stern und unschärfe

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monoduo

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taugt´s ?

167147211dc65d534.jpg


was kann ich besser machen?
gegenüber dem bild im unschärfefred von Sig hab ich es vom den dort noch vorhandenen grünstich befreit.

ralf
 
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Ich erkenn erst auf den zweiten Blick, dass es ein Auto ist.
Ich dachte das wär nur ein Mercedesstern, den man irgendwo
hingelegt hätte.

Wenn Du auf den Mercedesstern Wert legst ... der geht ziemlich unter,
er sollte etwas dominanter im Bild sein und auch mit einer etwas
höheren "Draufsicht". So wirkt er zu flach. Und man sollte
auch die Schrift lesen können.

Wenn Du auf das Auto Wert legst ... das erkennt man kaum.

Das Muster ist schon ganz gut, aber wenn Du mit solchen Reflexionen
arbeitest, dann musst Du auch drauf achten, dass diese homogen sind
und nicht an manchen stellen zu stark bzw. ungleichmäßig reflektieren
(auf Scheibe und rechts neben Stern)

Dann ist die Frage, ob es gut ist, wenn das Auto so unmotiviert
nach rechts "wegkippt". Wohl Geschmackssache.
 
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ich find's gut, konnte auch auf den ersten blick erkennen, dass es sich um ein auto handelt, allerdings ist es mir fast ein wenig zuviel schwarz anteil
 
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Hallo Ralf,ich finde es gelungen und wer in die Richtung tendiert,erkennt auch das Fahrzeug.
Bist an die Sache ,mit einem MF Objektiv herangegangen?
Gruss Ekke
 
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hallo Ekke,
nein, das objektiv ist das 28-70 2.8 afs !
halt auf den stern fokussiert und dann den bildauschnitt gewählt.

ralf
 
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MartinR schrieb:
Ich erkenn erst auf den zweiten Blick, dass es ein Auto ist.
Ich dachte das wär nur ein Mercedesstern, den man irgendwo
hingelegt hätte.

Wenn Du auf den Mercedesstern Wert legst ... der geht ziemlich unter,
er sollte etwas dominanter im Bild sein und auch mit einer etwas
höheren "Draufsicht". So wirkt er zu flach. Und man sollte
auch die Schrift lesen können.

Wenn Du auf das Auto Wert legst ... das erkennt man kaum.

Das Muster ist schon ganz gut, aber wenn Du mit solchen Reflexionen
arbeitest, dann musst Du auch drauf achten, dass diese homogen sind
und nicht an manchen stellen zu stark bzw. ungleichmäßig reflektieren
(auf Scheibe und rechts neben Stern)

Dann ist die Frage, ob es gut ist, wenn das Auto so unmotiviert
nach rechts "wegkippt". Wohl Geschmackssache.


Dann war wohl meine Fragestellung falsch!

während der aufnahmen geisterte mir als bildidee ständig der gedanke der Verunklarung der form des wagens durch unschärfe und die reflektionen durch den kopf.

insoweit also die geänderte frage:

ist die umsetzung i. S. d. dahinterstehenden idee gelungen?

ralf
 
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Mir taugts!! Nur den Stern würde ich etwas weiter oben setzen. Man sieht ihn so spät und dann pickt er so weit unten, dass man fast aus dem Bild fällt.
 
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nixel schrieb:
Mir taugts!! Nur den Stern würde ich etwas weiter oben setzen. Man sieht ihn so spät und dann pickt er so weit unten, dass man fast aus dem Bild fällt.

Dem kann ich mich nur anschliessen! :up:
 
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hallo ralf,

ich finde das bild sehr gelungen gerade weil es sich nicht auf den ersten blick vollständig erschließt. zwar ist der stern (gut platziert) drinnen, er hilft auch auf dem weg durchs bild zur erklärung, daß es sich um ein automobil handelt, aber es ist kein mercedesbild. der wagentyp läßt sich nicht ausmachen, es dreht sich alleine um die faszination automobil.
das ist understatement - vom feinsten - und ein bild das zum verweilen einlädt.
selbiges lassen die aktuellen wagen dieser marke eher weniger verspüren. selbst ein c-klasse klotzt heute ran.

gruß
klaus
 
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Klaus,
and all the others:
danke für die blumen!

will mal noch erklären, was mich führt:
diese "unerkennbarkeit/auflösung" des gegenstandes des fotografischen interesses oder auch das sichtbarmachen anderer ebenen der wahrnehmung - des zuerst sichtbaren - geschäftigt mich schon lange.
in der architektur gibt es diese tendenzen, stichwort: membranen, schichtungen, auflösung von räumen, raumfolgen. geht hin bis zur verkippung und drehung von räumen und baukörpern.
ein beispiel hierfür: das jüdische museum von libeskind in berlin. L. verursacht verunsicherung der wahrnehmung durch minimale kippung der flurböden aus der horizontalen. das dies die störung der wahrnehmung/und damit erzeugte verunsicherung ausmachte, sah ich dann erst zuhause am bildschirm, beim sichten der bilder.

das offensichtliche ist nur die oberfläche. es hat immer unter- und hintergrund. den will ich finden.

ralf
 
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Moin,

gefällt mir. Ein Bild ist nicht zwangsläufig nur dann gut, wenn man sofort alles erkennt. Ein bisschen Zwang zum Denken macht es oft noch besser.
 
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monoduo schrieb:
will mal noch erklären, was mich führt:
diese "unerkennbarkeit/auflösung" des gegenstandes des fotografischen interesses oder auch das sichtbarmachen anderer ebenen der wahrnehmung - des zuerst sichtbaren - geschäftigt mich schon lange.
in der architektur gibt es diese tendenzen, stichwort: membranen, schichtungen, auflösung von räumen, raumfolgen. geht hin bis zur verkippung und drehung von räumen und baukörpern.
ein beispiel hierfür: das jüdische museum von libeskind in berlin. L. verursacht verunsicherung der wahrnehmung durch minimale kippung der flurböden aus der horizontalen. das dies die störung der wahrnehmung/und damit erzeugte verunsicherung ausmachte, sah ich dann erst zuhause am bildschirm, beim sichten der bilder.

das offensichtliche ist nur die oberfläche. es hat immer unter- und hintergrund. den will ich finden.

hallo ralf,

das ist eine klasse ansage !

in dieser form für dich und ich wünschte mir, daß sich viel mehr lichtbildner aufgaben stellen. einfach nur 'weil es schön ist' ist mir persönlich oftmals bis meist zu wenig. ich wiederhole mich wenn ich sage 'es gibt bilder die nicht gemacht werden müssen'. der wahre thrill, der kitzel ist doch wenn man sich selbst eine aufgabe stellt und versucht sie zu lösen. nicht um zu glänzen, sondern um das medium photographie zu benutzen für dinge die (einem selbst) wirklich wichtig sind.

ist klar, daß man derartige statements nicht ständig macht, aber es sind diejenigen die weiter helfen.

danke
& gruß

klaus
 
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Sehr spannend fotografiert:up:
Im Vordergrund der ruhende Stern, im Hintergrund die sich in Unschärfe auflösenden Lichtspiele, gut gesehen und technisch prima umgesetzt!

Gruß
Andreas
 
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Hallo,

SAT20 schrieb:
Sehr spannend fotografiert:up:
Im Vordergrund der ruhende Stern, im Hintergrund die sich in Unschärfe auflösenden Lichtspiele, gut gesehen und technisch prima umgesetzt!

Mir gehts genauso. Ich sehe in die Bildmitte, da ist aber nichts zum "festhalten", dann erkennt man den Stern unten und das Bild erschliesst sich.

Mir gefällts und es motiviert mal wieder auf Details zu achten

Viele Grüsse

Heinz
 
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