Tipps zu meinen ersten Makros im Botanischen Garten

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

PhysEd

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hallo,

nachdem ich lernen musste, dass eine halbe Grapefruit noch kein Makro ist, bin ich nun in unseren botanischen Garten gestampft und habe mich dort einmal mit meinem neuen 105/2.8 micro VR versucht.

Alle Bilder sind unbearbeitet und nur als jpg komprimiert. Sie wurden im Gewächshaus (ausser der Krokus, Nr. 7) freihand aufgenommen. Bei einigen benutzte ich mein Tripod als Monopod, anders war das Stativ nicht einzusetzen, da entweder die Pflanzen zu weit weg, oder das Stativ zu klein war.

Ich habe gemerkt, dass eine offene Blende bei Makroaufnahmen nur einen extrem kleinen Bereich von z.T. wenigen mm scharf stellt. Daraufhin habe ich dann die etwas mehr abgeblendet, was nicht immer ganz gut ging, auf Grund der mässigen Lichtverhältnisse. In welchem Blendenbereich arbeitet ihr so bei solchen Aufnahmen?

Für Tipps, Anregungen oder Ideen bin ich sehr dankbar!

Grüsse

Michi
1

2

3

4

5

6

7

8
 
Anzeigen
Ich bin kein Makro-Fachmann, aber ich dachte das Objektiv kann wesentlich bessere Makro's ;)
Irgendwie fehlt mir die Knack-Schärfe bei den Fotos, die ja für Makro-Aufnahmen so typisch ist..wenn man z.B. die Insekten Fotos sieht ;)

vg Christian
 
Kommentar
Hallo Michi,

vielen Dank für die Fotos. Nummer 7 gefällt mir am besten. Welche Blende man wählt, hängt auch vom Motiv ab. Es gibt sehr schöne Makros, die mit offener Blende fotografiert wurden, dadurch ist natürlich der Schärfenbereich sehr gering. Stativ und Einstellschlitten wären hilfreich.

Vielleicht interessiert Dich folgendes Forum:

http://www.makro-forum.de/portal.php

Hier findes Du jede Menge Hinweise für die Makrofotographie.

Herzliche Grüße
Peter
 
Kommentar
Ich bin kein Makro-Fachmann, aber ich dachte das Objektiv kann wesentlich bessere Makro's ;)
Irgendwie fehlt mir die Knack-Schärfe bei den Fotos, die ja für Makro-Aufnahmen so typisch ist..wenn man z.B. die Insekten Fotos sieht ;)

vg Christian

...mir auch ;) und klar, das Objektiv kann sicherlich viel bessere Fotos, an dem solls nicht liegen. Doch der Herr dahinter muss noch kräftig üben.
 
Kommentar
Sie wurden im Gewächshaus (ausser der Krokus, Nr. 7) freihand aufgenommen. Bei einigen benutzte ich mein Tripod als Monopod, anders war das Stativ nicht einzusetzen, da entweder die Pflanzen zu weit weg, oder das Stativ zu klein war.

Ich habe gemerkt, dass eine offene Blende bei Makroaufnahmen nur einen extrem kleinen Bereich von z.T. wenigen mm scharf stellt. Daraufhin habe ich dann die etwas mehr abgeblendet, was nicht immer ganz gut ging, auf Grund der mässigen Lichtverhältnisse. In welchem Blendenbereich arbeitet ihr so bei solchen Aufnahmen?

Du hast im Grunde genommen schon alles gesagt: Ordentliche Makros sind bei Offenblende zumeist nicht möglich oder sehen unschön aus. Also stark abblenden, bei Makros sind f/8 bis f/16 gang und gäbe. Was dann eben wieder zu langen Belichtungszeiten führt und ein gutes stabiles Stativ unabdingbar macht.
 
Kommentar
...mir auch ;) und klar, das Objektiv kann sicherlich viel bessere Fotos, an dem solls nicht liegen. Doch der Herr dahinter muss noch kräftig üben.

Das wird schon. ;)
Makros mach ich meist so zwischen Blende 8 und 16, bis 22 gehts grade noch, spätestens dann schlägt die Beugung zu und es wird zunehmend wieder unschärfer.
 
Kommentar
Hallo Michi,
kleiner Tip von mir.
Vergrößere den Abstand zum Objekt. Hierdurch wird der Schärfebereich größer.
Anschliessend schneidest Du den Bereich aus, den Du haben willst und das Bild ist scharf.
Irgendwo habe ich meine "Azurjungfer" eingestellt.(Nikon Micro Nikkor 105 mm )
Da hast Du das Ergebnis.
Gruß
Herbert
 
Kommentar
Sorry Herbert,
das kann aber nun mal wirklich nicht Sinn der Sache sein und das ist überhaupt kein brauchbarer Tipp.

Bei Makroaufnahmen bewegt man sich eher doch wohl auf das Objekt zu, um in den Bereich eines 1:1 Abbildungsmaßstabes kommen zu können. Bei Deiner Vorgehensweise brauchst Du ja dann auch kein Makroobjektiv mehr und kannst ein leichtes Tele nehmen. Es ist dann nur die Frage, wie scharf die Crops (Bildausschnittsvergrößerungen) dann sind. Damit wirst Du Niemand hinter dem Ofen vorlocken können.
Nochmal mein Verweis oben "Wikipedia" beachten. Schau Dir mal das Bild von der Tanzfliege an. Wie willst Du sowas denn mit einem Crop hinbekommen?
 
Kommentar
Hallo Wolfgang,
ich kann nur meine Vorgehensweise schildern.
Letztes Jahr eine Raupe fotografiert. Nikon D300 mit dem 105er Makro.
Auf allen Bildern war nur der mittlere Bereich der Raupe scharf.
Dann habe ich den Abstand um ca 5 cm vergrößert und somit den Schärfebereich erweitert.
Siehe da, die gesamte Raupe war scharf.
Da ich mit dieser Technik die besten Ergebnisse erzielt habe, halte ich das zumindest für mich schon brauchbar.
Nun muss ja jeder selber wisse, wie er es macht und es war ja nur ein Tipp.
Gruß
Herbert
 
Kommentar
Jeder hat mal angefangen. Bei echten Makros in der Nähe des Maßstabs 1:1 wirken sich kleinste Erschütterungen oder auch das Wackeln des Motivs durch einen leichten Windhauch verheerend aus. Gegen Verwackeln kannst Du was tun (Stativ, Kugelkopf, Fernauslöser, Spiegelvorauslösung). Ansonsten: üben, üben, üben ... . Den Blick für Motive hast Du ja.

Ich bin öfter mal im Zoo in Basel, der Botanische Garten interessiert mich auch. Falls Du mal Lust auf einen gemeinsamen Fotoausflug hast, schick einfach ne PN.

Gruß
Suermel
 
Kommentar
Hallo Herbert,
Du hättest in Deinem ersten Beitrag die Vorgehensweise präzisieren müssen. Das war leicht missverständlich so, sorry. So wie Du es jetzt schilderst, also scharfstellen und dann ein bisschen bewegen, ist das o.K.
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten