Sigma-Objektive haben Kompatibilitätsprobleme mit D3

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

Horst S.

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Objektivhersteller Sigma räumt einmal mehr Kompatibilitätsprobleme ein: Betroffen sind diesmal die Anwender der Nikon D3. Die Kamera könne sich für das falsche Bildformat entscheiden, wenn eines der betroffenen Objektive montiert sei, so Sigma, und bietet an, die Elektronik der Objektive demnächst kostenlos umzurüsten:

Laut Sigma machen vier Objektive Probleme, sofern der sogenannte „Auto-Crop-Modus“ der Nikon D3 aktiviert ist. Der lässt die Kamera selbst entscheiden, ob sie es mit einem Halbformat- oder Kleinbildobjektiv zu tun hat, und wählt dementsprechend selbst zwischen dem DX- und FX-Bildformat der Nikon D3...

...Sigma Japan bittet, den Sigma-Service zu kontaktieren. Einzelheiten zum Reparaturprogramm werde man zu gegebener Zeit veröffentlichen.

Notice to Nikon D3 owners using Sigma’s Nikon fitting lenses
Quelle: photoscala.de
 
Zuletzt bearbeitet:
Anzeigen
Das liegt wahrscheinlich weniger an den Objektiven sondern an der Kamera.
Der D3 Body wird anhand der Objektivdaten erkennen ob es FX oder DX ist. Fremdherstellerdaten wird die D3 wohl nicht gespeichert haben.

Eine solche Implementation der sogenannten Lens-ID wäre reichlich ungeschickt, denn das würde ja bedeuten daß jede Kamera eine Datenbank drinhaben müßte und jedesmal, wenn ein neues Objektiv rauskommt müßte man ein Update fahren um dieses auch an älteren Kameras einsetzen zu können? Du wirst sicher einsehen daß sowas völlig indiskutabel ist.

Die Nikon Lens ID ist ein Marker, mehr nicht, die wirklich wichtigen Daten die die Kamera für die Belichtungsmessung braucht werden auch so übertragen (Brennweite, Blende, Distanz), zudem wurde das Lens ID-System bereits entschlüsselt. Die Fremdhersteller haben sich in früheren Zeiten meist eine unbesetzte Lens ID gesucht, mit der extended ID kann man diese recht gut nachverfolgen.

Wen das interessiert sei auf die Webseite von drf-Kollegen Robert Rottmerhusen verwiesen, der sich die Mühe gemacht und das analysiert hat:

http://www.rottmerhusen.com/objektives/lensid/thirdparty.html

Bei allem Sigma-Bashing was ich hier gerade so lese sollte man nicht vergessen daß Nikon es auch schon selbst einige Male geschafft und zuviel an der Schraube gedreht hat. Die D200 hat mit einigen D-Objektiven ja auch so ihre Problemchen (was sogar in der Anleitung drinsteht und damit dann auch die Fuji S5 betrifft), und wer mal eine F55 besessen hat der weiß vom Fluch der Inkompatibilität im eigenen Hause ebenfalls ein Lied zu singen.

Kundenbindung der besonderen Art betreibt Nikon ja bereits, siehe Akkus und Blitze ...

Zum Thema Sigma und Kompatibilität kann ich nur sagen, daß die einzige Kamera, an der das hier rumliegende alte UC 70-210 Probleme hatte (wurde einfach nicht akzeptiert) ausgerechnet die F55 war - an allen Anderen, incl D3, tut es absolut problemlos (beim letzten Kleintreffen getestet). Da soll nochmal einer meckern, wo es doch immer heißt "UC, Finger weg".

Von den anderen Fremdherstellern habe ich bisher wenig Klagen gehört. Die zahlen scheinbar alle brav ihre Lizenzen:)
 
Kommentar
Vor 20 jahren hat Nikon aber noch nicht gewußt daß 2007 die erste FX Kamera rauskommt, die zwischen DX und FX unterscheiden kann. Deshalb wird Nikon in den damaligen Objektiven noch keine Kennung diesbezüglich vorgenommen haben. Bei den neuen Linsen wird das anders sein.

Gruß
Thomas
 
Kommentar
Und warum haben bitteschön Tokina und Tamron diese Kompatilitätsprobleme nicht?
Angbelich sind die Sigmas nicht lizenziert, sondern die basteln so lange herum, bis es einigermassen passt.
 
Kommentar
Weil die bislang keine Objektive mit internem Fokusmotor im Programm haben/hatten!?

Das hat eigentlich damit nichts zu tun, sind es aber interessanterweise nur HSM-Objektive die betroffen sind.

Es war in der Vergangenheit ja auch schon so, daß auch konventionell angetriebene Objektive diese Probleme hatten, aber in diesem Fall dürfte es einfach ein Problem mit dem Signaltiming gegeben haben.

Der eigentliche Chip in einem AF-Nikkor ist, wenn man die Informationen hat die er übermittelt, keine hochkomplexe Sache, sonst hätte Robert (siehe oben) das nicht mit Hobbyistenmitteln nachbauen können. Daß er dafür einen Microcontroller genommen hat liegt nur in dessen einfacher Verfügbarkeit und Programmierbarkeit begründet, denn eigentlich ist die sogenannte CPU im Objektiv keine solche, sondern ein einfaches ROM, welches über eine feste Kennung (Lens ID, Blende und Brennweite/n(Bereich)) verfügt und alle weiteren Daten je nach den logischen Zuständen an den Eingängen an die Kamera schickt. Bei manchen Herstellern, wie zB Minolta, ist dieser Chip sogar bei allen Objektiven identisch und sendet je nach Beschaltung verschiedene Lens IDs etc (das mindert Produktionskosten und Lagerhaltung), bei den Festbrennweiten sind dann eben die Eingänge, die die Zoomstellung abgreifen (auch das ist ein Binärcode!) auf einen bestimmten Wert fest verdrahtet. Sigma hingegen setzt inzwischen flashbare Microcontroller ein, sonst wären sie nicht in der Lage solche Fehler so schnell zu beheben. Daß das auch mal anders war zeigen ja die älteren Objektive von Sigma, für die es kein Chip-Update mehr gibt.

Das Fourthirds-System ist in dieser Hinsicht die Krönung, denn dort sitzt wirklich ein flashbarer Microcontroller drin, der auch über eine Preogrammierschnittstelle zur Kamera hin verfügt, also eine bidirektionale Kommunikation hat, zudem werden die Objektive auch softwarekalibriert, sodaß man nicht nur die Objektiv-Firmware bei Bedarf aktualisieren kann sondern die Kamera ist in der Lage, vorhandene, individuelle Toleranzen etc des Objektivs auszugleichen.

Was die Crop-Umschaltung betrifft so müßte da meines Wissens eine eigene Kennung für DX-Objektive zusätzlich eingeführt worden sein. Sollte Sigma diese ignoriert haben war das natürlich kurzsichtig, andererseits hätte es dann aber auch schon Probleme bei der vollformatigen Kodak DCS geben müssen.
 
Kommentar
Das hat eigentlich damit nichts zu tun, sind es aber interessanterweise nur HSM-Objektive die betroffen sind.

Es war in der Vergangenheit ja auch schon so, daß auch konventionell angetriebene Objektive diese Probleme hatten, aber in diesem Fall dürfte es einfach ein Problem mit dem Signaltiming gegeben haben.

Der eigentliche Chip in einem AF-Nikkor ist, wenn man die Informationen hat die er übermittelt, keine hochkomplexe Sache, sonst hätte Robert (siehe oben) das nicht mit Hobbyistenmitteln nachbauen können. Daß er dafür einen Microcontroller genommen hat liegt nur in dessen einfacher Verfügbarkeit und Programmierbarkeit begründet, denn eigentlich ist die sogenannte CPU im Objektiv keine solche, sondern ein einfaches ROM, welches über eine feste Kennung (Lens ID, Blende und Brennweite/n(Bereich)) verfügt und alle weiteren Daten je nach den logischen Zuständen an den Eingängen an die Kamera schickt. Bei manchen Herstellern, wie zB Minolta, ist dieser Chip sogar bei allen Objektiven identisch und sendet je nach Beschaltung verschiedene Lens IDs etc (das mindert Produktionskosten und Lagerhaltung), bei den Festbrennweiten sind dann eben die Eingänge, die die Zoomstellung abgreifen (auch das ist ein Binärcode!) auf einen bestimmten Wert fest verdrahtet. Sigma hingegen setzt inzwischen flashbare Microcontroller ein, sonst wären sie nicht in der Lage solche Fehler so schnell zu beheben. Daß das auch mal anders war zeigen ja die älteren Objektive von Sigma, für die es kein Chip-Update mehr gibt.

Das Fourthirds-System ist in dieser Hinsicht die Krönung, denn dort sitzt wirklich ein flashbarer Microcontroller drin, der auch über eine Preogrammierschnittstelle zur Kamera hin verfügt, also eine bidirektionale Kommunikation hat, zudem werden die Objektive auch softwarekalibriert, sodaß man nicht nur die Objektiv-Firmware bei Bedarf aktualisieren kann sondern die Kamera ist in der Lage, vorhandene, individuelle Toleranzen etc des Objektivs auszugleichen.

Was die Crop-Umschaltung betrifft so müßte da meines Wissens eine eigene Kennung für DX-Objektive zusätzlich eingeführt worden sein. Sollte Sigma diese ignoriert haben war das natürlich kurzsichtig, andererseits hätte es dann aber auch schon Probleme bei der vollformatigen Kodak DCS geben müssen.

Sorry gromit, da wirfst du jetzt einiges durcheinander !

Die Nikon-Objektive haben definitiv eine CPU und nicht nur ein ROM. Das Protokoll zwischen Kamera und Objektiv war immer schon bidirektional, damit machen sich die beiden zuerst eine Protokollversion aus, die beide unterstützen. Mit Downloadfähigkeit hat das erstmal nichts zu tun (dafür könnten die beiden Pins sein, die bisher nur auf Objektiven, aber auf keiner Kamera zu finden sind).

Das Protokoll, mit dem AF und AF-D Linsen kommunizieren, ist noch relativ einfach. Da sind wenig Daten drinnen, die falsch interpretiert werden können. Bei AF-S und HSM schaut das schon anders aus, da sind die Datenmenge und auch das Timing herausfordernder. Und trotzdem sind die noch kompatibel zu den alten, weil die Protokollversion zuerst ausgehandelt wird. Bei den alten Fremdhersteller-Objektiven ohne eigenen Motor hat man eben die Werte von einem Nikkor genommen und ein wenig angepasst, bis gemeldete Brennweite und Lichtstärke gestimmt haben. Sehr viele Möglichkeiten gabs da nicht.
Ich vermute dass Sigma das mit den HSM-Linsen ähnlich gemacht hat. Das Problem dabei ist eben, dass Datenfelder, die von Nikon zwar schon vorgesehen, aber in früheren Kameras/Objektiven nicht verwendet wurden, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht richtig gesetzt werden können. Ein Kennzeichen, ob es sich um eine DX- oder FX-Linse handelt, wurde vor der D3 noch nie verwendet (auch nicht bei Kodak).

Ich habe einmal versucht, das Protokoll auszukundschaften, und mir dafür eine Mikroprozessor-Schaltung gebaut. Ich glaube ich habe das hier schon einmal beschrieben. AF-D Protokoll ging, für das Ausspionieren der AF-S Kommunikation reichte die Geschwindigkeit nicht, und auch nicht, um ein Objektiv "simulieren" zu können. Für die notwendige Hardware-Erweiterung hatte ich seitdem keine Zeit.
Auf der Webseite von Robert sehe ich keinen Hinweis, dass er das auch gemacht hat. Dort steht, dass er die Lens-IDs aus Bildern (Exif) ausgelesen hat. Hast du da andere Informationen ? Würde mich interessieren !


LG Christoph
 
Kommentar
Ja - meines auch. Hat jemand Erfahrung aus der Vergangenheit, was SIGMA da macht. Gegen ein komplett neues tauschen oder nachrüsten?
Es kommt sicher das gleiche zurück, wahrscheinlich müssen sie auch nichts zerlegen dafür. Ich habe einmal mein 10-20 eingeschickt für die Aktualisierung auf D200, das ging Ruck-zuck.

Jetzt sind von meinen Objektiven drei Stück betroffen, aber ich habe es nicht eilig mit der Aktualisierung. Wieso auch, ich habe sowieso keine D3, und plane auch nicht mir eine anzuschaffen.


LG Christoph
 
Kommentar
Aber da SIGMA meine Linse noch nicht mal zur Ansicht haben will, könnte ich drauf spekulieren, daß es was hilft, wenn sie in Rödermark meine Linse zerlegen und neu zusammenbauen müssen.

Wenn es Dir um CA geht und Du mit Bildern belegen kannst, daß das außerhalb des sonst bei dem Modell üblichen Rahmens ist, und das ein durch Service behebbarer Fehler ist, dann werden sie das auch beheben, ohne daß Du irgendwelche Argumentationskrücken bemühst.

Leider sind die meisten optischen Schwächen laut Service "nicht mit Servicemitteln behebbar".

Aber wenn Du z.B. ein weiteres Exemplar, das sich da wesentlich besser verhält beibringst, Vergleichsbilder machst und die per Email an den Sigma-Service schickst, dann werden sie Dich vermutlich auffordern, das Objektiv einzuschicken, ggf. samt Kamera, und dann werden sie das untersuchen. Wird auch vermutlich nichts kosten.

Maik
 
Kommentar
Die Nikon-Objektive haben definitiv eine CPU und nicht nur ein ROM. Das Protokoll zwischen Kamera und Objektiv war immer schon bidirektional, damit machen sich die beiden zuerst eine Protokollversion aus, die beide unterstützen. Mit Downloadfähigkeit hat das erstmal nichts zu tun (dafür könnten die beiden Pins sein, die bisher nur auf Objektiven, aber auf keiner Kamera zu finden sind).

Gut, dann war ich von dem was ich von Minolta wußte ausgegangen und hab das auf Nikon übertragen. Ich hab mich darüber zwar auch mit Robert unterhalten, so weit ins Detail waren wir aber nicht gegangen da ich zu dieser Zeit noch keine Nikon hatte.

Das Protokoll, mit dem AF und AF-D Linsen kommunizieren, ist noch relativ einfach. Da sind wenig Daten drinnen, die falsch interpretiert werden können. Bei AF-S und HSM schaut das schon anders aus, da sind die Datenmenge und auch das Timing herausfordernder.

Danke, das bestätigt zumindest in Teilen meine Theorie.

Ich vermute dass Sigma das mit den HSM-Linsen ähnlich gemacht hat. Das Problem dabei ist eben, dass Datenfelder, die von Nikon zwar schon vorgesehen, aber in früheren Kameras/Objektiven nicht verwendet wurden, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht richtig gesetzt werden können.

Diese "reserved for future Use"-Sachen haben schon in anderen Bereichen die Leuts vor Probleme gestellt (zB unbelegte Chip-Pins, da bin ich auch schon drüber gestolpert wenn man meint die Empfehlungen der Hersteller ignorieren zu müssen*g*)

Ein Kennzeichen, ob es sich um eine DX- oder FX-Linse handelt, wurde vor der D3 noch nie verwendet (auch nicht bei Kodak).

Kodak hat genausowenig eine Lens-ID übertragen wie die Fuji S2, ich vermute mal daß die F80 das einfach nicht an der Schnittstelle übertrug. Seit der D100 wird diese ja in die Makernotes geschrieben, die Fuji S3 kanns dann auch, also wurde der F80 das nachträglich beigebracht (bzw die Fähigkeit das rauszurücken, genau wie D-TTL.


Ich habe einmal versucht, das Protokoll auszukundschaften, und mir dafür eine Mikroprozessor-Schaltung gebaut. Ich glaube ich habe das hier schon einmal beschrieben. AF-D Protokoll ging, für das Ausspionieren der AF-S Kommunikation reichte die Geschwindigkeit nicht, und auch nicht, um ein Objektiv "simulieren" zu können. Für die notwendige Hardware-Erweiterung hatte ich seitdem keine Zeit.

Interessant. Hast Du den Link zur Hand? Sonst schau ich mal ob ich das finde. Je nach MCU kanns da schon eng werden mit dem Timing, und ohne einen Logicanalyser ist man da ziemlich aufgeschmissen.

Auf der Webseite von Robert sehe ich keinen Hinweis, dass er das auch gemacht hat. Dort steht, dass er die Lens-IDs aus Bildern (Exif) ausgelesen hat. Hast du da andere Informationen ? Würde mich interessieren !

Ja, die habe ich. Er hat das in der Usenet-Diskussionsgruppe de.rec.fotografie beschrieben und ich hatte mich mit ihm auf einem Treffen (und später auch per Mail) auch drüber unterhalten. Die Lens-ID war nur ein Abfallprodukt bzw diente zur Vervollständigung der Daten, primär ging es ihm darum seine manuellen Objektive an seiner D70 nutzbar zu machen. Da er beruflich in diesem Bereich tätig ist (iirc) hat er sich einen Lens Simulator gebaut. Zum Re-chippen kam dann ein AVR zum Einsatz, das kannst Du alles in drf nachlesen (siehe Link oben, Link ab dem Posting gesetzt wo er ins Detail geht). Ansonsten mail ihn einfach mal an.

Bevor wir hier völlig OT werden können wir das gerne auf PN-Ebene fortsetzen:)

Robert ist iirc auch hier vertreten, aber auf Webseite und ihm Thread steht auch seine Mailadresse.
 
Kommentar
Wenn es Dir um CA geht und Du mit Bildern belegen kannst, daß das außerhalb des sonst bei dem Modell üblichen Rahmens ist

Ich habe Bilder an den SIGMA Service gesendet und zusammenfassend die Antwort erhalten, daß für so billiges G'lump wie das 30/1.4 bei SIGMA keine speziellen und teuren Maßnahmen zur CA Verminderung vorgenommen würden, und die Bilder vollkommen normal seien.

Im Prinzip ist das Thema SIGMA damit für mich abgehakt und durch.

Natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn die Linse irgendwann nicht nur SIGMA typischer Durchschnitt, sondern am oberen Rand des von SIGMA möglichen wäre. So war die Frage zu verstehen.

Wenn's nicht am mechanischen Aufbau, sondern an der Linsenschlifftoleranz liegt, ist sowieso nichts zu machen.

Mir war vorher auch klar. Erstens gibt es keine Alternative und zweitens bekommt man immer das wofür man bezahlt.
 
Kommentar
Ich habe Bilder an den SIGMA Service gesendet und zusammenfassend die Antwort erhalten, daß für so billiges G'lump wie das 30/1.4 bei SIGMA keine speziellen und teuren Maßnahmen zur CA Verminderung vorgenommen würden, und die Bilder vollkommen normal seien.

Gna. Nee, oder? Das 1,4/30 billiges G'lump? Wenn die das über das kleine 18-50 gesagt hätten würde ich das noch verstehen, aber doch nicht bei einer EX-Linse wie dieser. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Nunja, DU könntest ja noch hinfahren und denen das Ganze persönlich um die Ohren hauen, aber obs das bringt?;-)

Das Dumme ist eben nur daß die Alternativen zum 1,4/30 rar sind, und ein 2/35 neu darf man nur neu kaufen oder genau auf die Seriennummer schauen.
 
Kommentar
Gna. Nee, oder? Das 1,4/30 billiges G'lump? Wenn die das über das kleine 18-50 gesagt hätten würde ich das noch verstehen, aber doch nicht bei einer EX-Linse wie dieser.

Ich bin mir sicher, daß die Formulierung seitens Sigma eine andere war. ;)

Wir sind eh off-topic damit hier, ich gehe da jetzt nicht weiter drauf ein.

Maik
 
Kommentar
Interessant. Hast Du den Link zur Hand? Sonst schau ich mal ob ich das finde. Je nach MCU kanns da schon eng werden mit dem Timing, und ohne einen Logicanalyser ist man da ziemlich aufgeschmissen.

Ja, die habe ich. Er hat das in der Usenet-Diskussionsgruppe de.rec.fotografie beschrieben und ich hatte mich mit ihm auf einem Treffen (und später auch per Mail) auch drüber unterhalten. Die Lens-ID war nur ein Abfallprodukt bzw diente zur Vervollständigung der Daten, primär ging es ihm darum seine manuellen Objektive an seiner D70 nutzbar zu machen. Da er beruflich in diesem Bereich tätig ist (iirc) hat er sich einen Lens Simulator gebaut. Zum Re-chippen kam dann ein AVR zum Einsatz, das kannst Du alles in drf nachlesen (siehe Link oben, Link ab dem Posting gesetzt wo er ins Detail geht). Ansonsten mail ihn einfach mal an.

Hallo Gromit,
danke für die Infos. Habe kurz reingeschaut, der Thread ist ja schon aus 2005 ! Als ich es mir zum ersten Mal angeschaut habe (irgendwann in 2006), habe ich danach gesucht aber nichts gefunden. Offensichtlich nicht gut genut gesucht... :nixweiss:

In diesem Thread habe ich einmal ein wenig geschrieben, aber das Protokoll nur ganz grob angerissen. Über die feineren Ergebnisse, und wie ich dazu gekommen bin, steht da noch nichts.

So schnell werde ich vermutlich nicht dazukommen, meine Schaltung zu erweitern, aber dann werde ich vielleicht Robert kontaktieren. Für mich ist es ein reines Hobby-Projekt, das ich nur aus Spaß mache. Und weil es mich interessiert, welche Daten (besonders bei den AF-S) wirklich übertragen werden.


LG Christoph
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten