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Inzwischen weitgehend geheilt.
Saison zu kurz, Kosten zu hoch (Unterhalt) :
Liegeplatz, Versicherung, Kranung im Winter, Pallung, Lager, Antifouling ... "Freunde" (die nur feiern wollen), ...
Trotz der Fuehrerscheine (Binnen und See) zu wenig Ahnung von Navigation,
Angst/Respekt: Tampen in Propeller, Treibholz, ... (Geschichten von Kollegen) ...
Ja hab auch seit 43 Jahren den Motorboot-Schein für Binnengewässer. Früher viel auf Bodensee und Luganersee gefahren. Schöne Zeit! Aber seit 40 Jahre nie mehr. Jeden Sommer überleg ich mir, mal wieder eins zu mieten.. naja.. bisher nie geschafft. Wohne ja jetzt am Fluss an der Aare. Da würde ich gerne fahren, gilt aber mein Schein nicht, müsste ich noch zusätzlichen machen und das lohnt nicht.
Ende Februar durfte ich mal wieder die WESER STAHL auf der Weser ausgehend von Bremen kommend lotsen. Streckenweise gab es kleine Welt in Form von Nebel.
Gut dass man sowas zu einem überschaubaren Preis chartern kann, denn wenn man so eine Yacht für ca. eine viertel Mio. kauft, wird man vermutlich ziemlich enttäuscht, wegen unendlich vieler Mängel und Unzulänglichkeiten.
Gaffelschooner „Samsara" im Museumshafen Lübeck
Samsara ist ein Maine-Schooner aus der Traditionswerft Bültjer, Ostfriesland. Gebaut Eiche auf Eiche wurde das Schiff 1989 komplett mit neuen Spanten und Planken ausgestattet. Der Schiffsdiesel aus dem Jahr 1956 hat 4 Zylinder und leistet 138 PS bei 600 U/min. Die beiden Gaffelsegel und die 3 Vorsegel lassen zügige Reisen zu. Die Samsara dient dem traditionellen Segeln und damit den Freunden des Gaffelsegels.
Typ: Maine Schooner
Verdrängung: 52 t
Länge ü.A: 22,25 m
Segelfläche: 230m²
Breite ü.A: 4,60 m
Wert: Bültjer, Ditzum
Tiefgang: 2,50 m
Rufzeichen: DDRY
Takelung: 2-Mast Gaffelschooner mit Topsegel
Mit der Technik kommt er aber bei den derzeitigen Jamming und Spoofing Attacken auf das GPS System hier in der Ostsee auch nicht weiter.
Vorgestern zeigte die Elektronische Seekarte unsere Position bei Kaliningrad auf Land und auch in Oslo an und die Tage davor auch mehr Richtung Osten.
Die weißen Punkte zeigen unsere falsch dargestellten Positionen und rechts unten der rote Kreis mit unserem Heading die Position zum Zeitpunkt des Fotos. Teilweise wurde unsere Geschwindigkeit mit 339 Knoten angezeigt. Ich wusste gar nicht, dass mein Chief Ingenieur so kräftig ist.
Bei Marine Traffic sieht das dann so aus.
Wir navigieren dann klassisch mit Peilungen und Abstand per Radar, die man dann in der elektronische Seekarte eintragen kann. Offiziell haben wir ja keine Papierseekarte mehr an Bord.
Ich habe dann aber zusätzlich auch mal ein paar alte Karten aus den Schubladen im Kartentisch geholt und ein wenig Navigationsbesteck dazu.
" Jamming und Spoofing Attacken auf das GPS System":
Habe gerade mal nachgelesen - das ist ja richtig ungeheuerlich und nicht nur in der Schiffahrt äußerst gefährlich, sondern auch in der Fliegerei!
Ist schon krass. Beim ECDIS Kurs wurden wir ja auf sowas vorbereitet, aber damals hat keiner geglaubt, das uns das in der Ostsee passieren könnte. Bis jetzt ist hier um Rügen herum noch nichts dergleichen passiert, aber wer weiß... Immerhin haben wir auf unseren älteren Schiffen noch Papierkarten.
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'de Liefde', etwas weserabwärts:
Just an dieser Stelle wurde ich von der Kriminalpolizei gestellt und mußte mich ausweisen und rechtfertigen. Nach anfänglicher Ungemütlichkeit wurde das Gespräch mit der Staatsmacht dann ganz nett und aufschlußreich; ist eine andere Geschichte, die ich schon einmal im NFF geteilt habe.
Als ich heute die Mole vom Hafen Mukran passierte, wurde da gerade der 295m lange Tanker PALU LNG mit Hilfe von 4 Schleppern gedreht und ins Bettchen gebracht
Die PALU LNG ist mir gestern Abend auslaufend nördlich Arkona begegnet, während wir mit der ALKOR auf dem Weg zum nächsten Forschungsort bei Darßer Ort waren.
Saison zu kurz, Kosten zu hoch (Unterhalt) :
Liegeplatz, Versicherung, Kranung im Winter, Pallung, Lager, Antifouling ... "Freunde" (die nur feiern wollen), ...
Trotz der Fuehrerscheine (Binnen und See) zu wenig Ahnung von Navigation,
Angst/Respekt: Tampen in Propeller, Treibholz, ... (Geschichten von Kollegen) ...