Suche Digicam mit bestimmten Voraussetzungen

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Denis

Guest
Ein Kollege braucht eine Digicam um z. B. auch Werkzeuge und Formen
(z. T. mit spiegelnden Metall-Oberflächen) im Makrobereich auch unter
ungünstigen Lichtverhältnissen und akrobatischen Verrenkungen
photographieren zu können.

Die Digicam sollte einen guten Makrobereich unter 10 cm haben,
einen optischer Bildstabilisator und einen "möglichst rauscharmen"
hohe ISO Bereich und ein schwenkbares Display wäre praktisch.
Filtergewinde und Blitzschuh wären wenn möglich auch noch gut.

Gibt es so ein Modell überhaupt? :nixweiss:

Das Budget liegt mit Zubehör, also noch ein Reserve-Akku
und eine Tasche bei 500,- Euro.

Schon mal DANKE für alle Tipps! :up:
 
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Fotohandy? :D


Hallo Dennis,

pardon, aber der mußte jetzt raus. Mal ernsthaft: für 460 Euro inkl. Versand bekommst Du bei Amazon gerade mal das 60er Micro Nikkor. Rechnest Du nun noch einen Polfilter dazu, um die Spiegelungen rauszufiltern, bist Du schon bei Deinen 500 Euro - ohne VR, ohne Body, ohne ... . Bei Tokina bekommst Du eine Macro-Linse für rund 100 Euro weniger. Aber auch hier nur die Linse, und ohne VR. Im SLR-Bereich ist also nichts zu machen.

Bei den Bridge- oder Pocketcams fällt mir derzeit keine ein, die im geforderten Macrobereich überhaupt etwas kann. Unter 30 - 40 cm Aufnahmedistanz tut sich da meines Wissens gar nichts.

Bleiben also tatsächlich nur noch ein paar Handycams über, die in der Preislage überhaupt bei 10 cm Aufnahmedistanz können - wie, das ist dann eine andere Frage.

Gruß
Jürgen
 
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Ich empfehle eine Canon-Kompaktkamera mit Klappbildschirm und Filterhalter. Oder eine kleine Kompaktkamera mit LiveView über den USB-Anschluss, so daß man das Bild am Computer komponiert. Oder LV über den Videoausgang.

Woher kommen die zehn Zentimeter? Erlaubt das Motiv es nicht, aus größerer Entfernung zu fotografieren? Makrofähigkeiten beschreibt man normalerweise über den Abbildungsmaßstab oder die Größe die formatfüllend abgebildet werden kann, z.B. 30x20mm.
 
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Woher kommen die zehn Zentimeter?

Viele der kleinen Knipsen lassen es zu bis 1 cm nahe an das Obejkt zu fahren,
ich dachte weiter als 10 cm sollte es nicht sein, wenn eine Cam nur weiter
weg scharf stellen könnte. Ricoh mach da ganz gute Marko-Knipsen.
 
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Bei den Bridge- oder Pocketcams fällt mir derzeit keine ein, die im geforderten Macrobereich überhaupt etwas kann. Unter 30 - 40 cm Aufnahmedistanz tut sich da meines Wissens gar nichts.

Wenn ich eine DSLR-Objektiv-Lösung suchen würde würde ich nicht mit 500,- Euro anfangen.

Das Archiv von Digitalkamera.de listet 331 Digicams mit einem Makro-Bereich von unter 10 cm.
 
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Ich würde die Größe der zu fotografierenden Motive und den Höchstabstand getrennt betrachten. Reflexionen auf Metall sind ein Thema für sich und nur durch Komposition und Lichtsetup in den Griff zu kriegen. Einfach ein Polfilter aufzuschrauben, bewirkt nichts.
 
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Wir haben mal eine Canon PowerShot S5 IS (Preis: 330,- Euro)
näher betrachtet, könnte einige Kriterien erfüllen... :cool:
 
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Nicht? Ich habs noch nicht probiert auf blankem Metall, aber auf Glas und lackiertem Metall funktioniert es.

Gruß
Jürgen

Quelle Wikipedia

WIKIPEDIA schrieb:
Unerwünschte Reflexionen von glatten, nichtmetallischen Oberflächen (z. B. Wasser, Glas) lassen sich unterdrücken. An nichtmetallischen Oberflächen wird bevorzugt Licht mit einer bestimmten Polarisation reflektiert, insbesondere wenn der Austrittswinkel etwa 30° bis 40° beträgt, also nahe dem Brewster-Winkel liegt. Wenn der Polarisationsfilter geeignet ausgerichtet ist, werden die reflektierten Lichtwellen unterdrückt, so dass der unpolarisierte Hintergrund nicht von den Reflexionen überstrahlt wird. So ist es z. B. möglich, störende Reflexionen auf Fensterscheiben oder Wasseroberflächen auszublenden.

und weiter,

WIKIPEDIA schrieb:
Unerwünschte Reflexionen an metallischen Oberflächen können beim Einsatz von Kunstlicht durch den Einsatz von Polarisationsfiltern an der Kamera und an den Beleuchtungskörpern unterdrückt werden. Da der finanzielle Aufwand durch die teuren großformatigen Filterfolien für die Scheinwerfer sehr hoch ist, wird dieses Verfahren jedoch nicht im nennenswerten Umfang eingesetzt.
 
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