Spiegellose Nikon mit DX oder FX Sensor

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

msk

NF Mitglied
Registriert
Geschätzte Fotofanatiker,
ich vermisse von Nikon eine spiegellose Kamera mit digitalem Sucher und vor allem mit DX- oder sogar FX-Sensor.
Es ist mir klar, dass es dazu neue Objektive benötigt (die den Vorteil des geringeren Auflagemaßes ausspielen können) oder ein Adapter wie beim Nikon 1 System. Letzteres, das Nikon 1 System, halte ich für unattraktiv.
Bitte Nikon, mach´ es richtig. Du musst ja nicht der erste sein (Can ...), aber der beste bleiben!
Gut Licht!
 
Anzeigen
Müssen wir das Thema schon wieder aufwärmen? Diese Diskussion haben wir hier regelmäßig, und genauso regelmäßig erhitzen sich daran die Gemüter.

Du magst das Nikon 1 System unattraktiv finden, mir ging es am Anfang sogar ganz ähnlich. Inzwischen habe ich das CX Format als kleine, handliche Ergänzung zu meiner FX Ausrüstung schätzen gelernt. Die Bildqualität liegt vom DX Sensor so weit weg nicht, dafür ist aber alles Zubehör viel kleiner und leichter. Der Kroppfaktor von 2,7 und die größere Schärfentiefe haben auch ihre Vorteile. Die Videofunktionalität der 1er gar wird von keiner anderen Kamera von Nikon im DSLR Bereich erreicht, auch die Geschwindigkeit erreichen die meisten nicht.

Eine spiegellose mit DX oder gar FX Sensor würde ich dagegen nicht kaufen, denn dafür braucht's auch entsprechende Objektive, Auflagemaß hin oder her. Nikon würde für solch ein Format keine extra Objektive bauen sondern auf die bereits vorhandenen verweisen. Und das ist alles andere als handlich. Dann kann ich auch gleich die DSLR nehmen, macht dann nämlich keinen wirklichen Unterschied.

Früher bin ich täglich mit 10-12 kg Gepäck auf dem Buckel rumgerannt. Heute nehme ich meine FX nur noch für die Arbeit und/oder wenn ich meine Studioblitzanlage steuern muss. Ansonsten ist jetzt im Alltag nur noch die V3 dabei, die Fototasche wiegt mit Inhalt knapp 2,5 kg, das iPad findet darin auch noch Platz ...
 
Kommentar
Mir ist ebenfalls nicht klar, was man jetzt genau von einer spiegellosen mit FX-/DX-Sensor hat. Wenn es um die Handlichkeit geht, bringt einem das nicht so richtig viel, wenn das passende Objektiv trotzdem ein Kilogramm wiegt. Denn um das Glas wird man nicht herumkommen, wenn man einen FX-Sensor zB mit einer Anfangsblende 2.8 beleuchten will...
 
Kommentar
Okay, danke Euch beiden für Eure Meinung.
Ist aber nicht auch das Gewicht durch Glasprisma, Spiegelmechanik und Optischer Aufwand für das Auflagemaß bestimmt?
Gibt es Erfahrungen mit der Sony 7R ?
Siehe auch Leica M und Vollformat.
Gerade für höhere ISO ist Sensorgröße durch nichts zu ersetzen - siehe MF.

Warum gibt es nicht auch 16 Bit Farbtiefe?

Danke Euch für eine offene Diskussion.
 
Kommentar
Meine Erfahrung ist, die Gehäusegröße ist absolut zweitrangig. Zu klein, ist für mich sowieso nichts, ich will die Cam schon vernünftig handhaben können.

Die Größe der Ausrüstung wird fast nur durch die Objektive/Zubehör bestimmt. Trotzdem hätte die spiegellose Nikon eine großen Reiz auf mich, solange eine richtige Cam dabei heraus kommt. Kein J1/M2 Verschnitt bitte.
 
Kommentar
@ Gewicht: Das Gewicht der Kamera ist sicherlich durch die von Dir genannten Faktoren bestimmt. Klar, es bringt natürlich was, wenn man unnötigen Kram aus dem Body rauslässt. Aber die Alpha 7(R) wiegt auch über 400g. Das ist ungefähr die Hälfte von dem, was eine D600 wiegt (760g).

Wenn man aber jetzt zB das Standardobjektiv Nikkor 24-70 f/2.8 dran hat, wiegt das selbst bereits 900g.

Für mich (persönlich) gäbe es nur einen Grund, auf eine Spiegellose umzusteigen, wenn es einen spürbaren Handlichkeitsgewinn gäbe. Der reicht mir bei 360g nicht aus. Vor allem, wenn man - wie ich - derartig blutiger Anfänger ist, dass man regelmäßig mehr Objektive als nötig dabei hat... :fahne:
 
Kommentar
Eines sollte man auch berücksichtigen: Mit einer Spiegellosen fotografierst du anders.
Beide Systeme haben jeweils technische Vor- und Nachteile.
 
Kommentar
… Wenn es um die Handlichkeit geht, bringt einem das nicht so richtig viel, wenn das passende Objektiv trotzdem ein Kilogramm wiegt. Denn um das Glas wird man nicht herumkommen, wenn man einen FX-Sensor zB mit einer Anfangsblende 2.8 beleuchten will...

Naja, mein passendes 2.8er Objektiv für die Sony A7 (Vollformat) wiegt 120 Gramm.
Die A7 mit Sonnar® T* FE 35 mm F2,8 ZA bringt 600 Gramm auf die Waage.

Auf so etwas von Nikon habe ich sehr lange gewartet. Die Einstellung von CNX2 hat mir die Entscheidung leichter gemacht den Hersteller zu wechseln.
Bisher bin ich mit der neuen "Leichtigkeit" äußerst zufrieden.
 
Kommentar
So ist das, danke! Und die Qualität zumindest der V2 (die V3 konnte ich noch nicht testen) ist gut, schlicht und einfach gut mit allen Optiken, die sie beherrscht!

Wer mit dieser Kamera keine Bilder machen kann, kann es auch mit jeder anderen Kamera nicht, egal was draufsteht oder drin ist!

Früher bin ich täglich mit 10-12 kg Gepäck auf dem Buckel rumgerannt. Heute nehme ich meine FX nur noch für die Arbeit
 
Kommentar
Naja, mein passendes 2.8er Objektiv für die Sony A7 (Vollformat) wiegt 120 Gramm.
Die A7 mit Sonnar® T* FE 35 mm F2,8 ZA bringt 600 Gramm auf die Waage.

Auf so etwas von Nikon habe ich sehr lange gewartet. Die Einstellung von CNX2 hat mir die Entscheidung leichter gemacht den Hersteller zu wechseln.
Bisher bin ich mit der neuen "Leichtigkeit" äußerst zufrieden.

Nur, dass deine 35mm-Festbrennweite nicht wirklich mit einem 24-70/2.8 vergleichbar ist. Das wiegt nämlich bei Sony (und das ist "nur" das f/4) auch 426g, womit die Kombination bei 900g wäre. Ein 2.8-er würde wohl genauso viel wie das Pendant bei Nikon wiegen, sodass man dann wieder bei 1,4 kg wäre...
 
Kommentar
Ich besitze zwar diverse Optiken für die A7, Zooms sind allerdings nicht dabei und auch nicht geplant...
 
Kommentar
Gut, wenn man sich auf Festbrennweiten beschränkt, kann man natürlich viel Gewicht sparen. Aber das gilt auch schon für DSLRs.

Ist wohl eine Geschmacksfrage, die nicht objektiv zu klären ist. Ich mag zum Beispiel einfach das Spiegel-Klapp-Geräusch sehr gerne ;)
 
Kommentar
Die Sache ist, dass der Markt mit Spiegellosen, Sensorgrößen<FX mit ernstzunehmender Konkurrenz aufwartet. MFT ist beliebt und hier sind Olympus und Panasonic sehr gut aufgestellt. Bei APS-C-Größe hat Fuji viele Liebhaber gefunden und Sony eben auch. Wie gut das EOS M-System ankommt, weiß ich nicht.
Soll Nikon nun neben CX/DX/FX noch ein viertes (bzw. drittes) System mit Wechseloptiken auf den Markt bringen!?
Das halte ich für weniger wahrscheinlich und wenn, würde es vermutlich recht begrenzt ausfallen. Zumal Nikon vor nicht allzu langer Zeit eine Mitteilung veröffentlichte, mit dem Inhalt, dass sie sich (wieder) mehr auf DSLR konzentrieren möchten (was ihnen meiner Meinung nach auch gut steht).
Ich denke, Nikon wird hier eher die Ressourcen nutzen, die sie schon haben und da anknüpfen. Die Coolpix A zeigt, wie ein kreativer Umgang mit diesen Ressourcen aussehen kann - ich persönlich finde dieses Resultat recht gelungen, nur der Preis und die Fuji X100s als Alternative halten mich persönlich ab (auch das 28mm-Äquivalent finde ich sehr gut, im Gegensatz zu vielen, die sich ein 35er gewünscht hätten - Croppen kann man problemlos auf einen 35er Ausschnitt, dazupacken nicht so gut).
Nicht zu vergessen: die Df, mit der Nikon versucht, Kompaktheit und Gewicht zu reduzieren (und nebenher zeigt, auf welche Zielgruppe sich Nikon konzentriert) und die vielleicht Nikons kreative Interpretation einer Alternative zur spiegellosen FX ist.


Es gibt KEIN Kriterium (für mich) das für eine Nikon 1 spricht. Nicht ein einziges.

Wie schön für Dich.
Für andere gibt's jedoch haufenweise Kriterien.
 
Kommentar
Kommentar
Das ist genau die Diskussion, die ich im Post 2 vorhergesagt habe, vielleicht sollte ich als Oracle gehen.

Ich sehe es wie Klaus, meist wird von denen heftig gegen das Nikon 1 System gestritten, die solch eine Kamera maximal mal kurz im Saturn oder MM in der Hand hatten, oder die mal für 2 Tage aus einem Neugerät von Amazon einen preisreduzierten Warehouse Deal gemacht haben.

Messwerte von irgendwelchen statischen Tests sind immer nur eine Seite der Medaille. Eine ganz andere Sache ist aber, wie sich eine Kamera im Alltag schlägt. Ich habe dem 1er System eine Chance gegeben und vor allem die V2 hat mich hier nicht enttäuscht, ja, sogar positiv überrascht. Die V3 ist in der kurzen Zeit, in der ich sie jetzt erst habe, schon dabei, ihr noch mal den Rang abzulaufen.

Ich kann aus der Praxis im direktem Vergleich immer wieder feststellen, dass sich eine Nikon 1 in Sachen Bildqualität nicht hinter einer DX DSLR verstecken braucht. Nach über 2 Jahren parallele Nutzung in Beruf und Freizeit von DSLR und Nikon 1 bin ich durchaus in der Lage, dies fundiert einschätzen zu können. Für mich hat Nikon mit dem 1er System inkl. CX Sensor alles richtig gemacht.
 
Kommentar
Eines sollte man auch berücksichtigen: Mit einer Spiegellosen fotografierst du anders.
Beide Systeme haben jeweils technische Vor- und Nachteile.

Hallo oli-checker, kannst Du sagen, wieso man anders fotografiert. Ist es eher vom Gefühl anders, oder ist die Bedienung grundsätzlich anders? Mein Verständnis war bisher, dass man sich lediglich an den elektronischen Sucher gewöhnen muss, aber ansonsten alles gleich bleibt. Hatte bisher keine spiegellose Systemkamera in der Hand, aber ich glaube diesen Kameras gehört die Zukunft.
LG
Heiner
 
Kommentar
Nicht zu vergessen: die Df, mit der Nikon versucht, Kompaktheit und Gewicht zu reduzieren (und nebenher zeigt, auf welche Zielgruppe sich Nikon konzentriert) und die vielleicht Nikons kreative Interpretation einer Alternative zur spiegellosen FX ist.

Volle Zustimmung! Ich bin mit der Bildqualität meiner Df sehr glücklich - und wenn es speziell um Gewicht und Größe geht, bin ich mit dem AF-S Nikkor 50 1.8 oder auch mit dem Voigtländer Ultron 40 2.0 sehr leicht unterwegs.

Ich werde die Df aus diesem Grunde auch auf meine nächste Flugreise mitnehmen.

Gruß
Gianni
 
Kommentar
Hi!
Es ist mir klar, dass es dazu neue Objektive benötigt, die den Vorteil des geringeren Auflagemaßes ausspielen können
Das geringere Auflagemaß wird bei digitalen Sensoren zum Nachteil, wenn der Sensor gleich groß bleibt: Digitale Sensoren "haben es nicht gerne", wenn das Licht vom Objektiv schräg auf sie trifft, weil die Sensor-Zellen (="Pixel") wie eine kleine Röhre mit Mikrolinse davor aufgebaut sind.

Je größer die Hinterlinse des Objektives, und je kürzer der Abstand Hinterlinse<=>Sensor, desto schräger wird ein Teil des Lichteinfalles, die zu schräg einfallenden Lichtstrahlen gehen schlicht verloren.

Deshalb muss z.B. bei FX-DSLRs eine Vignettierungskorrektur angewendet werden, die diesen Effekt ausgleicht, während er bei DX-DSLRs viel geringer ist.

Wenn die Größe des Sensors im gleichen Maße schrumpft wie der Abstand Hinterlinse<=>Sensor, wird das geringere Auflagemaß einer Spiegel-losen ein Vorteil.

Für eine Spiegel-lose FX-Digitalkamera würde ein geringeres Auflagemaß wohl keinen Vorteil bringen, da neu zu konstruierende Objektive (betrifft nur WW- und Super-WW-Objektive) einen (teueren) Mehraufwand an optischen Korrektionsmaßnahmen gegen den schrägen Lichteinfall erfordern würden.
 
Kommentar
Ich wünsche mir eine Sony Alpha 6000 mit dem Display und dem Aufsatzsucher einer Nikon 1 V3 und das alles mit Fuji XF Objektiven. :fahne:

Dazu natürlich einen Adapter für AF-S Nikkore der alle Funktionen unterstützt.

Gruss Hans
 
Kommentar
Herzlichen Dank für Eure Beiträge.

Ich bin alternativ zu Nikons mit einer Leica X1 unterwegs und die kann gut mit DX mithalten - vorausgesetzt man kommt mit dem grottenlangsamen AF zurecht und ist mit 12 MPixel zufrieden.

Das nur zur Abrundung des Themas und meiner Motivation.

Gut Licht!
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten