Tokina FiRIN 2/20mm FE MF

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...so langam verstehe ich das nicht.

In letzter Zeit gibt es Zuhauf neue MF-Objektive, sind das alle Cine-Linsen oder ist es einfach "Schick" manuell zu fokussieren? ( Nach dem Motto: Ich bin Profi, ich kann manuell )

Gruß

Peter
 
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Beim 20er viel praktischer, preiswerter, keine Probleme mit Kompatibilität.
Die Frage stellt sich eher andersherum: was will man bei Superweitwinkeln mit AF?
Wenn es EXIF kann, würde mir das völlig reichen.
 
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Beim 20er viel praktischer, preiswerter, keine Probleme mit Kompatibilität.
Die Frage stellt sich eher andersherum: was will man bei Superweitwinkeln mit AF?
Wenn es EXIF kann, würde mir das völlig reichen.

Grade beim Weitwinkel und erstrecht SuperWW halte ich das für sehr anspruchsvoll, exakt fokussieren zu können. Ich kann es nicht annähernd so gut wie mein AF. Und wenn man am Weitwinkel wirklich Offenblende verwenden will, dann kommts schon sehr auf Genauigkeit an.
Ich bekenne mich: Ich kann es nicht wirklich sauber und Zuverlässig. Selbst mit dem Vergrößerungsokular DK-17M habe ich einen gewissen Ausschuß bei manuellen Versuchen. Der AF hingegen sitzt ! :)
 
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In letzter Zeit gibt es Zuhauf neue MF-Objektive, sind das alle Cine-Linsen oder ist es einfach "Schick" manuell zu fokussieren?

Hersteller sind nicht inhärent böse, sie wollen einfach nur Geld verdienen. Der Markt ist eingebrochen, aber es gibt noch bestimmte Zielgruppen, die bedient werden können. Offenbar gibt es einen Markt für hochpreisige MF-Objektive, also wird er bedient. Ob das nun im Einzelfall sinnvoll ist, sei einmal dahingestellt.

Außerdem ist es für den Hersteller vermutlich günstiger und die Steuerung des AF muss nicht für jeden Kamerahersteller extra herausgefunden und dann für so manche neue Kamera wiederholt angepasst werden. Canon und Nikon haben in der Vergangenheit wiederholt für Inkompatibilitäten gesorgt, wobei Sony die genaue Spezifikation im Gegensatz zu Canon und Nikon immerhin offen gelegt hat.

Dass im Prinzip adaptierte MF-Objektive der letzten Jahrzehnte günstiger sind und vom Handling her prinzipiell genauso funktionieren, ist wieder eine andere Sache. Es ist ja auch günstiger für den Fotografen, lediglich neue Adapter anstatt neue Objektive zu kaufen, wenn die nächste Kamera von einem anderen Hersteller kommen sollte oder man mehrgleisig fahren möchte.
 
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Grade beim Weitwinkel und erstrecht SuperWW halte ich das für sehr anspruchsvoll, exakt fokussieren zu können. Ich kann es nicht annähernd so gut wie mein AF. Und wenn man am Weitwinkel wirklich Offenblende verwenden will, dann kommts schon sehr auf Genauigkeit an.
Ich bekenne mich: Ich kann es nicht wirklich sauber und Zuverlässig. Selbst mit dem Vergrößerungsokular DK-17M habe ich einen gewissen Ausschuß bei manuellen Versuchen. Der AF hingegen sitzt ! :)

Ich verstehe Deine Erfahrungen und Überlegungen. Ich habe sogar hier im Forum an anderer Stelle für diese Ausssge ein Dislike bekommen.
Das Zauberwort zur Problemlösung heißt Fokuslupe.
Ich möchte hier aber an dieser Stelle keine Grundsatzdebatte lostreten.

Ich habe selber von Tokina seit bald 30 Jahren das 17mm F3.5 RMC. Damals für die FM und FE gekauft. Mit Schnittbildindikator ging das bei Tageslicht relativ gut. Nachts dann geschätzt. An meiner Sony A7 ist es nun gut manuell zu fokussieren. Ich kann über die Lupe viel "riskanter" Schärfeeinstellungen vornehmen. Wenn ich moderne MF-Objektive mir anschaue, spielt auch immer die mechanische Stabilität und Haptik eine Rolle. Die Altglasfraktion weiß, wovon ich spreche. Dieses Gefühl macht für MICH fotografieren mit aus. Entschleunigt und genußvoll drehen, bis der gewünschte Schärfepunkt gefunden ist. Wie die vielen Angebote inzwischen zeigen, bin ich mit dieser Vorgehensweise nicht alleine. Zeiss, Voigtländer und Samyang haben den Markt mit aufgeschlossen und an manuellen Objektiven festgehalten. Zeiss liefert sogar seine State of the Art Linie (Otus) nur manuell. Samyang hat vor zwei Monaten das erste AF Objektiv herausgebracht (AF50mm F1.4 Sony E-Mount); Tokina bringt jetzt wieder MF Objektive. Mir gefällt diese Entwicklung.
Nebenbei: das Gemecker wegen der angeblich kurzen Akkulaufzeit bei EVF Kameras ist damit auch hinfällig. Bei manueller Fotografie wird kein Saft für die Fokussierung verbraten und 300-400 Bilder sind locker drin. Ich habe es noch nie geschaft, bei einem Fotospaziergang einen Akku leer zu bekommen.
 
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