"Eine kleine und nicht immer ganz und gar ernst gemeinte Gute-Nacht-Geschichte zum Wochenende" - oder - "... und morgen muß das Wetter aber schöner werden ...".
Zum Lesen und/oder Angucken - und bitte in jedem Fall zum (gerne auch konstruktiven) Kommentieren gedacht; das würde mich freuen.
_______________
Kriiiietsch!!
In unschönem Diskant schrillte das Stativ ... während es an der (übrigens fast frisch renovierten) Wand im Hausflur entlangkratzte. Mist. Anfängerfehler. Es steckte bereits quer in den Gurten des Rucksacks, den ich schon auf den Schultern trug, während ich noch im Hausflur stand. Mein allererster Kontakt mit einem älteren Photo-Stativ der Gattung Manfrotto. Mit Vornamen "055Pro", glaube ich, und im Moment im Begriff, die Tapete zu ruinieren. Ich bin diese Packlänge wohl nicht gewohnt. Weitere Erfahrungen damit sollten folgen - insbesondere die Klemmverschlüsse hinterließen im Wortsinn bleibende Eindrücke ...
Dabei hatte heute Vormittag alles so nett angefangen ...
Ein netter Kollege, dem meine wiedererwachte Photo-Freude nicht entgangen ist, erbarmte sich meiner - und lieh' mir für's Wochenende ein "anständigeres" Stativ zum Ausprobieren. Außerdem ein weitgereistes Sigma-Tele 70-200 2.8 nebst x2 Konverter dazu. "zum Ausprobieren" - Hah! Von wegen. "zum Anfixen" wäre wohl geeigneter formuliert. Vorsätzlich. Er muß mit Euch unter einer Decke stecken ... 
Ich hatte extra früh Feierabend gemacht - und wollte das Restlicht nutzen. Schwer beladen und bester Dinge stand ich mit respektablem Leih-Objektiv, leeren Speicherkarten und vollen Akkus in freudiger Erwartung einer phänomenalen abendlichen Fernsicht von der Kante der schwäbischen Alb also vor unserem Hauseingang ... im dichten NEBEL.
Tja, da war dann Umdisponieren angesagt.
Und da ich noch ganz und gar keine Erfahrungen hatte, wie man Nebel photographiert und diesen gezielt auf Bildern rüberbringen kann, probierte ich bis zum vollständigen Einfrieren der Finger alles aus, was mir möglich war.
Hier würde ich mich also richtig freuen, wenn Ihr Euch vielleicht mal einige meiner Photos von heute Abend ansehen - und diese ggf. kommentieren würdet, wenn Euch etwas erwähnenswert erscheint.
Das wäre schön.
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Los geht's also. Zunächst fing es noch tragbar an, doch die Nebelsuppe wurde mit jedem Schritt dichter ...
In Bild #1 versuchte ich, die Aufnahme so zu 'timen', daß die vorbeifahrenden Autos den parkenden Wagen gut anleuchten, ohne jedoch selbst noch ins Bild zu fahren. Rumprobieren ... das blaue Licht kommt von der Treppenhausbeleuchtung.
#1
f9, 3s, ISO200
Bild #2 zeigt die Landschaftstreppe, so dunkel, wie die nunmal war
, wollte ich sie auch zeigen. Nebel scheint besonders gut sichtbar zu werden, wenn Licht quer einfällt. Durch die Tiefe der "zusammenlaufenden" Treppen soll erkennbar werden, wie dicht der Nebel tatsächlich ist. (der Rahmen ums Bild paßt nicht, wie ich gerade feststellen muß - ich finde ihn zu hell).
f22, 6s, ISO400
Am Stadthaus in Bild #3 versuchte ich, die mittlerweile verbleibene Sichtweite von deutlich unter 50m erkennbar zu machen. Ich hatte die farblichen Unterschiede des Beleuchtung (warm und stark seitlich von der Straße, sowie kalt vom Gebäude selbst) und diese "Fahnenmasten" als Trennung dazwischen im Sinn. An diesen Masten hängen leuchtende Bänder herunter. Gegen das etwas ausfressende Fenster im Gebäude zwischen den Säulen hatte ich kein passendes Mittel finden können.
#3
f8, 2s, ISO400
Beim vorletzten Bild #4 versuchte ich das Sigma-Objektiv nochmal - und wollte probieren, wie die Säulen zusammenrücken und sich im Nebel verlieren. Hier war den Nebel dann schon arg dicht - man sieht's, in mattem Erscheinungsbild.
#4
f3.5, 1/2.1s, ISO400
Mittlerweile waren meine Finger so herrlich klamm, während ich alleine (und leise vor mich hinmurmelnd
) durch den Nebel tapste und bedauerte, daß ein Stativ so kalt werden kann, wie dieses
, daß ich beschloß aufzuhören und nach Hause in Richtung Kamin zurück zu kriechen 
Nur an dem alten Kran, konnte ich dann auf dem Rückweg nicht komplett vorbeigehen
. Immerhin lichtete sich der Nebel da wieder etwas.
#5
f8, 20s, ISO200
Beim Kran hatte ich mir übrigens dann die klammen, kalten Finger auch nochmal kräftig an den Stativ-Verschlüssen eingeklemmt. Und das trotz vorheriger Warnung :down: Da habe ich für meine künftige Produktwahl ein wesentliches (Neben-) Kriterium bereits kennenlernen dürfen ...
So, genug. Und sorry, daß es dann doch so viel Text und Gedöns geworden ist - aber ich freue mich halt so ganz besonders über die neue Kamera!
und darauf, was ich nun gemeinsam mit ihr wohl so alles erleben und erlernen werde.
Ich hoffe, ich liege jetzt nicht vollkommen daneben, mit der Idee, Euch an meinem Ausflug teilhaben zu lassen - und freue mich auf die kommende Zeit in unserem Forum hier. Wenngleich es wohl ein weiteres ruinöses Hobby werden könnte ...
.
Viele Grüße,
STEPHAN!
Zum Lesen und/oder Angucken - und bitte in jedem Fall zum (gerne auch konstruktiven) Kommentieren gedacht; das würde mich freuen.
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Kriiiietsch!!
In unschönem Diskant schrillte das Stativ ... während es an der (übrigens fast frisch renovierten) Wand im Hausflur entlangkratzte. Mist. Anfängerfehler. Es steckte bereits quer in den Gurten des Rucksacks, den ich schon auf den Schultern trug, während ich noch im Hausflur stand. Mein allererster Kontakt mit einem älteren Photo-Stativ der Gattung Manfrotto. Mit Vornamen "055Pro", glaube ich, und im Moment im Begriff, die Tapete zu ruinieren. Ich bin diese Packlänge wohl nicht gewohnt. Weitere Erfahrungen damit sollten folgen - insbesondere die Klemmverschlüsse hinterließen im Wortsinn bleibende Eindrücke ...
Dabei hatte heute Vormittag alles so nett angefangen ...
Ich hatte extra früh Feierabend gemacht - und wollte das Restlicht nutzen. Schwer beladen und bester Dinge stand ich mit respektablem Leih-Objektiv, leeren Speicherkarten und vollen Akkus in freudiger Erwartung einer phänomenalen abendlichen Fernsicht von der Kante der schwäbischen Alb also vor unserem Hauseingang ... im dichten NEBEL.
Tja, da war dann Umdisponieren angesagt.
Und da ich noch ganz und gar keine Erfahrungen hatte, wie man Nebel photographiert und diesen gezielt auf Bildern rüberbringen kann, probierte ich bis zum vollständigen Einfrieren der Finger alles aus, was mir möglich war.
Hier würde ich mich also richtig freuen, wenn Ihr Euch vielleicht mal einige meiner Photos von heute Abend ansehen - und diese ggf. kommentieren würdet, wenn Euch etwas erwähnenswert erscheint.
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Los geht's also. Zunächst fing es noch tragbar an, doch die Nebelsuppe wurde mit jedem Schritt dichter ...
In Bild #1 versuchte ich, die Aufnahme so zu 'timen', daß die vorbeifahrenden Autos den parkenden Wagen gut anleuchten, ohne jedoch selbst noch ins Bild zu fahren. Rumprobieren ... das blaue Licht kommt von der Treppenhausbeleuchtung.
#1
f9, 3s, ISO200
Bild #2 zeigt die Landschaftstreppe, so dunkel, wie die nunmal war
f22, 6s, ISO400
Am Stadthaus in Bild #3 versuchte ich, die mittlerweile verbleibene Sichtweite von deutlich unter 50m erkennbar zu machen. Ich hatte die farblichen Unterschiede des Beleuchtung (warm und stark seitlich von der Straße, sowie kalt vom Gebäude selbst) und diese "Fahnenmasten" als Trennung dazwischen im Sinn. An diesen Masten hängen leuchtende Bänder herunter. Gegen das etwas ausfressende Fenster im Gebäude zwischen den Säulen hatte ich kein passendes Mittel finden können.
#3
f8, 2s, ISO400
Beim vorletzten Bild #4 versuchte ich das Sigma-Objektiv nochmal - und wollte probieren, wie die Säulen zusammenrücken und sich im Nebel verlieren. Hier war den Nebel dann schon arg dicht - man sieht's, in mattem Erscheinungsbild.
#4
f3.5, 1/2.1s, ISO400
Mittlerweile waren meine Finger so herrlich klamm, während ich alleine (und leise vor mich hinmurmelnd
Nur an dem alten Kran, konnte ich dann auf dem Rückweg nicht komplett vorbeigehen
#5
f8, 20s, ISO200
Beim Kran hatte ich mir übrigens dann die klammen, kalten Finger auch nochmal kräftig an den Stativ-Verschlüssen eingeklemmt. Und das trotz vorheriger Warnung :down: Da habe ich für meine künftige Produktwahl ein wesentliches (Neben-) Kriterium bereits kennenlernen dürfen ...
So, genug. Und sorry, daß es dann doch so viel Text und Gedöns geworden ist - aber ich freue mich halt so ganz besonders über die neue Kamera!
Ich hoffe, ich liege jetzt nicht vollkommen daneben, mit der Idee, Euch an meinem Ausflug teilhaben zu lassen - und freue mich auf die kommende Zeit in unserem Forum hier. Wenngleich es wohl ein weiteres ruinöses Hobby werden könnte ...
Viele Grüße,
STEPHAN!

