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Eine sch... Krankheit für Pferde - Heilung nahezu ausgeschlossen in den meisten Fällen.
Das einzig Gute ist, das der Besitzer das Tier erlösen darf - einem Menschen dürfte man diese Gnade nicht gönnen, aus gesetzlichen Gründen.
Heikeles Thema ... trotzdem Danke für`s Foto.

Gruß Sven
 
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Hallo Christoph,

ja - Gott-sei-Dank gibt es für Menschen entsprechende Operationen.

Meine Aussage bezog sich auch nicht auf diese eine Krankheit, sondern auf die generelle Situation in der Lebewesen leiden, für die es keine medizinische Lösungen mehr gibt.
Wie gesagt - ein heikeles Thema, zu dem jeder seine Meinung hat.

Gruß Sven
 
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Bei sowas schlagen immer zwei Herzen in meiner Brust. Zum Einen ist es supertraurig, wenn man seit langem an dem Tier hängt und es wirklich eine Erlösung darstellt. Auf der Anderen Seite haben wir seit über 7 Jahren so einen Fall im Stall stehen, der eigentlich "erlöst" werden sollte. S-Dressur ausgebildet, aber nervlich nicht in der Lage im großen Rechteck zu bestehen. Der sollte dann geschossen werden, weil die Besitzerin und der Bereiter Angst hatten ihren Ruf als ganz tolle Reiter, die jeden Zossen hinbekommen zu verlieren.

Zudem haben wir schon diverse "Pferde-Erlösungen" gesehen, wo das Pferd -aus verschiedenen Gründen- nicht mehr Turnier-Fähig war, die Besitzer ein neues wollten aber nicht bereit waren einen Rentner-Stall zu bezahlen.

Das Obige bezieht sich explizit nicht auf den TE und das dortige Pferd, denn wenn er es über Jahre begleitet hat, dann war dies mit Sicherheit wirklich ein Erlösen von Leiden, was übrigens auch sehr schwer ist, denn man will das geliebte Tier eigentlich nicht gehen lassen und man muß den eigenen Egoismus hinten anstellen.
 
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Stefan,

Du redest mir aus der Seele.

Deine genannten Beispiele sind zwar alltäglich und traurig, sind aber keine medizinischen Endstationen.

Auch ich bin der Meinung, das ein Tier ein Recht auf einen Rentenplatz verdient hat (vorausgesetzt es hat keine Schmerzen). Wenn der Bestitzer "zu geizig" dafür ist, ist das eine traurige Angelegenheit.

Ich sehe es ganz einfach so: wer sich ein Tier anschafft, übernimmt eine große Verantwortung. Diese beginnt in dem Moment, in dem er es erwirbt und endet mit dem Tod des Tieres.
In dieser Zeit hat man dafür Sorge zu tragen, das das Tier möglichst artgerecht gehalten wird, das es ihm gesundheitlich gut geht, es genug zu fressen hat etc etc etc - ohne Ausnahmen.

Stelle ich mein Pferd allerdings wissentlich, aus gesundheitlichen Gründen mit ständigen Schmerzen in Rente, so ist das schlicht und einfach Tierquälerei.
Der Besitzer von Tormotz hat in meinen Augen alles richtig gemacht - alles versucht um die Krankheit zu lindern und als das nicht ging, das Tier erlöst.
Wer sich darüber mal seine Gedanken macht, wird verstehen was "Verantwortung für das Tier" bedeutet - es ist eine schwierige Aufgabe !!!

Was Pferde angeht, weis ich ganz genau wovon ich spreche ... ich habe selbst einen Rentner und hoffe, das er noch einige Jahre seine wohlverdiente Rente genießen kann. ;)

LG Sven
 
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Wer sich darüber mal seine Gedanken macht, wird verstehen was "Verantwortung für das Tier" bedeutet - es ist eine schwierige Aufgabe !!!


Das war was ich meinte, machmal muß man den eigenen Anspruch das Tier "ewig" behalten zu können aufgeben und das Wohl des Tieres darüber stellen, auch wenn es bedeutet sich von ihm verabschieden zu müssen.

Ich hoffe mal das es bei unseren auch noch ein paar Jährchen dauert, bis wir vor der Entscheidung stehen.
 
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Stefan,Du redest mir aus der Seele.
Deine genannten Beispiele sind zwar alltäglich und traurig, sind aber keine medizinischen Endstationen.
Auch ich bin der Meinung, das ein Tier ein Recht auf einen Rentenplatz verdient hat (vorausgesetzt es hat keine Schmerzen). Wenn der Bestitzer "zu geizig" dafür ist, ist das eine traurige Angelegenheit.LG Sven

Es gehört aber auch ein gewissenloser Tierarzt dazu, der bereit ist, ein Tier, welches nicht mehr den Ansprüchen genügt, für die es angeschafft wurde, einfach zu "erlösen", nur weil der Besitzer ein Tier als Objekt und nicht als Lebensbegleiter ansieht. Da sollten strengere Gesetze und auch Strafen vorhanden sein, damit Tierärzte das nicht so ohne weiteres können.

Ich spreche nicht von wirklich kranken Tieren, denen nicht mehr geholfen werden kann, sondern von solchen wie unten von Stefan L. erwähnt.
 
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Der Besitzerin ist es damals auch nicht einfach gefallen. Zumindest wurden dem Pferd die Schmerzen mit medikamentöser Hilfe erleichtert. Als Andenken hat sie sich ein Album gewünscht.
 
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Zudem haben wir schon diverse "Pferde-Erlösungen" gesehen, wo das Pferd -aus verschiedenen Gründen- nicht mehr Turnier-Fähig war, die Besitzer ein neues wollten aber nicht bereit waren einen Rentner-Stall zu bezahlen.

Es gehört aber auch ein gewissenloser Tierarzt dazu, der bereit ist, ein Tier, welches nicht mehr den Ansprüchen genügt, für die es angeschafft wurde, einfach zu "erlösen", nur weil der Besitzer ein Tier als Objekt und nicht als Lebensbegleiter ansieht. Da sollten strengere Gesetze und auch Strafen vorhanden sein, damit Tierärzte das nicht so ohne weiteres können.

Ich könnte mir vorstellen, dass sie das eben nicht können. Das Tierschutzgesetzt ist in Deutschland im Grundgesetz verankert, demnach darf kein Wirbeltier einfach so getötet werden.
Die Gesetze sind vielleicht sogar ausreichend, nur an der Auslegung hapert es.
 
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Als Pferdenarr geht mir so etwas immer ziemlich nah.

Schön, dass du das Leben im Bild festgehalten hast. :up:
 
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Solange ein Tier als "Sache" gilt und somit nicht mehr Rechte hat wie ein kaputtes Auto, wird sich nichts ändern.
Den Forderungen nach schärferen Tierschutzgesetzen und deren Durchsetzung unterstütze ich uneingeschränkt !!!!

Ich bin sogar der Meinung, das eine Art Eignungsprüfung für den Halter eingeführt werden sollte.
Wenn ich mir - ins besondere bei Pferden - ansehe was da so abgeht und wieviel Ahnung die Besitzer von ihrem eigenen Tier haben ... kriecht es mir eiskalt den Rücken rauf.

Aber wie bereits gesagt - die Besitzerin von Tormosz hat in dieser Situation alles richtig gemacht ... dafür verdient sie unseren Respekt und unser Mitgefühl !!!

LG Sven
 
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