VG
Peter

P.S. Um zu Beginn der DSLR-Leidenschaft die eigenen Vorlieben/Brennweitenbedarfe heraus zu finden, ist das 18-200 nahezu ideal!
 
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Danke für Eure Antworten und Erfahrungen. Auch den Link zu "Pixel-Peeper" finde ich sehr hilfreich. Sicherlich werden Bilder in guter Qualität nicht nur mit guten Optiken erzielt, sondern auch durch das eigedliche Handwerk des Fotografen selbst (Einstellungen an Kamera, Motivfindung, ...)
Ich werde mir wohl erstmal das VR 70-300mm als Ergänzung zum VR18-200mm zulegen und dann Weihnachten das 16-85er.

Gruß
JoKra
 
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Roy, man konnte kaum etwas an dem 85KB Thumbnail erkennen. Lag der Hut jetzt am Tisch, oder am Boden?

Geschweige denn, mit welcher Kamera und mit welchem Objektiv es aufgenommen wurde. :) :) :)

LG, Andy

............der Hut hängt an der Wand ;-)
Jetzt mit 147,1 KB.......

Aufnahmedaten:
Kamera = D300
Optik = 16-85VR
Brennweite = 68mm
ISO = 3200
Blende = 5,6
Zeit = 1/13 Sek. Freihand
Kein Blitz, nur vorhandenes Licht der Nachttischlampe
 
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Hi.

Ich halte es grundsätzlich für wenig sinnvoll, viel Geld in ein Gehäuse zu investieren, dessen High-ISO-Vorteil man dann wieder mit lichtschwachem Glas verschenkt.

Aber sicherlich ist es eine Frage des Anwendungsbereichs, ob man lichtstärkere Linsen braucht (und dann eben den Mehrpreis und das höhere Gewicht in Kauf nimmt), oder ob man aufgrund seiner Motive sowieso eher abgeblendet unterwegs ist.

Mein Ansatz wäre eher eine Mischung daraus: lichtstarke Festbrennweiten, wenn nötig (denn ein 2.8/24-70 o. ä. ist nicht wirklich lichtstark - allenfalls für ein Zoom), und praktische Allroundzooms, wenn man leicht unterwegs sein will.

Grüße

Mattes
 
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Bei meinem direkten Vergleich zwischen dem 70-200 VR und dem 70-300 VR ist das 70-200 VR der glatte Sieger in dem letzten Qäntchen Bildqualität. Für mich waren einzig Größe und Gewicht der Kaufentscheid für das 70-300 VR. Und ich hab es nicht bereut. Die Abbildungsleistung ist wirklich gut und für mich perfekt für meinen Einsatzbereich. Das leichte line-up bestehend aus dem 16-85 VR und dem 70-300 VR reichen mir für die meisten Aufnahmen. Zugegeben die Freistellungsmöglichkeiten des 70-200 sind schon ausgezeichnet...
 
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Blende 5.6, IS0 200, Zeit z.B. 1/60
Blende 5.6, ISO 800 > Zeit 1/250
Blende 2.8, ISO 200 > Zeit 1/250

Haken an den höheren ISO-Werten sind eben das Rauschen und evtl. ein Dynamikverlust der mit diesen höheren ISO-Werten einher geht.

Für mehr Lichtstärke dankt ebenso der AF und der Sucher ist fürs Auge keine dunkle Kiste mehr. Kontraproduktiv wird das Ganze nur, wenn die höhere Lichtstärke durch eine schwache Offenblendleistung ermogelt wird.
 
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