Genau darum geht es, um diese b/w Bilder, die nicht als "Polaroid" aus der Kamera kommen, sondern durch "handwerkliche" Techniken zu einer Aussage führen oder zu einem einzigartigen Bild.
Ich freue mich über die Hinweise und darüber, daß auch die digitale b/w Fotografie solche Möglichkeiten beinhaltet.
die Möglichkeiten, die man im digitalen Bereich im Bezug auf SW hat, sind tatsächlich einfach Klasse - mit einer Ausnahme: den "analogen Touch" wirst Du u.U. vermissen. Digitalbilder kommen (zuerst einmal) immer sehr "glatt", nahezu perfekt daher. Es gibt zwar auch dafür spezielle Programme/Filter/Techniken. Die taugen auch durchaus etwas - aber so ganz bekommt man es halt doch (noch?) nicht in den Griff.
Bestes Beispiel ist das Korn einer analogen Aufnahme - in der People Fotografie, speziell in der erotischen, kann das sehr stimmungsvoll sein. Das Rauschen einer digitalen wird zwar oft damit verglichen, hat aber schlichtweg eine andere Wirkung, die zumindest ich einfach als "Fehler" wahrnehme.
In der Landschaftsfotografie stört mich das alles allerdings nicht - hier will ich kein Korn, sondern hauptsächlich eine Linearisierung/Herausarbeitung der Grauwerte bei maximalem Tonwertumfang und ebensolcher Schärfe. Soviele Hände hat man gar nicht, um das alles so in der analogen Technik abzuwedeln
Und mit den modernen Pigmenttinten und archivfesten Papieren kann man mittlerweile das alles auch erstklassig zu Papier bringen. Und zwar mit Haltbarkeiten, von denen man im analogen Bereich nur träumen kann.
Leichter, im Sinne von Aufwand/Knowledge, ist es heute aber nicht - nur die Art der zu lösenden Probleme hat sich verschoben.
Ich für meinen Teil möchte meinen PC-Arbeitsplatz nicht mehr mit der Dunkelkammer tauschen
vg, stefan