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Lieber Kay, das gilt definitiv für Schiffe in Fahrt aber in diesem Fall haben sie eben keinen Platz an Bord, weil der Platz an Deck für die Arbeiten in der Werft gebraucht wird .
Charter-Jacht Ohana, 49 Meter lang, 2020 gebaut und 2023 modernisiert. Sie hat Platz für 30 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder. Charterkosten: 90.000 Euro pro Woche, in der Hauptsaison 120.000 Euro.
@hapepe Das Schiff hat mich wegen des Namens interessiert. Ohana (bedeutet Familie) hat bei uns eine besondere Bedeutung. Bei marinetraffic habe ich das Schiff gefunden. Hast Du das Schiff in Kroatien gesehen?
Wenn so ein Schiff alle drei Jahre modernisiert werden muss, scheinen die Bordparties heftig zu sein.
Vielleicht darf man für ein Trinkgeld von fünf Mille mal für eine halbe Stunde irgendwo auf ein Achterdeck,
dann legen alle zusammen und einer macht die Fotos von Onkel Herberts rundem Geburtstag
und jeder bekommt einen Abzug für hinter das Sofa, oder neben den Küchenschrank.
Noch ein paar Impressionen von der ehemaligen Volkswerft Stralsund...
...ein gigantisches Gelände mit der 1997 gebauten und zur damaligen Zeit größten Schiffbauhalle der Welt und dem ebenfalls zur damaligen Zeit größten Liftanlage der Welt. 1987 hatte die Werft mit 8400 die größte Anzahl an Beschäftigten. Man kann davon ausgehen, dass mittelbar noch einmal so viele Menschen durch den Werftbetrieb Arbeit hatten, d.h mehr als die Hälfte der berufstätigen Bevölkerung Stralsunds hatte direkt oder indirekt Arbeit durch die Werft. Nach der "Wende" wurde die Werft 4x insolvent, wurde immer wieder verkauft und die Beschäftigtenzahl sank drastisch. 2018 hatten die MV Werften Stralsund noch ca. 500 Beschäftigte. 2021 ging die Werft wieder einmal insolvent und 2022 wurde das Gelände von der Stadt übernommen und seitdem als maritimer Gewerbepark betrieben. Neben verschiedenen maritimen Unternehmen gibt es jetzt noch eine Reparaturwerft mit ca. 30 Beschäftigten, der "Strela Ship Repair", wo wir seit letztem Jahr alle unsere Schiffe ihrer jährlichen Dockung mit Reparaturen, Arbeiten am Unterwasserschiff und der Klasse (das ist quasi der TÜV bei Schiffen) durchführen.
Insgesamt arbeiten auf dem Gelände zur Zeit wohl so zwischen 250 und 350 Menschen (die Angaben verschiedener Quellen differieren stark).
(Anmerkung:
In der Seefahrt ist allgemein bekannt, dass Fender und Leinen, die nicht im Einsatz sind, ihren Platz an Bord haben.)