Frage Scannen von s/w Negativen

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Gelöschtes Mitglied 105819

Guest
Hallo zusammen,
ich habe auf dem Dachboden im Haus meiner Eltern ein paar Schachteln mit s/w Negative gefunden. Mein Opa hat früher so um 1930-1940 viel fotografiert und auch selbst entwickelt.

Die Negative sind im Format 6x6 und teilweise in einem sehr schlechten Zustand. Jetzt würde ich gerne versuchen, die Negative zu scannen bzw. abzufotografieren um meinem Vater, der dieses Jahr 80 wird, eine kleine Freude zu machen. Ich denke nämlich, dass er noch viele Personen auf den Fotos erkennen würde.

Ich habe leider nur einen normalen Flachbettscanner ohne Durchlichteinheit, aber vielleicht hat das schon mal jemand von euch gemacht und kann mir ein paar Tipps geben.:rolleyes:
Ich würde auch mal, wenn ihr möchtet, ein paar Fotos hier zeigen.
 
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hallo Bernhard,

ev. kannst du dir hier einiges an informationen rausziehen. das thema bezog sich wohl auf kleinbildnegative.

http://www.nikon-fotografie.de/vbul...sarbeitung/237078-negative-fotografieren.html


und schau hier, da hat Johannes sein vorgehen geschildert.

Da mein Epson V330 nur Kleinbild schafft, habe ich in bewährter Manier die Bilder vom Leuchtpult mit der D70 und 2,8/55mm MikroNikkor abfotografiert, in GraphicConverter invertiert und in Lightroom "entwickelt".


http://www.nikon-fotografie.de/vbul...eues-format-aus-altem-geraet.html#post2303402
 
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Hallo,

der verlinkte Beitrag enthält ja schon die meisten Infos. Ich fotografiere die MF Negative aus der Mamiya auch vom Leuchttisch. Benutze das 150er Makro von Sigma dafür. Zu Bedenken gilt nur, dass man beim quadratischen Format ja so einiges an Auflösung verschenkt. Eine Möglichkeit ist das Stitchen mehrerer Aufnahmen. Da stellt sich dann aber die Frage, ob die Qualität der Ausgangsnegative den Aufwand lohnt. Für mal zeigen am PC reichts in aller Regel.
Zum Umwandeln nutze ich das Colorneg Plugin in Photoshop. Ist allerdings nicht sonderlich intuitiv zu bedienen, aber meist passt es schon ganz gut. Ansonsten geht das invertieren in LR und anpassen der Kurven dann eingentlich auch ganz passabel.

Als Alternative zum Leuchttisch bietet sich ja noch ein per Funk o. Ä. ausgelöster Blitz an. Allerdings muss man sich dann was für das gerade einspannen der Negative überlegen. Evlt. einen Diahalter für MF besorgen.

Ansonsten scannen, aber da steht ja auch so einiges im von margot verlinkten Beitrag.


viele Grüße und viel Erfolg, Martin
 
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Da gab es auch einmal Beiträge wie man direkt in einen Diaprojektor hineinfotografiert. Wenn Papa noch einen 6x6 Projektor hätte wäre das auch eine potentielle Lösung der man nachgehen könnte.

Ich korrigiere mich selber:
das macht nur mit Dias Sinn. Wenn man Negative erst rahmen muss ist es wohl keine so gute Idee.
 
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Schon mal vielen Dank an euch für die Tipps.
[MENTION=66057]margot[/MENTION]
die Links werde ich mir anschauen . Vielleicht ist was passendes dabei.:up:
[MENTION=250]martin[/MENTION]
da ich leider keinen Leuchttisch habe, werde ich es mal mit dem Blitz versuchen. Kann man das Negativ vielleicht auf eine Glasplatte legen, die Ränder einklemmen und dann durch die Glasplatte blitzen?
[MENTION=1058]frank[/MENTION]
mit dem Diaprojektor hatte ich auch schon irgendwo gelesen. Habe allerdings nur einen normalen KB Projektor und das mit den Rahmen hatte ich auch nicht bedacht.:confused:

Wenn ich erste Ergebnisse habe, werde ich auf jeden Fall mal ein paar Fotos zeigen.
 
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Wenn du eine Glasplatte und einen Blitz verwendest, dann solltest du entweder Milchglas nehmen oder/und den Diffusor am Blitz verwenden. Das Licht sollte möglichst diffus sein damit es regelmäßig ausleuchtet und das Korn nicht so betont.
 
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Kopierpapier, Transparentpapier, etc. Alles, was recht viel Licht durchläßt und es gut streut, sollte gehen. Wichtig ist nur, daß der Blitz gegenüber der Seite, auf der das Objektiv gegen das Dia oder Negativ steht, abgeschirmt ist. Sonst beleuchtet das Blitzlicht beide Seiten der Vorlage, und er soll es ja nur durchleuchten.

Du könntest auch mit dem Diaprojektor eine weiße Fläche anleuchten und Kamera samt Haltevorrichtung für die Vorlage in diese Richtung halten/befestigen.
 
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Hallo Leute,
ich habe jetzt mal ein paar Versuche unternommen die Negative zu fotografieren.
Den ganzen Aufbau habe ich allerdings im Moment mal nur provisorisch aufgebaut, um erste Versuche zu starten. Ich habe eine Milchglasplatte von unten angeblitzt und mit dem 105er Makro abfotografiert.

Die Ergebnisse sind noch nicht so ganz berauschend. Ich werde mir jetzt mal eine Halterung bauen, um die Negative einzuspannen, damit sie plan aufliegen. Hoffe mal mit etwas mehr Aufwand wird die Qualität dann noch etwas besser.

Die Negative sind allerdings nicht mehr so besonders, was aber auch nicht verwunderlich ist im Hinblick auf eine ca. 70jährige Lagerung auf einem doch recht feuchten Dachboden.
Das erste Negativ, war dann zufällig ein Foto meines Vaters mit seinem Hund Prinz. Die Aufnahme stammt so etwa aus dem Jahr 1940-1945.

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Hallo Leute,
ich habe jetzt mal ein paar Versuche unternommen die Negative zu fotografieren.
Den ganzen Aufbau habe ich allerdings im Moment mal nur provisorisch aufgebaut, um erste Versuche zu starten. Ich habe eine Milchglasplatte von unten angeblitzt und mit dem 105er Makro abfotografiert.

Die Ergebnisse sind noch nicht so ganz berauschend. Ich werde mir jetzt mal eine Halterung bauen, um die Negative einzuspannen, damit sie plan aufliegen. Hoffe mal mit etwas mehr Aufwand wird die Qualität dann noch etwas besser.

Die Negative sind allerdings nicht mehr so besonders, was aber auch nicht verwunderlich ist im Hinblick auf eine ca. 70jährige Lagerung auf einem doch recht feuchten Dachboden.
Das erste Negativ, war dann zufällig ein Foto meines Vaters mit seinem Hund Prinz. Die Aufnahme stammt so etwa aus dem Jahr 1940-1945.

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ich finde das Ergebnis für einen Versuch nicht das schlechteste. Das Negativ ist nach 70 Jhren noch brauchbar. Ob unsere JPGs und RAWs nach dieser Zeit noch lesbar sind darf bezweifelt werde. Daher weiterhin viel Spaß beim ausprobieren und viel Erfolg. Die Negative würde ich in jedem Fall aufheben.
 
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Mein 6x6 SW-Nagative, zumindest die Interessantesten, habe ich auf eine Durchlichteinheit gelegt und mit einer DSLR, bestückt mit einem 100-mm-Makro, abfotografiert. Eine Maske aus schwarzem Karton verhinderte Streulicht. Ich hatte noch einen alten Reproarm, der die Sache erleichterte, aber ein Stativ müsst auch gehen. Danach Intervertieren Kontraste anpassen und beschneiden. Habe ich gleich als Aktion gespeichert, das geht dann sehr flott. Bezüglich der Auflösung brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Jede, heut übliche, DSLR reicht mehr als aus. Nur für eine gleichmäßige Ausleuchtung muss gesorgt werden.
Die Originalaufnahmen sind ca. 30 Jahre alt.

Beispiele.
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Gruß, Karl
 
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[MENTION=182]karl[/MENTION]
leider lagen die Negative offen in einer Papierschachtel. Viele haben Flecken und Pilz. Ich werde auf jeden Fall versuchen zu retten was zu retten ist.
Werde auch gerne noch ein paar Fotos zeigen.
 
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Ich bin gerade auf eine kleine Weiterentwicklung gegangen - eine sogenannte Buchbildbühne für 6x9 cm aus einem alten Vergrößerer hält ggf. die Negative schön plan.

Mit etwas Glück hast du einen, bei denen sich Maskenbänder auf das jeweilige Format einstellen lassen.
 
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Ich verwende gegen solche Flecken auf alten Negativen und Dias gerne Filmreiniger. Das ist wohl Isohexan und wird auch von Profis zur Filmreinigung eingesetzt.
Besonders hilfreich war das Zeug beim Reinigen von eingeglasten Dias aus den 50ern.
 
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Hallo zusammen,
heute habe ich die 289 Negative mit einer selbstgebastelten Vorrichtung abfotografiert.
Viele der Personen auf den Fotos konnte ich sogar zuordnen, da ich die Enkel kenne und eine unheimliche Ähnlichkeit vorhanden war. Ich war echt überrascht. Es war auf jeden Fall total spannend. Viele Fotos sind aber nicht wirklich brauchbar, da die Qualität manche Negative doch sehr schlecht ist.
War natürlich auch bei der tollen Lagerung nicht anders zu erwarten.:D

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