Squid2 oder Spyder 3 oder ?

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Hallo,

ich bin auf der Suche nach Teil 2,4 + 6 der erwähnten Artikelserie von MacLife. Bei denen habe ich es nicht gefunden. Hat's jemand und kann es mir mailen?

Gruß Lutz
 
Kommentar
AW: DTP94 oder Munki ?

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort
Na, das mache ich mit der jetzigen Verzögerung mehr als wett! Sorry, aus irgendeinem Grund wurde ich über Deinen letzten Beitrag nicht per Mail informiert und sehe ihn erst jetzt. Das wird für Dich jetzt alles viel zu spät sein, zur allgemeinen Info will ich aber dennoch antworten. Tut mir leid.

Wenn ich Dich da richtig verstehe, sind die Filter der Spyder 3, i1 Display usw. anders aufgebaut, sodaß man mit Ihnen auch Beamer vermessen kann, richtig?
Ja.

Möglicherweise könnte man theoretisch das DTP94 ausschließlich per Software korrigieren – aber wenn, könnte das verlässlich eben nur der Hersteller, der die genauen Abweichungen für bestimmte Anwendungssituationen kennt. (Oder man müsste extrem aufwändige Messreihen machen, um das alles genau herauszufinden). Aber ich wäre da beim DTP94 eben prinzipiell skeptisch, weil das Gerät schon bei der Umgebungslichtmessung daran scheitert, reproduzierbare Werte zu messen (von korrekten will ich gar nicht reden); es ist eben offenbar einfach nicht für diffuses Licht ausgelegt.

Zumindest der i1 Display ist meines Wissens auch für Beamer geeignet.
Nein. Für Beamer ausgewiesen sind nur die Spyder, der ColorMunki und das i1Pro.

Dieser Vergleich ist jetzt nicht so aussagekräftig, denn im schlimmsten Fall vergleicht man den Einäugigen mit dem Blinden.
Du hattest die im Mac-Life-Test nicht berücksichtigte Serienstreuung des Spyder3 angesprochen, und um von der einen Eindruck zu bekommen, vergleicht man die Geräte natürlich untereinander.

Wie der Sypder3 absolut gesehen genau abschneidet, steht doch in dem Mac-Life-Test?

Nein, bei Projektoren sollte man keinesfalls D65 einstellen, sondern nativ. Mit nativ ist der Weißpunkt gemeint, den der Projektor von sich aus ohne jede Korrektur hat.

Da sich unser Auge hervorragend an verschiedene Weißpunkte anpassen kann, ist die Einstellung des Weißpunktes überhaupt nur wichtig, weil das Monitor-Weiß nicht vom Weiß des Umgebungslichtes abweichen sollte (weil unser Auge mit 2 verschiedenen Weißpunkten gleichzeitig nicht zurechtkommt). Nun gibt es bei Projektoren aber kein Umgebungslicht, denn der Raum ist ja dunkel. Folglich ist von daher eine Weißpunktkorrektur vollkommen unnötig.

Andererseits schluckt aber jede Weißpunktkorrektur Licht, denn statt das Licht der Projektorlampe bei "Weiß" ungehindert durch das LCD zu lassen, wird dann eben z.B. der Blauanteil des Lichts der Projektorlampe gedämpft, um einen rötlicheren Weißpunkt zu erhalten. Diese Reduktion der Lichtstärke kann je nach Differenz von nativem und gewünschtem Weißpunkt erheblich sein. Da aber Lichtstärke eines der wichtigsten Qualitätskriterien eines Projektors ist, würde die Qualität des Projektors "für nichts" stark beeinträchtigt.

Der Spyder2 ist für Wide-Gamut-Monitore nicht geeignet, das ist korrekt. Du kannst so viel Test für einen Platz zur Verfügung haben, wie Du willst, es ist nie genug. Und da Wide-Gamut-Monitore zum Zeitpunkt des Tests noch wenig verbreitet waren, sind sie dem Platz zum Opfer gefallen.

Tschau

Uli
 
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Wie siehts denn nun bitte aus mit IColor Display und Snow Leopard.
Und wie mache ich das wenn ich einen 2. Monitor da an mein MacBook Pro schließen will??

Es ist natürlich der 2te Monitor der wichtigere (er Eizo) nicht der interne vom MacBook Pro..
DANKE
 
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Wie siehts denn nun bitte aus mit IColor Display und Snow Leopard.
Gibt's da denn bei Dir – abgesehen von dem 2-Monitor-Problem – immer noch Schwierigkeiten?

Ich hatte Dich so verstanden, dass sich herausgestellt hat, dass Dein Problem eben darin begründet liegt, dass Du 2 Monitore nutzt.

Und wie mache ich das wenn ich einen 2. Monitor da an mein MacBook Pro schließen will??
Du hast doch selbst erklärt, warum das zur Zeit nicht geht.

Was war denn mit dem Tipp von Quato, nur den externen Monitor an Deinem MacBook Pro zu verwenden?

Tschau

Uli
 
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Hallo,

ich besitze den Spyder3 pro, musste aber den zweiten Monitor wegschalten da ich für diesen eine eigene Graphikkarte bräuchte, ansonsten bringt er ein sehr gutes Ergebnis

Gruß

franz
 
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wie geht das?
Sobald ich mein MBP schließe geht er in den Ruhezustand.
Du brauchst natürlich externe Maus + Tastatur, wenn Du mit geschlossenem Laptop arbeiten willst. Und wenn Du die angeschlossen hast, kannst Du damit auch ganz simpel Deinen Laptop wieder aufwecken.

Tschau

Uli
 
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Ich besitze nun v(u.a. auf Grund der guten Tips von UliZappe, hier nochmal danke!) ein DTP94 und iColorDisplay 3.6.
Leider schaffe ich es nicht meinen 27er iMac UGRA-DACT konform zu kalibrieren.
Als Zielwerte habe ich (u.a.) 6500K, Gamma 2.2 sowie Schwarzpunk 0.3 angegeben.
Dabei habe ich aber nur dieses hier erhalten:


Wie man hier nachlesen kann, scheint es wohl auch anders zu gehen:
http://translate.google.com/translate?hl=en&sl=es&tl=en&u=http%3A%2F%2Fcopiasxl.com%2Fmonitorimac27.html

Nun die Frage:
Was mache ich falsch?

Vielen Dank für die Hilfe!
 
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Nun die Frage:
Was mache ich falsch?
Vermutlich gar nix, außer dass Du keinen Quato-Monitor gekauft hast.

Wie ich an anderer Stelle in diesem Thread beschrieben habe, hat das UDACT ab Version 1.3 das zusätzliche Kriterium absolute Anzahl darstellbarer Graustufen verpasst bekommen, das praktisch nur hardwarekalibrierbare Monitore (wie die von Quato ) erfüllen können, solange man nicht auf den nativen Weißpunkt des Monitors kalibriert.

Dein Screenshot zeigt jetzt nur Seite 1 des Reports; danach verhagelt Dir wenig überraschend die Graubalance das Ergebnis. Schau mal auf Seite 2 unter Gray Balance nach, wo das Problem im Einzelnen liegt. Ich würde wetten, dass Average und Range unten in der Tabelle OK (= grün) sind, aber die Tone values da drunter rot (= nicht OK) sind. Und die sind eben das in Version 1.3 hinzugefügte, Quato-verkaufsfördernde Zusatzkriterium.

Kalibriere testhalber mal auf nativen Weißpunkt, dann müsste Dein Monitor bestehen.

Warum Du diese Probleme hast und der von Dir zitierte Autor nicht? Ganz einfach, Fabrikationsstreuungen bzw. Alter der Hintergrundbeleuchtung: bei dem iMac des von Dir zitierten Autors liegt der native Weißpunkt der Hintergrundbeleuchtung im Moment zufällig gerade so nah an der Vorgabe von 6500 K, dass es quasi eine Kalibration auf den nativen Weißpunkt ist, und bei Dir eben nicht. (Das heißt keinesfalls, dass Dein Exemplar schlechter ist, der native Weißpunkt wandert während eines Monitorlebens eh viele 100 K).

Tschau

Uli
 
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Vielen Dank!
Du hast mit Deiner Analyse absolut recht!
Die Zertifizierung wird mir von der Gray-Balance verhagelt (Average 0.32, Range 1.35, aber Tone Values 87,6%). Interessant: Wenn ich als Zielwerte nicht 6500K und Gamma 2.2 und Schwarzwert 0.3 sonder 6500K und sRGB und Schwarzwert 0.0 wähle erhalte ich Tone Values 92% (aber immer noch unter der 95% Hürde, vielleicht aber auch innerhalb der Messtoleranz).

Ad nativer Weißpunkt: Ändert der sich auch bei Displays mit LED-Backlight (wie beim iMac)?


Und noch eine Frage:
Möchte den iMac v.a. für Bildbearbeitung (RAW-Entwicklung -> Druck via Onlinedienst) meiner Fotos (Farbraum sRGB) nutzen. Welche Zielvorgaben (Weißpunkt, Gamma, Luminanz, Schwarzwert) sollte ich in iColor optimalerweise einstellen?
 
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Bitte!

Ad nativer Weißpunkt: Ändert der sich auch bei Displays mit LED-Backlight (wie beim iMac)?
Praktische Erfahrungen damit habe ich noch nicht, theoretisch sollte es weniger stark ausgeprägt, aber nicht 0 sein, denn grundsätzlich ändern auch LEDs über ihre Lebensdauer ihr Leuchtverhalten. So wird ja in den Datenblättern die "Lebensdauer" selbst gerade dadurch definiert, dass die Leuchtstärke unter einen bestimmten Prozentwert wie z.B. 80% der ursprünglichen Stärke sinkt. Und wenn sich das Leuchtverhalten insgesamt ändert, ändert sich ziemlich sicher auch die Farbwiedergabe.

Aber aufgrund der höheren Lebensdauer von LEDs schreitet dieser Prozess vermutlich langsamer voran.

Zunächst mal: achte unbedingt darauf, dass Deine Fotos, wenn Du sie an den Onlinedienst sendest, Farbprofile eingebettet haben, und dass Dein Onlinedienst die auswertet. Letzteres klingt selbstverständlich, ist es aber leider nicht, und bei Diensten, die behaupten, die Farbwiedergabe würde dennoch stimmen, wenn nur die Fotos im sRGB-Farbraum seien, ist das Ganze nur ein Glücksspiel, dann könntest Du dir genausogut Deine ganze Monitorkalibration schenken und hoffen, der Monitor werde schon sRGB wiedergeben.

Wenn Deine Bilder aber Farbprofile eingebettet haben, dann sind die Zielvorgaben dieselben wie in anderen Einsatzbereichen auch:

Weißpunkt: so wie das Umgebungslicht. Bei schattigem Tageslicht sind 5800 K ein guter Richtwert, so dass ich damit beginnen würde, bei Kunstlicht hängt's von der Lampe ab.

Da Du mit iColor Display und dem DTP94 Umgebungslicht ja nicht messen kannst, wohl aber den Weißpunkt nach Deinem optischen Eindruck korrigieren (im Arbeitsbereich Weißpunktjustage), solltest Du dieses beim Kunstlicht tun. (Beim Tageslicht lohnt der Aufwand evtl. nicht, da dieses sich ja kontinuierlich verändert – mal mitten am Tag bei bewölktem Himmel ausprobieren! Abhängig davon, wie weit das Tageslicht in Deinem Raum aufgrund der Umgebungsbedingungen von der Schwarzkörperkurve (auf der die in Kelvin angegebenen Voreinstellungen allesamt liegen oder zumindest liegen sollten) entfernt ist, kann das immer noch sinnvoll sein.)

Dazu vergleichst Du am besten Monitorweiß (über den ganzen Bildschirm aufgezogenes leeres TextEdit-Dokument) mit einem weißen Blatt Papier, das von Deinem Umgebungslicht, aber möglichst wenig vom Monitor beleuchtet wird. Aber Vorsicht! Solange Du nicht auf diesen ganz spezifischen Papiertyp hin kalibrieren willst (weil Du später nur Ausdrucke auf diesem Papiertyp mit der Monitordarstellung vergleichen willst – nicht empfohlen, sowas sollte man über Softproof machen), musst Du dazu (natürlich) ein neutralweißes Papier nehmen. Dummerweise nur ist das, was wir für neutralweiß halten, stark bläulich eingefärbt. Das nutzt die Industrie aus, die uns bläuliche Papiere als "strahlend weiß" verkauft. Neutralweißes Papier erscheint uns gelblich. Ein messtechnisch fast perfektes Neutralweiß hat z.B. ColorCopy Style, das es u.a. bei Staples gibt.

Gamma: 2,2 ab Snow Leopard, 1,8 davor

Leuchtdichte: Maximal. Das heißt nicht, dass Du Deinen Monitor stets mit maximaler Helligkeit betreiben sollst, sondern nur, dass die Helligkeit nicht bei der Kalibration künstlich gedrosselt wird, um sie z.B. an einen zweiten, weniger hellen Monitor messtechnisch anzugleichen. Stelle die tatsächliche Helligkeit Deines iMacs so ein, dass Dir weiß weder als "künstlich brilliant" im Vergleich zu einem Stück weißem Papier vorkommt, noch als zu duster. Verwende diese Helligkeitseinstellung bereits während der Kalibration. (Ist aber nicht kritisch, die Helligkeit kannst Du in Maßen später jederzeit anpassen, so, wie es Deine Augen gerade mögen.)

Schwarzpunkt: Tiefstes Schwarz. (Andere Werte würden nur beim Abgleich auf andere Monitore Sinn machen, siehe Leuchtdichte.)

Tschau

Uli
 
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Zunächst mal: achte unbedingt darauf, dass Deine Fotos, wenn Du sie an den Onlinedienst sendest, Farbprofile eingebettet haben, und dass Dein Onlinedienst die auswertet.

Alles was ich aus Lightroom/Aperture (schwanke da noch zwischen den beiden, verwende zur Zeit die Lightroom 3 beta2) als JPEG exportiere, sollte ja das Profil automatisch in der Datei integriert haben, oder?
Und welcher Onlinedienst wertet diese sicher aus (pixxum, fastlab, photodose,...)?



Weißpunkt: so wie das Umgebungslicht. Bei schattigem Tageslicht sind 5800 K ein guter Richtwert, so dass ich damit beginnen würde, bei Kunstlicht hängt's von der Lampe ab.

Die Profilierung/Kalibration mache ich im absolut dunklen Raum (der iMac hat eine spiegelnde Displayoberfläche). Farbkritische Arbeiten mache ich auch v.a. nachts im dunklen Raum (ohne Kunstlichtquelle). Am Tag mache ich diese nur bei Tageslicht. Auf was sollte ich kalibrieren? Oder ist es absolut egal welchen Weißpunkt ich wähle, wenn ich im dunklen Zimmer arbeite und nur der Monitor die Lichtquelle ist? Wäre dann eine Kalibration auf den nativen Weißpunkt des Monitors sinnvoll (und wie finde ich diesen raus?)?

Gamma: 2,2 ab Snow Leopard, 1,8 davor

Ich nutze Snow Leopard, also 2,2. Aber was würde es bringen die Gammaeinstellung in iColor auf sRGB zu stellen? Oder ist das letztlich das Selbe wie 2,2?

Leuchtdichte: Maximal.

Ich dachte immer der Helligkeitsbereich solle zwischen 120 und 160cd/m2 liegen. Ich hatte immer zuerst die Helligkeit ausgemessen, dann die Luminanzeinstellung des iMacs so verändert, dass er knapp über dem Zielwert liegt und dann erst mit der Kalibration begonnen. Ist das nicht das optimale Vorgehen?

Schwarzpunkt: Tiefstes Schwarz. (Andere Werte würden nur beim Abgleich auf andere Monitore Sinn machen, siehe Leuchtdichte.)

Danke! War etwas verwirrt, da in dem oben verlinktem Artikel steht, dass eine Einstellung von ca. 0,4 für den iMac wegen dem Kontrastverhältnis optimal sei (vielleicht liegt es aber auch an der schrägen Übersetzung dieses spanischen Artikels).


Tschau und vielen Dank für Deine Hilfe!
 
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Alles was ich aus Lightroom/Aperture (schwanke da noch zwischen den beiden, verwende zur Zeit die Lightroom 3 beta2) als JPEG exportiere, sollte ja das Profil automatisch in der Datei integriert haben, oder?
Stimmt. Kannst Du aber auch ganz leicht überprüfen, wenn Du die Bilddatei im Finder auswählst und auf das Info-Fenster schaust – da steht's nämlich (unter Weitere Informationen).

Und welcher Onlinedienst wertet diese sicher aus (pixxum, fastlab, photodose,...)?
Dazu kann ich leider nix sagen, weil ich die selbst nicht benutze und nur mitbekommen habe, dass es vielfältige (und "unglaubliche") Probleme geben kann. Vielleicht können andere in diesem Thread hierzu Erfahrungen beisteuern?

Die Profilierung/Kalibration mache ich im absolut dunklen Raum (der iMac hat eine spiegelnde Displayoberfläche).
Spiegelungen sollten kein Problem sein (wo das Messgerät aufliegt, kann ja nix spiegeln), allerdings erzwingt die vorgesetzte Glasscheibe einen gewissen Abstand zwischen Messgerät und Display, und durch den könnte in der Tat Streulicht eindringen. Wie kritisch das ist, konnte ich mangels spiegelndem iMac noch nicht überprüfen.

Das wäre interessant zu wissen. Wenn Du also einen Moment Zeit übrig hast, dann probiere doch mal folgendes: erstelle zwei Profile mit identischen Zielvorgaben, eines bei hellem Kunstlicht im Raum, eines in Dunkelheit wie bisher. Dann überprüfe beide Profile mit dem UDACT in Dunkelheit und schaue, ob das unter Kunstlicht im Raum erstellte Profil merklich schlechter ist.

Farbkritische Arbeiten mache ich auch v.a. nachts im dunklen Raum (ohne Kunstlichtquelle).
Aua – tut das Deinen Augen nicht weh? Aber klar, dann kann Dich keinerlei Fremdlicht farblich irritieren.

Am Tag mache ich diese nur bei Tageslicht. Auf was sollte ich kalibrieren?
Dann nimm 5800 K. Das sollte für den Tag ziemlich gut passen, und nachts ist es eh völlig wurscht, wenn Du ohne Raumlicht arbeitest.

Oder ist es absolut egal welchen Weißpunkt ich wähle, wenn ich im dunklen Zimmer arbeite und nur der Monitor die Lichtquelle ist?
Richtig. Der einzige Grund, warum man den Weißpunkt eines Monitors einstellen muss, ist, dass unser Auge sich zwar hervorragend an verschiedene Weißpunkte adaptieren kann, aber immer nur an einen zur gleichen Zeit.

Bei reflektierenden Bildern wie (ausgedruckten) Fotos ist das also nie ein Problem, weil sie ja vom Umgebungslicht beleuchtet werden und also automatisch denselben Weißpunkt haben. Aber ein Monitor leuchtet eben selbst, und wenn er das mit einem ganz anderen Weißpunkt als das Umgebungslicht tut, dann wissen die Augen nicht, woran sie sich anpassen sollen.

Je dunkler das Umgebungslicht und je größer der Monitor (so dass er den wesentlichen Teil des Gesichtsfeldes einnimmt), desto unkritischer ist das, weil das Monitorlicht dann immer "bestimmender" wird. Richtig kritisch ist das Ganze nur, wenn Du ein Bild auf dem Monitor mit etwas aus der Umgebung (einem Ausdruck oder aber einem Gegenstand, an dessen Farbe Du Dich orientieren willst bei der Farbgebung Deines Fotos) vergleichen willst. Dann müssen der Weißpunkt des Monitors und der des Lichts, das den Gegenstand beleuchtet, so nah beieinander wie möglich sein.

Wäre dann eine Kalibration auf den nativen Weißpunkt des Monitors sinnvoll
Wenn Du nur nachts ohne Licht arbeitest, dann ja, weil Du dir maximal viele Graustufen erhältst, der Weißpunkt bei fehlendem Umgebungslicht aber eben egal ist. (Aus diesem Grund werden Beamer immer auf ihren nativen Weißpunkt kalibriert.) Aber bei Tageslicht wirkt so ein Monitor in aller Regel zu bläulich und/oder zu grünlich. Von daher würde ich 5800 K vorziehen, solange Du nicht wirklich Probleme damit bekommst, Abstufungen in Grauverläufen zu sehen.

(und wie finde ich diesen raus?)?
Gute Frage.

Normalerweise muss man den nicht rausfinden, denn "auf den nativen Weißpunkt zu kalibrieren" ist ja nichts als eine vornehme Ausdrucksweise dafür, dass man den Weißpunkt des Monitors bei der Kalibration schlicht nicht verändert, also den entsprechenden Kalibrationsschritt überspringt.

Die Kalibrationsprogramme haben dafür eine entsprechende Voreinstellung. Mir fällt aufgrund Deiner Frage zum ersten Mal auf, dass in iColor Display diese Einstellung fehlt. Da man iColor Display sowieso nicht zum Kalibrieren von Beamern verwenden kann, habe ich das nie bemerkt.

Also ginge das in iColorDisplay nur recht umständlich: wähle (in den Systemeinstellungen von Mac OS X) als aktuell verwendetes Monitorprofil das Default-Profil aus, das Mac OS X für Deinen Monitor erstellt; das sollte einen nativen Weißpunkt haben. Wenn Du dir nicht ganz sicher bist oder das Profil gelöscht hast, kannst Du dir in den Systemeinstellungen auch schnell ein neues basteln (Monitore > Farben > Kalibrieren … > Expertenmodus, die Fieseleien in Monitor-Gamma kannst Du überspringen, die entscheidende Einstellung ist, in Farbtemperatur die Checkbox Unkorrigierte Farbtemperatur verwenden anzukreuzen).

Hast Du dieses Profil gewählt, misst Du in iColor Display in der Arbeitsebene Weißpunktjustage den Weißpunkt Deines Monitors. Wenn Du dann auf den Kalibrieren-Knopf (unter dem Messareal) klickst, wird dieser Wert als Zielvorgabe für Deine Kalibration übernommen.

Du könntest (wenn Du Deine restlichen Zielvorgaben schon wie gewünscht eingestellt hattest) dann gleich auf Start klicken, um den Kalibrationsvorgang zu starten und ein Profil zu erstellen, allerdings wird dann Deine augenblickliche Monitorhelligkeit auch als Zielhelligkeit übernommen (statt Maximal), was ich wie gesagt nicht empfehle. Um das zu vermeiden, wechselst Du ggf. nochmal in die Arbeitsebene Kalibration und korrigierst diese Einstellung entsprechend. Dann kannst Du von dort wie gewohnt Kalibration und Profilierung starten.

Statt bei Kalibration auf den nativen Weißpunkt die Weißpunkt-Justage einfach zu überspringen, justierst Du bei iColor Display dann sozusagen den Monitor auf den Weißpunkt, den er eh gerade hat. Umständlich, aber geht.

Ich nutze Snow Leopard, also 2,2. Aber was würde es bringen die Gammaeinstellung in iColor auf sRGB zu stellen?
Zum Thema Gamma gibt es endlos viele Missverständnisse und Missinformationen. Ich kann hier nicht nochmal ins Detail gehen (das habe ich schon andernorts gemacht), aber grob zusammengefasst: die Gamma-Einstellung dient der Anpassung an Betriebssystem-Gegebenheiten, und nichts sonst. Wenn Du das Gamma auf einen anderen Wert einstellst als den, den das Betriebssystem erwartet, gibt es zwangsläufig Probleme mit der Farbdarstellung von allem, was kein Profil hat. Man sollte darüber wirklich gar nicht nachdenken, wenn man nicht vor hochspeziellen Situationen steht (und Spezialist ist). Das Gamma muss zum Betriebssystem passen wie die Buchse zum Stecker, punkt.

Oder ist das letztlich das Selbe wie 2,2?
Fast, aber nicht ganz. 100% exakt lässt sich der sRGB-Verlauf durch keinen Gammawert beschreiben, weil er eher versucht, das physikalische Verhalten von Billiggeräten zu simulieren. Aber Gamma 2,2 ist sehr, sehr ähnlich.

Warum willst Du Deine Fotos überhaupt auf sRGB einzwängen, wenn Du eine RAW-Kamera Dein Eigen nennst?? Du würdest doch auch nicht auf Discounter-Abzügen für Deine Hasselblad bestehen?

Ich dachte immer der Helligkeitsbereich solle zwischen 120 und 160cd/m2 liegen.
Es gibt da fast überall eine grundsätzliche Verwirrung. Pi mal Daumen ist die Farbwiedergabe von heutigen Monitoren ja schon ohne jede Kalibration recht gut; wer den Aufwand einer Kalibration auf sich nimmt, will es also ganz genau haben. Das ist auch nur richtig, was die Konsistenz von Farben und Grautönen betrifft, die die Messoftware mit mathematischer Präzision so gut wie möglich einzustellen versucht.

Daraus wird dann aber allzu oft fälschlicherweise gefolgert, für die Zielvorgaben einer Kalibration müsse es ebenso "objektiv richtige" Werte geben, und dann beginnen endlose Diskussionen darum, welche das sind. Aber das ist Quatsch.

Dass die Messsoftware die Zielvorgaben nicht einfach von sich aus mathematisch "objektiv" festlegt, sondern den Nutzer danach fragt, liegt eben gerade daran, dass es sich hier nicht um feststehende Werte handelt, sondern um die Anpassung des Monitors an seine Umgebungsbedingungen, zu denen auch das subjektive Sehvermögen des Nutzers gehört.

Der Gammawert sollte wie gesagt an die Umgebungsbedingung "Betriebssystem" angepasst werden (klar, das könnte die Software auch automatisch, und es würde viel Verwirrung verhindern, wenn sie es täte …), Weißpunkt und Helligkeit an die Umgebungsbedingung Umgebungslicht. Den Weißpunkt abzugleichen, wäre für viele Benutzer ohne Erfahrung mit bloßem Auge nicht einfach, aber was die Helligkeit betrifft, so kann das wirklich jeder, denn es geht nur darum, wie ich zuvor schon schrieb, dass Dir weiß weder als "künstlich brilliant" im Vergleich zu einem Stück weißem Papier vorkommt, noch als zu duster. Das kann nichts besser beurteilen als Dein Auge selbst; "objektive" Werte und Messungen sind da Blödsinn (außer Du arbeitest gleichzeitig auf zwei Monitoren, dann, und nur dann, sollten die Monitore messtechnisch aneinander angeglichen werden, damit sie für Dein Auge konsistent sind).

Ich hatte immer zuerst die Helligkeit ausgemessen, dann die Luminanzeinstellung des iMacs so verändert, dass er knapp über dem Zielwert liegt und dann erst mit der Kalibration begonnen. Ist das nicht das optimale Vorgehen?
Von der Reihenfolge her im Prinzip schon, nur dass ich statt einer Helligkeitsmessung eben hier meinen Augen vertrauen würde und in der Software als Zielvorgabe dann Maximal einstellen, so dass hier nix mehr geändert wird. Aber natürlich machst Du mit Deiner Variante nix falsch.

Tschau

Uli
 
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Ich werde in den nächsten Tagen gerne testen in wie weit die Glasscheibe beim iMac Einfluss auf die Kalibration hat.
(Zeigt Dein iColorDisplay 3.6 auch dieses Verhalten?:
Direkt nach der Kalibration ist der Menüpunkt des UGRA-Tests nicht vorhanden. Man muss dazu das Programm neu starten und auch den DTP94 auf dem Schreibtisch wieder auf Schwarz justieren. Dabei lautet die Empfehlung des Programms, dass man den Sensor zwischen Kalibration und UGRA-Test nicht vom Display nehmen sollte...)


Ad sRGB vs. AdobeRGB:
Ich fotografiere mit einer Nikon D90. Meine RAWs zeigt der Finder folgendermaßen an: Farbraum sRGB, Farbprofil Adobe RGB (1998).
Ich dachte immer, dass RAW-Dateien lediglich relative Helligkeitsinformationen zu jedem physikalisch vorhandenem Pixel (inkl. Informationen zu seinem Farbfilter) ohne Bayerinterpolation oder Farbrauminformationen enthalten (diese sind meines Wissens nach Aufgabe des RAW-Interpreters). Oder unterliege ich da einem massiven Verständnisfehler?
Zu den aus Lightroom exportierten JPEGs lautet die Information: Farbraum RGB, Farbprofil sRGB IEC61966-2.1. Dies habe ich bei der Exportfunktion so eingestellt.
In welchem Farbraum bearbeite ich dann eigentlich die RAW-Dateien in Lightroom???

Ad Vorteile AdobeRGB vs. sRGB:
Ich weiß nicht, in wie weit die Vorteile des AdobeRGB-Farbraums bei Onlinedruck zur Geltung kommen. Vielleicht eine minimal bessere Farbgebung (bei perfekter Unterstützung) vs. mehr Probleme beim Auslichten mittels Onlinedienst, Probleme beim Verschicken der Bilder per eMail oder Onlinestellen der selbigen und last but not least kann mein iMac-Display ja gar nicht den gesamten AdobeRGB-Frabraum darstellen...
Aber ich bin mir bewusst, dass ich noch viel dazu lernen kann...

Gute Nacht!
 
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(Zeigt Dein iColorDisplay 3.6 auch dieses Verhalten?:
Direkt nach der Kalibration ist der Menüpunkt des UGRA-Tests nicht vorhanden.
Nö, das ist hier kein Problem.

Wichtig: Du musst auf der Startseite Werkskalibration für Intelli Color Monitore angewählt haben, sonst ist das U-DACT aus lizenzrechtlichen Gründen gesperrt und unsichtbar. Diese Einstellung hat keinerlei Einfluss auf den Messvorgang, das ist eine rein juristische Sache.

Wenn Du diesen Punkt allerdings nicht angwählt hast, dürftest Du das U-DACT-Menü eigentlich nie sehen. Merkwürdig. Schau doch nach erfolgter Kalibration ggf. nochmals auf die Startseite, ob sich da was verstellt hat und Werkskalibration für Intelli Color Monitore aus irgendeinem Grund nicht mehr angewählt ist, obwohl Du das zuvor gemacht hattest.

Nö, das ist vollkommen richtig. Die Finder-Anzeige hat schon so manchen verwirrt.

Was passiert, ist folgendes: um auch von RAW-Dateien eine Vorschau liefern zu können, muss der Finder bereits on-the-fly eine RAW-Konvertierung vornehmen mit Hilfe des in Mac OS X eingebauten RAW-Konverters. Und der konvertiert immer nach Adobe RGB (1998). Daraus erklärt sich dann, dass alle RAW-Bilder im Finder (oder auch in Vorschau) stets mit Adobe RGB (1998) als Profil angezeigt werden.

Was allerdings auch mich komplett verwirrt, ist, dass als Farbraum bei Dir sRGB steht, denn das gibt ersichtlich überhaupt keinen Sinn, wenn das Profil Adobe RGB (1998) ist, und ich habe sowas auch noch nie gesehen. Als Farbraum-Anzeige im Finder kenne ich nur RGB, CMYK, Lab, XYZ usw., also den grundsätzlichen Typ von Farbraum. sRGB gehört überhaupt nicht in diese Reihe, sondern ist ein spezifischer RGB-Farbraum, alternativ zu Adobe RGB (1998). Nur eins von beiden kann korrekt sein.

Zeigt der Finder das wirklich so an bei Dir? Falls ja, könnte ich mir höchstens vorstellen, dass er irgendwie durch EXIF-Daten verwirrt wird, die Deine Nikon D90 bereits dem RAW-Bild beigesellt. Hast Du denn irgendwo in der D90 was mit sRGB eingestellt? Sowas wie einen EXIF-Hinweis an die Nikon-RAW-Software, das Bild am Ende nach sRGB zu konvertieren, oder so? (Ich habe keine Nikon, kenne also die Einstellmöglichkeiten im Einzelnen nicht.)

Zu den aus Lightroom exportierten JPEGs lautet die Information: Farbraum RGB, Farbprofil sRGB IEC61966-2.1. Dies habe ich bei der Exportfunktion so eingestellt.
In welchem Farbraum bearbeite ich dann eigentlich die RAW-Dateien in Lightroom???
Eine Variante von ProPhoto RGB, so mit der größte Farbraum überhaupt, in dem keinerlei Farben verloren gehen.

Das stimmt im Prinzip zwar weitgehend, ist aber trotzdem völlig falsch gedacht.

Wenn Du ein Bild einmal nach sRGB konvertiert hast, sind alle darüber hinaus gehenden Farben ein für allemal verloren. Zwar können hier und heute die meisten Drucker und Monitore nur etwa sRGB anzeigen, aber wer sagt Dir, dass das in 20 Jahren immer noch so ist? Wenn Du aber Deine Bilder heute verstümmelst, kannst Du von zukünftigen Fortschritte nicht mehr profitieren (außer natürlich, Du bewahrst Deine RAW-Originale auf und machst alle Bearbeitungen ggf. wieder von vorne.).

Daher würde ich im Normalfall immer dazu raten, den größtmöglichen Farbraum für die Bildbearbeitung und -archivierung zu verwenden. Bei 16-Bit-TIFFs ist das Pro Photo RGB (oder was Vergleichbares), bei 8-Bit-TIFFs Adobe RGB (1998) (oder was Vergleichbares). Pro Photo RGB taugt für 8-Bit-Bilder nicht, da der Farbraum so groß ist und mithin viele Bits für entlegene Randbereiche verwendet, dass für "normale" Farben nicht genug Bits bleiben und Verläufe daher stufig werden werden können. Daher ist für 8-Bit-TIFFs Adobe RGB (1998) der beste Kompromiss.

Wenn ein Online-Dienst Probleme mit Adobe RGB 1998 hat, zeigt dass nur, dass er nicht mit Farbmanagement arbeitet, und man sollte eigentlich die Finger von ihm lassen. Falls das nicht geht, siehe den folgenden Abschnitt zu Web und Email.

Bei Web und Email (ich verstehe Letzteres mal als Synonym für den Versand an irgendwelche Leute, von denen man nicht weiß, ob deren Computer Farbmanagement beherrscht) sollte man in der Tat sRGB verwenden, damit die Bilder auch dann in etwa richtig aussehen, wenn Webbrowser oder Mailempänger keine Farbprofile auswerten. Aber das sollte lediglich bedeuten, dass man Kopien dieser Bilder unmittelbar vor dem Versand nach sRGB konvertiert (gibt's Scripts im AppleScript-Ordner dafür, um das mit vielen Bildern gleichzeitig zu machen) und die dann online stellt/mailt. Deswegen seine kostbaren Originale zu verstümmeln ist sicher keine gute Idee.

Wenn Deine Bilder freilich im Prinzip Lightroom bzw. Aperture nie verlassen, und Du oben mit "meiner Fotos (Farbraum sRGB)" lediglich meintest, dass Du sie für Web und Email in sRGB aus Lightroom/Aperture exportierst, dann tust Du bereits das richtige. Nur ist dann "meiner Fotos (Farbraum sRGB)" keinerlei Grund, den Monitor auf sRGB-Tonwertkurve einzustellen, denn innerhalb von Lightroom oder Aperture sind die Bilder ja eben gar nicht in sRGB.

Tschau

Uli
 
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Wichtig: Du musst auf der Startseite Werkskalibration für Intelli Color Monitore angewählt haben, sonst ist das U-DACT aus lizenzrechtlichen Gründen gesperrt und unsichtbar.

O, vielleicht liegt es ja dann daran. Werd ich mal testen wenn ich wieder zu Hause bin.
Kalibreiren soll ich aber weiterhin mit Einstellung LCD, oder?




Hoppala, hab mich verschrieben....
Bei Farbraum steht bei den NEFs RGB. Mein Fehler.


Mmhhh, auf was soll ich dann idealerweise kalibrieren?
 
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O, vielleicht liegt es ja dann daran. Werd ich mal testen wenn ich wieder zu Hause bin.
Kalibreiren soll ich aber weiterhin mit Einstellung LCD, oder?
Nönö, immer Werkskalibration für Intelli Color Monitore eingestellt lassen.

Hoppala, hab mich verschrieben....
Bei Farbraum steht bei den NEFs RGB. Mein Fehler.
Ach so, na dann ist ja an dieser Stelle jetzt hoffentlich alles klar.

Mmhhh, auf was soll ich dann idealerweise kalibrieren?
Öhm, na was ich schon gesagt habe?!? Gamma 2,2 (wegen Snow Leopard), 5800 K (wegen Tageslicht), Helligkeit maximal oder meinetwegen auch irgendein Wert, der Dir gefällt, Schwarzpunkt tiefstes Schwarz. Hat doch mit dem verwendeten Farbraum für die Bilder alles nix zu tun – wie gesagt, das alles sind Einstellungen zur Anpassung an Deine Arbeitsumgebung, nicht an Deine Bilder! Das korrektestmögliche Handling der Bilder (Farbprofile vorausgesetzt) ist der "objektive" Teil des Farbmanagements, der ohne irgendwelche subjektiven Einstellungen von Dir automatisch abläuft.

Tschau

Uli
 
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Nönö, immer Werkskalibration für Intelli Color Monitore eingestellt lassen.

Für was gibt es dann die anderen Einstellungen überhaupt?



Ach so, na dann ist ja an dieser Stelle jetzt hoffentlich alles klar.

Ich bin immer noch ziemlich
Schade, dass man Deine gesamte Farbmanagementserie nicht irgendwo als Special kaufen kann (Download oder noch besser als Heft). Das würde mir sicher helfen....



Naja, mir geht es letztlich nur darum, dass meine vom Onlinelabor entwickelten Bilder möglichst so ausschauen, wie ich es von meiner Bildschirmausgabe (und somit Beareitungseinstellungen wie Kontrast, Sättigung, Helligkeit etc.) erwartet habe. Und diese nicht heller/dunkler oder farblich viel knalliger oder dezenter wirken.

Was mich aber dennoch etwas verunsichert ist folgendes:
Wenn Lightroom & Aperture für die Monitoranzeige den Farbraum ProPhoto RGB verwenden und dieser ja weit über dem liegt, was mein iMac-Display überhaupt darstellen kann, müssten ja die selben Bilder auf einem hochwertigeren Monitor oder auf einem Ausdruck anders aussehen, oder nicht?
Dann würde ich ja meine Farb- & Kontrastanpassungen auf gewisse Weise ins Blaue machen...
 
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