Tempo 300

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Dendel

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Hallo!

Gleich nachdem ich letzte Woche meine gut eingefahrene D200 (danke Olli!!!) bekommen und zwei Optiken gekauft habe, musste ich meine neuen Spielsachen natürlich sofort ausprobieren.

Also nix wie zur Neubaustrecke Frankfurt - Köln und losknippsen. Da ich ohnehin Mitzieher üben wollte (für das
Bergrennen, zu dem es ja schon einen Beitrag von Olli gibt), war das also eine willkommene Gelegenheit, zumal das Abendlicht eh nur Mitzieher zulies.

Hier nun zwei Bilder, die das Tempo des Zugs wie ich finde recht gut wiedergeben.

Höhe Wiesbadener Kreuz, Fahrtrichtung Köln
(Belichtung 1/160s; Blende 16; Brennweite 155mm)
1936246e04fa5801ea.jpg


Höhe Niedernhausen, Fahrtrichtung Frankfurt
(Belichtung 1/60s Blende 13; Brennweite 50mm)
1936246e04fc69d552.jpg


Kritik ist sehr willkommen!

Grüße, Andy.
 
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Hallo Andy,

hmmm, ich habe mir ja selbst nen Satz heisse Ohren geholt, weil ich Pics gepostet habe, die nicht scharf waren, obwohl ich selbst darauf grossen Wert lege. Deine Absicht in allen Ehren, ich habe gesucht, aber wo liegt die Schärfe? Wenn Dein Titel die Geschwindigkeit ist, würde ich einen Mitzieher oder ne verwischte Aufnahme in Betracht ziehen.

Nix für Ungut.

Der Schnubbel, der digital völlig neu lernt...:hallo:
 
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Das erste Bild finde ich ziemlich gut. Vor allem wenn ich mir die Brennweite ansehe. Da hast du gut mitgeschwenkt. Allerdings gefällt mir die Perspektive nicht so sehr. Die hätte ruhig etwas tiefer liegen können. Im Zusammenspiel mit dem Licht wirkt das im ersten Moment, als sei das eine Modelleisenbahn. Aber ich kenne ja nicht die örtlichen Begebenheiten, mit denen du klar kommen musstest. Von daher: Schönes Foto!

Das zweite ist von der Perspektive her sehr schön, nur hier fehlt tatsächlich die Schärfe, wie mein Vorredner schon meinte. Außerdem finde ich die Lichtstimmung nicht so schön. Die wirkt zu trist und kühl.
 
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Danke für Euer Feedback!

Die Perspektive von Bild1 kann man leider nur verbessern, wenn ich mich auf die A3 stellt...

Das Bild2 ist meines erachtens nach schon scharf, allerdings liegt der Fokus irgendwo zwischen der rechten (von Betrachtersicht) vorderen Ecke und dem ICE-Schrigftzug.
Mir gefiel es, da ich finde, dass das Tempo sehr gut rüberkommt. Bei Stimmung und Licht gebe ich Euch recht.
 
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hallo andy,

#1 ist ein technisch gut gelungener mitzieher was die schärfe anbelangt. perspektive wurde schon gesagt, insgesamt eher mainstream.

#2 ein bild zum geister scheiden. die technikfreaks mögen sowas ja gar nicht, über die schärfe kann man tatsächlich bestens streiten. von der dynamik ist es einfach nur klasse, das licht finde ich auch ok. (nur weicheier photographieren mit der sonne im rücken ;-)) ganz klar mein favorit, emotional stark.

gruß
klaus
 
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#1 ... perspektive wurde schon gesagt, insgesamt eher mainstream.
D'accord

Was Die Schärfe in Bild 2 angeht stimme ich mit Euch überein. Ist sicher (wenn überhaupt) nur in einem kleinen Bereich oder gar nur punktuell vorhanden.

von der dynamik ist es einfach nur klasse
DANKE! :)

Wäre schwarz-weiß hier angebracht, dann wäre das mit dem schlechten Licht in den Griff zu kriegen.
 
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hallo andy,

ich würde auf die aufnahme nicht mehr viel mühe verwenden. abseits der schönen dynamik sind zu viele randstörungen drinnen.
wenn ich das als ICE-photographierer mal sagen darf ;-)
der mastausleger rechts 'zackt' etwas unkoordiniert im himmel herum und der zug hat am rechten rand keinen sauberen abschluß. zudem kommt am ende nochmals ein hügel in die dachlinie. dieser und der vordergrund würde in s/w noch mehr vermatschen.
ich würde vielleicht unten den schnitt knapper legen, rechts auch - wenigstens bis das 'gestrüpp' hinter dem masten weg ist, ggf. sogar die ganzen rechten ausleger wegschneiden (muß man probieren). dann würde ich vielleicht nen tick mehr kontrast probieren, je nachdem was die schöne sicke unten am zug verträgt. der kopf des zuges würde sich dann etwas besser profilieren. und die frontlichter im auge behalten, die haben ne schöne farbigkeit.

am besten ist aber nochmal rausgehen und den standort so optimieren, daß die störenden elemente nicht drauf kommen. das dynamikfeeling stimmt und du hast jetzt werte an welchen du dich orientieren kannst.

gruß
klaus
 
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Das erste ist technisch perfekt, aber sau langweilig in punkto Perpektive.

Das zweite ist das schon deutlich besser, allerdings wäre da wünschenswert, wenn die Schärfe dann nicht an der Zugecke, sondern an der Spitze läge. Aber das wurde ja alles schon gesagt.

Aber für den Anfang schon nicht schlecht, weiter üben! :)

Gruß Erik
 
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@ Klaus:

Danke!
Das nenn ich mal ne wirklich gute Kritik, sehr hilfreich!
Werde Deine Tips beim nächsten Versuch berücksichtigen.

Andy.
 
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hallo andy,

es gibt ja viele die züge photographieren, zumeist kommen sie von der eisenbahnhobbyseite und von daher haben sie ihre ansprüche. in der regel soll alles pimperles scharf sein, das licht muß so kommen, daß man noch die sandfallrohre am drehgestell unter dem lok/wagenkasten erkennen kann. provokant gesagt, sie wollen auf dem photo wenigstens das sehen was, was sie zuhause sehen wenn sie ihre modellbahn unter der arbeitslupe betrachten ;-))
mitzieher sollten genau diesen anforderungen entsprechen, alles scharf bloß der hintergrund huscht. eigentlich ist es dokumentarphotographie, ersichtlich auch an den notwendigen texten, "E605 vor IR 7892 am 9.9.99 um 17:32 bei km 87,0 2 minuten nach planzeit". ich behaupte mal, nur schlechte bis mittelmäßige photos brauchen soviel text - gilt auch für andere themenbereiche.
ich finde es wesentlich interessanter zu versuchen das gefühl im bild zu transportieren welches in einem aufkommt wenn so ein teil mit 250-300 an einem vorbeiklotzt. dafür gibt es viele facetten. auch ist es viel interessanter die faszination "einsenbahn" themenfremden betrachtern näher zu bringen, als eingefleischten eisenbahn-hobbyisten, die sind meist ohnehin schon "verseucht" ;-))
das gilt sinngemäß für viele anderen bildthemen auch.

mit den regeln des mainstreams macht man sich vertraut um sie alsdann zu brechen ...

gruß
klaus
 
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