The GIMP 2.8 steht in den Startlöchern

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shovelhead

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The GIMP erscheint diesen Herbst (derzeitiger Stand: Okt-Nov 2009) in Version 2.8. Eine Preview über die neuen und überarbeiteten Funktionen gibt es hier:

http://www.gimpusers.de/tutorials/gimp-2-8-vorschau.html

Im Grossen ändert sich das Design ein wenig mehr hin zum Standard anderer Systeme, 16 bit RAW Daten werden direkt importiert, Werkzeuge/Werkzeugspitzen sind frei orientierbar und die Ebenenstrukturen kann man jetzt unvorstellbar kompliziert verschachteln. Die komplette Liste gibt's wie gesagt hinter dem Link weiter oben.

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Hallo,

danke für die Info.

16 bit RAW Daten werden direkt importiert.

Daraus lese ich, dass ufraw-plugin nicht mehr benötigt wird. Eine weitere Verarbeitung erfolgt aber immer noch mit acht Bit. Soweit ich es in Erinnerung habe, erfolgt die Umstellung auf 16-Bit Verarbeitung erst relativ spät.
 
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... Eine weitere Verarbeitung erfolgt aber immer noch mit acht Bit. Soweit ich es in Erinnerung habe, erfolgt die Umstellung auf 16-Bit Verarbeitung erst relativ spät.

Yep. Zunächst mal wird RAW Konvertierung und Bildbearbeitung unterschieden. RAW Daten können konvertiert und als 16 bit TIFF gespeichert werden (wozu eigentlich?). Wie du auch, verstehe ich die Ankündigung so, dass wohl UFRAW - oder ein anderes auf dcRaw aufsetzendes Programm - nun fester Teil vom GIMP wird. Der RAW Konverter muss also wohl nicht mehr nachträglich in The GIMP eingebunden werden.

Die nachfolgende Bearbeitung zu einem "Druckergebnis" hin (.jpg oder .png) erfolgt sinnvollerweise aber nur mit 8 bit Farbtiefe, da dies auch in den besten Kreisen der Standard ist. Es gibt einfach keinen 16 bit Drucker.

Zwar können verschiedenen kommerzielle und Open Source Anwendungen eine komplette Bearbeitung durchgehend mit 16 bit Farbtiefe durchführen, aber das kann man sich dann nur zuhause auf dem PC anschauen, und hoffen, dass das Display solche feinen Schattierungen überhaupt präzise genug auflöst. Ein Bild, dass im Netz publiziert wird oder im Druck landet, wird immer auf 8 bit Farbtiefe reduziert ...

Inzwischen gibt es auch bei den GIMP Entwicklern einen Zweig, der für 3.0 (Ende 2010) alles auf 16 bit umstellen will, weil "das eben am Markt so der Standard sei"; ich halte das für unnötigen Kraftaufwand und säher lieber mehr Code-Stunden in andere Funktionen fliessen... der Markt ist da die kleinste Sorge. Weil Niemand mit The GIMP Geld verdient, kann man ein gutes Programm schreiben und muss sich nicht mit einem "gut verkäuflichen" Programm begnügen. Das ist eigentlich der Vorteil von FOSS.

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Hallo Stefan,

ich stimme zwar zu, dass ich das Ergebnis meiner Bearbeitung nur mit 8 bit ausgeben kann (auf Monitor, Drucker oder Ausarbeitung).
Das bedeutet aber nicht, dass ich während der Bildbearbeitung bereits von 16 (bzw. eigentlich ja nur 12 oder 14) auf 8 bit reduzieren möchte.

Der optimale Workflow sieht doch eigentlich so aus,
dass ich im ersten Schritt die RAW-Konvertierung durchführe,
und dabei noch im 16-bit Bereich bleibe (sRGB oder wer möchte auch AdobeRGB).

Erst am Ende der Bildbearbeitung möchte ich das Ergebnis einmal als 16-bit Original und ein zweites Mal als 8-bit JPEG-Kopie speichern.

Noch besser gefällt mir jedoch der Workflow von CNX,
wo ich alle Schritte (RAW-Konvertierung + Bildbearbeitung) durchgehend mit 16-bit Tiefe
direkt in der NEF-Datei ablegen und jederzeit nachträglich verändern kann.

Dieser durchgehend nicht-destruktive Workflow ist derzeit weder mit GIMP noch mit Photoshop oder Lightroom möglich.

Walter
 
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wo ich alle Schritte (RAW-Konvertierung + Bildbearbeitung) durchgehend mit 16-bit Tiefe
direkt in der NEF-Datei ablegen und jederzeit nachträglich verändern kann.

Dieser durchgehend nicht-destruktive Workflow ist derzeit weder mit GIMP noch mit Photoshop oder Lightroom möglich.


Moin,

dazu dient im GIMP das .xcf Format - es erlaubt einen komplett nicht destruktiven Workflow, was im einzelnen bedeutet, dass man n-hundert Arbeitsschritte rückgängig machen, oder eben auch ab Punkt X noch einen zweiten Bearbeitungsweg abzweigen kann.

Allerdings wie Du schon sagst in 8 bit Farbtiefe. Ich weis nicht, ob es einen echten Vorteil gäbe, wenn man in 16 bit arbeiten würde, denn nicht alles, was technisch machbar ist, bringt ja auch einen Anwendungsvorteil (man könnte ja auch Lautsprecher bauen, die bei 50 kHz noch 150 dB (A) rauspusten. Das ist aber unsinnig, weil je nach Mensch und Alter unser Hören zwiwschen 13 und 22 kHz endet). Sicher ist aber, dass dies mehr Rechenleistung und Speicher kostet - und das Programm grösser und anfälliger wird - ohne dass ich ein schöneres Bild ansehen kann.

Die Entwicklung geht ganz klar hin zu 16 bit Farbtiefe. Moderne Kameras/Sensoren zeichnen bereits nahezu so präzise auf (wobei 12 bit nur 1/16 und 14 bit nur 1/4 der Farbtöne von 16 bit Farbtiefe bedeutet). Derzeit mangelt es mir an Nichts - und sollte ich tatsächlich einmal später den Wunsch haben, ein Bild im 16 bit tiefen Farbraum zu betrachten oder zu bearbeiten, so kann ich das dann ja tun - mein 12 bit tiefes .nef (D90) bleibt ja auf der Platte.

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Danke für die Diskussion. Ich arbeite zwar auch mit linux und Gimp, bin da aber eher unter der Rubrik DAu - Superdau zu finden. :rolleyes: Daher waren die Infos zur Farbtiefe hier ganz interessant. :)
 
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Ich Nutze GIMP 2.67 seit einiger Zeit und arbeite mich ein.
Habe auch Fachliteratur hinzugezogen.
Ich kann nur sagen das für den "normalen" User völlig ausreicht und eine vielzahl von Bearbeitungsmöglichkeiten bietet.
Ich bin völlig zufrieden mit dem Programm und sehe nicht den Grund warum ich horendes geld für ein solches Program ausgeben soll.
:up:
 
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"Habe auch Fachliteratur hinzugezogen."
Welche? Hast Du Empfehlungen?
 
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