Frage Schärfentiefe je Blende

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duc1959

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Servus,
ich möchte ein Thema in die Runde werfen.
Hintergrund ist einmal die Physik, aber auch einige Fotoklubs, die kleine Blendenwerte/große Blendenöffnungen favorisieren. (https://www.blende1fotoclub.com)
Wir reden über die Schärfentiefe bei Blende f2.8 - exemplarisch.
Unterscheidet sich die Schärfentiefe [m] bei f2.8!!! von einem Objektiv f1.8-f4 von einem Objektiv f2.8-f4?
Ist die Schärfentiefe nur vom Blendenwert f2.8 abhängig oder auch von der Spreizung des Objektivs?
Vielen Dank für Alle, welche diesen Gedanken mit mir spinnen.
Gruß aus dem Süden
 
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Mmh, vor diese Diskussion hat der HERR die Frage gestellt:

Heißt es Schärfentiefe oder Tiefenschärfe? :sdb69633:


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jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte


Einigen wir uns auf Tärfenschiefe … :cool:

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soulbrother
soulbrother kommentierte
Jetzt kommt der mit Scheimpflug, oder wie war das mit dem schiefen Objektiv... :biggrin: 🙈
 
Oldie FM2
Oldie FM2 kommentierte
Tiefenschärfe
Denn: wenn ein substantiv (die Schärfe) näher spezifiziert wird, steht das vor dem Substantiv.
Heizung: Gasheizung, Ölheizung oder Fußbodenheizung.
 
Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Anders rum gibt's dann Heizöl
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
jaja, die einem heizen mit Gas, die anderen mit Öl, wieder andere mit Fußböden :ROFLMAO:
 
WIKI schreibt dazu per KI: "Die Schärfentiefe wird primär durch die Blendenöffnung gesteuert: Eine kleine Blendenzahl (z.B. \(f/1.8\), weit offen) erzeugt eine geringe Schärfentiefe (unscharfer Hintergrund), während eine große Blendenzahl (z.B. \(f/16\), geschlossen) für eine ausgedehnte Schärfentiefe (vieles scharf) sorgt. Neben der Blende beeinflussen auch die Entfernung zum Motiv und die Brennweite die Schärfentiefe."
Dazu kommt ganz entscheidend - was ist "scharf" ? Früher beim Film war das auf ein 1/30mm als scharf abgebildeter Punkt definiert. Heute ist das immer noch von der Sensorauflösung beeinflußt: hab ich bloß 12 o. 16 MP oder gar 100 MP. Dazu kommt dann noch der Betrachtungsabstand, also die Fähigkeit des Auges etwas als scharf zu erkennen...
Es ist nicht so einfach :cool:
 
1 Kommentar
soulbrother
soulbrother kommentierte
Ist zwar die grundsätzliche Erkärung, hat aber mit der eigentlichen Frage so gut wie gar nix zu tun.
 
WIKI schreibt dazu per KI: "Die Schärfentiefe wird primär durch die Blendenöffnung gesteuert: Eine kleine Blendenzahl (z.B. \(f/1.8\), weit offen) erzeugt eine geringe Schärfentiefe (unscharfer Hintergrund), während eine große Blendenzahl (z.B. \(f/16\), geschlossen) für eine ausgedehnte Schärfentiefe (vieles scharf) sorgt. Neben der Blende beeinflussen auch die Entfernung zum Motiv und die Brennweite die Schärfentiefe."
Dazu kommt ganz entscheidend - was ist "scharf" ? Früher beim Film war das auf ein 1/30mm als scharf abgebildeter Punkt definiert. Heute ist das immer noch von der Sensorauflösung beeinflußt: hab ich bloß 12 o. 16 MP oder gar 100 MP. Dazu kommt dann noch der Betrachtungsabstand, also die Fähigkeit des Auges etwas als scharf zu erkennen...
Es ist nicht so einfach :cool:
Interessant, dass Du Dich auf KI besinnst. Welche unendlich viele Quellen abfragt, ohne diese aber auf "physikalische" Richtigkeit zu prüfen und am Ende ohne "wahre" Intelligenz nur Mainstream ist.
Darum interessiert mich Deine fotografische Erfahrung. Im wahrsten Sinne dieses Wortes.
Und schon wird es einfach.
 
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Wir reden über die Schärfentiefe bei Blende f2.8 - exemplarisch.
Unterscheidet sich die Schärfentiefe [m] bei f2.8!!! von einem Objektiv f1.8-f4 von einem Objektiv f2.8-f4?
Ist die Schärfentiefe nur vom Blendenwert f2.8 abhängig oder auch von der Spreizung des Objektivs?
Da es eine physikalische Abhängigkeit zur Blende ist, müsste (theoretisch) bei gleicher Brennweite und gleichem Blendeninnendurchmesser, die Schärfentiefe vergleichbar sein.
Daraus folgt die Frage: Ist denn der Durchmesser derselbe - bei den beiden Vergleichsobjektiven, bei gleicher Blende.
Nächster Gedanke (aber soweit warst Du bestimmt schon auch): Inwieweit ist die maximale Öffnung (die wiederum vom Glasdurchmesser mitbestimmt wird - "Frontglas-d | Eingangspupille") als "Spreizung" verantwortlich, damit bei UNgleichem Durchmesser der beiden Blendenöffnungen dennoch dieselbe Schärfentiefe erreicht wird.
 
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Es gab mal von LEICA eine Tiefenschärfetabelle.

Peter Karbe sagte letztes Jahr in einem Vortrag zum M Messsucher, dass es ihm egal ist welcher Begriff verwendet wird.

@duc1959

 
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Hintergrund ist einmal die Physik,
Das ist schwierig, Schärfe ist kein physikalischer Begriff. Das gehört eher in die Wahrnehmungspsychologie. Wenn Du da was physisches untersuchen willst, befasse Dich mit dem Auge-Gehirn-System und da dann, wie Neuronen miteinander verschaltet sind.

Physikalisch gibt es bei einer Linse den Brennpunkt, aber der hat keine Tiefe.

aber auch einige Fotoklubs
Für die gibt es den Zerstreuungskreis und die überall herumgeisternden Berechnungen dazu.
Ist die Schärfentiefe nur vom Blendenwert f2.8 abhängig oder auch von der Spreizung des Objektivs?
Was ist ein gespreiztes Objektiv? (sorry, bin in keinem Fotoclub)

Ansonsten theoretisch gleiche Blende - gleiche Schärfentiefe, praktisch musst Du das ausprobieren, da jedes Objektiv anders ist und die f-Blende nur ein rechnerischer Wert.
 
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Selbst wenn man sich mal die anderthalb Minuten gönnt diesen Artikel über die Schärfentiefe zu lesen, zu verstehen und zu verinnerlichen, wird die Eingangsfrage immer noch nicht beantwortet. Neben allen einfach zu bestimmenden oder gar ablesbaren Größen, scheint der Zerstreuungskreis wesentlich. Aber ist der direkt abhängig von der Spreizung eines Objektives? Oder doch eher von der Qualität desselben?
 
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Den Konstrukteuren sei Dank, hat Nikon zumindest bei „richtigen“ Kameras einen Drückknopf vorgesehen der beim Drücken auf die eingestellte Blende schließt und so unabhängig von der benutzen Brennweite im Sucher die zu erwartete Tiefenschärfe zeigt.

Mehr brauche ich nicht zu wissen, das ist jedes Mal live.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Und bei richtigen z-Kameras muss man nicht einmal drücken, da ist immer Arbeitsblende.

Und das mit der Brennweite streichst Du wieder, weil von der ist man abhängig.
 
Nun, die Blende, der F-Wert ist ein physikalischer Wert, der sich durch den Größenverhältnisse des Objektivs ergibt. (Der T-Wert, für Filmer wichtiger, beschreibt dagegen die Lichtdurchlässigkeit.)

Eingangsfrage: Folgende Ausgangssituation - eine Person steht in einem Meter Abstand für eine Portraitaufnahme, für die Schärfentiefe macht es keinen Unterschied, ob ich jetzt im einer 50mm Festbrennweite bei F:2.8, oder einem Zoom bei 50mm und F:2.8 fotografiere, bis auf die Toleranzen sollte sich eine fast identische Schärfentiefe ergeben.

Wer früher viel mit manuellen Objektiven (die hatten noch eine aufgedruckte Schärfentiefe-Skala) fotografiert hat, hat quasi noch ein Gefühl für die Tiefenschärfe, unterschiedlicher Brennweiten bei unterschiedlichen Blenden und Abstand zum Hauptmotiv und muss nicht jedes Mal die DOF-App bemühen.
 
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Oldie FM2
Oldie FM2 kommentierte
Die Skala für die Tiefenschärfe ist meist für Blenden 8, 11 oder 16 etc. angegeben. Somit nur dort hilfreich, zudem äußerst unpräzise, aber besser als Nix.
 
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Hallo!
Unterscheidet sich die Schärfentiefe [m] bei f2.8!!! von einem Objektiv f1.8-f4 von einem Objektiv f2.8-f4?
Mich irritiert hier die Angabe f1.8-f4 bzw. f2.8-f4 - es gibt doch kein Objektiv, das bei Offenblende f/1.8 bzw. f/2.8 nur bis auf f/4 abgeblendet werden kann. Wozu dann dieses -f4?

Aber zur Frage: In der Bildmitte ist die "Schärfentiefe" bei f/2.8 immer gleich, egal, wie viel höher die Offenblende eines Objektives ist.
Bei einem Objektiv, das als Offenblende aber nur f/2.8 hat, nimmt die "Schärfentiefe" aber zu den Bildecken hin zu, weil durch die Vignettierung, die alle Objektivkonstruktionen (Zooms mehr als Festbrennweiten) bei Offenblende haben, die für die "Schärfentiefe" wirksame Blendenöffnung abnimmt. Man kann das auch an den Unschärfescheibchen sehen, die zu den Bildecken hin von der kreisrunden Form abweichen.
 
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Ich empfehle einen Vortrag bei Peter Karbe oder seinem Nachfolger Dietmar Stuible.

Danach selbst Tabellen erstellen und sich darüber freuen - auch wenn dadurch kein einziges Bild entsteht.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Einfacher geht es noch, indem man es fotografisch darstellt. Ich glaube, dass der Fotoclub das bestimmt kann.
Gruss Wolfgang
 
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