http://www.maclife.de/suche?search=Farbmanagement&source=pdf listet Dir alle Teile auf.ich bin auf der Suche nach Teil 2,4 + 6 der erwähnten Artikelserie von MacLife. Bei denen habe ich es nicht gefunden.
Na, das mache ich mit der jetzigen Verzögerung mehr als wett!Vielen Dank für Deine schnelle Antwort
Ja.Wenn ich Dich da richtig verstehe, sind die Filter der Spyder 3, i1 Display usw. anders aufgebaut, sodaß man mit Ihnen auch Beamer vermessen kann, richtig?
Nein. Für Beamer ausgewiesen sind nur die Spyder, der ColorMunki und das i1Pro.Zumindest der i1 Display ist meines Wissens auch für Beamer geeignet.
Du hattest die im Mac-Life-Test nicht berücksichtigte Serienstreuung des Spyder3 angesprochen, und um von der einen Eindruck zu bekommen, vergleicht man die Geräte natürlich untereinander.Dieser Vergleich ist jetzt nicht so aussagekräftig, denn im schlimmsten Fall vergleicht man den Einäugigen mit dem Blinden.
Nein, bei Projektoren sollte man keinesfalls D65 einstellen, sondern nativ. Mit nativ ist der Weißpunkt gemeint, den der Projektor von sich aus ohne jede Korrektur hat.Das habe ich nicht verstanden. Auf welchen nativen Weißpunkt wird denn kalibriert? Man stellt doch eigentlich, wenn ich nicht völlig daneben liege, auf D65 nach der Videonorm ein und versucht dann den Gamut des Beamers ebenfalls auf die Videonorm (entweder für SD oder HD) abzustimmen.
Der Spyder2 ist für Wide-Gamut-Monitore nicht geeignet, das ist korrekt. Du kannst so viel Test für einen Platz zur Verfügung haben, wie Du willst, es ist nie genug. Und da Wide-Gamut-Monitore zum Zeitpunkt des Tests noch wenig verbreitet waren, sind sie dem Platz zum Opfer gefallen.Mal abgesehen davon, dass die Spyder 2 schon recht schlecht abgeschnitten hat, habe ich den Hinweis vermißt (wenn er denn dann stimmt), dass die S2 nicht für Wide Gamut Monitore geeignet ist. Zumindest findet man dies sehr häufig im Internet/Foren, tlw. wohl auch durch Herstelleraussagen (z.B. NEC) belegt.
Gibt's da denn bei Dir – abgesehen von dem 2-Monitor-Problem – immer noch Schwierigkeiten?Wie siehts denn nun bitte aus mit IColor Display und Snow Leopard.
Du hast doch selbst erklärt, warum das zur Zeit nicht geht.Und wie mache ich das wenn ich einen 2. Monitor da an mein MacBook Pro schließen will??
Du brauchst natürlich externe Maus + Tastatur, wenn Du mit geschlossenem Laptop arbeiten willst. Und wenn Du die angeschlossen hast, kannst Du damit auch ganz simpel Deinen Laptop wieder aufwecken.wie geht das?
Sobald ich mein MBP schließe geht er in den Ruhezustand.
Vermutlich gar nix, außer dass Du keinen Quato-Monitor gekauft hast.Nun die Frage:
Was mache ich falsch?
Vermutlich gar nix, außer dass Du keinen Quato-Monitor gekauft hast.
Wie ich an anderer Stelle in diesem Thread beschrieben habe, hat das UDACT ab Version 1.3 das zusätzliche Kriterium absolute Anzahl darstellbarer Graustufen verpasst bekommen, das praktisch nur hardwarekalibrierbare Monitore (wie die von Quato) erfüllen können, solange man nicht auf den nativen Weißpunkt des Monitors kalibriert.
Dein Screenshot zeigt jetzt nur Seite 1 des Reports; danach verhagelt Dir wenig überraschend die Graubalance das Ergebnis. Schau mal auf Seite 2 unter Gray Balance nach, wo das Problem im Einzelnen liegt. Ich würde wetten, dass Average und Range unten in der Tabelle OK (= grün) sind, aber die Tone values da drunter rot (= nicht OK) sind. Und die sind eben das in Version 1.3 hinzugefügte, Quato-verkaufsförderndeZusatzkriterium.
Kalibriere testhalber mal auf nativen Weißpunkt, dann müsste Dein Monitor bestehen.
Warum Du diese Probleme hast und der von Dir zitierte Autor nicht? Ganz einfach, Fabrikationsstreuungen bzw. Alter der Hintergrundbeleuchtung: bei dem iMac des von Dir zitierten Autors liegt der native Weißpunkt der Hintergrundbeleuchtung im Moment zufällig gerade so nah an der Vorgabe von 6500 K, dass es quasi eine Kalibration auf den nativen Weißpunkt ist, und bei Dir eben nicht. (Das heißt keinesfalls, dass Dein Exemplar schlechter ist, der native Weißpunkt wandert während eines Monitorlebens eh viele 100 K).
Tschau
Uli
Bitte!Vielen Dank!
Praktische Erfahrungen damit habe ich noch nicht, theoretisch sollte es weniger stark ausgeprägt, aber nicht 0 sein, denn grundsätzlich ändern auch LEDs über ihre Lebensdauer ihr Leuchtverhalten. So wird ja in den Datenblättern die "Lebensdauer" selbst gerade dadurch definiert, dass die Leuchtstärke unter einen bestimmten Prozentwert wie z.B. 80% der ursprünglichen Stärke sinkt. Und wenn sich das Leuchtverhalten insgesamt ändert, ändert sich ziemlich sicher auch die Farbwiedergabe.Ad nativer Weißpunkt: Ändert der sich auch bei Displays mit LED-Backlight (wie beim iMac)?
Zunächst mal: achte unbedingt darauf, dass Deine Fotos, wenn Du sie an den Onlinedienst sendest, Farbprofile eingebettet haben, und dass Dein Onlinedienst die auswertet. Letzteres klingt selbstverständlich, ist es aber leider nicht, und bei Diensten, die behaupten, die Farbwiedergabe würde dennoch stimmen, wenn nur die Fotos im sRGB-Farbraum seien, ist das Ganze nur ein Glücksspiel, dann könntest Du dir genausogut Deine ganze Monitorkalibration schenken und hoffen, der Monitor werde schon sRGB wiedergeben.Und noch eine Frage:
Möchte den iMac v.a. für Bildbearbeitung (RAW-Entwicklung -> Druck via Onlinedienst) meiner Fotos (Farbraum sRGB) nutzen. Welche Zielvorgaben (Weißpunkt, Gamma, Luminanz, Schwarzwert) sollte ich in iColor optimalerweise einstellen?
Zunächst mal: achte unbedingt darauf, dass Deine Fotos, wenn Du sie an den Onlinedienst sendest, Farbprofile eingebettet haben, und dass Dein Onlinedienst die auswertet.
Weißpunkt: so wie das Umgebungslicht. Bei schattigem Tageslicht sind 5800 K ein guter Richtwert, so dass ich damit beginnen würde, bei Kunstlicht hängt's von der Lampe ab.
Gamma: 2,2 ab Snow Leopard, 1,8 davor
Leuchtdichte: Maximal.
Schwarzpunkt: Tiefstes Schwarz. (Andere Werte würden nur beim Abgleich auf andere Monitore Sinn machen, siehe Leuchtdichte.)
Stimmt.Alles was ich aus Lightroom/Aperture (schwanke da noch zwischen den beiden, verwende zur Zeit die Lightroom 3 beta2) als JPEG exportiere, sollte ja das Profil automatisch in der Datei integriert haben, oder?
Dazu kann ich leider nix sagen, weil ich die selbst nicht benutze und nur mitbekommen habe, dass es vielfältige (und "unglaubliche") Probleme geben kann. Vielleicht können andere in diesem Thread hierzu Erfahrungen beisteuern?Und welcher Onlinedienst wertet diese sicher aus (pixxum, fastlab, photodose,...)?
Spiegelungen sollten kein Problem sein (wo das Messgerät aufliegt, kann ja nix spiegeln), allerdings erzwingt die vorgesetzte Glasscheibe einen gewissen Abstand zwischen Messgerät und Display, und durch den könnte in der Tat Streulicht eindringen. Wie kritisch das ist, konnte ich mangels spiegelndem iMac noch nicht überprüfen.Die Profilierung/Kalibration mache ich im absolut dunklen Raum (der iMac hat eine spiegelnde Displayoberfläche).
Aua – tut das Deinen Augen nicht weh? Aber klar, dann kann Dich keinerlei Fremdlicht farblich irritieren.Farbkritische Arbeiten mache ich auch v.a. nachts im dunklen Raum (ohne Kunstlichtquelle).
Dann nimm 5800 K. Das sollte für den Tag ziemlich gut passen, und nachts ist es eh völlig wurscht, wenn Du ohne Raumlicht arbeitest.Am Tag mache ich diese nur bei Tageslicht. Auf was sollte ich kalibrieren?
Richtig. Der einzige Grund, warum man den Weißpunkt eines Monitors einstellen muss, ist, dass unser Auge sich zwar hervorragend an verschiedene Weißpunkte adaptieren kann, aber immer nur an einen zur gleichen Zeit.Oder ist es absolut egal welchen Weißpunkt ich wähle, wenn ich im dunklen Zimmer arbeite und nur der Monitor die Lichtquelle ist?
Wenn Du nur nachts ohne Licht arbeitest, dann ja, weil Du dir maximal viele Graustufen erhältst, der Weißpunkt bei fehlendem Umgebungslicht aber eben egal ist. (Aus diesem Grund werden Beamer immer auf ihren nativen Weißpunkt kalibriert.) Aber bei Tageslicht wirkt so ein Monitor in aller Regel zu bläulich und/oder zu grünlich. Von daher würde ich 5800 K vorziehen, solange Du nicht wirklich Probleme damit bekommst, Abstufungen in Grauverläufen zu sehen.Wäre dann eine Kalibration auf den nativen Weißpunkt des Monitors sinnvoll
Gute Frage.(und wie finde ich diesen raus?)?
Zum Thema Gamma gibt es endlos viele Missverständnisse und Missinformationen. Ich kann hier nicht nochmal ins Detail gehen (das habe ich schon andernorts gemacht), aber grob zusammengefasst: die Gamma-Einstellung dient der Anpassung an Betriebssystem-Gegebenheiten, und nichts sonst. Wenn Du das Gamma auf einen anderen Wert einstellst als den, den das Betriebssystem erwartet, gibt es zwangsläufig Probleme mit der Farbdarstellung von allem, was kein Profil hat. Man sollte darüber wirklich gar nicht nachdenken, wenn man nicht vor hochspeziellen Situationen steht (und Spezialist ist). Das Gamma muss zum Betriebssystem passen wie die Buchse zum Stecker, punkt.Ich nutze Snow Leopard, also 2,2. Aber was würde es bringen die Gammaeinstellung in iColor auf sRGB zu stellen?
Fast, aber nicht ganz. 100% exakt lässt sich der sRGB-Verlauf durch keinen Gammawert beschreiben, weil er eher versucht, das physikalische Verhalten von Billiggeräten zu simulieren. Aber Gamma 2,2 ist sehr, sehr ähnlich.Oder ist das letztlich das Selbe wie 2,2?
Es gibt da fast überall eine grundsätzliche Verwirrung. Pi mal Daumen ist die Farbwiedergabe von heutigen Monitoren ja schon ohne jede Kalibration recht gut; wer den Aufwand einer Kalibration auf sich nimmt, will es also ganz genau haben. Das ist auch nur richtig, was die Konsistenz von Farben und Grautönen betrifft, die die Messoftware mit mathematischer Präzision so gut wie möglich einzustellen versucht.Ich dachte immer der Helligkeitsbereich solle zwischen 120 und 160cd/m2 liegen.
Von der Reihenfolge her im Prinzip schon, nur dass ich statt einer Helligkeitsmessung eben hier meinen Augen vertrauen würde und in der Software als Zielvorgabe dann Maximal einstellen, so dass hier nix mehr geändert wird. Aber natürlich machst Du mit Deiner Variante nix falsch.Ich hatte immer zuerst die Helligkeit ausgemessen, dann die Luminanzeinstellung des iMacs so verändert, dass er knapp über dem Zielwert liegt und dann erst mit der Kalibration begonnen. Ist das nicht das optimale Vorgehen?
Nö, das ist hier kein Problem.(Zeigt Dein iColorDisplay 3.6 auch dieses Verhalten?:
Direkt nach der Kalibration ist der Menüpunkt des UGRA-Tests nicht vorhanden.
Nö, das ist vollkommen richtig. Die Finder-Anzeige hat schon so manchen verwirrt.Ad sRGB vs. AdobeRGB:
Ich fotografiere mit einer Nikon D90. Meine RAWs zeigt der Finder folgendermaßen an: Farbraum sRGB, Farbprofil Adobe RGB (1998).
Ich dachte immer, dass RAW-Dateien lediglich relative Helligkeitsinformationen zu jedem physikalisch vorhandenem Pixel (inkl. Informationen zu seinem Farbfilter) ohne Bayerinterpolation oder Farbrauminformationen enthalten (diese sind meines Wissens nach Aufgabe des RAW-Interpreters). Oder unterliege ich da einem massiven Verständnisfehler?
Eine Variante von ProPhoto RGB, so mit der größte Farbraum überhaupt, in dem keinerlei Farben verloren gehen.Zu den aus Lightroom exportierten JPEGs lautet die Information: Farbraum RGB, Farbprofil sRGB IEC61966-2.1. Dies habe ich bei der Exportfunktion so eingestellt.
In welchem Farbraum bearbeite ich dann eigentlich die RAW-Dateien in Lightroom???
Das stimmt im Prinzip zwar weitgehend, ist aber trotzdem völlig falsch gedacht.Ad Vorteile AdobeRGB vs. sRGB:
Ich weiß nicht, in wie weit die Vorteile des AdobeRGB-Farbraums bei Onlinedruck zur Geltung kommen. Vielleicht eine minimal bessere Farbgebung (bei perfekter Unterstützung) vs. mehr Probleme beim Auslichten mittels Onlinedienst, Probleme beim Verschicken der Bilder per eMail oder Onlinestellen der selbigen und last but not least kann mein iMac-Display ja gar nicht den gesamten AdobeRGB-Frabraum darstellen...
Wichtig: Du musst auf der Startseite Werkskalibration für Intelli Color Monitore angewählt haben, sonst ist das U-DACT aus lizenzrechtlichen Gründen gesperrt und unsichtbar.
Was allerdings auch mich komplett verwirrt, ist, dass als Farbraum bei Dir sRGB steht, denn das gibt ersichtlich überhaupt keinen Sinn, wenn das Profil Adobe RGB (1998) ist, und ich habe sowas auch noch nie gesehen.
Zeigt der Finder das wirklich so an bei Dir?
Wenn Deine Bilder freilich im Prinzip Lightroom bzw. Aperture nie verlassen, und Du oben mit "meiner Fotos (Farbraum sRGB)" lediglich meintest, dass Du sie für Web und Email in sRGB aus Lightroom/Aperture exportierst, dann tust Du bereits das richtige. Nur ist dann "meiner Fotos (Farbraum sRGB)" keinerlei Grund, den Monitor auf sRGB-Tonwertkurve einzustellen, denn innerhalb von Lightroom oder Aperture sind die Bilder ja eben gar nicht in sRGB.
Nönö, immer Werkskalibration für Intelli Color Monitore eingestellt lassen.O, vielleicht liegt es ja dann daran. Werd ich mal testen wenn ich wieder zu Hause bin.
Kalibreiren soll ich aber weiterhin mit Einstellung LCD, oder?
Ach so, na dann ist ja an dieser Stelle jetzt hoffentlich alles klar.Hoppala, hab mich verschrieben....
Bei Farbraum steht bei den NEFs RGB. Mein Fehler.
Öhm, na was ich schon gesagt habe?!? Gamma 2,2 (wegen Snow Leopard), 5800 K (wegen Tageslicht), Helligkeit maximal oder meinetwegen auch irgendein Wert, der Dir gefällt, Schwarzpunkt tiefstes Schwarz.Mmhhh, auf was soll ich dann idealerweise kalibrieren?
Nönö, immer Werkskalibration für Intelli Color Monitore eingestellt lassen.
Ach so, na dann ist ja an dieser Stelle jetzt hoffentlich alles klar.
Öhm, na was ich schon gesagt habe?!? Gamma 2,2 (wegen Snow Leopard), 5800 K (wegen Tageslicht), Helligkeit maximal oder meinetwegen auch irgendein Wert, der Dir gefällt, Schwarzpunkt tiefstes Schwarz.Hat doch mit dem verwendeten Farbraum für die Bilder alles nix zu tun – wie gesagt, das alles sind Einstellungen zur Anpassung an Deine Arbeitsumgebung, nicht an Deine Bilder! Das korrektestmögliche Handling der Bilder (Farbprofile vorausgesetzt) ist der "objektive" Teil des Farbmanagements, der ohne irgendwelche subjektiven Einstellungen von Dir automatisch abläuft.
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