D
Denis
Guest
So, 28. Sep · 18:00-18:30 · EinsPlus
Jagd an der Startbahn
Für Flugzeugfotos um die Welt
Christoph Rogosz hat es eilig. Noch eine Stunde, dann muss er in Zürich
sein. Seit 5.00 Uhr ist der Dresdner mit seinem Sohn Martin unterwegs. Fast
1000 Kilometer liegen hinter ihnen. Alles, um ein Flugzeug zu sehen. Und:
um es zu fotografieren. Herr Rogosz und sein Sohn sind sogenannte
'Spotter'. Das sind Flugzeugfans, die Fotos von Flugzeugen sammeln und
dafür um die Welt reisen. Kurz vor halb drei erreichen sie den Züricher
Flughafen. Der thailändische Jumbo mit seiner besonderen Lackierung rollt
gerade zur Startbahn. Vater und Sohn laufen zum Zaun, machen die Kamera
klar und erwischen den Jumbo genau beim Abheben. Geschafft! Endlich! Seit
zwei Jahren machen die beiden Jagd auf dieses Flugzeug. Jetzt ist die Freude
groß. Eine Woche später an einem sonnigen Samstag auf der Terrasse des
Frankfurter Flughafens. Spotter aus England, Holland, Finnland, Amerika und
natürlich Deutschland sind da. Zu erkennen an langen Teleobjektiven und
mächtigen Ferngläsern. Das sind ihre Waffen auf der Jagd nach bunten
Lackierungen, ausgefallenen Typen. Jedes Flugzeug hat eine Art
Nummernschild. Die Engländer als Puristen fotografieren gar nicht, sie
schreiben nur die Nummer auf. Andere haben Sammlungen von mehr als
30.000 Dias zu Hause. Auch Ernst Bahlke ist an diesem Samstag am
Flughafen. Der Spotter Club Frankfurt hat eine Rundfahrt auf dem Vorfeld
organisiert. Damit sie noch dichter an ihre Lieblinge rankommen. Herr
Bahlke ist Mitglied im Club und war selbst Pilot. Er sammelt seit mehr als 40
Jahren Fotos von Flugzeugen. Mit seiner Kamera aus den sechziger Jahren
sieht der Rentner etwas verloren aus im Vergleich zu manchem Kollegen mit
modernster Digitaltechnik. Aber seine Fotos gehören zu den schönsten im
Club und er zieht sie liebevoll auf Pappe auf.
Jagd an der Startbahn
Für Flugzeugfotos um die Welt
Christoph Rogosz hat es eilig. Noch eine Stunde, dann muss er in Zürich
sein. Seit 5.00 Uhr ist der Dresdner mit seinem Sohn Martin unterwegs. Fast
1000 Kilometer liegen hinter ihnen. Alles, um ein Flugzeug zu sehen. Und:
um es zu fotografieren. Herr Rogosz und sein Sohn sind sogenannte
'Spotter'. Das sind Flugzeugfans, die Fotos von Flugzeugen sammeln und
dafür um die Welt reisen. Kurz vor halb drei erreichen sie den Züricher
Flughafen. Der thailändische Jumbo mit seiner besonderen Lackierung rollt
gerade zur Startbahn. Vater und Sohn laufen zum Zaun, machen die Kamera
klar und erwischen den Jumbo genau beim Abheben. Geschafft! Endlich! Seit
zwei Jahren machen die beiden Jagd auf dieses Flugzeug. Jetzt ist die Freude
groß. Eine Woche später an einem sonnigen Samstag auf der Terrasse des
Frankfurter Flughafens. Spotter aus England, Holland, Finnland, Amerika und
natürlich Deutschland sind da. Zu erkennen an langen Teleobjektiven und
mächtigen Ferngläsern. Das sind ihre Waffen auf der Jagd nach bunten
Lackierungen, ausgefallenen Typen. Jedes Flugzeug hat eine Art
Nummernschild. Die Engländer als Puristen fotografieren gar nicht, sie
schreiben nur die Nummer auf. Andere haben Sammlungen von mehr als
30.000 Dias zu Hause. Auch Ernst Bahlke ist an diesem Samstag am
Flughafen. Der Spotter Club Frankfurt hat eine Rundfahrt auf dem Vorfeld
organisiert. Damit sie noch dichter an ihre Lieblinge rankommen. Herr
Bahlke ist Mitglied im Club und war selbst Pilot. Er sammelt seit mehr als 40
Jahren Fotos von Flugzeugen. Mit seiner Kamera aus den sechziger Jahren
sieht der Rentner etwas verloren aus im Vergleich zu manchem Kollegen mit
modernster Digitaltechnik. Aber seine Fotos gehören zu den schönsten im
Club und er zieht sie liebevoll auf Pappe auf.