Standartzoom für Nikon D810?

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Da dieser spezielle Wunsch immer häufig geäußert wird, hat Sigma nun die Art-Serie entwickelt...

Nachdem ein Bekannter sich vom Sigma 24-105/4 überzeugen lies habe ich mal bei PZ nachgelesen.
Und zwar wirklich die Diagramme angesehen und mit denen vom Nikkor 24-120/4 verglichen.

Und das Fazit ist: hier mal ein bisschen besser bei Offenblende, da mal besser bei f8, hier mal mehr Verzeichnung bei 24, da mal mehr bei 105....

IMO schenkt sich das nicht viel!
Das sauschwere Sigma ist nicht besser als das 24-120 von Nikon, hat aber 15mm weniger Brennweite.
 
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Hallo,

ich habe mir die Kombi gekauft (810 mit 24-120 nachdem ich den Artikel gelesen hatte:
"Auf Digitalkamera.de ist die D810 mit dem 24-120 getestet. Bis auf die
Verzeichnung hat es gut abgeschnitten. "
Am vergangenen Sa hatte ich diese bei einer Hochzeitsreportage eingesetzt und wollte wissen, ob diese Kombi brauchbar ist. Ich habe ca 900 Fotos damit geschossen, die zu ca 90 % dem Brautpaar übergeben werden. Zur Sicherheit hatte ich die wichtigsten Fotos noch mit der D4 mit 24-70 und dem Sigma 1,4/35 A geschossen. Mein Assistent hatte die DF mit seinem 24-70 im Einsatz.
Na ratet mal welche Kombi die besten Ergebnisse gebracht haben.
Habe heute den Tag damit verbracht die Farben im Weissabgleich meiner D4 mit denen der neuen D4s und der 810 anzugleichen und festgestellt, dass die 810 bis auf wenige Einstellungen, die bei der 810 gegenüber der D4s nicht vorhanden sind aber andere brauchbare, die nur die 810 hat , eine To-Kamera ist.
Also , das 24-70 werde ich ab sofort nur noch als Backup-Linse hernehmen.
Der Test von Digitalkamera.de war für mich die Lösung und hat voll ins schwarze getroffen. DXOMark ist für mich nur noch eine HausNr. aber testen muss man eben doch alles selbst live. Als mein Assistent, der auch noch die D800 besitzt meine Raw's der 810 bei Iso 5000 sah - den Vergleich zu seiner Df - hatte es seine Kinnlage runter...
Also doch deutlich besseres High-Iso bei der 810.
Ich bin mit der sehr zufrieden und werde sie in der Kirche der D4s vorziehen, da der Verschluss doch sehr sehr leise ist und die Qualität mindestens der D4 gleichwertig ist. "
I AM A MODERN MASTERPIECE "
 
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Lange habe ich aufgrund von Tests und Auflösungscharts auch gegen das 24-120 4.0 gewettert und eher zu einem 24-70 2.8 geraten.

Irgendwann haben wir dann mal in der Familie einen Wohnzimmertest gemacht und die Fotos mehrerer Objektive blind miteinander verglichen.
Nachher waren wir alle erstaunt, wie gut das 24-120 4.0 war und wie schlecht das 24-70 2.8 (so schlecht, dass es nicht normal sein konnte, habe mich aber nicht weiter damit befasst, weil es nicht meins war. Kann daher nicht sagen, ob es ein Fehlfokus oder Montagsmodell oder sonst was war).

Was ich damit sagen möchte:
a) Jedes Objektiv hat eine Serienstreuung, da es eben nicht handverlesen wird. Die Serienstreuung kann ins Schlechte, aber auch ins Gute (!) gehen.
b) Es kommt immer auf die Vergleiche an. Hätten wir uns das nicht so genau angeguckt, wäre uns wahrscheinlich nie aufgefallen, dass dieses eine 24-70 2.8 so eine Gurke war (wurde bis dato immer an einer D4 genutzt, den Test haben wir mit einer D800 gemacht)
c) Traue nicht dem Internet. Egal, welches Objektiv, Du wirst zu jedem enttäuschte und zufriedene Stimmen hören. Jeder legt seine eigenen Maßstäbe und Prioritäten.
d) Traue nicht dem Marketing. (Manche) Verkäufer und vor allem Nikon wollen teure Produkte verkaufen und wir als Konsumenten bekommen suggeriert, dass teure Preise und goldene Ringe an Objektiven Argumente dafür sind. Irgendwann glauben wir das auch. Bewusst vielleicht nicht, aber implizit schon. Das heißt aber nicht, dass es so sein muss - gerade hier im Forum wirst Du viele sehr zufriedene Stimmen zu alten Objektiven hören, die irgendwo für ein Appl und ein Ei erstanden wurden und gute Ergebnisse liefern, obwohl sie nicht auf dem alleraktuellsten Stand der Technik sind und obwohl sie nicht mit so Bezeichnungen wie Multi-Nano-Coated-Aspherical-Multi-Layered-Anti-Dispersion-High-Sufficiency-Di-VR-VC-ED aufwarten können.


Ich persönlich nutze ein altes 28-105 3.5-4.5 an meiner D800 als Standardzoom. Das 24-120 4.0 fand ich von der Balance an der D800 einfach nicht so angenehm und ausgewogen.
 
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Wenn das 24-120 f/4.0 an der D800 sitzt, wird es schon etwas kopflastig. Aber mit dem BG sieht die Sache schon anders aus. Die Kombi liegt wie angegossen in der Hand und die Ruhemasse von 2,3 kg bringt nichts so schnell zu vibrieren.
Gruß, Karl
 
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Eine Beratung zur Objektivwahl besteht meiner Meinung nach immer aus der Nutzung zweier Quellen:
1) So wie hier im Forum erhält man Ratschläge bzw. Empfehlungen von Nutzern die mit dem gewünschten Objektiv positive und/oder negative Erfahrungen haben sammeln können. Nur wenige Nutzer werden beide o.g. Zoomobjektive vergleichend im Einsatz gehabt haben.
Diese Quelle ist also doch recht subjektiv geprägt.
2) Weitere Informationen lassen sich aus Testberichten gewinnen. Da in einem solchen korrekt durchgeführten Test Teilergebnisse veröffentlicht werden, sind diese "Fakten" grundsätzlich auch überprüfbar und als Information durchaus geeignet.
Das o.g. 4/24-120mm-Objektiv schneidet eigentlich in allen mir bekannte Testberichten (DXO, ColorFoto) am FX-Sensor deutlich schlechter ab als das 2,8/24-70mm-Objektiv.
Da die optische Qualität der Zoomobjektive mit größer werdendem Brennweitenbereich abnimmt - technisch bedingt abnehmen muss, sind die Testergebnisse in diesem Punkt eigentlich nachvollziehbar.

Mit freundlichen Grüßen
Isohypse
 
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Eine Beratung zur Objektivwahl besteht meiner Meinung nach immer aus der Nutzung zweier Quellen:
1) So wie hier im Forum erhält man Ratschläge bzw. Empfehlungen von Nutzern die mit dem gewünschten Objektiv positive und/oder negative Erfahrungen haben sammeln können. Nur wenige Nutzer werden beide o.g. Zoomobjektive vergleichend im Einsatz gehabt haben.
Diese Quelle ist also doch recht subjektiv geprägt.
Klar subjektiv, das immer, ich bin ja kein Siemens-Stern.
Aber (nicht nur) ich habe beide Linsen.

2) Weitere Informationen lassen sich aus Testberichten gewinnen. Da in einem solchen korrekt durchgeführten Test Teilergebnisse veröffentlicht werden, sind diese "Fakten" grundsätzlich auch überprüfbar und als Information durchaus geeignet.
Das o.g. 4/24-120mm-Objektiv schneidet eigentlich in allen mir bekannte Testberichten (DXO, ColorFoto) am FX-Sensor deutlich schlechter ab als das 2,8/24-70mm-Objektiv.
Da die optische Qualität der Zoomobjektive mit größer werdendem Brennweitenbereich abnimmt - technisch bedingt abnehmen muss, sind die Testergebnisse in diesem Punkt eigentlich nachvollziehbar.

Im praktischen Ergebnis kann ich an der Schärfeleistung des 24-120 nichts aussetzen! Die Verzeichnung ist übel. ABER z.b. hatte ich jetzt aus Italien ca 600 Aufnahmen zurückgebracht und nicht bei einer einzigen war die Verzeichnung sichtbar. (Das hängt ja von der Motivwahl und Perspektive ab.)

Das 24-70 ist brilliant.
Das 24-120 hat mehr Zoom, VR und ist ein wenig leichter

Ich nutze beide.
 
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Das o.g. 4/24-120mm-Objektiv schneidet eigentlich in allen mir bekannte Testberichten (DXO, ColorFoto) am FX-Sensor deutlich schlechter ab als das 2,8/24-70mm-Objektiv.
Da die optische Qualität der Zoomobjektive mit größer werdendem Brennweitenbereich abnimmt - technisch bedingt abnehmen muss, sind die Testergebnisse in diesem Punkt eigentlich nachvollziehbar.

Mit freundlichen Grüßen
Isohypse

Was heißt schlechter? So pauschal sagt das gar nichts. Daß es ab 80mm in der Schärfe (Rand und Mitte) deutlich nachläßt, ist bekannt. Aber zwischen 24 und 70mm ist das 24-120 f4 ein recht gutes Objektiv. Die Verzeichnung bei 24mm ist ein wenig höher aber die Schärfe bei Blende 4.0 liegt bei beiden recht nah bei einander. Die Randschärfe nimmt bei 70mm zwar ab (offenblendig) aber bei Blende 5.6 sind beide auch hier recht nah. Auch das 24-70 ist nicht durchgängig immer super und überall besser.
 
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Frage an Wuxi und Latte:

Wie kommen dann Eurer Meinung nach die unten aufgeführten Testergebnisse zustande? Hier gibt es doch gravierende Unterschiede zwischen den Erfahrungen vieler Nutzer und den vorliegenden Testergebnissen.
... oder sind die Unterschiede in den Testergebnissen unerheblich?
(Ich komme aus dem Bereich der analogen Photographie und habe mit der Bewertung solcher Testergebnisse noch wenig zu tun gehabt)

Die Testergebnisse bei DXO :
2,8/24-70mm DxOMark Score 28, Schärfe 15 M-Pix
4/24-120mm DxOMark Score 22, Schärfe 12 M-Pix

Die Testergebnisse von ColorFoto:
Zusammenfassung 2,8/24-70mm ...5% unter dem Durchschnitt der Nikon -Objektive und
Zusammenfassung 4/24-120mm ...11% unter dem Durchschnitt der Nikon-Objektive.
Getestet wurde jeweils an der Nikon d800.

Mit freundlichen Grüßen
Isohypse
 
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Wie kommen dann Eurer Meinung nach die unten aufgeführten Testergebnisse zustande? Hier gibt es doch gravierende Unterschiede zwischen den Erfahrungen vieler Nutzer und den vorliegenden Testergebnissen.
... oder sind die Unterschiede in den Testergebnissen unerheblich?
In meiner subjektiven Praxis eines Hobbyfotografen in der Tat eben wenig spürbar. (Die Verzeichnung schon, aber wenn man keine Gittelinien planparallal fotografiert fällt es oft nicht auf.)

Das wäre ja auch ein Skandal, wenn ein 1000€ Objektiv schlecht wäre. Es ist eben "nicht ganz so gut".

Wer Architektur für Poster fotografiert, wird das anders sehen.
Die Testergebnisse bei DXO :
2,8/24-70mm DxOMark Score 28, Schärfe 15 M-Pix
4/24-120mm DxOMark Score 22, Schärfe 12 M-Pix
Ich kenne diese Scores nicht.
Bei CF frage ich mich schon, ob man wirklich einen Schärfewert mit einem Durchschnitt anderer Brennweiten pauschal vergleichen kann?

Wenn man bedenkt dass dann auch Festbrennweiten dabei sind sind 11% unter Durchschnitt vielleicht gut?
 
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In meiner subjektiven Praxis eines Hobbyfotografen in der Tat eben wenig spürbar.

Die sind auch selten spürbar. Damit man derartige Unterschiede in der Praxis auch tatsächlich sehen kann, muss vieles andere passen (sauberes Arbeiten des Fotografen, Stativ, kein Dunst, kein Flimmern der Luft usw.). Meist sind diese anderen Faktoren viel relevanter als die geringen Unterschiede im Labor.

Hinzukommt, dass im Labor Objektive eben auf eine bestimmte Art getestet werden, die in der Praxis genau so bei vielen Objektiven nicht wirklich wichtig sein muss. So sind Objektive z.B. für unterschiedliche Entfernungen optimiert und das ist nicht immer die Entfernung zum Testchart.

Es gibt eine ordentliche Serienstreuung. Sieht man sich mal die Ergebnisse bei LensRentals.com an, wo gleich mehrere Exemplare eines Objektivs getestet werden, dann ist man ziemlich erschrocken, wie breit die Streuung bei vielen Objektiven ist. Ich bin es jedesmal. Testet ein Labor nur ein Exemplar, dann gelten die Werte leider nur für dieses eine Exemplar. Genau das ist der Grund, weshalb sich bei zwei ähnlich guten Objektiven immer mindestens ein Test finden lässt, der die eigene persönliche Präferenz scheinbar bestätigt. Das führt zu Streit unter Testfreaks und zu ungutem Besserwissertum.

Wenn ich mir zum Beispiel die Unterschiede der Testergebnisse bezüglich der Schärfe der jeweiligen Exemplare des 24-70mm und des 24-120mm auf photozone.de ansehe, dann erscheinen die mir ziemlich irrelevant zu sein. Viel entscheidender ist die Frage, ob einem die Lichtstärke oder der Zoombereich wichtiger ist.
 
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Ein Freund von mir hat als Standardobjektiv ein Tamron raugeschraubt und zwar das 24-70 mm F2,8 VC USD und bislang scheint er auch ganz zufrieden zu sein.
Aber natürlich ist alles mehr oder weniger subjektiv.
 
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Ich hatte auch das 24-70 und das 24-120 und jetzt das 24-85 und aus Analogzeiten das 28-70.

Wie CF zu seinen Ergebnissen kommt, ist mir ziemlich unklar. Ich halte das gelinde gesagt für Schrott, was die da zusammenschreiben.

Andere Messungen wie die von DXO finden unter Laborbedingungen (Stativ, SVA, gutes Licht, ideales Motiv etc.) statt, die in der fotografischen Praxis keine echte Korrelation finden. Wenn ich von den Aufnahmebedingungen nur eine Auflösung erreichen kann, die innerhalb der Möglichkeiten beider Objektive liegt, dann werde ich über weite Strecken auch keinen Unterschied sehen.
 
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Es gibt eine ordentliche Serienstreuung. Sieht man sich mal die Ergebnisse bei LensRentals.com an, wo gleich mehrere Exemplare eines Objektivs getestet werden, dann ist man ziemlich erschrocken, wie breit die Streuung bei vielen Objektiven ist. Ich bin es jedesmal. ...

- Serienstreuung klar, die gibt es bei jeder Produktionslinie. Aber die Streuung bei den beiden o.g. hochwertigen Nikon-Objektiven - immerhin 1000.- bzw 1500.-€ - dürfte doch eigentlich nur gering ausfallen.

- Ich wehre mich auch dagegen, Testberichte grundsätzlich abzuwerten oder als "Mist" zu bezeichnen. Hier geht es um Kaufentscheidungen im Bereich von 3000 bis 4000.-€ (Kamera und Objektiv). Selbst beim Kauf einer Waschmaschine oder gar einer Kaffeemaschine bemüht man das Internet und sucht nach getesteten Produkten.
Natürlich ist es nicht der einzelne Test. Wenn aber mehrere Testberichte in die gleiche Richtung weisen, dann ....

Mit freundlichen Grüßen
Isohypse
 
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Aber die Streuung bei den beiden o.g. hochwertigen Nikon-Objektiven - immerhin 1000.- bzw 1500.-€ - dürfte doch eigentlich nur gering ausfallen.

Die ist selbst bei noch teureren Objektiven beträchtlich: There is No Perfect Lens. Dort siehst Du die Streuung des über 2000 Euro teuren Canon 24-70 f/2.8 Mk II und die des ebenfalls sehr teuren Canon 70-200 f/2.8 Mk II IS graphisch eindrucksvoll dargestellt. Weiter unten im verlinkten Artikel siehst Du dasselbe für die 100mm Makros von Canon und Zeiss. Glaube nicht, dass das bei Nikon anders ist. Auch das Canon 24-70 f/4 zeigt eine beträchtliche Streuung. Du kannst dort ruhig weitersuchen und wirst bei jedem Objektiv, zu dem es diese Grafiken gibt, dasselbe Ergebnis finden.

Interessant sind weiters diese Artikel: The Limits of Variation und Notes on Lens and Camera Variation.
 
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Auf den Teil habe ich doch glatt vergessen:

Ich wehre mich auch dagegen, Testberichte grundsätzlich abzuwerten oder als "Mist" zu bezeichnen.

Mache ich ja auch nicht. Aber man muss sie verstehen und die Ergebnisse interpretieren können. Man muss eben die Aussagekraft, die Anwendbarkeit und die Grenzen eines Tests auf die eigene Praxis richtig einordnen können. Sonst wird das ungesund.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie im Forum das Nikon 16-35mm aufgrund des Tests auf photozone.de völlig verrissen wurde. Gleichzeitig zeigte Rainer Martini wunderschöne Aufnahmen, die er mit dem 16-35mm gemacht hat, und alle waren sich einig, dass Rainer Martini das Glück haben musste, ein besonders gutes Exemplar erwischt zu haben, denn eigentlich ist dieses Objektiv ja eine Gurke, wie der Test auf photozone.de laut Forenmeinung eindeutig belegte. Dann stellte sich heraus, dass photozone.de ausgerechnet Rainer Martinis Exemplar getestet hatte.

Soweit zur Aussagekraft eines Tests.
 
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- Ich wehre mich auch dagegen, Testberichte grundsätzlich abzuwerten oder als "Mist" zu bezeichnen.

Ich gehe gar einen Schritt weiter - ich lese sie erst gar nicht.

Wenn ich ein 2.8er Zoom brauche, das obendrein noch blitzschnell ist, dann geht nix am 24-70er vorbei. Wenn ich ohnehin nur Blende 8 verwende und Familien-, Kinder- und Urlaubsfotos mache, dann richte ich mich womöglich nach dem Brennweitenbereich.

Dem TE ist der Bereich von 24-70 ja zu knapp. Was bleibt ihm anderes übrig, als zum 24-120/24-85 zu greifen? Dass es keinen unbekannten Geheimtip ala Sigmon 18-140/1.8 gibt, weiß man eigentlich schon, wenn man all die Tests bereits gelesen hat. (Irgendwie schien mir die Eingangsfrage auf sowas abzuzielen ;))
 
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Zu pictor: Diese erfassten Streuungen, auch bei Zeiss- und Canon-Produkten, finde ich erstaunlich! Das hätte ich nicht erwartet. Es gibt, damit schließe ich mich Deiner Meinung an, keinen Grund anzunehmen, dass das bei Nikon-Produkten anders ist.

Zu Häuschen: Du liest keine Testberichte!
Ok., ich bin ein Einsteiger in das digitale Spiegelreflexsystem und benöitge Orientierungshilfen. Wenn ich mich, ohne auf Erfahrungswerte zurückgreifen zu können, allein nach Brennweite, Preis und Lichtstärke orientiere, lande ich vermutlich ausschließlich bei Sekundärprodukten (Objektivhersteller von Zulieferfirmen) und habe dann möglicherweise als Anfänger mit Kompatibilitätsproblemen zu tun.

Mit freundlichen Grüßen
Isohypse
 
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Ok., ich bin ein Einsteiger in das digitale Spiegelreflexsystem und benöitge Orientierungshilfen. Wenn ich mich, ohne auf Erfahrungswerte zurückgreifen zu können, allein nach Brennweite, Preis und Lichtstärke orientiere, lande ich vermutlich ausschließlich bei Sekundärprodukten (Objektivhersteller von Zulieferfirmen) und habe dann möglicherweise als Anfänger mit Kompatibilitätsproblemen zu tun.

Mit freundlichen Grüßen
Isohypse

Kompatibilitätsprobleme halte ich für eher selten. Einerseits gibts die älteren Sigmons, die mit der neuen Nikon nicht so recht wollen. Das beseitigt Dir der Hersteller dann kostenlos. Häufiger ist das Herumirren der Einsteiger in der Vielfalt von Nikkoren. Hier hat sicher der eine, oder andere aus Kostengründen schon mal ein AF-D für seine D3000 gekauft und sich gewundert, dass der AF nicht geht.

Solch Unwissenheit ist in einem Forum weitaus schneller geklärt, als durch Tests und Zeitschriftenkäufe. Ebenso gibts hier im Forum zu jedem Objektiv immer jemanden, der es kennt und seine Erfahrungen mitteilen mag. Manchmal sind das auch ein paar zu viel, die da mitmischen. Aber im Verlauf eines Threads kristallisiert sich stets heraus, wer nur nachplappert, und wer wirklich Tips geben kann.

Bleiben die reinen, technischen Daten und die Preisvergleiche. Auf technische Daten können die meisten eigentlich schei...en, weil sie erst relevant werden, wenn riesige Ausbelichtungen und 100%-Ansichten betrachtet werden. Preise sind schnell recherchiert, dafür brauchts auch keine Tests.
 
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Frage an Wuxi und Latte:

Wie kommen dann Eurer Meinung nach die unten aufgeführten Testergebnisse zustande? Hier gibt es doch gravierende Unterschiede zwischen den Erfahrungen vieler Nutzer und den vorliegenden Testergebnissen.
... oder sind die Unterschiede in den Testergebnissen unerheblich?
(Ich komme aus dem Bereich der analogen Photographie und habe mit der Bewertung solcher Testergebnisse noch wenig zu tun gehabt)

Die Testergebnisse bei DXO :
2,8/24-70mm DxOMark Score 28, Schärfe 15 M-Pix
4/24-120mm DxOMark Score 22, Schärfe 12 M-Pix

Die Testergebnisse von ColorFoto:
Zusammenfassung 2,8/24-70mm ...5% unter dem Durchschnitt der Nikon -Objektive und
Zusammenfassung 4/24-120mm ...11% unter dem Durchschnitt der Nikon-Objektive.
Getestet wurde jeweils an der Nikon d800.

Mit freundlichen Grüßen
Isohypse

Donnerwetter, was Du alles über Score und Prozente unter Laborbedingungen weist...aber...photographierst Du auch ?
 
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