Vergleich D40x & Fuji S3 Pro

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Andreas87

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Hallo,

ich trage mich momentan mit dem Gedanken die Fuji S3 Pro bei Ebay zu ersteigern, da die Preise momentan recht moderat sind.
Zur Zeit fotografiere ich mit einer D40x und bin eigentlivh sehr zufrieden, nur die Einschränkung in Sachen Objektive ist sehr nervig.

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich in Sachen Bildqualität auch einen Fortschritt mache oder ob die D40x ungefähr auf dem selben Niveau liegt.
Kann man den Dynamikumfang ungefähr vergleichen? Welche von beiden ist
da besser? Hat da jemand zufällig einen Vergleich oder kann sich da jemand aus Erfahrung äußern?


Danke für Antworten!
 
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In Bezug auf Dynamik schlägt die S3 auch Boliden die locker das 3-fache gebraucht kosten.

Integrierter Hochformatauslöser und excellenter Weissabgleich stehen auf der + Seite.

1600 ISO gehen auch (sehen zumindest besser aus als ISO 800 an der D 200)
Du brauchst dich nicht mit RAWS rumärgern, die jpegs sehen bereits geil aus.

Hauttöne erste Sahne, und wer es quietschebunt mag Velvia Modus.

Auf der Negativseite

Du hast etwas weniger Auflösung,
etwas veraltete D-TTL Blitztechnik
manuelle Objektive gehen nur ohne Belichtungsmessung
langsam, mit erweiterter Dynamik nur 1,5 Bilder/sek (ohne 3 Bilder)
irre grosse RAW Dateien; 25 MB
kleines Display

Fazit: entscheide selber
 
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hallo, ich habe meine S3 mittlerweile kaputt fotografiert,

die S3 ist meiner Erfahrung nach nur für den Studio gebrauch verwendbar.
wer glaubt mit der S3 kann man einfach drauf los fotografieren wird nicht damit zufrieden sein.
Was aber unbestreitbar ist, ist die hervorragende Bildqualität.

das Gehäuse ist zwar einer Nikon nachempfunden...
ist aber von der ausgereiften Nikonqualität weit entfernt.
Ich bin eigentlich von dieser Kamera enttäuscht weil sie als Gesamtwerkzeug
für mich umbrauchbar war und sie fast ausschließlich im Studio verwenden konnte.
lg

Hubert Auer
 
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Neee Hubert,

so kann ich das nicht stehen lassen!

Nach 2 Jahren S3 bin ich immer noch sehr zufrieden mit der Kamera. Sicher ist sie kein Maschinengewehr wie eine D2H oder D300, aber sie hat ganz klar ihre Vorzüge, wie sie Barney schon gut zusammengefasst hat.

Und was heißt "... Gehäuse ist zwar einer Nikon nachempfunden ..."?
Innendrin steckt die identische Kameratechnik - also AF, Spiegel-/Sucherkasten, Blitztechnik usw... einer D100 (die hatte ich vorher 2 Jahre).
Bekanntermaßen wurde die D100 noch in Japan gebaut und es gibt Meldungen, die von weit über 200.000 Auslösungen berichten - also durchaus "ausgereifte Nikonqualität" ;)
IMO ist das "Drumherum", also das Gehäuse selbst, weit besser gelungen als das der D100, nämlich sehr viel ergonomischer.

"Kaputt fotografiert" habe ich auch schon manche D1H und D2H - die 1er schaffte kaum mehr als 80.000, dann war der Verschluß fällig, die D2H hatte ihre bekannten Elektronik-Macken... allerdings waren diese Kameras auch jeweils im dafür vorgesehenen Dauerfeuereinsatz, der tatsächlich für die S3 kein Arbeitsgebiet ist.
 
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@ alle: Danke für eure schnellen Antworten!

Ich weiß, dass der Vergleich der D40x und der S3 Pro ein ungleicher und auch nicht leichter ist.
Aber kann man generell sagen, dass die Bildqualität der S3 Pro besser ist? Oder ist dieser Qualitätsunterschied nur minimal.
Mir ist klar, dass die D40x in Sachen Dynamikumfang nicht mithalten kann.
 
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Ja , die gute S3.....

Sie ist langsam
Der Sucher ist - Na Ja.

Aber die jpg-Qualität out-of-the-Box ist erste Sahne !!
 
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Hi Andreas,

die D40x hatte ich nie, aber die S3pro und die D200. Jetzt habe ich die S5pro :) und als Ergänzung die D80.

Verkürzt gesagt, nur zur Bildqualität:

D80/D200 (vermutlich daher auch D40x): Mehr Schärfe, Detailgenauigkeit.

S3pro: Bessere, lebendigere Farben - neben der Dynamik.

Mehr dazu findest Du zB auch bei Dpreview zum Thema Farbe, 6 MP oder 12 MP....

Viele Grüße + viel Glück bei Deiner Entscheidungsfindung
 
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Da ich von der S2 über die S3 und S5 fast alle Fujis sehr gut kenne und bei den Nikons nach intensiver Nutzung von D1x, D2x, D70, D200 und D40x ebenfalls glaube, mir ein Urteil erlauben zu können, dass nicht nur mit Erfahrungen aus zweiter Hand begründet ist, hier meine Meinung:

Abgesehen von S2 und S5 habe ich die Kameras jeweils für bestimmte Projekte gebraucht gekauft und nach Projektende schnell wieder verkauft, bevor ein Wertverlust eintrat. Das war deutlich günstiger als sie zu mieten. Die S2 und die S5 waren Neukäufe, aufgrund der überlegenen Bildqualität zum Kaufzeitpunkt.

Unsere S2 hat 2003/04 ein Jahr Australien im Geländewagen mit viel Staub, 45000km offroad und etlichen Wanderungen ausgehalten und dabei rund 40000 Auslösungen gut überlebt. Sie war hinterher etwas abgegriffen und verstaubt, aber das hat der Fuji Service schnell und kostenlos korrigiert.

Handling und Gehäuse der S3 sind dem gegenüber noch mal deutlich besser und die Bildqualität hat ebenfalls noch zugenommen. Der Dynamikumfang der S3 ist wirklich gut und übertrifft alles andere auf dem Markt, abgesehen von der S5. Die hat den gleichen Chip, aber eine noch mal verbesserte Elektronik. Vor den 25 MB Bildern muss man keine Angst haben, wenn man einigermaßen bewusst fotografiert und nicht einfach nur draufhält. Dann stört auch die etwas langsame Schussfolge nicht so.

Die S5 ist im erheblich verbesserten Gehäuse der D200 mit größeren Puffer, besserer Elektronik und größerem Sucher und ist damit eine wirklich fast perfekte Kamera. Derzeit habe ich noch die D200 parallel zur S5, weil sie für meine Bedürfnisse auch im Sportbereich mit Nef schneller ist. Mittlerweile glaube ich aber fast, dass eine zweite S5 mit JPG Einstellung ähnlich flott und gut arbeiten würde, wie die D200 mit Nef. Aber die D200 ist nun mal da und die beiden ergänzen sich.

Dass die Auflösung de Fujis nominell etwas geringer ist (rund 8 MP), spielt kaum eine Rolle. Vergrößerungen auf 60x80 und mehr sind kein Problem, wenn man sorgfältig arbeitet. Wenn man wirklich über 100cm Kantenlänge will, sollte man auf Vollformat gehen.

Die S3 würde ich im Moment jeder D70/80/40/100 vorziehen, wenn sie die einzige Cam wäre. Auch die gute alte S2 bringt immer noch bessere Ergebnisse als diese Nikons, auch wenn die Bedienung und das Batteriekonzept etwas ältlich wirken.

Dabei muss ich allerdings anmerken, das ich auch vor umfangreichen Arbeiten in Photoshop nicht zurückschrecke, sondern davon ausgehe, dass eine ordentliche Vergrößerung auch etwas Aufwand bei der Nachbearbeitung Wert ist. Die Out of Cam Ergebnisse befriedigen mich nicht, egal bei welchem Modell.

Und jetzt ganz kurz in die Profiliga:
Die D1x hat einen sehr guten AF und Sucher und ist sehr schnell, aber die Bildqualität ist im Verhältnis zur S2/3/5 einfach schwach. Die D2x hat einen deutlichen Vorteil beim Sucher, in der Auflösung von echten 12 MP, im Handling, in der Geschwindigkeit. Sie stellt auch dann noch scharf, wenn all die anderen Cams nicht auslösen, weil der AF nicht mitkommt. Damit schlägt sie auch die D200 oder S5 um Längen. Allerdings hat sie ein Problem in Bezug auf den Dynamikumfang. Der ist nicht wirklich gut, vorsichtig ausgedrückt. Vergleichsbilder von S3, S5 und D2x zeigen das ganz eindeutig. Vor allem die Lichter sind sehr schnell ausgefressen. Unter kontrollierten Lichtverhältnissen mit nicht mehr als 8 Stufen ist die D2x aber einfach super.

Die D40 und D40x sind wirklich nette kleine Kameras. Die D40x mit dem 18-55 nehme ich mit, wenn ich nichts so viel tragen will, weil es noch keine echte Kompaktkamera mit APS Sensor gibt. Aber schon mit dem 105 VR Micro ist mir die Linse zu groß für die Cam. Und am 70-300VR wirkt der D40 Body irgendwie verloren. Mit der S3 sind beide Linsen wirklich optimale Kombinationen.

Dabei ist noch zu sagen, dass grundsätzlich der AF-S deutlich flotter und präziser ist, als ein Stangen AF. Nur die Profi-Modelle haben einen ausreichend starken AF Motor im Gehäuse, um das auszugleichen.

Mein Fazit nach diesem Galopp durch die Modellvielfalt:
Die Bildqualität einer S3 oder S5 ist definitiv in jeder Beziehung besser als die einer D40x, außer man beschränkt sich ausschließlich auf die minimal höhere Auflösung. Der Unterschied fällt vor allem bei Bildern mit großem Helligkeitsumfang ins Gewicht. Auch das Handling ist besser. Vor allem, wenn mal ein etwas größeres Objektiv montiert ist, oder wenn es um längere Belichtungszeiten aus der Hand geht.
Die D40x punktet in Bezug auf die Gehäusegröße. Wenn man möglichst wenig auffallen will, hat sie Vorteile.
In die Benutzung der Fuji muss man sich auch etwas einarbeiten. Die D40 ist deutlich mehr eine Kamera zum Auspacken und Losfotografieren. Wenn man sich allerdings darauf beschränkt, vergibt man viele Möglichkeiten.

Gruß, Bernhard
 
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Hallo Bernhard,

die S5 kostet z.Zt. neu 1170,-€, eine gut gebrauchte D200 etwa 1000.
Eigentlich für einen ausschliesslich ín JPG fotografierenden, dem das letzte Quäntchen Geschwindigkeit eh Wurscht ist, ein Schnäppchen, oder wie siehst Du das?
 
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die S3 ist meiner Erfahrung nach nur für den Studio gebrauch verwendbar.
wer glaubt mit der S3 kann man einfach drauf los fotografieren wird nicht damit zufrieden sein.

Jein. Man sollte wissen wie man sie einstellt, leider gibt das Handbuch da keinerlei Hilfe. Daß die S3 nur im Studio verwendbar ist halte ich für eine unzutreffende Aussage. Meine S2 habe ich zumindest überall eingesetzt.

Was aber unbestreitbar ist, ist die hervorragende Bildqualität.

Zustimmung.

das Gehäuse ist zwar einer Nikon nachempfunden...
ist aber von der ausgereiften Nikonqualität weit entfernt.

Bitte was? Das ist, mit Verlaub, absoluter Unsinn!

Die S3 ist, wie jede anderen Fuji DSLR auch, eine Nikon im Falle der S3 eine F80, im Gegensatz zur S2 allerdings etwas mehr überarbeitet wurde.
Man kann S2 und S3 als F80 mit festem Digitalrückteil ansehen, der Kamerateil selbst wurde fast nicht geändert.

Fuji bekam von Nikon analoge F80-Gehäuse und schlachtete diese sozusagen aus bzw baute diese um.

bei der aktuellen S5 brauchten sie das nicht mehr tun, diese basiert bereits auf einem Digitalbody von Nikon.


Ich bin eigentlich von dieser Kamera enttäuscht weil sie als Gesamtwerkzeug für mich umbrauchbar war und sie fast ausschließlich im Studio verwenden konnte.

Was genau hat Dir denn gefehlt bzw mißfallen? Wirklich actiontauglich ist sie nicht unbedingt, da müßtest Du schon eine S5 nehmen, aber wenn Du schnelle Bildfolgen brauchst bist Du bei Fuji eh falsch.

Und wie man eine S3 kaputt fotografieren kann will mir auch nicht so recht in den Sinn ...
 
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Hallo Bernhard,

die S5 kostet z.Zt. neu 1170,-€, eine gut gebrauchte D200 etwa 1000.
Eigentlich für einen ausschliesslich ín JPG fotografierenden, dem das letzte Quäntchen Geschwindigkeit eh wurscht ist, ein Schnäppchen, oder wie siehst Du das?

Hallo Werner,
wenn ich vom Neupreis ausgehe, ist die S5 jetzt ungefähr preisgleich mit einer D200 im Abverkauf in diversen Märkten.
Neu würde ich erst mal die S5 nehmen.

Bei der D200 gibt es derzeit Panikverkäufe um oder unter 900€. Da die S5 bei den angegebenen Preisen neu ist und die D200 gebraucht, würde ich vermutlich die S5 nehmen, trotz der rund 200€ Aufpreis.

Die D200 würde ich nur dann nehmen, wenn ich genau weiß, dass ich die höhere Geschwindigkeit oder die geringfügig höhere Auflösung wirklich benötige und deshalb die Einschränkungen in Bezug auf die Bildqualität und den Dynamikbereich in Kauf nehmen muss. Wenn mir eine D40x bereits diese Auflösung bietet und ich mit deren Einschränkungen leben kann, wozu dann noch die D200?

Sonst ist aber eigentlich die D300 die Alternative. Bei der erhalte ich vermutlich den besseren AF und das größere Display für 600€ Aufpreis. Wie es mit der Dynamik ist, bleibt vorerst offen, das kann noch niemand genau sagen, dazu gibt es noch keine verifizierbaren Aussagen. Vermutlich wird sie jedoch immer noch deutlich unter der Fuji bleiben.

Was nützt mir die modernere Cam, wenn die Bildergebnisse einer älteren sichtbar besser sind?

Natürlich kommt noch die individuelle Situation dazu. Bei uns ist meine Frau die ausgebildete Fotografin, ich bin eher übers Hobby dazu gekommen. Unser Bedarf ist, zwei ausreichend schnelle Cams zu haben. Wer welche nimmt, entscheidet sich je nach Aufgabe und Ansprüchen. Das wird derzeit von einer S5, einer D200 und einer D40x ganz gut abgedeckt.

Und was ein vernünftiges Handbuch angeht:
Thom Hogan hat sein S5pro Handbuch fertig. Ich habe es bestellt und werde berichten. Bisher jedenfalls haben mir seine Ebooks zu Nikon und Fuji DSLRs immer wieder geholfen, die Grundlagen der Systeme zu begreifen und die Grenzen zu erkenn, besser als jede Bedienungsanleitung eines Herstellers. Einzige Voraussetzung für seine Handbücher: grundlegende Kenntnis der englischen Schriftsprache.

Gruß, Bernhard
 
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die S5 kostet z.Zt. neu 1170,-€, eine gut gebrauchte D200 etwa 1000.
Eigentlich für einen ausschliesslich ín JPG fotografierenden, dem das letzte Quäntchen Geschwindigkeit eh Wurscht ist, ein Schnäppchen, oder wie siehst Du das?

Ich bin zwar nicht Bernhard, aber ich sage mal: Ja, sie ist ein Schnäppchen. Ich habe jedenfalls den Kauf nicht bereut. Und wenn man wie ich von der S2pro kommt ist die Geschwindigkeit, die die S5 im Vergleich zur S2 bietet, ein Traum.
 
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Und was ein vernünftiges Handbuch angeht:
Thom Hogan hat sein S5pro Handbuch fertig. Ich habe es bestellt und werde berichten. Bisher jedenfalls haben mir seine Ebooks zu Nikon und Fuji DSLRs immer wieder geholfen, die Grundlagen der Systeme zu begreifen und die Grenzen zu erkenn, besser als jede Bedienungsanleitung eines Herstellers. Einzige Voraussetzung für seine Handbücher: grundlegende Kenntnis der englischen Schriftsprache.

Ah, endlich. Da warte ich schon ne Weile drauf - ich bitte um einen Bericht in der Fuji-Ecke!:)
 
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Man sollte wissen wie man sie einstellt(...)

Hallo Gromit,

hast Du vielleicht ein paar Tipps diesbezüglich? Ich habe die S3 erst einige Wochen (erste DSLR) und das Handbuch ist...naja...Du weißt was ich meine. ;)

Viele Grüße,
Philipp

P.S. Sorry für OT!
 
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@bb:
Das mit den größeren Objektiven habe ich auch schon gemerkt. Mit dem 70-300mm VR Zoom hat man das Gefühl, dass die D40x gleich auseinander bricht. Man kann die Kamera auch so schlecht halten.
Ich denke schon, dass die S3 Pro eine gute Ergänzung und ein guter Kauf wäre. Jetz muss ich nur noch die nötigen finanziellen Mittel aufbringen, was als Student nicht sehr leicht ist.;)

@alle: danke für eure Entscheidungshilfen.

Wieviele Auslösungen schafft denn eine S3 Pro so im Schnitt? Gebraucht würde ich so eine Kamera nur mit weniger als 5000 Auslösungen kaufen.
 
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Ich habe bei der S3 grundsätzlich die beste Bildqualität voreingestellt, also Raw und Erweiterte Dynamik. Farbtemperatur wird im Raw Converter korrigiert. Bei den CSM die Gitternetzlinien an, AF Prio nach Bedarf, und den Rest ebenfalls.

Die AF Beleuchtung möglichst aus, aber manchmal geht es nicht ohne. Auslösung erst, wenn AF geklappt hat, aber manchmal eben doch eine Auslöseprio, usw

Wenn du ein Problem mit dem AF hast: Nur das mittlere Feld ist ein empfindlicher Kreuzsensor. Die anderen Felder sind nett, aber nicht immer zuverlässig. Das ist aber mit der D200 und S5 genauso und wird sich erst mit der D300 und S7 bessern. Mit AFS Linsen ist der AF deutlich schneller.

Nur wenn ich vorher weiss, dass ich auf jeden Fall mit JPGs hinkomme, habe ich Raw abgeschaltet. Wenn man hinterher bemerkt, dass die JPGs nicht brauchbar sind wegen Fehlbelichtung oder falschem Weißabgleich, kann man es nicht mehr ändern. Bei Raws läßt sich alles außer Verwackeln und Schärfe nachträglich korrigieren. Auch Objektivfehler sind mit Raws weitgehend korrigierbar, mit JPGs kommt man viel eher an die Grenze. Das gilt jedoch für alle Cams.

Und später in Photoshop hat man mit einem aus Raw gerechneten 16 Bit Tiff wieder alle Möglichkeiten, auf die man bei JPGs von vorneherein verzichtet.

Ich lasse dann per Batch alle Raws in Standard JPGs umwandeln, um eine Übersicht zu bekommen. Meist ist das gut genug zur Verteilung an Interessierte. Wenn es dann darauf ankommt, mache ich eine individuelle Raw Entwicklung. Bei der S5, D40x und D200 kann die Kamera gleich auch JPGs in brauchbarer Auflösung. Das ist dann ein Arbeitsschritt weniger.

Zwei Nachteile hat mein Verfahren:
Die Speicherkarten sind schnell voll und ein externer Speicher wie ein Laptop, das Xdriveo o. ä. ist notwendig. Auch die spätere Archivierung erfordert mehr Platz. Aber ich archiviere nur die Bilder, die wirklich gelungen sind oder einen sehr hohen Erinnerungswert haben. Der Rest landet im Papierkorb.

Gruß, Bernhard
 
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@ Andreas,
50.000 Auslösungen hat meine S2 ohne Probleme überstanden. Die S3 ist kein Stück schlechter, eher besser. Nicht die Auslösungen sind das Kriterium, sondern der Chipzustand, die Sauberkeit, Fallspuren, Staub und Dreck im Innenbereich, eventuell auch abgebrochene Pins des CF Fachs. (Das gab es tatsächlich mal)
Wenn die Cam einen guten Eindruck macht und noch Garantie hat, kannst du vermutlich bis ca 20000 oder 25000 Auslösungen problemlos kaufen und noch einige Jahre glücklich sein. Übrigens: der erste Check incl. Chipreinigung innerhalb von 2 Jahren ist bei Fuji Düsseldorf kostenlos.

Die D40 wird deutlich handlicher mit dem Batteriegriff, aber damit wäre sie mir für meine Verwendungszwecke schon wieder zu groß. Und weil man dann den Batteriefachdeckel abnehmen muss, kann man nicht mal eben hin und her wechseln.
Das 70-300 VR an der S3 ist absolut genial. Auch das 18-200VR hat damit sehr gute Ergebnisse, subjektiv ab rund 150mm sogar besser als die D2x oder D200. Ich vermute, dass die kleineren Sensorpixel sich dabei irgendwie negativ auswirken.

Gruß, Bernhard
 
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Hallo Gromit,

hast Du vielleicht ein paar Tipps diesbezüglich? Ich habe die S3 erst einige Wochen (erste DSLR) und das Handbuch ist...naja...Du weißt was ich meine. ;)

meine S2 hatte ich immer so eingestellt:

Auflösung JPG H (4256, 12MP)
Farbe ORG
GRD (Tone) STD
Schärfe AUS (bei S3 evtl auch anders möglich)
Erweiterte Dynamik (nur S3) würde ich einschalten.

Af-Licht aus, mittlerers Feld ein
Display aus (ein nur wenn ich mit manuellen Objektiven mit Histogrammvorschau arbeitete)
Gitterlinien aus
kleines Display auf verriegelt (meine Nase ist zu markant)

RAW habe ich fast nie benutzt weil ich es nicht brauchte, außer bei wirklich fiesem Licht, auch weil ich nur Photoshop CS habe (das darf man erst ab CS2 mit ACR 3 auf Fuji-RAWs loslassen).
 
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Hallo Andreas,

ich bin von der D50 auf eine S3 umgestiegen, das sind ja zumindest ähnliche Bedingungen, von denen ich da berichten kann. Die D50 liegt jetzt in der Kiste und wartet darauf, in vier Tagen in die Bucht verschifft zu werden. Seit die S3 in Betrieb ist, habe ich die D50 genau wie die FE2 nicht mehr benutzt :fahne:

Bildqualität

Auf Deine Frage: ich finde, dass die S3 in Richtung "nicht messbare Bildverbesserung" geht. Von der Schärfe halte ich sie der D50 ebenbürtig oder ehrlich gesagt manchmal sogar unterlegen, das wird für Dich also schätze ich ein Rückschritt. Allerdings wiegen das viele Vorteile auf: die Bilder sind nicht so gelbstichig, die Farben sind bei hohen ISOs fast genauso gut wie bei niedrigen ISOs und ganz wichtig: der Dynamikumfang ist Wahnsinn. Ich habe viele Bilder wie mit der D50 in der Annahme gemacht: "okay, Vordergrund gut belichtet, Himmel keine Zeichnung". Am Monitor merkte ich schnell, dass die S3 so schnell nichts aus der Fassung bringt. Wenn ich nicht mutwillig überbelichte, meistert der Sensor alles, was Film auch kann.

Geschwindigkeit

Der Wermutstropfen Geschwindigkeit ist für mich keiner. Ich habe den Puffer der D50 (12 Bilder) nie voll bekommen. Ich habe nie mehr als drei Bilder in Serie geschossen. Und seit ich diesen saulahmen Wiedergabemodus habe, geben mir die "lass mal die Bilder von vor 3 Sekunden sehen"-Leute die Kamera nach 10 Sekunden wieder.

Der AF ist mMn der D50 unterlegen aber ich bin nicht der Hektiker, den das stört. AF-Motor ist natürlich immer praktisch.

Bedienung

Man merkt der Kamera an, dass sie gelinde gesagt ein Frankenstein ist. Zwei separate Menüs sind gewöhnungsbedürftig. Dafür hat man viel mehr Funktionen direkt zugänglich (Messfelder, AF-S/C/M) und eine Abblendtaste. Der Hochformatauslöser macht sich genau wie das restliche Handling auch ganz passabel, wenn ich immer von dem Gemecker über den MB-200 lese. Das zweite Einstellrad ist nicht so nützlich wie ich dachte (die D50 hatte auch nur eins). Dafür hat man hinten das zweite Display und das zeigt die ISO und Uhrzeit an. Für organisierte Menschen nutzlos, für mich die Rettung: nie wieder unabsichtlich verrauschte Bilder, nie wieder ohne Uhr bei wichtigen Fototerminen.

Die Stromversorgung ist ein echtes Pro: Wenn man mit Blitz unterwegs ist nur noch ein Ladegerät und nicht wie beim D50-Batteriegriff eine total unmögliche Batteriezahl von 6.

Der Speicher ist ein contra, SD-Karten kann man in den meisten Notebooks lesen, CF seltener. Zudem ist der CF-Slot nur halb so schnell wie der XD-Slot und was Fuji bei der Erfindung dieses Mediums geritten hat, werde ich nie verstehen. Dafür komme ich als Firewire-Freund auf meine Kosten.

Plädoyer

Und das bringt mich zu dem Plädoyer für die S3: vor ein paar Tagen bekam ich die ersten digitalen Abzüge auf Fujifilm Pro Matt und... ich hätte sie nicht mehr von einem Negativabzug unterscheiden können.

Also: wenn Du das letzte Quentchen Schärfe brauchst eher nicht, für alles andere ja!

Gut Licht
benjamin
 
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@kriechstrom:
Danke für deinen Vergleich! Ich denke auch, dass in Sachen Bildqualität evtl. leichte Einbussen mache, aber wäre ich aber in der Obejtkivwahl nicht so eingeschränkt. Das ist der größte Kritikpunkt an der D40x.
Wenn ich dann flüssig genug bin, werde ich mich wohl für die S3 entscheiden.

Gruß Andreas
 
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