Endlich hat das Wetter eine Belichtungsreihe mit meinem neuesten Objektiv, dem SIGMA 50-150, zugelassen. Also ab in den Gelsenkirchener Stadtpark und belichten!
Ausstattung
Das 3-fach Zoom kommt im gepolsterten und spritzwassergeschützten, quadratischen Objektivköcher daher. Auch eine herkömmliche Sonnenblende und der typische Schutzdeckel, der unpraktischerweise nur durch Druck auf den Außenrand zu montieren ist, sind an Bord.
Die Linse selbst ist ein ziemlicher Klotz mit 67mm Filterdurchmesser, der beim zoomen nicht ausfährt. Genau 860 Gramm zeigt die Präzisionswaage, wenn man das Objektiv mit beiden Schutzkappen auflegt. Der Tubus ist fast vollständig gummiert, Brennweitenvariator und Fokussierung sind etwas schwergängig.
Der "Hypersonic"-Ultraschallmotor lässt manuelles Eingreifen in den zügig arbeitenden Autofokus auch dann zu, wenn die Cam auf "AF" eingestellt ist. Das SIGMA 50-150 arbeitet auch an der D40 mit Autofokus.
Abbildungseigenschaften:
Das 50-150 mit seiner durchgängigen Anfangsblende von 2,8 verhält sich recht ausgewogen. Die in Photozone festgestellte Schwäche bei 150mm und Offenblende im Bereich der Naheinstellgrenze kann ich bestätigen - allerdings war ich an der absoluten Schwelle (m. E. sogar 2 -3 cm zu nah, wie sich aber erst nach der Belichtungsreihe zeigte).
Generell ist das Glas bei Offenblende zwar brauchbar, doch wirklich gut ist es über einen Brennweitenbereich von 50 bis 130mm bei Blende 3.5 bis 9. Die größte Schärfe habe ich bei Blende 5,6 bis 8 ermittelt. Ab f14 zeigt das SIGMA erste Beugungsunschärfe. Bei voller Brennweite lässt das SIGMA etwas in der Schärfe nach, unter Blende 5,6 klar sichtbar.
Chromatische Abberation konnte ich erst bei Aufnahmen von kontrastreichen Motiven feststellen - und das ebenfalls nur bei voller Brennweite bis Blende 5,6 und dann wieder ab Blende 14. Das letzte Bilderpaar wird die CA zeigen.
Die Testaufnahmen
So eine verwitterte Mauer ist kein spannendes Motiv, doch zum Erben Verzeihung! Pixelzählen
scheint sie probat. Alle Aufnahmen kommen unbearbeitet als 100-%iger Ausschnitt aus der D50.
Bilderpaar 1: Brennweite 50mm bei Blende 2,8 und 5,6


Bilderpaar 2: Brennweite 100mm bei Blende 2,8 und 5,6


Bilderpaar 3: Brennweite 150mm bei Blende 2,8 und 5,6


Bilderpaar 4: 150mm f5,6 als 100% Ausschnitt gegen 1:1 Verkleinerung zur Darstellung von CA


Fazit:
Ein Zoom ist und bleibt ein Zoom. Praktisch, flexibel und ein Kompromiß, denn aus optisch-technischen Gründen kann es nicht über alle Blenden und Brennweiten spitze sein. Daran kommt auch dieses m. E. recht hochwertige SIGMA-Objektiv nicht vorbei. Die Bröckelmauer aus nächster Nähe bei 150mm und Offenblende ist zwar ebenso "gemein" dem Glas gegenüber wie der Ausschnitt des auf dem Urfoto nur am linken Bildrand erscheinenden Hotelgebäudes, doch wenn schon Test, dann auch hart.
Im normalen Einsatz zeigt das 50-150 tadellose Ergebnisse mit grandioser Schärfe ab Blende 3,5 an meiner D50, was man bei fast 600 Euro (Liste sogar 800) auch erwarten kann. So werden demnächst auch Bilder von mir zu sehen sein, die mit diesem Objektiv entstanden sind.
LG
Stefan
Ausstattung
Das 3-fach Zoom kommt im gepolsterten und spritzwassergeschützten, quadratischen Objektivköcher daher. Auch eine herkömmliche Sonnenblende und der typische Schutzdeckel, der unpraktischerweise nur durch Druck auf den Außenrand zu montieren ist, sind an Bord.
Die Linse selbst ist ein ziemlicher Klotz mit 67mm Filterdurchmesser, der beim zoomen nicht ausfährt. Genau 860 Gramm zeigt die Präzisionswaage, wenn man das Objektiv mit beiden Schutzkappen auflegt. Der Tubus ist fast vollständig gummiert, Brennweitenvariator und Fokussierung sind etwas schwergängig.
Der "Hypersonic"-Ultraschallmotor lässt manuelles Eingreifen in den zügig arbeitenden Autofokus auch dann zu, wenn die Cam auf "AF" eingestellt ist. Das SIGMA 50-150 arbeitet auch an der D40 mit Autofokus.
Abbildungseigenschaften:
Das 50-150 mit seiner durchgängigen Anfangsblende von 2,8 verhält sich recht ausgewogen. Die in Photozone festgestellte Schwäche bei 150mm und Offenblende im Bereich der Naheinstellgrenze kann ich bestätigen - allerdings war ich an der absoluten Schwelle (m. E. sogar 2 -3 cm zu nah, wie sich aber erst nach der Belichtungsreihe zeigte).
Generell ist das Glas bei Offenblende zwar brauchbar, doch wirklich gut ist es über einen Brennweitenbereich von 50 bis 130mm bei Blende 3.5 bis 9. Die größte Schärfe habe ich bei Blende 5,6 bis 8 ermittelt. Ab f14 zeigt das SIGMA erste Beugungsunschärfe. Bei voller Brennweite lässt das SIGMA etwas in der Schärfe nach, unter Blende 5,6 klar sichtbar.
Chromatische Abberation konnte ich erst bei Aufnahmen von kontrastreichen Motiven feststellen - und das ebenfalls nur bei voller Brennweite bis Blende 5,6 und dann wieder ab Blende 14. Das letzte Bilderpaar wird die CA zeigen.
Die Testaufnahmen
So eine verwitterte Mauer ist kein spannendes Motiv, doch zum Erben Verzeihung! Pixelzählen
Bilderpaar 1: Brennweite 50mm bei Blende 2,8 und 5,6


Bilderpaar 2: Brennweite 100mm bei Blende 2,8 und 5,6


Bilderpaar 3: Brennweite 150mm bei Blende 2,8 und 5,6


Bilderpaar 4: 150mm f5,6 als 100% Ausschnitt gegen 1:1 Verkleinerung zur Darstellung von CA


Fazit:
Ein Zoom ist und bleibt ein Zoom. Praktisch, flexibel und ein Kompromiß, denn aus optisch-technischen Gründen kann es nicht über alle Blenden und Brennweiten spitze sein. Daran kommt auch dieses m. E. recht hochwertige SIGMA-Objektiv nicht vorbei. Die Bröckelmauer aus nächster Nähe bei 150mm und Offenblende ist zwar ebenso "gemein" dem Glas gegenüber wie der Ausschnitt des auf dem Urfoto nur am linken Bildrand erscheinenden Hotelgebäudes, doch wenn schon Test, dann auch hart.
Im normalen Einsatz zeigt das 50-150 tadellose Ergebnisse mit grandioser Schärfe ab Blende 3,5 an meiner D50, was man bei fast 600 Euro (Liste sogar 800) auch erwarten kann. So werden demnächst auch Bilder von mir zu sehen sein, die mit diesem Objektiv entstanden sind.
LG
Stefan

