Suche einen Fotorucksack

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

freddi_fuchs

Aktives und bekanntes NF Mitglied
Registriert
Hallo liebe Forenmitglieder. Ich suche einen Fotorucksack und gedenke darin folgenden Kram unterzubringen:

Nikon D3300 mit aufgesetztem Sigma 18-200 mm F3,5-6,3 DC Makro OS HSM Contemporary
Nikon 40 mm f 2,8 Micro Objektiv
Sigma 10-20 mm f 40,-5,6 UWW Objektiv
Peter Hadley Atlas 160 Stativ (http://peterhadley.de/atlas-160-hybrid.html)
Rollei Compakt Traveler Mini M1 Stativ
Cokin Z Pro Filtertasche (https://www.photospe******t.de/cokin-z-306-z-filtertasche)
diverser Kleinkram (Reinigungsset, ein paar Schraubfilter (UV und Pol), Fernauslöser usw.)

Ich gedenke mir in Zukunft noch folgendes zuzulegen:

Sigma 105mm Macro
ein Blitz (Modell noch unklar)

Habe zusätzlich noch das Nikon 18-55 AF-P Kitobjektiv, aber das muss nicht unbedingt mit.

Ich möchte das oben genannte Equipment so weit es geht unterbringen. Insbesondere möchte ich die Plattenfilter in der Filtertasche lassen, da die darin gescheit geschützt sind, gleichzeitig möchte ich die Tasche nicht separat mit mir herumtragen (daher hätte ich gerne einen Rucksack, in den die Filtertasche rein passt). Ich weiß, dass der Rucksack mit dem ganzen Zeug ein gewisses Gewicht haben dürfte, aber das gedenke ich in Kauf zu nehmen (das meiste Zeug schleppe ich eh jetzt schon in diversen Einzeltaschen mit mir herum). Zusätzliche Kleidung usw. muss ich nicht unterbringen, da ich in erster Linie eintägige Wanderungen unternehme. Knackpunkt bei der Sache ist der Preis: es sollte unter 100 € abgehen.

Ich habe mir diesen Rucksack (https://www.amazon.de/dp/B01HIZEW1C/?tag=netzwfotognik-21) mal überlegt, bin mir aber noch nicht sicher und für andere Vorschläge offen.

Danke für eure Mithilfe :D
 
Anzeigen
Eine Alternative zum Lowepro Flipside AW 400:

Etwa so groß wie der Flipside AW 400, aber m. E. besser verarbeitet und flexibler zu tragen - wahlweise als Slingshot rechts oder links oder als normaler Rucksack mit zusätzl. Becken- und Brustgurt - und mit einem Extrafach für ein Notebook, zusätzlichem Staufach für den üblichen Krimskrams oder zusätzliche Ausrüstung wie Blitzgeräte, Akkus usw. und kleinen Seitenfächern für Speicherkarten, Notizblöcke, Stifte, Heftpflaster u. ä. empfehle ich den Tamrac Evolution 8. Ein Regenschutz"kondom" ist ebenfalls an Bord und selbstverständlich lässt sich auch ein Stativ am Rucksack befestigen, sofern man nicht gerade ein Manfrotto 055 XPROB oder ein ähnliches Schwergewicht an die Tasche hängen möchte. ;) Durch die Möglichkeit, den Rucksack auch als Slingshot zu tragen, hat man nicht nur von oben, sondern auch von beiden Seiten Zugriff auf das Kamerafach.

Ich verwende den Rucksack seit fünf Jahren und kann sagen, dass der sich sehr bequem trägt, sich sehr flexibel auf die unterschiedlichsten Tragebedingungen einrichten lässt und einen nahezu unverwüstlichen Eindruck macht. Beim Händler vom großen südamerikanischen Fluss habe ich den Rücksack noch nicht gesehen, ich habe meinen im Februar 2013 für 120 € bei Foto Gregor in Köln gekauft. M. E. ist es ein sehr guter Rucksack für Tagestouren, wenn man viel Fotoausrüstung benötigt und noch ein paar Kleinigkeiten wie Getränke (2 Mineralwasserflaschen à 0,5 l passen ganz locker oben ins Staufach und dann ist noch genügend Platz für ein ausreichendes Vesperpaket) usw. mitnehmen möchte. Und wenn man wirklich das obere Staufach für "Fotokrempel" benötigt, lässt sich der an die Rucksackform angepasste Trenner zwischen Fotofach und Staufach entfernen, so dass ein sehr großes Fach für längere Teleobjektive o. ä. verfügbar wird.

Hier mal ein paar Fotos auf die Schnelle, ich habe sie vor einigen Jahren mal mit meinem damaligen Smartphone geknipst. Die Bildqualität ist eher rauschend als berauschend, aber alles Wesentliche lässt sich wohl leicht erkennen:

comp_OneNote_20140714_1405360447730.jpg


comp_OneNote_20140714_1405360339573.jpg


comp_OneNote_20140714_1405360699737.jpg


comp_OneNote_20140714_1405360634432.jpg


comp_OneNote_20140714_1405360802100.jpg

Preislich liegt der Evolution 8 zwar über den veranschlagten 100 €, aber ich denke, dass der Rucksack alle Male sein Geld wert ist, weil er nicht nur sehr viel Platz und eine hervorragende Verarbeitung, sondern zusätzlich einen sehr hohen Tragekomfort bietet. Bei mir stand der Evolution 8 damals im direkten Vergleich mit seinen Gegenstücken von Lowepro, u. a. auch dem Flipside, und da hat mich der Tamrac mit deutlich mehr als nur einer Nasenlänge Vorsprung überzeugt. Bezüglich der Materialqualität wirkt der Tamrac hochwertiger. Die Reißverschlüsse des Evolution 8 sind deutlich besser verarbeitet als beim Flipside. Das Gurtsystem und das hinterlüftete Rückenpolster des Tamrac sind ihren Gegenstücken von Lowepro ebenfalls überlegen.

Noch ein Punkt zum Abschluss: Ich würde mir niemals einen Rucksack online kaufen, wenn ich ihn nicht zuvor probeweise getragen und ausprobiert habe, ob und vor allem wie ich meine Ausrüstung verstaut bekomme. Denn weder nützt mir ein Rucksack, in den ich zwar alles hineinbekomme, was ich benötige, der sich aber bescheiden tragen lässt, noch habe ich etwas von einem bequem zu tragenden Rucksack, bei dem ich nicht alles Wichtige schnell im Zugriff habe. Und schließlich nützt der "geilste" Preis nichts, wenn eine schlechte oder mittelmäßige Verarbeitung spätestens nach Ablauf der Garantiezeit oder beim ersten dicken Regenguss zum Vorschein kommt oder sich der Kundendienst als schlecht erweist.
 
Kommentar
Ich sehe gerade, den habe ich ja selber ebenfalls, allerdings nur im Keller rumliegen. Im quasi Neuzustand bei ebay für 40€ erstanden letzten Sommer. Muß wohl an der blöden Farbe liegen, meiner ist nämlich so oliv-braun mit beige. ;) Wollte den als Alternative für meinen Urlaub in Betracht ziehen. Was die Qualität anbelangt gebe ich Dir, [MENTION=43110]HappyDay989[/MENTION], wirklich recht. Allerdings ist bzw. war mir schon der Fototeilbereich zu klein für das Equipment, was ich am Ende mitnehmen wollte. Und das was der TS hineinbekommen möchte, erst recht in Zukunft, dürfte dann etwas zuviel sein. Es sei denn, man packt noch was ins Daypack, aber das würde ich nicht unbedingt empfehlen.
 
Kommentar
[MENTION=68270]Metalhead[/MENTION]: Wie ich schon schrieb: Man kann den Trenner zwischen oberem Staufach und Fotofach herausnehmen und durch einen normalen Fotofachtrenner ersetzen. Dann hat man einen riesigen Fotorucksack, allerdings ohne die Möglichkeit, Getränke, Verpflegung o. ä. mitzunehmen. Von den Maßen tun sich der Lowepro Flipside 400 AW und der Tamrac Evolution 8 übrigens gar nichts: Der Tamrac misst 48 x 32 x 22 cm, der Lowepro 46 x 30 x 25,5 cm. Wenn man sich Fotos der beiden Rucksäcke mit Bestückung anschaut, stellt man fest, dass sich in beiden Modelle etwa die gleiche Menge an Ausrüstung verstauen lässt.

Ich bekomme in das Fotofach des Evolution 8 meine Nikon D7100 (jede andere DSLR würde auch passen), meine beiden Sigma 17-50 mm/2.8 und 10-20 mm/3.5 (beides DX) und meine drei Nikkore 35 mm/1.8, 40 mm/2.8 Makro (beide DX), 70-300 mm/4.5-5.6 (FX), sämtliche Gegenlichtblenden sowie mein Blitzgerät Metz Mecablitz 48 AF1. Die D7100 kann ich mit jedem meiner Objektive bestückt in den Rucksack packen, auch mit dem Tele, ohne dass ich zuvor ein kleineres Objektiv aufsetzen muss, weil der Stauraum für die Kamera+Objektiv nur für das Gehäuse mit einer Standardlinse reicht. In den kleinen Staufächern im Deckel bzw. außen nehme ich noch mit: einen Polfilter 77 mm, einen ND-1.8-Filter 77 mm (jeweils im Filtercontainer), 1 Nikon-Ersatzakku, 4 Ersatzakkus fürs Blitzgerät, 1 Etui mit 12 SD-Karten, 1 Kabelfernauslöser. Das obere Staufach habe ich dann noch komplett frei, z. B. für Getränke und Essen. Und mein Stativ – ich verwende als Reisestativ ein leichtes und kompaktes Sirui T-024X mit dem Kugelkopf C-10S – wird ohnehin außen an der Tasche befestigt. Ehrlich gesagt ist für mich dann schon das Maximum dessen erreicht, was ich bereit und in der Lage bin, einen ganzen Tag lang durch die Gegend zu schleppen. Einen noch größeren Rucksack mit noch mehr Ausrüstung, nein, darauf kann ich dankend verzichten.

Wenn ich statt mehr deutlich weniger belastet durch die Gegend laufen will, nehme ich nur die Grundausrüstung mit: D7100 mit 17-50, 10-20, 70-300, Ersatzakku, Drahtauslöser, ND- und Polfilter, 4 SD-Karten in Reserve und mein Reisestativ. Als Rucksack wähle ich dann den deutlich leichteren und kompakteren Tamrac Expedition 3. Falls ich bei solchen Touren dennoch mit einem Auto unterwegs sein sollte statt mit dem Fahrrad oder zu Fuß, nehme ich das 35, das 40 und den Metz 48 nebst Akkus in einer kleinen Fototasche mit, aus der ich mich ggf. bedienen kann, wenn ich unterwegs doch einen Blitz, ein Makroobjektiv oder eine lichtstarke Festbrennweite benötigen sollte.
 
Kommentar
Vielleicht habe ich doch auch einen anderen. Meiner heißt nämlich Tamrac 5788 Evolution 8. Muß es mir aber nochmals anschauen, ob man einen Trenner zwischen Fotofach und Daypack entfernen kann bei meinem. War mir zumindest bisher nicht aufgefallen. Habe ihn aber auch bisher eigentlich noch nicht wirklich benutzt.
 
Kommentar
[MENTION=68270]Metalhead[/MENTION]:

Wenn ich statt mehr deutlich weniger belastet durch die Gegend laufen will, nehme ich nur die Grundausrüstung mit: D7100 mit 17-50, 10-20, 70-300, Ersatzakku, Drahtauslöser, ND- und Polfilter, 4 SD-Karten in Reserve und mein Reisestativ. Als Rucksack wähle ich dann den deutlich leichteren und kompakteren Tamrac Expedition 3. Falls ich bei solchen Touren dennoch mit einem Auto unterwegs sein sollte statt mit dem Fahrrad oder zu Fuß, nehme ich das 35, das 40 und den Metz 48 nebst Akkus in einer kleinen Fototasche mit, aus der ich mich ggf. bedienen kann, wenn ich unterwegs doch einen Blitz, ein Makroobjektiv oder eine lichtstarke Festbrennweite benötigen sollte.

Das ist es doch :
Wie und zu welchem Zweck entscheidet die Mittel !
 
Kommentar
Vielleicht habe ich doch auch einen anderen. Meiner heißt nämlich Tamrac 5788 Evolution 8. Muß es mir aber nochmals anschauen, ob man einen Trenner zwischen Fotofach und Daypack entfernen kann bei meinem. War mir zumindest bisher nicht aufgefallen. Habe ihn aber auch bisher eigentlich noch nicht wirklich benutzt.

Das ist der richtige. Den Tamrac 5788 Evolution 8 gibt's in zwei Farben, nämlich in Schwarz und in diesem merkwürdigen Braun/Khaki, doch von der Farbe des Materials abgesehen sind die beiden Rucksäcke gleich. Und ja, der Zwischenboden lässt sich definitiv herausnehmen, weil er "nur" mit Klettbändern eingesetzt ist. Allerdings bedarf es schon eines gewissen Kraftaufwands, um den Zwischenboden und auch die Fachtrenner zu entfernen. ;) Es geht aber garantiert zerstörungsfrei und der Zwischenboden lässt sich anschließend auch ganz problemlos wieder einsetzen.


@Kay: Das ist völlig richtig. Der TE gab allerdings an, was er alles mitnehmen möchte, und da böte ein kleiner und leichter Rucksack wie der Expedition 3 einfach nicht genügend Platz. ;)
 
Kommentar
Na Super. Danke für den Tipp. Ist bei meinem dann natürlich auch so und ich habs nicht gewußt.:rolleyes::eek::fahne:
Nun habe ich praktisch einen neuen Rucksack wegen dem mehr an Kapazität.

Wie gesagt, habe den damals kurz vor meiner Flugreise ganz spontan über ebay gekauft im Neuzustand (selbst die Etiketten und Banderolen waren noch dran), weil man gerade diesen mir auch als robust und handgepäcktauglich beschrieb und ich damals zuerst einen mit Daypack haben wollte. Als dann wie gesagt das Fotofach am Ende doch etwas zu klein war für das was ich vorhatte mitzunehmen, landete er im Keller und war danach aus den Augen aus dem Sinn. Dann wäre der tatsächlich auch was für den TS. :up:
 
Kommentar
Na Super. Danke für den Tipp. Ist bei meinem dann natürlich auch so und ich habs nicht gewußt.:rolleyes::eek::fahne:

Gern geschehen. Ich wusste es auch nur, weil ich halt beim Fachhändler gekauft hatte und der dortige Verkaufsberater sich richtig gut mit den Rucksäcken auskannte. Noch ein kleiner Tipp: Am Boden des Rucksacks sind zwei um 45° gedrehte "Plastikquadrate" angebracht. Sie dienen weder als Dekoration noch als Bodenverstärkung, sondern erlauben es, jeweils einen Gurt (nicht im Lieferumfang) in passender Breite durchzuziehen und so am Bodes des Rucksacks z. B. ein kleines Stativ quer unterzubringen oder was immer man sonst noch mitnehmen möchte. Nur beim Abstellen des Rucksacks muss man dann ggf. aufpassen.
 
Kommentar
Ich habe mich heute für den Mantona ElementsPro 40 entschieden.
Hatte mir Folgende Modelle zum Direktvergleich mal bei Amazon bestellt gehabt:

Mantona ElementsPro 40
Mantona ElementsPro 50
Manfrotto Off Road Rucksack
Lowepro Photo Sport 200 AW
Lowepro LP36890-PWW Photo Sport BP 300 AW II
Lowepro LP36888-PWW Photo Sport BP 200 AW II

Für mich hat sie der Mantona als der am besten durchdachte herausgestellt.
Vom Desgin hat eindeutig der Lowepro BP 300 gewonnen, aber leider absolut nicht fertig gedacht vom Konzept her. Am schlimmsten fand ich, dass eine direkte Verbindung zwischen dem oberen Hauptfach und der Fototasche besteht. Also können evtl. Krümmel oder Tropfen von einer nassen Jacke direkt auf die Fotoausrüstung geraten.

Der Mantona war zudem noch der günstigste von allen, außerdem gefiel mir, dass man die Fotoausrüstung komplett öffnen kann und innen drin auch alles variabel einstellbar ist.
 
Kommentar
Ich machte es so:

Nahm meine gesamte Fotoausrüstung, die ich unterbringen wollte, mit in den Fotofachhandel.

Dort konnte ich einige Fotorucksäcke probieren. Füllte sie daher mit meiner Ausrüstung.

Der kleinste Rucksack, wo alles rein passte, wurde gekauft. :D
 
Kommentar
lach, da hätte ich nach ner Woche dann schon wieder losziehen müssen und nen neuen kaufen :p

So siehts aus. Wobei ich bei mir sagen muß, dass meine Rucksäcke lange Zeit auch eher als Aufbewahrungsort für mein gesamtes Foto-Equipment dienten und ich sie nur selten als Transportmöglichkeit nutzte. Angefangen mit dem tollen Kata 3n1 20, wo anfänglich alles reinpasste, wurde dieser urplötzlich zu klein und ich verkaufte ihn und holte mir den größeren 3n1 30 dafür. Der reichte erstaunlich lange, wobei ich sehr häufig nach Ausflügen die Kamera nebst angebrachtem Standard-Objektiv in einer Kameratasche beließ und deshalb der auch hier knapper werdende Platz aufgrund der vielen Neuanschaffungen im Objektiv-Sektor nicht primär auffiel.

Dann meckerte aber irgendwann meine Frau rum wieviel Taschen ich den brauchen würde, da wollte ich dann auch den Tascheninhalt wieder im Rucksack mit verstauen, doch es ging kaum noch alles rein. Also kaufte ich mir als Storage Lösung einen Vanguard Divider Bag Koffer. Nach ca. 1 weiteren Jahr platzte aber der ebenfalls langsam aus allen Nähten und nun habe ich mir für die Aufbewahrung eine schöne Vitrine mit Glastüren und Beleuchtung gekauft. Da passt alles rein und kann auch noch viel dazu kommen. Meine beiden Rucksäcke liegen seitdem nur noch rum, der eine im Unterschrank o.g. Vitrine, der andere wie schon erwähnt im Keller. Aber was man hat, das hat man.:D Wenngleich ich für viel mitzuschleppendes Equipment inzwischen sowieso meine große Retrospektive 40 Schultertasche von ThinkTank präferiere. Ich bin halt nicht so der Rucksacktyp sofern da nicht Bier und Schnaps für die jährlichen Nachtwanderungen mit meinen Fussballvereinskumpels drin sind.:hehe:

P.S.: Sorry für ein wenig OT...
 
  • Like
Reaktionen: Kay
Kommentar
Kleiner Erfahrungsbericht zum Lowepro ProTactic450, den ich mir gekauft hatte:

Ich war Mitte März bis in die 1. Aprilwoche in Nepal und hatte, neben meinem eigentlichen Rucksack (Berghaus Crusader) den Protactic für mein Fotogerödel und auch für die Papiere dabei. Der Protactic hat die in ihne gesetzten Erwartungen komplett erfüllt. Es ist klar, dass er nicht mit einem reinen Trekkingrucksack zu vergleichen ist. Darüber muss man sich beim Kauf aber im Klaren sein. Ich habe den Rucksack in zwei "Nutzbereiche" eingeteilt: oben waren die Papiere, Sonnenbrille und eine leichte Regenjacke sowie in der Tasche im Deckel Fotokleinkaram drin. Die Unterteilung habe ich aus einer Alu-Platte (aus einem alten Verkehrsschild) gebastelt, damit die Trennung zwischen oben und unten steif genug war. Unten im Fotobereich untergebracht war die D700 mit BG (bestückt mit Eneloops) und angesetztem AF-D 24-120mm, das 105'er AF-D Micro-Nikkor sowie das Tamton 150-600mm der 1. Generation. Dazu kam noch Reinigungskram sowie Ersatzakkus, sowohl Eneloops (8 Stück) wie auch zwei EN-EL3e. Einen Laptop hatte ich nicht dabei. Der Rucksack hat so um die 10 kg auf die Waage gebracht, was seltsamerweise nur beim Einchecken in Kathmandu beim Rückflug kleine Probleme gemacht hat.
Getragen hat sich der Rucksack, den ich immer dabei hatte, sher gut. Der Hütgurt könnte vom Material her ein wenig härter/steifer sein, damit die Last besser auf die Hüfte abgeleitet werden kann. Das wäre aber nur schlecht mit der Demontierbakeit der Hüftgurtes (gute Idee finde ich) zu vereinbaren gewesen. die Polsterung der Tragegurte ist auch ok, wenn auch hier evtl. ein wenig "mehr" hätte sein können. Höhenverstellung des Brustgurtes funktionell und ohne Probleme. Große Personen könnten mit der Länge der Polsterung der Tragegurte u. U. nicht zurechtkommen. Ich (1,70 m lang) hatte keine Probleme. Schwitzen bei 30° im Schatten macht man immer, egal welches Tragesystem der Rucksack hat. Ich war mit der Ventilation zufrieden. Man kann während der Pausen den Rucksach ja abnehmen. in den Städten und bei Besichtigungen war Schwitzen kein Problem. Erweiterbarkeit über das Molle-System ist gegeben. Habe ich aber, außer an Gurten eine Hardshell-Regenjacke festzumachen nicht benötigt.
Fazit:
Für den 450' ProTactic spreche ich eine Kaufempfehlung aus. Er hat sich gut getragen und meine Ausrüstung vor Staub und Nässe (Regenschutz ist im Boden verstaut) zuverlässig geschützt. Die seitlichen Zugriffe waren durch meine Unterteilung "außer Betrieb". Ein Slingbag kam für mich nicht in Frage, da hier, ähnlich wie bei einer Kameratasche, das ganze Gewicht nur auf einer Schulter hängt.
Noch eine Empfehlung vor dem Kauf: unbedingt zum Händler gehen, seine Ausrüstung mitnehmen und probehalber in verschiedene Modelle einpacken! Danach auf den Rücken damit und mal ne halbe Stunde rumtragen. Die investierte Zeit lohnt sich.
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten