Hallo,
da ich in den letzten Tagen krankheitsbedingt (mechanisch) viel Zeit hatte, habe ich einhändig versucht, den Umgang mit dem Nikkor 300mm/4.0, TC14EII zu verbessern. Ein gutes Übungsfeld war dabei unser Garten mit einer kleinen Futterstelle für Meisen. Alle Aufnahmen sind natürlich mit Stativ und Fernauslösung (leider meist durch die Scheibe) und einer D300 gemacht worden. Entfernung war immer etwa 6-7m. Alle Bildbeispiele sind ca. 25%-Crops, einheitlich groß und grundlegend bearbeitet (Helligkeit,teilweise Farbtemperatur). Alle Bilder als RAW, entwickelt mit LR2 und mit identischen Einstellungen geschärft. Sicherlich geht in der Ausarbeitung noch Einiges, dies war aber nicht das Ziel. AF-Messung war unterschiedlich: Vorfokussierung über AF-On oder AF bei Aulösung.
Die folgenden Antworten versuchen, die Entwicklung hin zu schärferen Bildern ein wenig aufzuzeigen.
1. Größenvergleich 300mm zu 420mm (300mm mit TC14EII)
2. Tag 1 - Erfahrung: mehr und bessere Lichtverhältnise nutzen
3. Tag 2 - Erfahrung: weniger Bewegungsunschärfe produzieren
4. Tag 3 - Erfahrung: näher ran und bessere Bildkomposition.
5. Vergleichsaufnahmen mit D40, TC201, AI-S 180 ED
Es wäre toll, wenn hier auch berufenere Vogelfotografen ihre Tricks und Vorgehensweisen einbringen könnten.
Eine kleine Randbemerkung: Wie so viele hier im Forum habe ich natürlich versucht, über die AF-Feinjustierung das Optimum aus dem Objektiv rauszuholen. Die einzig sinnvolle Vorgehensweise ist hier die Aufnahme von realen Objekten in entsprechender Entfernung und folgender Beurteilung des Schärfeeindrucks. Natürlich mit Stativ, SVA, Fernauslöser unter kontrollierten Bedingungen. Wenn Objektive und Kamera grundsätzlich in Ordnung sind, überwiegen nach meiner Erfahrung in der realen Welt andere Einflüsse wie das eigene Fokussierverhalten, Licht- und Objektverhältnisse, Kontraste, ... diese minimalen Abweichungen, so dass ich die AF-Feinjustierung ausschalte und über Änderung meines Verhaltens und im besseren Umgang mit der Technik eine höhere Trefferquote in Richtung Schärfe erreiche. Fokustests im privaten Umfeld machen mMn nur Sinn, wenn man grobe Fehler im Objektiv vermutet und sind in der Regel Zeitverschwendung und führen zu Verunsicherungen.
liebe Grüße Johannes
da ich in den letzten Tagen krankheitsbedingt (mechanisch) viel Zeit hatte, habe ich einhändig versucht, den Umgang mit dem Nikkor 300mm/4.0, TC14EII zu verbessern. Ein gutes Übungsfeld war dabei unser Garten mit einer kleinen Futterstelle für Meisen. Alle Aufnahmen sind natürlich mit Stativ und Fernauslösung (leider meist durch die Scheibe) und einer D300 gemacht worden. Entfernung war immer etwa 6-7m. Alle Bildbeispiele sind ca. 25%-Crops, einheitlich groß und grundlegend bearbeitet (Helligkeit,teilweise Farbtemperatur). Alle Bilder als RAW, entwickelt mit LR2 und mit identischen Einstellungen geschärft. Sicherlich geht in der Ausarbeitung noch Einiges, dies war aber nicht das Ziel. AF-Messung war unterschiedlich: Vorfokussierung über AF-On oder AF bei Aulösung.
Die folgenden Antworten versuchen, die Entwicklung hin zu schärferen Bildern ein wenig aufzuzeigen.
1. Größenvergleich 300mm zu 420mm (300mm mit TC14EII)
2. Tag 1 - Erfahrung: mehr und bessere Lichtverhältnise nutzen
3. Tag 2 - Erfahrung: weniger Bewegungsunschärfe produzieren
4. Tag 3 - Erfahrung: näher ran und bessere Bildkomposition.
5. Vergleichsaufnahmen mit D40, TC201, AI-S 180 ED
Es wäre toll, wenn hier auch berufenere Vogelfotografen ihre Tricks und Vorgehensweisen einbringen könnten.
Eine kleine Randbemerkung: Wie so viele hier im Forum habe ich natürlich versucht, über die AF-Feinjustierung das Optimum aus dem Objektiv rauszuholen. Die einzig sinnvolle Vorgehensweise ist hier die Aufnahme von realen Objekten in entsprechender Entfernung und folgender Beurteilung des Schärfeeindrucks. Natürlich mit Stativ, SVA, Fernauslöser unter kontrollierten Bedingungen. Wenn Objektive und Kamera grundsätzlich in Ordnung sind, überwiegen nach meiner Erfahrung in der realen Welt andere Einflüsse wie das eigene Fokussierverhalten, Licht- und Objektverhältnisse, Kontraste, ... diese minimalen Abweichungen, so dass ich die AF-Feinjustierung ausschalte und über Änderung meines Verhaltens und im besseren Umgang mit der Technik eine höhere Trefferquote in Richtung Schärfe erreiche. Fokustests im privaten Umfeld machen mMn nur Sinn, wenn man grobe Fehler im Objektiv vermutet und sind in der Regel Zeitverschwendung und führen zu Verunsicherungen.
liebe Grüße Johannes