Tokina AT-X 28 – 70 2.6 - 2.8 Pro II
Verarbeitung:
Das Objektiv ist gebaut wie ein Panzer. Metal und Metal bestimmen das Bild. Spiel ist nirgends zu finden. Der Blendenring ist leichtgängig und die Blenden rasten sauber ein. Die Brennweitenverstellung läuft sauber und mit angenehmem Widerstand.
Die Blende hat 8 Lamellen.
Die Fokussierung bedarf ein paar extra Worte. Im AF Betrieb ist der äußerliche Fokusring nicht verbunden, dass heißt er dreht frei. Möchte man manuell fokussieren schaltet man an der Kamera auf MF, dreht den Fokusring am Objektiv mit leichtem Druck zum Körper an das Unendlich oder Nahende und der Ring bewegt sich nach unten. Nun kann man mit angenehmem Widerstand extrem gut fokussieren. Mit angenehmen Widerstand meine ich einen wesentlich höheren als bei normalen AF Objektiven, die natürlich sehr leichtgängig sind. Der Widerstand ist ebenfalls angenehmer als wie zB. bei aktuellen AF-S Objektiven, wie zB. dem 18-70 oder 70-300. Zurück in die AF Stellung geht der Fokusring in jeder Position (Dies wird in Online-Berichten oft falsch beschrieben.)
Die Fokussierungsgeschwindigkeit ist sehr Flott. Ein Vergleich zu AF-S kann ich direkt nicht liefern, aber aus dem Gefühl die ich vom 18-70, und 70-300 Nikkor hatte, ist das Objektiv diesen dicht auf den Versen. Von der Naheinstellgrenze von 70cm bis Unendlich deutlich unter einer Sekunde.
Die tulpenförmige Sonnenblende ist aus Plastik, innen mit Stoff ausgekleidet. Sie lässt sich, anders als oft angegeben, auch verkehrt herum ansetzen, und stört im AF Betrieb nicht. Auch im MF Betrieb ist sie kaum im Weg.
Das Filter Thema: Die Gute Nachricht: Der Filter Bewegt sich nicht, Pol und ND Einsatz ist bequem möglich. Die Schlechte, es ist ein 77mm Filter, was den Geldbeutel nicht immer freut.
Die Vorderlinse bewegt sich beim Zoomen in den Body, und rotiert beim Fokussieren, aber wie gesagt der Filter ist am Objektivgehäuse untergebracht. (Siehe Bilder)
Arbeitsgefühl: Damit zu fotografieren macht einfach Spaß. Das Objektiv ist die perfekte Synthese aus einem Modernen AF-Zoom, mit dem Arbeitsgefühl eines Professionellen MF. Es wirkt durch die verwendeten Materialien und Verarbeitung sehr wertig. Alles ist so wie man es sich wünscht, in allen Belangen. Dass das ‚Pro’ für Professionell steht merkt man deutlich.
Nun zum Optischen Teil
Die Anfangsblende von F2.6 wird an der D50 als F2.8 angezeigt, im direkten Vergleich zum Nikkor 35-70 2.8D ist bei fester Belichtung und gleichem Bieldauschnitt bei 35mm aber zu erkennen, dass das Tokina einen Tick heller ist.
Generell ist die Performance bei Offenblende bis ~60mm unkritisch. Bei 70mm ist bei 100% Vergrößerung auf manchen Bildern der Hauch eines Schleiers zu erkennen, der bei F3.2 verschwindet. Hier fällt aber auf, dass der AF der Kamera hier eine entscheidende Rolle spielt, da bei ~80cm Objektabstand nur ~1cm Tiefenschärfe vorhanden ist. Tendenziell würde ich im Vergleich zum 35-70 2.8D dem Tokina einen Ansatz von Frontfokus zusagen. Dies gestaltet sich aber nicht einem sehr relevanten Rahmen, da es sich nur um eine sehr leichte Verschiebung handelt. Praktisch ist sie zu vernachlässigen.
Nachfolgend eine Reihe von Bildern im Vergleich zum Nikkor 35-70 2.8D
Testaufbau: D50 auf Stativ, feste Belichtung, Funkauslösung, Cam Einstellung: Normal, keine nachträgliche Schärfung, 100% Crops, jpg Qualität 10/12, Iso 400, Aufnahmeabstand ca. 90cm.
28mm:
35mm:
50mm:
70mm:
Fazit: Für den etwas kleineren Geldbeutel, der ein Lichtstarkes Standardzoom sucht kann ich das Tokina AT-X 28 – 70 2.6 - 2.8 Pro II sehr empfehlen. Während hier kleine Mängel festgehalten wurden, muss man sich immer deutlich machen, dass diese auf sehr hohem Niveau stattfinden. Der Brennweitenbereich ist sowohl Analog als auch noch an APS-C geeignet. Während ich beim 35-70 öfters mal bei Aufnahmen ein paar schritt zurück musste, passiert dies hier nicht mehr. Mit einem Blickwinkel der Digital dem eines Analogen 42-105 entspricht kann man es gut als Normal bis leichtes Tele, also als ‚Immerdrauf’ verwenden. Dies war auch meine Kaufmotivation.
Viele Grüße
Adrian
Verarbeitung:
Das Objektiv ist gebaut wie ein Panzer. Metal und Metal bestimmen das Bild. Spiel ist nirgends zu finden. Der Blendenring ist leichtgängig und die Blenden rasten sauber ein. Die Brennweitenverstellung läuft sauber und mit angenehmem Widerstand.
Die Blende hat 8 Lamellen.
Die Fokussierung bedarf ein paar extra Worte. Im AF Betrieb ist der äußerliche Fokusring nicht verbunden, dass heißt er dreht frei. Möchte man manuell fokussieren schaltet man an der Kamera auf MF, dreht den Fokusring am Objektiv mit leichtem Druck zum Körper an das Unendlich oder Nahende und der Ring bewegt sich nach unten. Nun kann man mit angenehmem Widerstand extrem gut fokussieren. Mit angenehmen Widerstand meine ich einen wesentlich höheren als bei normalen AF Objektiven, die natürlich sehr leichtgängig sind. Der Widerstand ist ebenfalls angenehmer als wie zB. bei aktuellen AF-S Objektiven, wie zB. dem 18-70 oder 70-300. Zurück in die AF Stellung geht der Fokusring in jeder Position (Dies wird in Online-Berichten oft falsch beschrieben.)
Die Fokussierungsgeschwindigkeit ist sehr Flott. Ein Vergleich zu AF-S kann ich direkt nicht liefern, aber aus dem Gefühl die ich vom 18-70, und 70-300 Nikkor hatte, ist das Objektiv diesen dicht auf den Versen. Von der Naheinstellgrenze von 70cm bis Unendlich deutlich unter einer Sekunde.
Die tulpenförmige Sonnenblende ist aus Plastik, innen mit Stoff ausgekleidet. Sie lässt sich, anders als oft angegeben, auch verkehrt herum ansetzen, und stört im AF Betrieb nicht. Auch im MF Betrieb ist sie kaum im Weg.
Das Filter Thema: Die Gute Nachricht: Der Filter Bewegt sich nicht, Pol und ND Einsatz ist bequem möglich. Die Schlechte, es ist ein 77mm Filter, was den Geldbeutel nicht immer freut.
Die Vorderlinse bewegt sich beim Zoomen in den Body, und rotiert beim Fokussieren, aber wie gesagt der Filter ist am Objektivgehäuse untergebracht. (Siehe Bilder)
Arbeitsgefühl: Damit zu fotografieren macht einfach Spaß. Das Objektiv ist die perfekte Synthese aus einem Modernen AF-Zoom, mit dem Arbeitsgefühl eines Professionellen MF. Es wirkt durch die verwendeten Materialien und Verarbeitung sehr wertig. Alles ist so wie man es sich wünscht, in allen Belangen. Dass das ‚Pro’ für Professionell steht merkt man deutlich.
Nun zum Optischen Teil
Die Anfangsblende von F2.6 wird an der D50 als F2.8 angezeigt, im direkten Vergleich zum Nikkor 35-70 2.8D ist bei fester Belichtung und gleichem Bieldauschnitt bei 35mm aber zu erkennen, dass das Tokina einen Tick heller ist.
Generell ist die Performance bei Offenblende bis ~60mm unkritisch. Bei 70mm ist bei 100% Vergrößerung auf manchen Bildern der Hauch eines Schleiers zu erkennen, der bei F3.2 verschwindet. Hier fällt aber auf, dass der AF der Kamera hier eine entscheidende Rolle spielt, da bei ~80cm Objektabstand nur ~1cm Tiefenschärfe vorhanden ist. Tendenziell würde ich im Vergleich zum 35-70 2.8D dem Tokina einen Ansatz von Frontfokus zusagen. Dies gestaltet sich aber nicht einem sehr relevanten Rahmen, da es sich nur um eine sehr leichte Verschiebung handelt. Praktisch ist sie zu vernachlässigen.
Nachfolgend eine Reihe von Bildern im Vergleich zum Nikkor 35-70 2.8D
Testaufbau: D50 auf Stativ, feste Belichtung, Funkauslösung, Cam Einstellung: Normal, keine nachträgliche Schärfung, 100% Crops, jpg Qualität 10/12, Iso 400, Aufnahmeabstand ca. 90cm.
28mm:
35mm:
50mm:
70mm:
Fazit: Für den etwas kleineren Geldbeutel, der ein Lichtstarkes Standardzoom sucht kann ich das Tokina AT-X 28 – 70 2.6 - 2.8 Pro II sehr empfehlen. Während hier kleine Mängel festgehalten wurden, muss man sich immer deutlich machen, dass diese auf sehr hohem Niveau stattfinden. Der Brennweitenbereich ist sowohl Analog als auch noch an APS-C geeignet. Während ich beim 35-70 öfters mal bei Aufnahmen ein paar schritt zurück musste, passiert dies hier nicht mehr. Mit einem Blickwinkel der Digital dem eines Analogen 42-105 entspricht kann man es gut als Normal bis leichtes Tele, also als ‚Immerdrauf’ verwenden. Dies war auch meine Kaufmotivation.
Viele Grüße
Adrian
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