Hallo zusammen,
ich weiß, dass dieses Thema schon vielfach diskutiert wurde und hoffe niemanden zu langweilen ;-). Allerdings habe ich mich doch entschieden ein neues Thema aufzumachen und hoffe ein paar Anregungen zu erhalten, evtl. neue Überlegungen anstellen zu können und vielleicht vom ein oder anderen zu erfahren warum er sich für das eine und nicht das andere Teleobjektiv entschieden hat.
Zunächst einmal: Was wird gesucht und warum?
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Ich möchte mich gerne im Telebereich bzgl. meines Objektivparks verbessern. Momentan tummelt sich da lediglich ein 55-200 Kitobjektiv (noch das ohne VR). Verwendet wird es an einer D50. Mitlerweile fotografiere ich schon einige Jahre mit oben genannten Objektiv, stoße doch immer wieder an verschiedene Grenzen. Meistens macht mir die schwache Lichtstärke zu schaffen. Allerdings macht mir auch die Schärfe und fehlende Brennweite "Probleme". Das Objektiv ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht das wahre vom Ei - Auschnittsvergrößerungen sind nur selten wirklich gut möglich und es ist ein wahres Schönwetterobjektive. (Fotografisches Unvermögen möchte ich da mal ausschließen ;-).) Das ist mir heute im Luisenpark in Mannheim wieder besonders aufgefallen. Da fehlte Lichtstärle, Brennweite und Schärfe ;-).
Das also die Gründe für ein "Upgrade".
Dann stellt sich nun die Frage: Welches darfs denn sein?
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Als erster möchte ich hier mal mein Budget eingrenzen. Es sollte so bei um die 1000 € bleiben. 200-400 f/4 oder 300 2.8 scheiden somit leider aus.
Im genannten Bereich gibt es nun verschiedene Alternativen und ich werde nicht so wirklich schlüssig, welches Tele es denn nun sein darf und welches wirklich am Besten zu meinen Bedürfnissen passt.
Die Kandidaten, über die ich mir den Kopf zerbreche:
1. Nikon 70-300 VR
2. Nikon AF-S 300 f/4
3. Sigma 100-300 HSM f/4
4. Sigma 70-200 2.8 HSM II (Makro-Version)
Andere Möglichkeiten wie ein gebrauchtes 80-200 2.8 möchte ich mal ausschließen, da ich ungern gebraucht kaufen möchte.
Die sich anschließende Frage: Was möchte ich fotografieren?
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Da liegt wahrscheinlich auch schon das erste Problem: Ich fotografiere relativ vielseitig und habe nur wenige spezielle Gebiete, in denen ich Bilder mache. Ich fotografiere, gerne auf Festen & Feiern mit Familien und Freunden, ganz gerne mal Nachts, aber auch Tagsüber im freien, mal Leute, mal Architektur (dann aber eher im Weitwinkel, aber das ist noch eine andere Frage), mal Tabletop, mal experimentell, mal stillstehende Objekte, mal sich langsam und mal schnell bewegende Objekte (da vor allem Rennsport - dieses Jahr steht wieder DTM am Nürburgrin an - oder auch mal ein paar Vögel am Strand oder im Park), hin und wieder auch mal Zoo, gelegentlich kommen Portraitaufnahmen oder Konzertfotos dazu.
Also ein relativ großes Programm. Haupteinsatzgebiete dürften aber im Freien bei Sport und Tieraufnahmen liegen. Indoor kommt aber auch nicht so selten vor.
Meine Überlegungen: Pro und Contra
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Zunächst einmal zum Nikon 70-300 VR: Das Objektiv wird immer wieder empfohlen, es ist relativ günstig, bietet mir mehr Brennweite nach Oben, hat einen VR, ist relativ kompakt, bietet aber was den Bereich Lichtstärke angeht nicht wirklich eine Verbesserung. Schneller Autofokus dank AF-S. Konvertertauglichkeit ist auch ausgeschlossen, somit auch eine weitere Erweiterung in den oberen Brennweitenbereich. Allerdings ist es ein Zoomobjektiv was zusätzliche Flexibilität bringt. Es würde noch recht gut an mein 18-55 anschließen.
Zum Nikon AF-S 300 f/4: Scharf, schon offen. Relativ lichtstark. Festbrennweite (irgendwie stehe ich drauf ;-)) mit Konvertertauglichkeit (1.4 und 1.7), somit kann man Brennweitenbereich nach oben erweitern. 300mm. Schneller Autofokus dank AF-S. Allerdings gehört es zu den teueren Kandidaten, ohne VR, bzgl. variable Brennweite nicht so flexibel. Indoor bei schlechtem Lich trotz f/4 nur bedingt tauglich (Konzerte etc.). Große Lücke zwischen 55 und 300mm, da müsste dann weiter das 55-200 herhalten.
Zum Sigma 100-300 HSM: Scharf, Offenblendtauglich, relativ Lichstark, flexibel dank Zoom, konvertauglich, schnell AF, dank HSM wohl aber nicht so schnell wie die anderen beiden. Ebenfalls teurer Kandidat, kein VR, kein Nikon, bei 300mm vermeintlich schwächer als des 300 f/4. Bzgl. Lichstärke gilt das selbe wie bei der Festbrennweite. Lücke von 55-100mm, da müsste dann vielleicht noch was passendes her (85mm Festbrennweite vielleicht).
Zum Sigma 70-200 2.8: 2.8!, Offenblendtauglich, leicht abgeblendet sehr gut(fast gleichwertig zum Nikon Pendant). Flexibel dank Zoom und konvertertauglichkeit. Auch bei schlechtem Licht dank 2.8 einige Reserven vorhanden. Makrofähikeiten sind interessant aber nicht ausschlaggebend. Nur 200mm (mit Konverter erweiterbar), schließt aber gut an das 18-55 an. Kein VR.
Ich persönlich tendiere zum Sigma 70-200 2.8, bin mir aber unschlüssig was die Qualität mit Konvertern nach oben angeht oder zum 300er von Nikon, da es gut nach oben erweiterbar ist, allerdings auch ein Loch nach unten reißt.
Was meint ihr? Habe ich was vergessen? Gibt es persönliche Empfehlungen oder Entscheidungshilfen? Sollte ich noch was anderes ala Sigma 150-500 OS in Betracht ziehen?
Viele Grüße & Besten Dank vorab,
Hannes
ich weiß, dass dieses Thema schon vielfach diskutiert wurde und hoffe niemanden zu langweilen ;-). Allerdings habe ich mich doch entschieden ein neues Thema aufzumachen und hoffe ein paar Anregungen zu erhalten, evtl. neue Überlegungen anstellen zu können und vielleicht vom ein oder anderen zu erfahren warum er sich für das eine und nicht das andere Teleobjektiv entschieden hat.
Zunächst einmal: Was wird gesucht und warum?
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Ich möchte mich gerne im Telebereich bzgl. meines Objektivparks verbessern. Momentan tummelt sich da lediglich ein 55-200 Kitobjektiv (noch das ohne VR). Verwendet wird es an einer D50. Mitlerweile fotografiere ich schon einige Jahre mit oben genannten Objektiv, stoße doch immer wieder an verschiedene Grenzen. Meistens macht mir die schwache Lichtstärke zu schaffen. Allerdings macht mir auch die Schärfe und fehlende Brennweite "Probleme". Das Objektiv ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht das wahre vom Ei - Auschnittsvergrößerungen sind nur selten wirklich gut möglich und es ist ein wahres Schönwetterobjektive. (Fotografisches Unvermögen möchte ich da mal ausschließen ;-).) Das ist mir heute im Luisenpark in Mannheim wieder besonders aufgefallen. Da fehlte Lichtstärle, Brennweite und Schärfe ;-).
Das also die Gründe für ein "Upgrade".
Dann stellt sich nun die Frage: Welches darfs denn sein?
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Als erster möchte ich hier mal mein Budget eingrenzen. Es sollte so bei um die 1000 € bleiben. 200-400 f/4 oder 300 2.8 scheiden somit leider aus.
Im genannten Bereich gibt es nun verschiedene Alternativen und ich werde nicht so wirklich schlüssig, welches Tele es denn nun sein darf und welches wirklich am Besten zu meinen Bedürfnissen passt.
Die Kandidaten, über die ich mir den Kopf zerbreche:
1. Nikon 70-300 VR
2. Nikon AF-S 300 f/4
3. Sigma 100-300 HSM f/4
4. Sigma 70-200 2.8 HSM II (Makro-Version)
Andere Möglichkeiten wie ein gebrauchtes 80-200 2.8 möchte ich mal ausschließen, da ich ungern gebraucht kaufen möchte.
Die sich anschließende Frage: Was möchte ich fotografieren?
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Da liegt wahrscheinlich auch schon das erste Problem: Ich fotografiere relativ vielseitig und habe nur wenige spezielle Gebiete, in denen ich Bilder mache. Ich fotografiere, gerne auf Festen & Feiern mit Familien und Freunden, ganz gerne mal Nachts, aber auch Tagsüber im freien, mal Leute, mal Architektur (dann aber eher im Weitwinkel, aber das ist noch eine andere Frage), mal Tabletop, mal experimentell, mal stillstehende Objekte, mal sich langsam und mal schnell bewegende Objekte (da vor allem Rennsport - dieses Jahr steht wieder DTM am Nürburgrin an - oder auch mal ein paar Vögel am Strand oder im Park), hin und wieder auch mal Zoo, gelegentlich kommen Portraitaufnahmen oder Konzertfotos dazu.
Also ein relativ großes Programm. Haupteinsatzgebiete dürften aber im Freien bei Sport und Tieraufnahmen liegen. Indoor kommt aber auch nicht so selten vor.
Meine Überlegungen: Pro und Contra
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Zunächst einmal zum Nikon 70-300 VR: Das Objektiv wird immer wieder empfohlen, es ist relativ günstig, bietet mir mehr Brennweite nach Oben, hat einen VR, ist relativ kompakt, bietet aber was den Bereich Lichtstärke angeht nicht wirklich eine Verbesserung. Schneller Autofokus dank AF-S. Konvertertauglichkeit ist auch ausgeschlossen, somit auch eine weitere Erweiterung in den oberen Brennweitenbereich. Allerdings ist es ein Zoomobjektiv was zusätzliche Flexibilität bringt. Es würde noch recht gut an mein 18-55 anschließen.
Zum Nikon AF-S 300 f/4: Scharf, schon offen. Relativ lichtstark. Festbrennweite (irgendwie stehe ich drauf ;-)) mit Konvertertauglichkeit (1.4 und 1.7), somit kann man Brennweitenbereich nach oben erweitern. 300mm. Schneller Autofokus dank AF-S. Allerdings gehört es zu den teueren Kandidaten, ohne VR, bzgl. variable Brennweite nicht so flexibel. Indoor bei schlechtem Lich trotz f/4 nur bedingt tauglich (Konzerte etc.). Große Lücke zwischen 55 und 300mm, da müsste dann weiter das 55-200 herhalten.
Zum Sigma 100-300 HSM: Scharf, Offenblendtauglich, relativ Lichstark, flexibel dank Zoom, konvertauglich, schnell AF, dank HSM wohl aber nicht so schnell wie die anderen beiden. Ebenfalls teurer Kandidat, kein VR, kein Nikon, bei 300mm vermeintlich schwächer als des 300 f/4. Bzgl. Lichstärke gilt das selbe wie bei der Festbrennweite. Lücke von 55-100mm, da müsste dann vielleicht noch was passendes her (85mm Festbrennweite vielleicht).
Zum Sigma 70-200 2.8: 2.8!, Offenblendtauglich, leicht abgeblendet sehr gut(fast gleichwertig zum Nikon Pendant). Flexibel dank Zoom und konvertertauglichkeit. Auch bei schlechtem Licht dank 2.8 einige Reserven vorhanden. Makrofähikeiten sind interessant aber nicht ausschlaggebend. Nur 200mm (mit Konverter erweiterbar), schließt aber gut an das 18-55 an. Kein VR.
Ich persönlich tendiere zum Sigma 70-200 2.8, bin mir aber unschlüssig was die Qualität mit Konvertern nach oben angeht oder zum 300er von Nikon, da es gut nach oben erweiterbar ist, allerdings auch ein Loch nach unten reißt.
Was meint ihr? Habe ich was vergessen? Gibt es persönliche Empfehlungen oder Entscheidungshilfen? Sollte ich noch was anderes ala Sigma 150-500 OS in Betracht ziehen?
Viele Grüße & Besten Dank vorab,
Hannes
