Eine Rezension unseres Community-Mitglieds Iris Schneider
Lust auf Experimente?
ND-Filter, Polfilter, Verlaufsfilter, Farbfilter, Effektfilter – und was es sonst so gibt…Welchen kann ich wofür nutzen? Was ist besser – ein Schraubfilter- oder ein Stecksystem? Das sind die Fragen, die mich nach diesem Buch greifen ließen.
Aber der Reihe nach:
Das broschierte und reich bebilderte Buch aus dem mitp Verlag umfasst 304 Seiten, die in 5 Kapitel unterteilt sind:
Kapitel 1: Filtersystem – Schrauben oder Stecken
Kapitel 2: Filterarten (Digital/Analog)
Kapitel 3: Weitere Filterarten (Analog)Weiterer Digital)
Kapitel 4: Ausrüstung – Wichtige Werkzeuge
Kapitel 5: Praxis – Filtereinsatz in meinem Fotoalltag
Gleich zwei Vorworte und eine eigene Einleitung des Autors machen mich neugierig. Und auch ein Blick auf die Internetseite http://www.statz-fotografie.de bestätigt mir: Hier schreibt ein Vollblut-Fotograf mit Spaß am Experimentieren.
Und so bringt er es in seiner Einleitung auf den Punkt: „Der Filtereinsatz ermöglicht mir zum einen, Landschaften so aufzunehmen, wie ich sie als Mensch vor Ort wahrnehme, und zum anderen, Stimmungen, Bewegungen festzuhalten, dass sie bedingt durch die Filterwirkung fast surreal wirken.“ Und so nehme ich ihm auch sofort ab, dass er auf seinen Workshops und Vorträgen dadurch „schon den einen oder anderen erhöhten <Pulsschlag> bei Teilnehmern verspüren konnte“.
Im ersten Kapitel erläutert Uwe Statz ausführlich die beiden Filtersysteme jeweils mit ihren Vor- und Nachteilen. Sehr übersichtlich die Zusammenfassung der Pro- und Kontras in extra Übersichten. So kann sich jede/r selbst ein Bild machen und mir fällt die Entscheidung nun leichter, mich von meinen Schraubfiltern zu verabschieden und umzusteigen auf ein Stecksystem.
In Kapitel 2 wird dann ausführlich der Neutraldichtefilter, auch ND- oder Graufilter genannt, vorgestellt. Die Fotos zeigen anschaulich die Wirkung dieses Filters. Verschiedenste Verlaufsfilter werden in vielen Abbildungen gezeigt. Schon hier wird anhand von Fotoserien die Wirkung der Filter demonstriert und so mancher Trick verraten.
In der darauf folgenden Polfilter-Vorstellung wird in mehreren Abbildungen wirkungsvoll dessen Einsatzmöglichkeit dargestellt und auch auf spezielle Polfilter eingegangen.
Kapitel 3 stellt UV-Filter, Farbfilter, Konversionsfilter und Effektfilter vor. Bei der Vorstellung der Effektfilter musste ich schmunzeln, als ich las: „Was soll ich zu diesen Filtern schreiben? Ich hatte mir mal einen Sternfilter von meinem Konfirmationsgeld gekauft. Hm, das war noch im <analogen> Zeitalter. Ich weiß, dass ich ihn nicht oft eingesetzt habe.“ Dieser Satz erinnerte mich an die „Filter-Schatzkiste“ meines Vaters. Auch ein solcher Filter war dabei und ich tat mich schwer mit seinem Einsatz.
In Kapitel 4 gibt es viel „Drumherum“. So geht es um sinnvolles Zubehör, die leidige Reinigung der Filter und viele Tipps und Tricks im Umgang mit den Filtern. Auch hier sprechen mich die Beispielfotos sehr an, die mir die Anwendung des Geschriebenen sehr gut vor Augen führen.
Und dann endlich das Highlight: Kapitel 5! Weit über die Hälfte des Buches umfasst die „Praxis – Filtereinsatz in meinem Fotoalltag“.
Hier verliert sich wohl jeder Fotograf: Beispiele über Beispiele zum Einsatz von Filtern. Fantastische Fotos, die dazu einladen, diese Technik sofort umzusetzen. Genaue Beschreibungen zu den jeweiligen Fotos geben mir das Gefühl, das es realistisch ist, selbst solch tolle Ergebnisse zu erzielen.
Dem Praxisteil liegt eine sehr gute Praxishilfe bei: Eine herausnehmbare stabile Karte zum Nachlesen von ND-Filter-Belichtungszeiten.
Mein Fazit
Ein sehr gelungenes Buch vom Praktiker für Praktiker. Immer mit einem Augenzwinkern geschrieben (sehr passend dazu das Foto auf der Rückseite des Einbandes), fällt es leicht, dem Autor bis zur letzten Seite zu folgen. Alle meine Fragen zum Fotografieren mit Filtern wurden beantwortet!
Und abschließend noch ein Wort zum Schluss(wort): Ja, Uwe Statz, Sie können stolz sein! Und ja, Sie haben mich infiziert! 5 Sterne, keine Frage.
Die Daten
Uwe Statz. Filterfotografie erschien am 17. März 2016 im mitp-Verlag. Softcover, 304 Seiten. Auch als E-Book erhältlich.
ISBN 978-3958453371
Preis Buch 39,99 Euro | E-Book 33,99 Euro
Hier geht es zur Leseprobe.
Rezension: Iris Schneider
Bewertung:
Lust auf Experimente?
ND-Filter, Polfilter, Verlaufsfilter, Farbfilter, Effektfilter – und was es sonst so gibt…Welchen kann ich wofür nutzen? Was ist besser – ein Schraubfilter- oder ein Stecksystem? Das sind die Fragen, die mich nach diesem Buch greifen ließen.
Aber der Reihe nach:
Das broschierte und reich bebilderte Buch aus dem mitp Verlag umfasst 304 Seiten, die in 5 Kapitel unterteilt sind:
Kapitel 1: Filtersystem – Schrauben oder Stecken
Kapitel 2: Filterarten (Digital/Analog)
Kapitel 3: Weitere Filterarten (Analog)Weiterer Digital)
Kapitel 4: Ausrüstung – Wichtige Werkzeuge
Kapitel 5: Praxis – Filtereinsatz in meinem Fotoalltag
Gleich zwei Vorworte und eine eigene Einleitung des Autors machen mich neugierig. Und auch ein Blick auf die Internetseite http://www.statz-fotografie.de bestätigt mir: Hier schreibt ein Vollblut-Fotograf mit Spaß am Experimentieren.
Und so bringt er es in seiner Einleitung auf den Punkt: „Der Filtereinsatz ermöglicht mir zum einen, Landschaften so aufzunehmen, wie ich sie als Mensch vor Ort wahrnehme, und zum anderen, Stimmungen, Bewegungen festzuhalten, dass sie bedingt durch die Filterwirkung fast surreal wirken.“ Und so nehme ich ihm auch sofort ab, dass er auf seinen Workshops und Vorträgen dadurch „schon den einen oder anderen erhöhten <Pulsschlag> bei Teilnehmern verspüren konnte“.
Im ersten Kapitel erläutert Uwe Statz ausführlich die beiden Filtersysteme jeweils mit ihren Vor- und Nachteilen. Sehr übersichtlich die Zusammenfassung der Pro- und Kontras in extra Übersichten. So kann sich jede/r selbst ein Bild machen und mir fällt die Entscheidung nun leichter, mich von meinen Schraubfiltern zu verabschieden und umzusteigen auf ein Stecksystem.
In Kapitel 2 wird dann ausführlich der Neutraldichtefilter, auch ND- oder Graufilter genannt, vorgestellt. Die Fotos zeigen anschaulich die Wirkung dieses Filters. Verschiedenste Verlaufsfilter werden in vielen Abbildungen gezeigt. Schon hier wird anhand von Fotoserien die Wirkung der Filter demonstriert und so mancher Trick verraten.
In der darauf folgenden Polfilter-Vorstellung wird in mehreren Abbildungen wirkungsvoll dessen Einsatzmöglichkeit dargestellt und auch auf spezielle Polfilter eingegangen.
Kapitel 3 stellt UV-Filter, Farbfilter, Konversionsfilter und Effektfilter vor. Bei der Vorstellung der Effektfilter musste ich schmunzeln, als ich las: „Was soll ich zu diesen Filtern schreiben? Ich hatte mir mal einen Sternfilter von meinem Konfirmationsgeld gekauft. Hm, das war noch im <analogen> Zeitalter. Ich weiß, dass ich ihn nicht oft eingesetzt habe.“ Dieser Satz erinnerte mich an die „Filter-Schatzkiste“ meines Vaters. Auch ein solcher Filter war dabei und ich tat mich schwer mit seinem Einsatz.
In Kapitel 4 gibt es viel „Drumherum“. So geht es um sinnvolles Zubehör, die leidige Reinigung der Filter und viele Tipps und Tricks im Umgang mit den Filtern. Auch hier sprechen mich die Beispielfotos sehr an, die mir die Anwendung des Geschriebenen sehr gut vor Augen führen.
Und dann endlich das Highlight: Kapitel 5! Weit über die Hälfte des Buches umfasst die „Praxis – Filtereinsatz in meinem Fotoalltag“.
Hier verliert sich wohl jeder Fotograf: Beispiele über Beispiele zum Einsatz von Filtern. Fantastische Fotos, die dazu einladen, diese Technik sofort umzusetzen. Genaue Beschreibungen zu den jeweiligen Fotos geben mir das Gefühl, das es realistisch ist, selbst solch tolle Ergebnisse zu erzielen.
Dem Praxisteil liegt eine sehr gute Praxishilfe bei: Eine herausnehmbare stabile Karte zum Nachlesen von ND-Filter-Belichtungszeiten.
Mein Fazit
Ein sehr gelungenes Buch vom Praktiker für Praktiker. Immer mit einem Augenzwinkern geschrieben (sehr passend dazu das Foto auf der Rückseite des Einbandes), fällt es leicht, dem Autor bis zur letzten Seite zu folgen. Alle meine Fragen zum Fotografieren mit Filtern wurden beantwortet!
Und abschließend noch ein Wort zum Schluss(wort): Ja, Uwe Statz, Sie können stolz sein! Und ja, Sie haben mich infiziert! 5 Sterne, keine Frage.
Die Daten
Uwe Statz. Filterfotografie erschien am 17. März 2016 im mitp-Verlag. Softcover, 304 Seiten. Auch als E-Book erhältlich.
ISBN 978-3958453371
Preis Buch 39,99 Euro | E-Book 33,99 Euro
Hier geht es zur Leseprobe.
Rezension: Iris Schneider
Bewertung:
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| ISBN: 3958453376 |
