Schätze ...

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sam25

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Es drückt mich schon lange und hat mich auch animiert durch Jan und Svens Durchwühlen ihrer alten Schätze. Und so habe ich auch gewühlt.
Die Dia abfotografiert, dazumal in Montana 1985. Die alten Schätze werde ich hier die nächsten Tage einstellen, so gut es mir gelingt. Es sind alles Diascans, Ektachrom, abfotografiert mit einer D4.

Ich beginne heute mit einem Bild. Jenem Treffen der Flathead - Indianer, welchem ich beiwohnte. Die Umwandlung ist bewusst s/w gewählt, warum, werde ich dann schon noch erläutern ...


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Das wird sicher interessant!

Wir haben letztes Jahr unsere gesamten alten Dias eingescannt. Arbeitsstressbedingt habe ich aber noch keinen einzigen Blick drauf geworfen.
Du regst dazu an, dies nachzuholen. Da sind sicher auch Schätze dabei.
 
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Ich bleib' noch ein wenig beim Pouwwouw ...
Meine Nikon FG 20 habe ich kurz vor meiner Weltreise gekauft. Ich konnte nicht sehr lange damit herumspielen.
Die beiden Sigmaobjetive, ein Zoom bis 210mm und ein 28mm taten ihren Dienst in Neuseeland. Dort hatte ich die Gelegenheit zu üben. Aber eben nur Landschaften, Pflanzen, aber keine Menschen.

Ich hatte keine Ahnung wie man sich bewegt an solchen Anlässen, welchen Film man am besten nimmt, welche Optik...Auch in Amerika habe ich vorwiegend Landschaften, Tiere und Pflanzen fotografiert ...


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Zwischen der Reise von Neuseeland nach Amerika habe ich mir dann noch ein 500mm Spiegelreflex von Tamron gekauft. Die Fokussierung war enorm schwierig, und erst recht als ich noch einen zweifach Konverter von Tokina dazwischen schraubte...

Aber Landschaften waren mein Ding und mit der Zeit konnte ich mir dann noch ein kleines Colkin-Filterset leisten, mit dem ich gerne herumspielte ... :)


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Aber die Realität war dann halt eben Realität. Ich verdiente einen Praktikantenlohn von 250 US Dollar. Davon gab ich 100 Dollar an die Gastfamilie ab, finanzierte mir ein Auto und Sprit und Zigaretten. Und eben die Fotografie. Kleider und Alkohol lagen überhaupt nicht drin, es ging so ziemlich alles drauf für die Fotografie.

Der Film konnte ich im kleinen Dorfladen abgeben. Der wurde dann in die nächst gelegene Stadt gebracht (fast zwei Stunden Autofahrt) und kam eine Woche später wieder ...

Fast alle Tierfotos habe ich mit dem Spiegelreflex gemacht. Ich hatte nur eine Kamera zu Verfügung. Schnell einen Film wechseln lag finanziell nicht drin, also war jeder Film gleichzeitig auch ein "Allwetterfilm"...


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Ich gehöre nicht zu denjenigen, welche im Nachhinein sagen, oh, hätte ich doch. Das Gleiche gilt auch für die Zukunft.

Die Erfahrung mit der FG20, bis 1/1000stel Belichtungszeit musste reichen. Die treuen Sigmazooms auch.

Einmal im Monat konnte ich mir das Benzin leisten um in den 100 Meilen entfernten Glacier National Park zu fahren. Meist kam ich dann gleichentags wieder retour oder habe im Auto übernachtet. Zelten durfte man nicht im Nationalpark, ausser auf kostenpflichtigen Zeltplätzen.


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Unter der Woche und oft auch am Samstagmorgen habe ich gearbeitet. Sehr viel Zeit, ausser am Abend blieb mir nicht. Da mein Gastvater aber bei der Forstabteilung des Staates arbeitete und für diesen Restrikt wo wir wohnten zuständig war, kannte er sich sehr gut aus. Und einige "Hot-Spots" konnte er mir dann schon sagen. Hie und nahm ich dann seinen grossen Truck und für in die nahen Wälder und Berge. Und traf dann dieses Bergschaf ...


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Eine Sam-Serie ich freue mich! :)

Danke Marvin! :) Der Qualität halten die Bilder der heutigen wohl kaum stand. Dennoch ist es der Beginn einer Reise welche angetreten habe und noch nach dreißig Jahren nicht zu Ende ist. Beethoven hat immer wieder seine vergangenen und frühen Werke selbst in Frage gestellt. Ich tue das nicht. Auch meine fotografischen Anfänge haben einen - zumindest biographischen - Wert, welcher zu meiner Geschichte gehört. Sie in Frage zu stellen, würde ich mir selbst nicht gerecht werden...:)
 
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Gerade diese "Qualität" deiner Bilder fasziniert mich, verkörpert sie doch genau diese Zeit in der du sie aufgenommen hast. So was erreicht man nicht mit einem Filter der den Arbeitstitel "Altes Foto" hat. Bin gespannt auf weitere Bilder aus deinen frühen Jahren.
 
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Schön Sam, die 1 & 5 :up:. Schärfe wird zu oft überbewertet, gerade mit den heutigen Digitalen. Trotzdem würde es mich interessieren, was ein coolscan 5000 da noch rausholen kann, ich nehme an, deine Originalen sind "scharf".
 
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Schön Sam, die 1 & 5 :up:. Schärfe wird zu oft überbewertet, gerade mit den heutigen Digitalen. Trotzdem würde es mich interessieren, was ein coolscan 5000 da noch rausholen kann, ich nehme an, deine Originalen sind "scharf".

Ja, da hast Du recht, ein Coolscan würde da schon noch einiges herausholen. Zum Teil sind sie aber nicht wirklich scharf, vor allem die Bilder der Indianer. Da war ich komplett überfordert, habe ich gemerkt.

Da ich im Moment nicht dazu komme meinen Coolscan zu reparieren, mache ich es halt so. Ich habe aber gemerkt, dass es schon ein spezielles Gefühl ist, die Dias noch einmal "abzulichten", so zu sagen ein "Dejàvue" ... :)
 
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Die Ansichten von den Rocky Mountains, jene sieben Monate mitten drin als Fremder, vergesse ich nicht. Die unglaublich schöne Landschaft, meine mittlerweile spürbaren Fortschritte in der Fotografie.

Dennoch, rückschauend, hatte ich niemand der fotografierte. Ich war vermutlich der einzige im kleinen Dorf. Ein Internet, ein Forum gab es nicht. Handy's auch nicht. Die Stadt war viel zu weit weg, um mich dort einer Gruppe anzuschliessen. Überhaupt hatte ich hie und da den Eindruck, dass ich so ziemlich alleine war, was die Fotografie betrifft.


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Die Anleitung der FG20 hatte ich bei mir. Selbst in Missoula, der grösseren Stadt mag ich mich nicht erinnern, dass ich je ein Heft oder Magazin gesehen hätte über Fotografie.

So blieb mir das Üben, alleine, und ausprobieren. Und warten, bis dann der nächste Diafilm wieder ankommt.


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Ein wenig stolz bin ich schon, mir das im Selbststudium beigebracht zu haben. Nicht perfekt, nein, weiss Gott nicht. Viel Ausschuss habe ich produziert, aber über das Ganze gesehen sind die Bilder, auch teilweise von der Bildgestaltung her, ansehnlich.


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