Tamron Tele-Objektive

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Waldläuferin

Guest
Gibt es jemanden unter Euch, der Erfahrung mit beiden folgenden Objektiven hat?

1. Tamron AF 70-200mm 2,8 Di SP Macro digitales Objektiv
2. Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD Telezoom-Objektiv

Erste Frage: wie ist der Unterschied der Schärfe, Abbildungsleistung und der Schnelligkeit des AF zwischen dem unter 1. und 2. genannten Objektiv.

Zweite Frage: Ist der Unterschied nur der VC? Oder gibt es da noch welche?

Dritte Frage: wie ist der Unterschied (außer die Lichtstärke natürlich) zu dem Objektiv, welches ich besitze bezüglich der Abbildungsleistung, Schärfe und Schnelligkeit.

Ich besitze das Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD (und die D7100 und D90).

Ich erbitte konkrete und ehrliche Meinungen.

Lohnt sich der Wechsel zu 1.? (das ist preislich natürlich interessanter) oder ist es sinnvoll zu warten, bis ich 2. angespart habe.
Oder ist der Unterschied zum bereits vorhandenen Objektiv gar nicht so groß, dass man über einen Wechsel nachdenken sollte und ich bin nur der Suggestion des Haben-Wollens erlegen?
 
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Wenn du die Schnecke aus einer größeren Entfernung genauso groß aufnehmen willst, brauchst du ein längeres Objektiv mit einem max. ABM von 1:1 - z. b. das 200 f4 micro. Da wären wir schon wieder beim nächsten. :D
 
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Wenn du die Schnecke aus einer größeren Entfernung genauso groß aufnehmen willst, brauchst du ein längeres Objektiv mit einem max. ABM von 1:1 - z. b. das 200 f4 micro. Da wären wir schon wieder beim nächsten. :D

:D
Also, so langsam glaube ich, ich sollte doch mal ein Los der Fernsehlotterie kaufen, das ist günstig und birgt vielleicht Potential :hehe:.
 
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:D
Also, so langsam glaube ich, ich sollte doch mal ein Los der Fernsehlotterie kaufen, das ist günstig und birgt vielleicht Potential :hehe:.

Nicht nur vielleicht. ;)

Im Ernst.
Bis lichtschwache 300mm bleibt die Geschichte weitgehendst bezahlbar. Willst dann mehr
Brennweite oder Lichtstärke wirds teuer. Richtig übel wird es, wenn Du beides haben möchtest.
Ich wollte eine Steigerung zu meinem Sigma 100-300/4 haben. Erst habe ich lange gesucht, dann lange gespart.
 
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Und da stoße ich eben auch wieder auf Fragen. Einige Fotografen meinen, dass ab ca. 1/400 der VC eher stört (das ist ja ein anderes Thema), aber das gibt mir natürlich auch zu denken. Ich habe beides mit meinem 70-300 er ausprobiert und nicht wirklich einen Unterschied gesehen. Wenn das aber wirklich so wäre, dann brauche ich für Hundeaction keinen VC, denn die Fotos werden i.d.R. eh nur etwas ab dieser Verschlußzeit (Minimum) und höherer Verschlußzeit.

ich würde das vc (für action) ja nicht wegen des vc vorziehen, sondern weil es den schnelleren af hat.
 
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Und schwer wirds auch, richtig schwer bei 300mm. Das macht nen Waldspaziergang nicht entspannter, versprochen :D
 
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Alles eine Sache der Gewöhnung. Meine Frau mault schon, wenn die Kamera nur kurz halten soll. :D
 
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Ich hatte das 70-200 ohne VC und ärgere mich heute noch das ich unbedingt das Nikon haben wollte. Für meine Art zu Fotografieren waren die 90cm Naheinstellgrenze super. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe war es auch 300g leichter.
Hilft dir jetzt zwar nicht direkt, wollte es nur mal erwähnt haben.:fahne:


mfg der Fritz
 
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Ich hatte das 70-200 ohne VC und ärgere mich heute noch das ich unbedingt das Nikon haben wollte. Für meine Art zu Fotografieren waren die 90cm Naheinstellgrenze super. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe war es auch 300g leichter.
Hilft dir jetzt zwar nicht direkt, wollte es nur mal erwähnt haben.:fahne:mfg der Fritz

Doch, das habe ich auch schon irgendwo gefunden und danke, dass Du es noch erwähntest, hatte ich schon wieder verdrängt.
 
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Alles eine Sache der Gewöhnung

Ja, das glaube ich auch. Ich bin im Frühjahr / Sommer auch schon mal mit 2 Kameras unterwegs, weil das Wechseln der Objektive nervig ist. Das ist dann noch mehr Gewicht, als das Tamron wäre und merken tue ich da auch nicht so richtig was, da ich viel zu beschäftigt bin, die Gegend zu beobachten.
 
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Ich dachte auch eher an die 300/2.8er, das 70-200er schaffste schon. Warum unbedingt Tamron?

Weil für mich die Nikons einfach gesagt unerschwinglich sind. Weil ich Gebrauchten sehr skeptisch gegenüber stehe, da ich schon einmal mächtig auf die Schnauze gefallen bin. Und weil das Tamron, welches ich habe, nicht schlecht ist und die Berichte über die 2.8er im www ziemlich positiv ausfallen. Beim Makro und kleinem Tele habe ich das Sigma, bin sehr zufrieden, ja glücklich. Durch Durchforsten von Testberichten, von diversen Foren kam ich zu dem Schluss, dass das Tamron besser als das Sigma ist. Wie gesagt, ich würde Nikon nehmen, muss da aber preislich passen, die spielen in einer ganz anderen Liga als ich.
 
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Ich bin nach vielem Nachdenken erst einmal zu dem Schluss gekommen, dass ich erst bei "Schuster's Leisten" bleibe, da ich das Potential meines Tamron 70-300 erst jetzt kennenlerne. Es mag nicht mit den richtig spitzenmäßigen Objektiven mithalten, aber durch die neue Kamera gibt es da noch Potential, welches ich kennenlernen, ausschöpfen und umsetzen muss. Hier mal vier Versuche der vergangenen 3 Tage. Und das Geld spare ich für vielleicht ein paar Tage in den Bergen im Frühsommer oder Herbst :)



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ich sehe, du testest auch mal ein anderes belichtungsprogramm. zu anfang war ich ganz auf M fixiert durch meine manuellen objektive an der D90. A war mir unheimlich :eek: :D. mittlerweile verwende ich das sehr gerne.
viel freude wünsche ich dir mit der neuen kamera. :up:
 
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Und da stoße ich eben auch wieder auf Fragen. Einige Fotografen meinen, dass ab ca. 1/400 der VC eher stört
...
dann brauche ich für Hundeaction keinen VC, denn die Fotos werden i.d.R. eh nur etwas ab dieser Verschlußzeit (Minimum) und höherer Verschlußzeit.

Das ist richtig

Ich bin nach vielem Nachdenken erst einmal zu dem Schluss gekommen, dass ich erst bei "Schuster's Leisten" bleibe, da ich das Potential meines Tamron 70-300 erst jetzt kennenlerne. Es mag nicht mit den richtig spitzenmäßigen Objektiven mithalten, aber durch die neue Kamera gibt es da noch Potential, welches ich kennenlernen, ausschöpfen und umsetzen muss. Hier mal vier Versuche der vergangenen 3 Tage. Und das Geld spare ich für vielleicht ein paar Tage in den Bergen im Frühsommer oder Herbst :)

Rumsitzendes Geflügel und Hundeaction sind nicht wirklich vergleichbar!

Das Tamron mag bei den rumsitzenden Federviechern funktionieren, aber ein ordentliches Hundebild mit einem wirklich schnellen Hund (z.B. ein Pointer) bei schlechtem Licht, das kannst Du mit der Linse vergessen. Da hilft alles Schönreden nix, da hilft nur Lichtstärke des Objektivs, High-Iso an der Kamera und ein schneller AF - sowohl an der Linse sowie an der Kamera.

Beides bekommst Du weder an der D90 noch am Tamron 70-300.

So isses nun mal.
 
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höher, weiter, teurer ... manchmal muß ich lachen. vor einigen jahren hätte man so manches bild bejubelt, das heute gar nicht mehr geht. :fahne:

Christel schafft mit ihrer D90 in hundesachen bei schlechtem licht einiges, was ich nicht für möglich gehalten hätte (ich würde da nix mehr treffen :hehe:). :)
 
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höher, weiter, teurer ... manchmal muß ich lachen. vor einigen jahren hätte man so manches bild bejubelt, das heute gar nicht mehr geht. :fahne:

Christel schafft mit ihrer D90 in hundesachen bei schlechtem licht einiges, was ich nicht für möglich gehalten hätte (ich würde da nix mehr treffen :hehe:). :)

Hat nix mit höher, weiter, teurer zu tun. Kohle (und Gewicht) richtig einsetzen ist mein Motto!

Mit dem Budget einer D90 und einem Tamron 70-300 ist doch wesentlich mehr drin!

Oder?

Das hast Du doch von mir schon mit der Sony gesehen! OK, mein Tele ist kürzer, aber die Crop-Möglichkeit gleicht das absolut aus.
 
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Rumsitzendes Geflügel und Hundeaction sind nicht wirklich vergleichbar!

Das Tamron mag bei den rumsitzenden Federviechern funktionieren, aber ein ordentliches Hundebild mit einem wirklich schnellen Hund (z.B. ein Pointer) bei schlechtem Licht, das kannst Du mit der Linse vergessen. Da hilft alles Schönreden nix, da hilft nur Lichtstärke des Objektivs, High-Iso an der Kamera und ein schneller AF - sowohl an der Linse sowie an der Kamera.
Beides bekommst Du weder an der D90 noch am Tamron 70-300.
So isses nun mal.

Na, da widerspreche ich Dir aber in vollem Umfang!!, wie - nur als Beispiel - die folgenden Bilder und unzählige Bilder im Hundethread, die mit der D90 und dem Tamron (das letzte mit der neuen Kamera) gemacht wurden belegen.
Davon mal abgesehen, da Du ja Neuling hier bist, erinnerst Du mich an einen Forenten, der vor kurzem unter seinem anderen Mitgliedsnamen rausgeflogen ist. Wie ja auch Deine Antwort an Margot zeigt:
Hat nix mit höher, weiter, teurer zu tun. Kohle (und Gewicht) richtig einsetzen ist mein Motto!
Mit dem Budget einer D90 und einem Tamron 70-300 ist doch wesentlich mehr drin!
Oder?
Das hast Du doch von mir schon mit der Sony gesehen! OK, mein Tele ist kürzer, aber die Crop-Möglichkeit gleicht das absolut aus.




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Das ist richtig



Rumsitzendes Geflügel und Hundeaction sind nicht wirklich vergleichbar!

Das Tamron mag bei den rumsitzenden Federviechern funktionieren, aber ein ordentliches Hundebild mit einem wirklich schnellen Hund (z.B. ein Pointer) bei schlechtem Licht, das kannst Du mit der Linse vergessen. Da hilft alles Schönreden nix, da hilft nur Lichtstärke des Objektivs, High-Iso an der Kamera und ein schneller AF - sowohl an der Linse sowie an der Kamera.

Beides bekommst Du weder an der D90 noch am Tamron 70-300.

So isses nun mal.

Seit ich auf das Fliegende Geflüges jagd mache hab ich folgende Erfahrung:
- Belichtungszieten bei 1/2000 und da ist der VC komplett nutzlos
- Hohe ISO (gute rauscharme Cam), denn ein lichtstarkes Objektiv nützt nichts, wenn dann trotzdem die Blende auf F/8 runter muss.
Was hab cih von 2.8 oder 1.8 wenn mir Tiefenschärfe zu gering wird. Bei 6.5 beim 500 bekom ich zB nicht mal mehr die ganze Ente scharf.

Das Tamron 70-300 (ich hatte es mal ) ist sehr gut be statischen Bildern
Für Hunde dürfte wegen der Größe ev 200mm reichen, aber welche Tiefenschärfe ist notwendig und somit welche Blende
Bei den 70-200 soll das neuste Tamron sogar schärfer als das Nikon sein, aber ist ein 2.8 nötig, wenn sowieso zB Blende 4 gefordert ist ?
 
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Seit ich auf das Fliegende Geflüges jagd mache hab ich folgende Erfahrung:
- Belichtungszieten bei 1/2000 und da ist der VC komplett nutzlos
- Hohe ISO (gute rauscharme Cam), denn ein lichtstarkes Objektiv nützt nichts, wenn dann trotzdem die Blende auf F/8 runter muss.
Was hab cih von 2.8 oder 1.8 wenn mir Tiefenschärfe zu gering wird. Bei 6.5 beim 500 bekom ich zB nicht mal mehr die ganze Ente scharf.

Das Tamron 70-300 (ich hatte es mal ) ist sehr gut be statischen Bildern
Für Hunde dürfte wegen der Größe ev 200mm reichen, aber welche Tiefenschärfe ist notwendig und somit welche Blende
Bei den 70-200 soll das neuste Tamron sogar schärfer als das Nikon sein, aber ist ein 2.8 nötig, wenn sowieso zB Blende 4 gefordert ist ?

Eine große Offenblende lässt ja auch viel, viel mehr Licht rein, was dem AF gefällt.
Und bei 200mm darf die Blende für eine ausreichende Tiefenschärfe auch größer sein als bei 500mm.

Abgesehen davon würde ich die Sache auch nicht so eng sehen - das letzte Hundebild hier beweist das...
 
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