Mitmachthema Schiffe - Boote - alles was schwimmt!

Anzeigen
Was auch immer, es schwimmt

 
2 Kommentare
Heide 2 kommentierte
Bei Wind möchte ich da aber nicht drauf sein .
 
Kay kommentierte
Ähnliche Dinger werden vermietet, sind dann etwas besser ausgebaut und natuerlich nur auf Fluessen einsetzbar, aber grandios!

P.S.:
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute möchte ich Euch mal ein besonderes Projekt/Boot vorstellen: ein Wallaby-Boat...



...die IMPULSE, das erste CTV* mit full-suspension-superstructure.




Das Boot wurde im Auftrag von EnBW bei Wallaby-Boats in Kappeln gebaut, einer Tochter der Offcon GmbH.
Was ist das Besondere an diesem Boot?
Ihr seht, dass das Deck an Scharnieren und Hydraulik-Stempeln über den Rümpfen hängt. Ein hydraulisches System soll die Wellenbewegungen kompensieren. Das Deck mit den Aufbauten soll sich durch die Hydraulik erheblich weniger in starkem Wellengang bewegen. Dadurch soll eine erheblich geringere Belastung für die Passagiere beim Transit vom Hafen zum Windpark und vor allem ein sichererer Überstieg auf die Windkraftanlagen bei höheren Wellen ermöglicht werden.




Seit ein paar Monaten ist das Boot jetzt von von Klintholm auf Møn zum EnBW-Windpark Baltic 2 im Einsatz. Es wird von Offcon bereedert und kann auch bei 3 m Max-Welle noch sichere Transfers für die Service-Techniker zu den Offshore-Windkraft-Anlagen ermöglichen.

Im Prinzip funktioniert das auch, aber...

...es ist halt ein Prototyp mit einer neuen Technologie, die bisher nur für Spaßboote getestet wurde. In der Praxis gibt es dann doch noch diverse Probleme mit den Lagern und der Hydraulik. Ausserdem kompensiert das System nur 2-Wege. Rollbewegungen bei seitlicher Welle können nicht ausgeglichen werden, was dazu führt, dass Transfers zu den Anlagen bei seitlicher Welle schlechter möglich sind, als mit konventionellen CTV's.

Insgesamt ein mutiger Ansatz, um sicherere Überstiege und komfortablere Transfers für die Offshore-Techniker zu erzielen. Allerdings bin ich eher skeptisch, was die Durchsetzung dieser Technologie in unserer Branche angeht - zu aufwendig, zu wartungsintensiv und am Ende doch zu limitiert. Die Zukunft liegt meiner Meinung nach in besseren aktiven Fender-Systemen und optimierten Rümpfen á la Swath bzw. Semi-Swath, mit denen flexibel auf unterschiedliche Seegangs-Verhältnisse eingegangen werden kann.
*CTV - Crew Transfer Vessel - das sind kleinere (überwiegend 20-30m lang), rel. schnelle (ca. 18-28kn) Motorschiffe, inzwischen fast alles Doppelrumpf-Boote (Katamarane), eher selten sind Trimarane oder Einrumpfboote. Die Schiffe dienen dem Transfer von Personal zu Offshore-Anlagen, -Schiffen und -Bargen und haben Kapazitäten von 12 bis 50 Personen, am verbreitetsten sind heute +/- 24.
 
3 Kommentare
B
Brunke kommentierte
@Capt. Forty Danke für die Erläuterungen. Ein Wellenkompensierer, das ist ja mal ein spezielles Gefährt. Einen Schönheitspreis gewinnt man damit nicht. Aber wenn es der Arbeitssicherheit dient. Ist ja nicht ungefährlich da draußen. Hast Du eine Ahnung wie die Sensorik funktioniert? Woher weiß das Boot wann eine Welle kommt und wie hoch diese ist?
 
Capt. Forty kommentierte
Die Sensorik misst permanent die Bewegungen und die Beschleunigung. Naturgemäß reagiert das System immer mit einer gewissen Verzögerung. Es kompensiert die Wellenbewegung nicht vollständig, aber es mildert sie deutlich ab, wie mir Crew und Techniker selbst versicherten. In Australien gibt es schon eine Weile Freizeitboote mit solchen Systemen - deshalb wusste man vor dem Bau dieses Bootes, dass es prinzipiell funktioniert. Unklar war, ob es tatsächlich als Offshore-Arbeitsschiff taugt und wie es sich am Boatlanding für den Überstieg auf die Offshore-Anlagen verhält. Und genau da liegen wohl jetzt auch die Knackpunkte.
 
Capt. Forty kommentierte
Es gibt schon seit geraumer Zeit bewegungskompensierte Gangways auf den großen Offshore-Serviceschiffen (SOV's). Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Gangway quasi bewegungslos an der Offshore-Anlage steht, während sich das Schiff darunter in 4m-Wellen in alle Richtungen bewegt und die Hydraulikstempel unablässig arbeiten um die Bewegungen auszugleichen.

 
 
of51 kommentierte
Andere Aufnahme, hm ... ? Ruderboot aus Blech, Schwimmkammer für unten drunter ...??

 
m-hermann kommentierte
Oder ein einzelner Katamaran-Rumpf? Jedenfalls ist am Heck ein Ruderblatt montiert, was aber beide haben - Ruderboot und Katmaranrümpfe. Aber von Metall-Rudersportbooten habe ich noch nichts gehört. Nur Holz oder Kunststoff, immer schön leicht. Aber man soll ja niemals nie sagen!
 
Capt. Forty kommentierte
...schon etwas speziell - ein Waka aus Metall mit Steuerruder?
 
of51 kommentierte
Ein Trainingsachter, schwere Ausführung
 
m-hermann kommentierte
WOW, Rudern mit Handicap .
 
Hohentorshafen Bremen, revisited



das Pfannenkuchenschiff, in dem es gebrannt hatte, liegt zur Reparatur







die Masten des Pannekoekenship liegen neben der Prenzlau, deren Reparatur keinen Fortschritt erkennen lassen




am Ende des Hafens wird an der Weser gearbeitet





 
Zuletzt bearbeitet:
Bremenfrosch kommentierte
Schöne Serie! Wenn auf der Brücke nicht dauernd Stau wäre ... bremst auch meine Ambitionen zur Vogelbeobachtung in Huchting.
Dass die Prenzlau immer noch da auf dem Trocknen liegt, finde ich erstaunlich. Sollte die nicht längst abgewrackt sein? Stand das nicht in der Zeitung oder kam das bei BuBi?
Wer oder was ist "Die Weser"? Sieht aus wie ein kastrierter Raddampfer. Soll der auch wieder an die Schlachte oder fährt so etwas noch? Die Placken am Rumpf sehen 'sehr vertrauenerweckend' aus ...
VG Holger
 
olynik kommentierte
Bus Linie 24 bringt dich direkt hin. 'Die Weser' liegt normalerweise vor der Jugenherberge in der Weser und dient wohl in erster Linie als sehr coole Terrasse für die dortigen Gäste. Sie war wohl mal ein Raddampfer, Antrieb scheint aber keiner mehr vorhanden zu sein. Ein Rumpf aus Holz. Zutritt zu der Werft wurde uns freundlich gestattet, solange wir fototechnisch keine Persönlichkeitsrechte dortiger Mensch verletzten würden. Daran haben wir uns gehalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kay kommentierte
Und wer ist Johanna?
 
olynik kommentierte
Kay
Zutritt zu der Werft wurde uns freundlich gestattet ... von Johanna?
 
Bremenfrosch kommentierte
Du meinst bestimmt die Linie 24. Die 74 fuhr früher mal in HB-Nord.
Du reist ja immer mit leichtem Gepäck, meinen Rucksack packe ich auf längeren Wegen gern in den Kofferraum. Habe schon eine Auto-Alternativroute, zumal ich gern mehrere Spots hintereinander abfahre.
Der alte Raddampfer ist mir noch nie aufgefallen.
VG Holger
 
Die WIND LIFT I der Bremer Reederei Harren & Partner ist ein sog. Jack-Up Installation Vessel und

Mit den vier 72 Meter langen Standbeinen kann das Schiff in Wassertiefen bis zu 45 Metern operieren.
Stempel mit acht Metern Durchmesser an den unteren Enden der Standbeine sollen ein Einsacken im Meeresboden verhindern.
Der große Kran am Heck kann max. 500 Tonnen heben.



Ursprünglich sollte die WIND LIFT I gestern Abend gegen 19:00 Uhr aus Bremerhaven auslaufen.
Dann hätte ich sie noch zumindest in der Dämmerung erwischt. Doch die Abfahrt hat sich um
leider Stunden verzögert.
Mit zunehmender Dunkelheit und stärker werdendem Regen ließ dann doch meine Motivation nach,
noch auf die Abfahrt und Schleusenpassage zu warten.


Grüße aus HB
Heiner
 
Kommentar


Grüße - Bernhard
 
BernhardJ kommentierte
Sind die jetzt Pflicht um Fotos in einem Foto-Forum zu zeigen? Ich denke, die Bilder sollen eher selbst für sich sprechen...
Wenn es jemanden wirklich interessiert was/wo das war, dann findet er es selbst im Netz oder fragt höflich nach.
 
ni27fo kommentierte
Warst Du schon mal in einer Ausstellung?
 
BernhardJ kommentierte
Sind wir hier in einer? Und ja, mehrmals. In Foto- oder Bilderausstellungen haben die Objekte sehr oft Namen und Titel die sehr abstrakt und nicht aufklerend/erklärend sind.
Aber wer ein Haar in der Suppe sucht, wird immer eins finden... Langsam habe ich den Eindruck, dass es immer mehr solcher rigide Menschen gibt...
 
Kay kommentierte

Wenn es Dir so viel Kosten, Sorgen und Leid bedeutet, uns bei einem Bild mal kurz anzugeben, woher es stammt, lass es.
Wenn ich einen Ort - wie oben auf dem Bild - interessant finde, schau ich mir gern die Informationen dazu im Internet an.
Solange ich aber weder weiß, wo das ist, noch sonstige Informationen habe, ärgert mich das,
daß der Fotograf nicht aus allgemeiner Höflichkeit wenigstens ein, zwei Worte hat.
Wenn der Wunsch nach dieser Höflichkeit fuer Dich gleich ein Haar in der Suppe bedeuten, dann ... - frohe Ostern!
 
BernhardJ kommentierte
Ich habe im Gegenteil den Eindruck, es bereitet eher anderen Ärger, Frust, Schmerzen, Kosten, Sorgen und Leid wenn ihnen nicht alles auf einem goldenen Tablett serviert wird und sich nicht alles um sie dreht. Einfach über einen vermeintlichen "Fehler" anderer hinwegsehen, oder höflich nachfragen, zivilisiert miteinander umgehen ohne oberlehrerhaft ständig etwas zu monieren, ist für die wohl eine unerträgliche seelische Belastung. Dabei ist die Lösung so einfach: Bitte locker, tolerant und unversteift auftreten, vor allem im Umgang mit anderen im mannigfaltigen Internet-Universum...
Danke für die Osterwünsche... bis dahin ist aber noch etwas Zeit, außer man braucht ewig lang um sorgfältig, fehlerfrei, mit Untertiteln und Beschreibungen die Eier zu verstecken...

Im Übrigen: Bereits im ersten meiner Kommentare unter dem Foto habe ich geschrieben wo es ist.
 
Der Massengutfrachter VIDEN im Schneegestöber bei Einlauf in den Bremer Industriehafen.




Grüße aus HB
Heiner
 
3 Kommentare
Kay kommentierte
Das ist doch endlich einmal (sorry) ein richtig schönes maritimes Foto aus einem Hafen mit Frachter, Schlepper und Kran.
Mehr braucht es nicht.
Das Gerödel unten stört ein wenig.
 
bassheiner kommentierte
Danke für die Blumen.
Tatsächlich hatte ich das 'Gerödel' schon aus dem Foto entfernt.
Beim A/B Vergleich hatte der Dalben im Original dem Bild – für mein
Empfinden – doch etwas mehr Tiefe verleiht. Also durfte er bleiben.
 
Kay kommentierte

Geschätzt sei Dein Dalben,
er trint halt kein Halben,
so ist es denn gut:
Nach Ebbe kommt Flut.
 
-Anzeige-